Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

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channa
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor neren Euch?

Beitrag von channa »

miep hat geschrieben:Ich meine jetzt gar nicht nur Kokadi. Das ist ja eine gängige Strategie geworden, es hängt einfach mit Facebook zusammen. Die Firmen ändern jede Naselang ihr Titelbild, um in den News der User zu erscheinen (Artipoppe hat sein Titelbild geändert.... was hab ich das nicht schon gelesen und die Seite daher ent-liked). Oder es wird eben immer dieses eine Tuch verlost, und alle sollen ihre Freunde oder sich selbst taggen. Die Firmen haben so für den Gegenwert des einen verlosten Tuchs (50 €?) Werbung bei zig (!) Leuten abonniert. Die Tuchfirmen, die Windelfirmen, ALLE Muttifirmen!
Versteht mich nicht selbst. Ich will einerseits kein Spielverderber sein und auf keinen Fall nehm ichs einer Tuchfreundin übel, wenn sie mich da nennt, ich hab das selbst schon oft genug gemacht. Aber zu Beginn machte es vielleicht eine Firma, und jetzt denkt Hinz und Kunz, man könnte nur (!) noch so seine Waren an den Mann bringen, indem man Horden von Facebookmamis jeden Tag zuballert. Bin ich die einzige, die das auch mal ein bisschen kritisch sieht?
Musste mal raus, hat nichts mit Lästerposting zu Kokadi zu tun.
LG
miep
Ich bin da ganz bei dir. Mir geht es auch so.
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miep
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von miep »

Danke, dass ich nicht die einzige bin. Ich hab nochmal drüber nachgedacht und es ist so klar: Natürlich wird den Leuten, die dann da getaggt wurden, hinterher personalisierte Werbung verkauft. Es lohnt sich ja dann richtig, an deren Wand Werbung zu posten. Das erzeugt wirklich einen sehr schalen Beigeschmack, vor allem bei so einem Pseudo-Gewinn: Ein Tuch für tausend Leute in einem Lostopf, der tagelang (eine Woche?!) offenbleibt, damit dann auch der letzte Dumme alle seine Freunde dort angeben konnte. Brrrr! Und, genau Tutti: Didymos macht das nicht. Einfach mal ein bisschen gelassen bleiben und nicht so gierig sein, denkt man sich vielleicht in Ludwigsburg.
Danke nochmal für Eure Stimmen dazu
miep
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Altraia
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von Altraia »

Mir ist das heute auch sauer aufgestoßen.

Kurz und knapp mit tapatalk
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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Brombeere
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von Brombeere »

Mich nervt generell auch diese Kommunikation via facebook. Es gibt eine Verlosung: nur über facebook. Informationen über Neuerscheinungen: nur über facebook. Selbst kruscheln: vieles nur über facebook.
Ich sehe, woher es kommt und so, aber irgendwie ist es krass, wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt.
LG Brombeere
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sari popari
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von sari popari »

Die "bitte-teilen-und-kommentieren"-Gewinnspiele mache ich auch nur mit, wenn ich so absolut überzeugt von einem Produkt bin, dass ich es verbreiten möchte. Und ich mag auch nur Gewinnspiele, wo man eine reelle Chance hat.

Diese Gewinnspiele mit den Freundschafts-tags finde ich auch sehr grenzwertig. Da mache ich aktiv nicht mit, muss es aber passiv, wenn Leute meinen Namen erwähnen, auch wenn ich mit dem geworbenen Artikel nichts zu tun haben will. Ich finde das echt aufdringlich und ja, auch nervig. Es hat ein komisches Geschmäckle.
Liebe Grüße,
sari, glücklich alleinerziehend mit zwei 🌈 Teenies (07/09)
Kielersproettchen
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von Kielersproettchen »

Mich nervt diese künstliche Verknappung. Aber ich habe es schon mal irgendwo geschrieben, für mich ist Didymos eine erwachsene Firma, die gestanden und etabliert ist und die anderen, besonders z.Zt. Kokadi sind Firmen die momentan brutal gehypet werden. Mal schauen wie lange der Verbraucher das mitmacht....
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delfinstern
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von delfinstern »

Ich hab kein Facebook, aber überall find ich Werbung a la "Gewinnspiel bei Fa**", "Infos auf unsere F**seite", mich nervt es und ich finds einfach bescheuert. Eigentlich wollte ich solche Firmen ignorieren, nur leider machen es mittlerweile fast alle. :( Sorry hat jetzt wenig mit dem Ursprungsthread zu tun ;)
Liebe Grüße
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LiJu
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von LiJu »

Mich nervt das mit dem Leute verlinken auch und ich mach das aus Prinzip nicht mit. Kommentieren und teilen ist, finde ich, was anderes. Das mach ich ab und zu auch.
Die künstliche Verknappung, die manche Firmen betreiben, finde ich einfach nur albern. Was soll das?! Facebook Seiten stalken um irgendein (nicht angekündigtes) Release nicht zu verpassen um dann so schnell es geht zu bestellen, damit das gejagte Objekt nicht in letztes Sekunde aus dem Warenprobe geklaut wird? Und dann tauchen die Tücher zu horrenden Preisen kurz später in Verkaufsgruppen auf. Das ist doch bekloppt. Oder man darf ein bestimmtes Tuch nur bestellen wenn man Mitglied in irgendeiner Facebook Gruppe ist?! Mag sein, dass ich nicht tuchsüchtig genug bin, aber mir gefällt ein Tuch nicht besser oder schlechter nur weil es limitiert ist.
LiJu mit den Räubertöchtern (07/13 und 07/17) und ***
minthe
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von minthe »

Ich habe diese Beiträge hier mit Freude gelesen. Es tut gut hier vernünftige Tragende um sich zu haben. :)
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kasimira
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von kasimira »

Ich habe mich schon häufiger geärgert, dass ich nicht bei Facebook bin, weil man teilweise richtig ausgeschlossen wird. Aber wenn ich das so lese, bin ich mal wieder froh, dass ich mich standhaft weigere.
liebe Grüße,
kasimira
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