Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)
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- blueberry
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Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)
Danke, Oskaya 
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
-
Oskaya
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Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)
Wirklich sehr, sehr gerne!
Einen schönen Tag allen!
Einen schönen Tag allen!
Oskaya mit dem Rübling (03/11) und der Kleinen (06/13)
- Berenike
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Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)
Liebe blueberry,
Dank der Tipps hier ist der Stau schnell weggegangen. Habe sogar schon den zweiten überstanden.
Der MSR tut noch ziemlich weh, das normale Stillen ist allerdings sehr gut aushaltbar. Was mir aber immer noch Sorgen macht, ist dass ihr immer noch Milch aus der Nase läuft, ich hab manchmal schon die Befürchtung, sie kriegt gar nicht genug ab. So feucht fühlen sich unsere Klamotten dann an. Das passiert nur links, aber auch nicht jedes mal. Ich hab nicht das Gefühl, dass ich sie dann anders halte als sonst - ich kann es mir nicht erklären. Das Verschlucken tritt nur noch bei stark vollen Brüsten mit entsprechendem Druck auf. Dafür klappt das Stillen im liegen meist gut!
Ich werde mich wohl damit abfinden müssen, dass wir hier nach und nach alles mal durchmachen... dann kann ich hinterher bald selbst Stillberatung machen
Ich warte noch auf eine Osteopathin-Empfehlung, dann haben wir wohl alles getan, was man tun kann.
Liebe grüße,
B.
Dank der Tipps hier ist der Stau schnell weggegangen. Habe sogar schon den zweiten überstanden.
Der MSR tut noch ziemlich weh, das normale Stillen ist allerdings sehr gut aushaltbar. Was mir aber immer noch Sorgen macht, ist dass ihr immer noch Milch aus der Nase läuft, ich hab manchmal schon die Befürchtung, sie kriegt gar nicht genug ab. So feucht fühlen sich unsere Klamotten dann an. Das passiert nur links, aber auch nicht jedes mal. Ich hab nicht das Gefühl, dass ich sie dann anders halte als sonst - ich kann es mir nicht erklären. Das Verschlucken tritt nur noch bei stark vollen Brüsten mit entsprechendem Druck auf. Dafür klappt das Stillen im liegen meist gut!
Ich werde mich wohl damit abfinden müssen, dass wir hier nach und nach alles mal durchmachen... dann kann ich hinterher bald selbst Stillberatung machen
Ich warte noch auf eine Osteopathin-Empfehlung, dann haben wir wohl alles getan, was man tun kann.
Liebe grüße,
B.
Ich habe eine Tochter (01/14) und einen Sohn (10/16).
- blueberry
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Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)
Liebe Berinike,
Und: Stört sich Dein Baby denn daran?
Klamotten werden auch von vergleichsweise kleinen Mengen sehr feucht (ich weiß wovon ich spreche - ich hatte zwei Spuckbabys und hier wurde zeitweise nach Einsetzen des MSR gern mal für nen Moment abgedockt - da kann man von einer "halben Minute Milch" ganz ordentlich nass werden
). Du kannst Deinem Baby ja vor dem nächsten Umziehen mal zum Vergleich ein, zwei EL Wasser über den Body kippen
Solange Dein Baby gut gedeiht, hat das also in Bezug auf die Ernährung ebenso wenig Bedeutung wie bei Babys, die zuviel getrunkene Milch wieder ausspucken (auch das wirkt oft viel mehr, als es tatsächlich ist).
Evtl. steht es - gerade auch weil es nur einseitig auftritt - ja in Zusammenhang mit irgendwelchen Blockaden:
In unserer Linksammlung Stillwissen findest Du auch dazu einen Thread
Alles Gute weiterhin!
LG, blueberry
Oh, gut!Berenike hat geschrieben:Dank der Tipps hier ist der Stau schnell weggegangen. Habe sogar schon den zweiten überstanden.
