Wie oft/viel Beikost am Tag?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Orchidee99
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Wie oft/viel Beikost am Tag?

Beitrag von Orchidee99 »

Hallöchen,

ich habe ab dem 6. Monat angefangen zwischendurch etwas zu geben wollte eigl BLW machen aber ich lasse es doch, und möchte lieber vorsichtig einige Tage nur eine Sache anbieten. Ich gab ihm 2-3 Tage Karotte, leider hatte er dadurch Verstopfung also habe ich mit Birne jetzt weitergemacht.
Mein kleiner Vielfras aber sagt zu nichts nein, egal wie viel ich ihm gebe bis er spuckt will er essen. Also weiß ich gar nicht wann er so wirklich satt ist, und wie oft ich ihm am Tag beikost geben darf-ist es denn ok wenn ich ihm 2x oder 3x am Tag zb Birne gebe und das für 3-4 Tage hintereinander? Und wie viel soll ich ihm geben? Gestillt werden möchte er trotzdem genauso oft deswegen musste er heute sogar spucken weil er einfach so voll war. Er nimmt püriertes und auch Fingerfood an, am Esstisch ist meistens nichts für ihn passendes, zumal ich ihm wie gesagt lieber über mehrere Tage eine Sache nur geben möchte erstmal, also drücke ich ihm nur trockenes Weißbrot in die Hand aber ob das so gesund ist? :/
Bin echt überfragt, vllt kann mir jemand helfen
Geduld ist Bitter, aber die Früchte davon sind süß.
jusl
Jusl Almighty
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Re: Wie oft/viel Beikost am Tag?

Beitrag von jusl »

Hallo Orchidee,

ich denke Du wirst Dich entscheiden müssen: Entweder Du machst "natürliches Mitessen" im BLW-Sinne und gibt Deinem Baby ganz normal geeignete Sachen vom Familientisch ab, oder Du enscheidest Dich für die Gabe klassischer extra-Babykost. Dann müsstest Du diese extra-Babykost auch extra herstellen und anbieten. Heißt konkret:
Also weiß ich gar nicht wann er so wirklich satt ist, und wie oft ich ihm am Tag beikost geben darf-ist es denn ok wenn ich ihm 2x oder 3x am Tag zb Birne gebe und das für 3-4 Tage hintereinander?
Ja. Es ist praktisch egal, wie oft oder wie lange man irgendein Nahrungsmittel anbietet.
Und wie viel soll ich ihm geben?
Ebenfalls egal. Oder anders gesagt: So viel wie er mag. Wenn er mehr mag, als Du ihm geben möchtest, musst Du das mit IHM klären :lol: und ihn dann irgendwie anders beschäftigen oder stillen oder so. ;-)
Er nimmt püriertes und auch Fingerfood an,
Bei einem Kind, das zu "so-viel-essen-bis-es-platzt" tendiert, würde ich sehr eindeutig zu Fingerfood tendieren.
also drücke ich ihm nur trockenes Weißbrot in die Hand aber ob das so gesund ist?
Als ernstgemeintes Alleine-Essen bringt das eher nichts, da kannst Du ihn sozusagen auch Taschentücher essen lassen. Aber als Beschäftigung ist Weißbrot pur sicher bestens geeignet.
ich habe ab dem 6. Monat angefangen zwischendurch etwas zu geben
Mit 5 Monaten anfangen ist für BLW aber auch echt früh. Vielleicht war er verdauungstechnisch einfach noch nicht so weit, das kann sich innerhalb weniger Wochen komplett ändern. Würde ich einfach demnächst noch mal probieren!..
Ich gab ihm 2-3 Tage Karotte, leider hatte er dadurch Verstopfung also habe ich mit Birne jetzt weitergemacht.
Bist Du sicher, ECHTE Verstopfung? Was hatte er denn für Symptome?

LG
Julia
Orchidee99
hat viel zu erzählen
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Re: Wie oft/viel Beikost am Tag?

Beitrag von Orchidee99 »

Ne ich habe ab dem vollendeten 6. Mnat angefangen :)
die Symptome die ich für Verstopfung hielt waren unruhige Nacht, "ohne Grund" durchgehend weinen, Beine am Bauch ziehen und strampeln, pressen ohne das was kommt (ich mache auch Windelfei mit ihm) da hat er nur gepresst sah aus wie eine Tomate aber hat geschrien vor Schmerzen, am Morgen dann um 8 Uhr ca. musste er, ich hielt ihn ab und alles kam sehr fest raus so wie bei Erwachsenen auch.

Also Weißbrot ist ok? Dachte vllt wegen des Mehls, ob das für Babys geeignet ist etc^^ naja er lutscht halt dran viel kommt dabei nicht in seinen Magen.

Fingerfood nimmt er an sich an, aber er verschluckt sich dabei zu oft er hat noch keine Zähne aber er beißt richtig große stücke ab und kann das auch nicht halten was ich ihm gebe zb Gurke, Karotte es rutscht sofort weg dann brüllt er nur rum ^^ und ich komme gar nicht zum essen->deswegen auch das Brot weil er da shalten kann. Schwarzbort verkrümelt er zu schnell in seiner Hand das einzige was er gut anlutschen kann ist Weißbrot, vllt ist Knäckebrot besser?
Geduld ist Bitter, aber die Früchte davon sind süß.
jusl
Jusl Almighty
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Re: Wie oft/viel Beikost am Tag?

Beitrag von jusl »

Ne ich habe ab dem vollendeten 6. Mnat angefangen :)
Nee, dann hat Du NACH dem vollendeten 6. Monat angefangen.

"Ab dem 4. Monat" ist das gleiche wie "nach dem 3. Monat", denn der erste Lebensmonat z.B. beginnt ja auch mit der Geburt und nicht erst nach vier Wochen.

Also:
"Nach dem 6. Monat" = "Nach dem vollendeten 6. Monat" = "Mit 6 Monaten" = "ab dem 7. Monat"

Soviel zu Sprachregelung. ;-)

die Symptome die ich für Verstopfung hielt waren unruhige Nacht, "ohne Grund" durchgehend weinen, Beine am Bauch ziehen und strampeln, pressen ohne das was kommt (ich mache auch Windelfei mit ihm) da hat er nur gepresst sah aus wie eine Tomate aber hat geschrien vor Schmerzen, am Morgen dann um 8 Uhr ca. musste er, ich hielt ihn ab und alles kam sehr fest raus so wie bei Erwachsenen auch.
Ah, OK. Nee, das ist keine Verstopfung, das ist einfach nur festerer Stuhl. Der Darm muss sich zu Beginn der Beikostzeit da umstellen, und manche Babys haben damit Beschwerden, aber Verstopfung ist was anderes!..
Also Weißbrot ist ok?
Ja, sicher.
vllt ist Knäckebrot besser?
Würde ich nicht geben, wenn Dein Baby noch keine Zähne hat und sich oft verschluckt. "Motorische Beikostreife" heißt: "Essen nehmen, abbeißen, kauen, runterschlucken, noch mehr nehmen". Das dauert vielleicht einfach noch ein kleines bisschen bei Euch.

LG
Julia
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