bin total unglücklich mit unserer Einschlafsituation (und dem Schlafverhalten meiner Tochter im Allgemeinen
Das abendliche Einschlafszenario strapaziert meine Geduld unermesslich. Ich weiß, dass für viele hier die Situation normal ist, aber ich habe gerade einfach keine Lust mehr, zwischen 45 und 60 Minuten mit meinem Kind im Arm im Stockdunkeln zu sitzen (kein nochso kleines Licht geht - also ist jegliche Ablenkung tabu) und ihrem Einschlafkampf beizuwohnen.
Wobei. Stimmt so nicht ganz. Das war für mich bisher noch in Ordnung. Dann habe ich sie abgelegt und sie hat bis zum nächsten Stillen in ihrem Bett geschlafen. Aber die letzten drei bis vier Wochen ist auch das nicht mehr möglich. Sobald ich sie ablegen will, macht sie sich steif und will herumgetragen werden. Wenn mein Mann nicht da ist, bedeutet das a) die Stunde auf dem Bett sitzend im Stockdunkeln und b) mindestens eine halbe Stunde im Stockdunkeln herumtragen und dann beten, dass man sie ablegen kann. Oder c) ich bleibe gleich mit ihm Bett. Habe ich mehrere Monate so gemacht. Langsam möchte ich aber abends wirklich gerne noch diese Stunde für mich.
So, nun zu meiner Frage: Haltet ihr es für problematisch (in Bezug auf ihre Einschlafgewohnheiten), wenn ich sie mir abends auf den Rücken packe und dabei den Haushalt erledige, am PC sitze etc.? Normalerweise schläft sie dabei ein, ich könnte sie dann in ihr Bett legen und meine Nerven wären extrem geschont. Mag ihr aber nichts "Schlechtes" angewöhnen...Handhabt das Jemand von euch so mit einem Kind über eins?