Ist pucken schädlich?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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fragaria
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Re: AW: Ist pucken schädlich?

Beitrag von fragaria »

Genau, Lee, und ist nachher bestimmt auch so ein krasser Rowdy geworden wie sein Bruder ;-)
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MaareMum
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Re: AW: Ist pucken schädlich?

Beitrag von MaareMum »

Ich glaube, das Problem ist nicht das Pucken sondern das Problem sind Eltern, die eine schnelle Dauerlösung für Baby-Ruhigstellung suchen. Und ein Baby dauerhaft ruhig zu stellen, ist nie die gute Lösung für das Kind, egal mit welcher Methode. Deswegen finde ich eine Diskussion über das Pucken unnötig, weil es am eigentlichen Problem vorbei geht.
Wenn du Eltern hast, die ihr Baby ruhigstellen wollen, dann ist es nicht die Lösung, ihnen das Pucken auszureden, sondern ihnen nahe zu bringen, dass ein Baby Zuneigung statt Ruhigstellung braucht.

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fragaria
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Re: AW: Ist pucken schädlich?

Beitrag von fragaria »

*unterschreib* sehr schön zusammenfasst!
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Yashira
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Re: Ist pucken schädlich?

Beitrag von Yashira »

Bei uns kam die Empfehlung auch. Wir haben allerdings nicht klassisch gepuckt.
Wir haben Krümel vll 4/5 mal fester in eine flexible Decke "gewickelt" zum schlafen damit er zur Ruhe kommen konnte.
Gezeigt hat es uns die Hebi - aber mit den Armen auf der Brust.
Sie meinte, dass sich die Kinder "rauswühlen", wenn sie nicht mehr begrenzt werden wollen. Das war bei uns auch der Fall. Er hat sich immer mit den Ärmchen rausgearbeitet und dann seelenruhig weiter geschlummert. Zum runterkommen war es aber gut.

Fest pucken oder mit Armen an der Seite finde ich persönlich nicht gut.


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trommelfell
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Re: Ist pucken schädlich?

Beitrag von trommelfell »

WIr haben beim Ersten gepuckt (mit Pucksack) und hatten auch eine Weile den Eindruck, es würde ihm helfen, zur Ruhe zu kommen.

Gefühlsmäßig fand ich das Fixieren der Arme vor der Brust aber irgendwie falsch. Babys nehmen die Händchen ja eher vors Gesicht, das Pucken führt also m.E. zu keiner natürlichen Haltung. Außerdem fand ich auch das nächtliche Stillen des Babys im gepuckten Zustand unnatürlich. Ich habe dann schließlich beim ersten Stillen immer die Händchen befreit und den Rest der Nacht so gelassen - der Pucksack wurde dann im Endeffekt eher zum Schlafsack.
Ich hatte das Pucken auch meiner Schwägerin empfohlen - ihrer Aussage nach hat es bei ihrem Kind Wunder gewirkt und zum Durchschlafen geführt.

Beim zweiten Kind kam mir das Pucken gar nicht in den Sinn. Ich war zwar beim ersten zuerst von der Sinnhaftigkeit überzeugt, denke aber inzwischen, dass es den meisten Babys nicht entspricht und die Kinder in eine unnatürliche Position zwingt. Warum es manchmal anscheinend trotzdem "hilft", kann ich mir auf die Schnelle nicht erklären. Ich würde es so oder so heute nicht mehr machen.
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