Hat sich da beim Schmerz irgendwas gebessert bisher oder ist er nach wie vor so heftig wie am Anfang? Es klingt aber so, als gehe er dann weg noch während der Stillmahlzeit, ja?Berenike hat geschrieben:Der MSR tut noch ziemlich weh
Läuft dann die ganze Mahlzeit über kontinuierlich Milch aus der Nase oder nur, wenn Dein Baby sich verschluckt?Berenike hat geschrieben:Was mir aber immer noch Sorgen macht, ist dass ihr immer noch Milch aus der Nase läuft, ich hab manchmal schon die Befürchtung, sie kriegt gar nicht genug ab. So feucht fühlen sich unsere Klamotten dann an. Das passiert nur links, aber auch nicht jedes mal. Ich hab nicht das Gefühl, dass ich sie dann anders halte als sonst - ich kann es mir nicht erklären.
Und: Stört sich Dein Baby denn daran?
Klamotten werden auch von vergleichsweise kleinen Mengen sehr feucht (ich weiß wovon ich spreche - ich hatte zwei Spuckbabys und hier wurde zeitweise nach Einsetzen des MSR gern mal für nen Moment abgedockt - da kann man von einer "halben Minute Milch" ganz ordentlich nass werden
Evtl. steht es - gerade auch weil es nur einseitig auftritt - ja in Zusammenhang mit irgendwelchen Blockaden:
Wenn Du jemanden suchst, der sich mit Blockaden bei Kindern und Säuglingen auskennt, wirst Du vielleicht auf dieser Website fündig: http://www.kiss-kid.de/ Dort gibt es (neben vielen weiteren Informationen) eine Ärzte- und Therapeutenliste.Berenike hat geschrieben:Ich warte noch auf eine Osteopathin-Empfehlung, dann haben wir wohl alles getan, was man tun kann.
Nur zu - wenn Dich das Thema interessiert, mach doch eine Ausbildung zur StillberaterinBerenike hat geschrieben:dann kann ich hinterher bald selbst Stillberatung machen
Alles Gute weiterhin!
LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
- Berenike
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)
Also, der MSR fühlt sich an wie ein heftiger, schmerzhafter Krampf in der Brustwarze. Dauert so ca. 20 Sekunden, es tropft oder spritzt - je nach Füllstand - dann ist der Schmerz wieder weg. Wenn ich stille, merke ich ihn nur an der Seite, an der ich gerade nicht stille und pro Mahlzeit vielleicht so 3, 4 mal. Wenn es zwischen den Mahlzeiten auftritt, dann tut es an beiden gleichzeitig Seiten weh.
Zum aus der Nase laufen: Wenn es läuft, dann kontinuierlich. Ich hör sie dann auch so gurgelnd/feucht atmen, sie kriegt schlechter Luft, setzt öfter ab und das Verschlucken kommt dann meist dazu. Hinterher muss sie dann natürlich niesen. Vielleicht trinkt sie dann auch insgesamt weniger/kürzer an der Seite, zumindest habe ich den Eindruck, die linke Seite wäre immer etwas voller als die rechte. Aber sonst scheint es sie nicht weiter zu stören - oder zumindest stört es sie vermutlich weniger als mich
Ich sehe es aber mehr als Symptom, dass da irgendwas nicht stimmt und das beunruhigt mich. Aber da bin ich wohl einfach ein bissel blöd - du hast ja schon mehrfach geschrieben, dass das nicht schlimm ist. Am besten ich glaube dir das jetzt endlich mal 
Ich hab eine Osteopathin gefunden, die sich auf Kinder und Säuglinge spezialisiert hat. Reicht das oder muss man da auf ne bestimmte Qualifikation achten? Einen Kiss-Arzt aus dieser Liste gibt es eine halbe Stunde weg von hier, das wäre also auch machbar. Wenn aber nix ist am Kind, können die doch auch nix kaputt machen, oder? Ich bin da wirklich sehr skeptisch, falls man das noch nicht gemerkt hat.
