Meine Tochter ist inzwischen 22 Monate alt, und wir stillen meistens noch so dreimal pro Tag - mittags und abends zum Einschlafen und noch einmal frühmorgens. Diese Frequenz ist ein Kompromiss - ich denke, sie würde gerne noch öfter; von meiner Seite aus geht das aber nur ausnahmsweise. Ich hab leider immer wieder Schmerzen (manchmal wegen Vasospasmus, der irgendwie so kommt und geht; manchmal hormonell bedingt zwei Wochen lang, bis die Mens einsetzt; manchmal beides auf einmal). Deswegen wird auch immer nur recht kurz gestillt, abends und morgens 5-10 Minuten, mittags etwas länger.
Meistens akzeptiert sie das, und entweder dockt sie ab, wenn ich sie darum bitte, oder ich kann sie ganz klassisch mit dem Finger abdocken, wenn sie so gut wie schläft.
Manchmal will sie allerdings länger nuckeln - was ich ihr auch nicht verdenken kann, aber ich geh halt irgendwann halbwegs die Wände hoch
Gibt es eine bessere Möglichkeit????? Bitte?
Ich will ja nicht, dass sie irgendwann Albträume kriegt, in denen ihr jemand die Luft abdrückt
Oder muss ich das nicht so dramatisch sehen?
Manchmal dreht sie sich nach dem Nasezuhalten einfach weg und pennt, manchmal weint sie dann (und ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass sie nicht weiternuckeln darf, oder ob ich ihr wehgetan hab - ich bin natürlich immer so vorsichtig wie es geht).
Übers Abstillen denke ich manchmal nach - aber ich hatte mir nun mal vorgenommen, wenigstens bis zum zweiten Geburtstag weiterzustillen, außerdem braucht sie es noch, denke ich.
Und ich will nicht auf eine so effektive Einschläfermethode verzichten....