Pucken: es geht nicht mit aber auch nicht ohne

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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Lila83
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Pucken: es geht nicht mit aber auch nicht ohne

Beitrag von Lila83 »

Hallo!
Ich bin gerade etwas ratlos. Seit über einer Woche sind die Nächte sooo anstrengend. Zur Erklärung: Strampeline ( 24 Wochen) wird eigentlich von Geburt an gepuckt für den Nachtschlaf. Der Tagesschlaf klappt seit einigen Wochen sehr gut, auch ungepuckt kein Problem. Abends fängt es dann aber an. Strampeline ist müde, wird gestillt, ihr fallen beinahe die Augen zu, aber dann beginnt sie sich gegen den Pucksack zu wehren und bekommt auch die Arme befreit. Entpucke ich sie, ist meistens alle Müdigkeit vergessen, es wird gestrahlt und vor sich hin gebrabbelt. Meistens lasse ich sie dann etwas für sich alleine spielen und gehe wieder zu ihr, wenn sie anfängt zu jammern. An einschlafen ist dann aber nicht zu denken, sie fuchtelt mit den Armen und Beinen. Wenn ich sie wieder pucke, schläft sie fast wieder ein, wehrt sich dann aber kurz vor dem Einschlafen wieder. Ich habe das Gefühl, sie will dann eben die Arme nach oben machen, was aber nicht geht. Nachts ist es das selbe. Ich puck, entpucke, pucke... Manchmal schläft sie auch ungepuckt, ist dann aber oft so unruhig, dass ich selbst nicht schlafen kann. Das Problem ist eben auch, dass sie die Arme befreit bekommt und dann wach wird.
Kennt jemand von euch das? Wie war bei euch der Übergang von gepuckt zu ungepuckt schlafen?




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glockenblümchen
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Re: Pucken: es geht nicht mit aber auch nicht ohne

Beitrag von glockenblümchen »

Oh je, das klingt wie bei uns! Heute lachen wir drüber! Ich empfehle den Pacco Plus oder neun Casafeli Pucksack zu kaufen und einfach weiterzupucken! Hier war es mit 8 Monaten von einem auf den anderen Tag vorbei und sie hat Seelen ruhig geschlafen.

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glockenblümchen
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Re: AW: Pucken: es geht nicht mit aber auch nicht ohne

Beitrag von glockenblümchen »

So und wo ist nun Krankenschwester?! :D:D:D

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amantedealmeria
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Re: Pucken: es geht nicht mit aber auch nicht ohne

Beitrag von amantedealmeria »

Bei uns gehts immer wieder ganz gut, wenn man beim Einschlafen die Arme und tlw. Auch die Beine sanft festhält. Dann kann man loslassen, wenn man merkt, das geht grad gar nicht und er regt sich total auf, aber meistens gehts ganz gut. Vor allem, weil Mister immer typisch mit ausgestreckten Armen schläft. Aber hier wuselt er sich auch nur beim Einschlafen wach, wenn er erstmal schläft ist alles gut. Wir haben aber auch nur anfangs und nur die Arme gepuckt, Beine mitzupuken wäre bei unserem Kolikkind Folter gewesen.
Schläft sie denn ungepukt tatsächlich auch unruhig und wacht auf oder bewegt sie sich nur und du wachst auf, weil du das nicht gewohnt bist?
Wenn es hier nachts arg unruhig wird, hab ich auch schon mit einem Arm über dem Wurm geschlafen und ihn halt weiterhin festgehalten.

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Lila83
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Re: Pucken: es geht nicht mit aber auch nicht ohne

Beitrag von Lila83 »

Uff, wie meistens wenn man sich über was beklagt, ändert es sich, diese Nacht war eigentlich ganz gut! Einschlafen hat zwar wieder lang gedauert, aber danach war Ruhe in der Kiste.
@ glockenblümchen: neuen Pucksack kaufen wäre auch eigentlich meine erste Reaktion, aber wir sind grad im Langzeiturlaub und hier geht das nicht so einfach. Und irgendwie habe ich jetzt immer gedacht, tagsüber klappt es so gut ohne, dann muss es auch nachts gehen! Das arme Kind, immer wird es gefesselt [WINKING FACE]
@amantedealmaria: ich glaube auch, dass es teilweise daran liegt. Strampeline fuchtelt im Schlaf, ich werd so halb wach und versuche sie zu beruhigen und wecke sie dadurch erst auf. Diese Nacht habe ich ihr den Rücken zugedreht und hatte in einem Ohr einen ganz leichten Ohrstöpsel. Denke, das hat geholfen!


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glockenblümchen
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Re: Pucken: es geht nicht mit aber auch nicht ohne

Beitrag von glockenblümchen »

Lila83 hat geschrieben: @ glockenblümchen: neuen Pucksack kaufen wäre auch eigentlich meine erste Reaktion, aber wir sind grad im Langzeiturlaub und hier geht das nicht so einfach. Und irgendwie habe ich jetzt immer gedacht, tagsüber klappt es so gut ohne, dann muss es auch nachts gehen! Das arme Kind, immer wird es gefesselt [WINKING FACE]
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Tagsüber konnte sie auch schon viel früher ungepuckt schlafen. Nachts brauchte sie es noch lange. Ich glaub das gefesselt gefühlt ist ne Übertragung von uns, mir ging es auch so, aber letztendlich hat sie einfach prima so geschlafen und ihr tat es sichtlich gut, insofern fand ich es nur folgerichtig.
Lila83
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Re: Pucken: es geht nicht mit aber auch nicht ohne

Beitrag von Lila83 »

Achja, sie schläft auch jetzt immer gerne auf der Seite, ich habe da Bedenken, dass sie gepuckt auf den Bauch fällt... Meistens lege ich jetzt eine Decke unter. Wie habt ihr das gemacht? Meine auch irgendwo gelesen zu haben, dass man nicht mehr pucken soll, wenn sie sich vom Rücken auf den Bauch drehen können?


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Hotte
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Re: Pucken: es geht nicht mit aber auch nicht ohne

Beitrag von Hotte »

Hallo,

wir haben auch ewig gepuckt. Ohne ging es gar nicht.
Unsere wurde bestimmt bis mind. neun Monate gepuckt. Da konnte sich sich schon lange drehen. Eine Decke in der Nähe eines gepuckten Kindes fände ich zu gefährlich. Da kann sie ja drunter rutschen.
Unsere hat sich aber nachts immer selbst entpuckt. Ich hatte damals selbst einen Pucksack genäht.
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