Und was sag ich denn bei Arzt und Osteopathin, was das Problem ist? Mein Kind ist ja nicht mager und auch ansonsten nicht auffällig, weder schief noch besonders unzufrieden - zumindest wenn es auf meinem Arm durch die Wohnung getragen wird
(die schöne FrlHübsch wird leider zur Zeit angeschrien). Stillprobleme sind ja eher unglaubwürdig, wenn dann mein kleines Speck-Baby da liegt...? Bin etwas ratlos, was ich von den Leuten eigentlich will - dass es MIR besser geht? Vielleicht sollte dann eher ich zum Arzt und nicht das Kind.
Immerhin, 2 von 6 Monaten Stillzeit sind rum. Im Moment sehe ich es leider so..
Zum aus der Nase laufen: Wenn es läuft, dann kontinuierlich. Ich hör sie dann auch so gurgelnd/feucht atmen, sie kriegt schlechter Luft, setzt öfter ab und das Verschlucken kommt dann meist dazu. Hinterher muss sie dann natürlich niesen. Vielleicht trinkt sie dann auch insgesamt weniger/kürzer an der Seite, zumindest habe ich den Eindruck, die linke Seite wäre immer etwas voller als die rechte. Aber sonst scheint es sie nicht weiter zu stören - oder zumindest stört es sie vermutlich weniger als mich
Ich hab eine Osteopathin gefunden, die sich auf Kinder und Säuglinge spezialisiert hat. Reicht das oder muss man da auf ne bestimmte Qualifikation achten? Einen Kiss-Arzt aus dieser Liste gibt es eine halbe Stunde weg von hier, das wäre also auch machbar. Wenn aber nix ist am Kind, können die doch auch nix kaputt machen, oder? Ich bin da wirklich sehr skeptisch, falls man das noch nicht gemerkt hat.
Und was sag ich denn bei Arzt und Osteopathin, was das Problem ist? Mein Kind ist ja nicht mager und auch ansonsten nicht auffällig, weder schief noch besonders unzufrieden - zumindest wenn es auf meinem Arm durch die Wohnung getragen wird
Immerhin, 2 von 6 Monaten Stillzeit sind rum. Im Moment sehe ich es leider so..
Ich habe eine Tochter (01/14) und einen Sohn (10/16).
- blueberry
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Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)
Liebe Berenike,
ich schreib Dir heute Abend - ich komm momentan einfach nicth längere Zeit an den Rechner, entschuldige
Wegen der Schmerzen beim MSR hol ich grad Erkundigungen ein, ob man da was machen kann. Ich meld mich.
LG, blueberry
ich schreib Dir heute Abend - ich komm momentan einfach nicth längere Zeit an den Rechner, entschuldige
Wegen der Schmerzen beim MSR hol ich grad Erkundigungen ein, ob man da was machen kann. Ich meld mich.
LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)
Liebe Berenike,
Danke für Deine ausführlicheren Beschreibungen zu den Schmerzen beim MSR. Ich erkundige mich gerade, was man da evtl. tun könnte. Ist das im Moment für Dich der Hauptgrund, warum Du sozusagen an "6 Monate Pflichtstillen und dann so schnell wie möglich Abstillen" denkst oder spielt da noch anderes mit rein?
Bei dem, was Du in den letzten Postings zu den Schmerzen an den Brustwarzen beim Stillen geschrieben hast, bin ich mir nämlich jetzt nicht ganz sicher, ob die nun weg sind oder nur ein bisschen besser: "sehr gut aushaltbar" klingt doch irgendwie nochmal anders als "endlich alles gut"
.
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Wie klappt es denn inzwischen mit dem Anlegen (vom deutlich seltener gewordenen Verschlucken mal abgesehen) - will sagen:
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und das ist ja auch Dein gutes Recht
.
Ich kann Dir allerdings nicht raten, ob und was Du tun oder zu welchem Arzt Du gehen sollst. Das übersteigt deutlich meine Kompetenzen und Zuständigkeiten als Stillberaterin
Ich kann Dir höchstens von Mutter zu Mutter sagen, wie ICH vorgegangen bin, als ich den Verdacht hatte, mein Kind könne Blockaden oder evtl. KISS haben. Wir waren da auch zunächst ziemlich skeptisch. Wenn Du magst, schick ich Dir dazu eine PN mit einer Kurzfassung unserer Erfahrungen. Du kannst auch hier im Forum über die Boardsuche mal nach "KISS" suchen.
Wir waren nicht bei einem Osteopathen sondern bei einem nach Gutmann behandelnden Arzt/Manualtherapeuten. Dort wird vor einer Behandlung auf jeden Fall geröngt und man bekommt auch deutlich gesagt, wenn es KEINE Blockade ist - dann wird nämlich auch nicht behandelt.
Dazu muss Dein Baby nicht "mager" sein (meins hatte KISS und wog trotzdem mit 4,5 Monaten 9kg
- kein Arzt oder Therapeut hat deswegen je gemeint, z.B. unser Unvermögen anders als im Liegen zu stillen als vernachlässigbar abtun zu müssen.) Probleme damit, die Beine anzuhocken und den Rücken einzurunden im Tuch/Trage könnten ebenfalls Hinweise auf Blockaden sein.
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, so dass an dieser Seite Dein Baby a) schneller satt ist und b) durch den stärkeren MSR links eher mal etwas Milch aus der Nase läuft.
Fühlt sich die Brust denn nach dem Stillen schön weich an?
Generell: dass beim Stillen aus der Nase laufende Milch - ob nun beim Verschlucken oder auch mal so (einfach durch die liegende Trinkposition begünstigt) ist ansich nicht ungewöhnlich - Nase und Rachenraum sind nunmal verbunden. Ich habe bei einer kurzen Websuche u.a. diesen Thread gefunden.
LG, blueberry
Danke für Deine ausführlicheren Beschreibungen zu den Schmerzen beim MSR. Ich erkundige mich gerade, was man da evtl. tun könnte. Ist das im Moment für Dich der Hauptgrund, warum Du sozusagen an "6 Monate Pflichtstillen und dann so schnell wie möglich Abstillen" denkst oder spielt da noch anderes mit rein?
Bei dem, was Du in den letzten Postings zu den Schmerzen an den Brustwarzen beim Stillen geschrieben hast, bin ich mir nämlich jetzt nicht ganz sicher, ob die nun weg sind oder nur ein bisschen besser: "sehr gut aushaltbar" klingt doch irgendwie nochmal anders als "endlich alles gut"
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Wie klappt es denn inzwischen mit dem Anlegen (vom deutlich seltener gewordenen Verschlucken mal abgesehen) - will sagen:
Hast Du immernoch diese im Zitat beschriebenen Schwierigkeiten oder macht Dein Baby den Mund inzwischen weiter auf und hat deutlich mehr Brust im Mund als zu Beginn Eurer Stillbeziehung?Berenike hat geschrieben:Ungefähr jedes zweite Mal habe ich versucht, den Warzenhof etwas Richtung Sandwich zu formen, damit er besser ins Schnäbelchen geht - sie schnappt dann zwar zu, aber lässt nach 2, 3 mal saugen wieder los und legt sich so an, wie sie meint dass es richtig istGleiches gilt für die Male, bei denen ich versucht habe, sie erst mal den Mund weit öffnen zu lassen und dann anzulegen: 2, 3 mal saugen, dann loslassen und neu machen, d.h. vorne ansetzen und sich "ransaugen". Die Unterlippe ist dabei immer umgestülpt, an der Oberlippe fummel ich dann ein bisschen rum. Darf ich aber nicht zu doll machen, sonst: siehe oben
Wenn sie nuckelt, nuckelt sie auch nur vorne, aber das tut nicht weh (also nur ganz wenig von der grundsätzlichen Gereiztheit).
Vielleicht fühlt es sich für sie so einfach richtiger an?
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Doch, das hab ich bemerktBerenike hat geschrieben:Ich hab eine Osteopathin gefunden, die sich auf Kinder und Säuglinge spezialisiert hat. Reicht das oder muss man da auf ne bestimmte Qualifikation achten? Einen Kiss-Arzt aus dieser Liste gibt es eine halbe Stunde weg von hier, das wäre also auch machbar. Wenn aber nix ist am Kind, können die doch auch nix kaputt machen, oder? Ich bin da wirklich sehr skeptisch, falls man das noch nicht gemerkt hat.
Ich kann Dir allerdings nicht raten, ob und was Du tun oder zu welchem Arzt Du gehen sollst. Das übersteigt deutlich meine Kompetenzen und Zuständigkeiten als Stillberaterin
Ich kann Dir höchstens von Mutter zu Mutter sagen, wie ICH vorgegangen bin, als ich den Verdacht hatte, mein Kind könne Blockaden oder evtl. KISS haben. Wir waren da auch zunächst ziemlich skeptisch. Wenn Du magst, schick ich Dir dazu eine PN mit einer Kurzfassung unserer Erfahrungen. Du kannst auch hier im Forum über die Boardsuche mal nach "KISS" suchen.
Wir waren nicht bei einem Osteopathen sondern bei einem nach Gutmann behandelnden Arzt/Manualtherapeuten. Dort wird vor einer Behandlung auf jeden Fall geröngt und man bekommt auch deutlich gesagt, wenn es KEINE Blockade ist - dann wird nämlich auch nicht behandelt.
Naja, also wenn Du (abgesehen vom MSR - das ist nicht babybedingt) nach wie vor Schmerzen beim Stillen hast, weil Dein Baby Probleme hat, den Saugschluss zu halten, den Mund weit genug aufzumachen, genügend vom Brustgewebe in den Mund zu nehmen (bzw. wenn Du doch mal genug "reingemogelt" bekommst, das wieder rausschiebt), ... dann SIND das doch babyseitige StillproblemeBerenike hat geschrieben:Und was sag ich denn bei Arzt und Osteopathin, was das Problem ist? Mein Kind ist ja nicht mager und auch ansonsten nicht auffällig, weder schief noch besonders unzufrieden - zumindest wenn es auf meinem Arm durch die Wohnung getragen wird(die schöne FrlHübsch wird leider zur Zeit angeschrien). Stillprobleme sind ja eher unglaubwürdig, wenn dann mein kleines Speck-Baby da liegt...? Bin etwas ratlos, was ich von den Leuten eigentlich will - dass es MIR besser geht? Vielleicht sollte dann eher ich zum Arzt und nicht das Kind.
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Ich könnte mir vorstellen, dass Deine linke Brust einfach etwas mehr Milch produziert und diese auch bereitwilliger abgibtBerenike hat geschrieben:Zum aus der Nase laufen: [...] Vielleicht trinkt sie dann auch insgesamt weniger/kürzer an der Seite, zumindest habe ich den Eindruck, die linke Seite wäre immer etwas voller als die rechte.
Fühlt sich die Brust denn nach dem Stillen schön weich an?
Generell: dass beim Stillen aus der Nase laufende Milch - ob nun beim Verschlucken oder auch mal so (einfach durch die liegende Trinkposition begünstigt) ist ansich nicht ungewöhnlich - Nase und Rachenraum sind nunmal verbunden. Ich habe bei einer kurzen Websuche u.a. diesen Thread gefunden.
Wenn dem so ist, möchte ich Dich aber ermutigen, die Sache z.B. mit Deiner Hebamme zu besprechen und ggf. bei Kinderarzt und/oder HNO abklären zu lassen - dann weißt Du, woran Du bist und übersiehst nichts. Ich kann Dein Baby schließlich nicht sehen, es nicht atmen hören etc. - das kannst nur Du (und ggf. medizinisches Fachpersonal vor Ort).Berenike hat geschrieben:Ich sehe es aber mehr als Symptom, dass da irgendwas nicht stimmt und das beunruhigt mich.
LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)
Liebe blueberry,
an deinen ganz privaten Erfahrungen mit KISS und Ärzten per PN wäre ich sehr interessiert - wenn es deine Zeit zulässt.
Zum Stand hier: meine Brustwarzen sind nach wie vor berührungsempfindlich, aber es ist bei weitem nicht mehr so ein starker Schmerz wie vor ein paar Wochen, wo mir beim Stillen die Tränen in die Augen schossen. Das ist definitiv vorbei. Ich merke es eben noch beim Duschen/abtrocknen, Leute umarmen, auf dem Bauch schlafen geht auch nicht, auch nicht bei "leeren" (weichen) Brüsten. Sie sind auch noch deutlich rosa-roter als die umgebende Haut. Ab und zu hab ich auch schon einen Stich ins lilane bemerkt. Nach Vasospasmus sieht es aber nicht aus, das hab ich schon nachgelesen.
Ich glaube nicht, dass sich an der Mundöffnung viel getan hat. Die Oberlippe ist auch noch eher nach innen und insgesamt saugt sie doch meist eher an der Spitze der Brust und nimmt nicht sonderlich viel Gewebe in den Mund. Das Grundproblem besteht also noch. Beim Stillen selbst hab ich keinen akuten Schmerz, ich merke halt einen starken Sog und manchmal sowas wie Gequetschtwerden. Daz passt auch, dass die Brustwarzen manchmal (nicht immer) schief genuckelt werden.
Kann es sein, dass man sowas wie "blaue Flecken" vom suboptimalen Saugen bekommen kann? Quasi wie ein Knutschfleck, nur viel kleiner und nur an der Brustwarzenspitze?
Was mir noch aufgefallen ist: beim Anlegen zieht sie selbst gern den Kopf auf die Brust und mach sich ganz rund. Quasi das Gegenteil von Überstrecken. Dadurch hatten wir auch am Anfang oft das Problem mit der Nase in der Brust statt dem Kinn.
Hm, wenn ich mir das so durchlese, klingt es doch irgendwie nach Blockaden/Verspannungen etc. beim Kind. Ich kann ja beim Anlegen auch nur begrenzt was beeinflussen - oder? Ich versuche jedenfalls, es ihr so "gemütlich" also korrekt wie möglich zu machen, Aber saugen tut sie ja doch selbst...
Zum Abstillen: 6 Monate habe ich mir in der Schwangerschaft als Ziel vorgenommen. Weniger fänd ich doof. Dabei würde ich auch bleiben, wenn es weiter so im Rahmen bleibt mit den Schmerzen wie es jetzt ist. Da ich nach 9 Monaten wieder arbeite, würde ich bis dahin allerdings gern zumindest tagsüber "abstillen", also nur noch morgens/abends/nachts stillen, wenn das geht. Ich denke mir, dass durch das seltenere Stillen dann vielleicht auch die Schmerzen ganz weg gehen.
an deinen ganz privaten Erfahrungen mit KISS und Ärzten per PN wäre ich sehr interessiert - wenn es deine Zeit zulässt.
Zum Stand hier: meine Brustwarzen sind nach wie vor berührungsempfindlich, aber es ist bei weitem nicht mehr so ein starker Schmerz wie vor ein paar Wochen, wo mir beim Stillen die Tränen in die Augen schossen. Das ist definitiv vorbei. Ich merke es eben noch beim Duschen/abtrocknen, Leute umarmen, auf dem Bauch schlafen geht auch nicht, auch nicht bei "leeren" (weichen) Brüsten. Sie sind auch noch deutlich rosa-roter als die umgebende Haut. Ab und zu hab ich auch schon einen Stich ins lilane bemerkt. Nach Vasospasmus sieht es aber nicht aus, das hab ich schon nachgelesen.
Ich glaube nicht, dass sich an der Mundöffnung viel getan hat. Die Oberlippe ist auch noch eher nach innen und insgesamt saugt sie doch meist eher an der Spitze der Brust und nimmt nicht sonderlich viel Gewebe in den Mund. Das Grundproblem besteht also noch. Beim Stillen selbst hab ich keinen akuten Schmerz, ich merke halt einen starken Sog und manchmal sowas wie Gequetschtwerden. Daz passt auch, dass die Brustwarzen manchmal (nicht immer) schief genuckelt werden.
Kann es sein, dass man sowas wie "blaue Flecken" vom suboptimalen Saugen bekommen kann? Quasi wie ein Knutschfleck, nur viel kleiner und nur an der Brustwarzenspitze?
Was mir noch aufgefallen ist: beim Anlegen zieht sie selbst gern den Kopf auf die Brust und mach sich ganz rund. Quasi das Gegenteil von Überstrecken. Dadurch hatten wir auch am Anfang oft das Problem mit der Nase in der Brust statt dem Kinn.
Hm, wenn ich mir das so durchlese, klingt es doch irgendwie nach Blockaden/Verspannungen etc. beim Kind. Ich kann ja beim Anlegen auch nur begrenzt was beeinflussen - oder? Ich versuche jedenfalls, es ihr so "gemütlich" also korrekt wie möglich zu machen, Aber saugen tut sie ja doch selbst...
Zum Abstillen: 6 Monate habe ich mir in der Schwangerschaft als Ziel vorgenommen. Weniger fänd ich doof. Dabei würde ich auch bleiben, wenn es weiter so im Rahmen bleibt mit den Schmerzen wie es jetzt ist. Da ich nach 9 Monaten wieder arbeite, würde ich bis dahin allerdings gern zumindest tagsüber "abstillen", also nur noch morgens/abends/nachts stillen, wenn das geht. Ich denke mir, dass durch das seltenere Stillen dann vielleicht auch die Schmerzen ganz weg gehen.
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Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)
Liebe Berenike,
ganz kurze Rückfrage: wie ist das inzwischen mit der Schnullernutzung und dem Nuckeln am Finger? Macht ihr das noch? Beides? Eins von beiden? Wie oft und wie lange so ungefähr am Tag?
Zu allem anderen (und zur PN) später mehr.
LG, blueberry
ganz kurze Rückfrage: wie ist das inzwischen mit der Schnullernutzung und dem Nuckeln am Finger? Macht ihr das noch? Beides? Eins von beiden? Wie oft und wie lange so ungefähr am Tag?
Zu allem anderen (und zur PN) später mehr.
LG, blueberry
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Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)
Ja, hier wird noch geschnullert. (Jetzt kommen die Rechtfertigungen:) Ich achte aber drauf, dass es eher NACH dem Stillen ist und wir nutzen es auch nur abends zum einschlafen, als Ergänzung zum Rumtragen, wenn das alleine nicht ausreicht, oder wenn wir mal mit dem Kinderwagen rausgehen und sie noch nicht schläft. Erstmal versuche ich mich aber am Einschlafstillen, aber da sie ja jedes mal wieder aufwacht, wenn ich mich bewege, ist der Nuckel dann doch oft effektiver. Dann schafft sie es zumindest etwas schneller richtig in den Schlaf. Einschlafstillen heißt bei mir dann mindestens ne Stunde nuckeln, gern auch mal anderthalb. Wenn sie dann noch nicht richtig schläft (sie dämmert halt immer nur kurz weg), gibts den Nuckel. Ich weiß, dass das nicht optimal ist, aber wie es ohne Nuckel gehen soll, ist mir absolut schleierhaft. Auf eine Stunde pro Tag Schnullernuckeln kommen wir bestimmt insgesamt.
Finger gibts nicht mehr, der ruft nur noch verwirrte Blicke hervor...
Achso: wir haben kaum noch Stillpausen die länger als 2 1/2 Stunden sind, die meisten sind kürzer. Nachts sind es höchstens 4 Stunden.
Finger gibts nicht mehr, der ruft nur noch verwirrte Blicke hervor...
Achso: wir haben kaum noch Stillpausen die länger als 2 1/2 Stunden sind, die meisten sind kürzer. Nachts sind es höchstens 4 Stunden.
Ich habe eine Tochter (01/14) und einen Sohn (10/16).