Getreidemühle für Vollwertkost

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

Medusa
gehört zum Inventar
Beiträge: 479
Registriert: 13.09.2012, 05:52

Re: Getreidemühle für Vollwertkost

Beitrag von Medusa »

Ja, der ist prima!!
LuiseÖ
ist gern hier dabei
Beiträge: 86
Registriert: 05.01.2014, 11:29
Wohnort: Österreich

Re: Getreidemühle für Vollwertkost

Beitrag von LuiseÖ »

Danke!
LG Luise aus Österreich mit Maus 06/13 und Bär 05/16
wirf
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1423
Registriert: 12.02.2011, 12:01
Wohnort: Kaiserslautern

Re: Getreidemühle für Vollwertkost

Beitrag von wirf »

Wir haben auch eine hawos Billy 100. klar die ist teuer und ich will auch nicht nachrechnen nach wieviel Jahrzehnten die sich amortisiert ;-)
Aber es ist toll selbst Mahlen zu können!!! Eben genau das was du sagst:
Mal 50g hiervon geschrotet, mal 100g davon gemahlen... Ganz abgesehen davon, dass gekauftes vollkornmehl ja gar kein VOLL-Korn ist...


Sent from my iPhone using Tapatalk
LG, Wiebke

Bild

Der Kopf ist rund, damit die Gedanken auch mal die Richtung wechseln können.
feuerdrache
Prof. Dr. SuT
Beiträge: 7780
Registriert: 08.07.2010, 14:11
Wohnort: Österreich

Re: Getreidemühle für Vollwertkost

Beitrag von feuerdrache »

Ich habe bis vor kurzem mit einem Getreidemühlenaufsatz auf einer Kennwood gemahlen, und habe jetzt eine Widu Mühle. Echt- kein Vergleich. Wesentlich schneller, das Mehl viel feiner.
Wir sind hier 6 PErsonen, und alleine wenn ich das Brot rechne- 5kg die Woche, Biobrot VK kostet je kg 4,50 (und das 20km entfernt, vor Ort gibts gar nichts, kein Geschäft hier im Ort). ICh backe selbst, und das vorausgesetzt, rechnet sich unsere Mühle noch heuer im Spätherbst. Dann habe ich durch das selbstbacken (Getreide eingerechnet und Strom) die Mühle herinnen. ICh habe aber das Getreide selbst, aus eigenem Anbau.
Schau mal bei den gebrauchten Mühlen, rechne in Ruhe durch.
Ich backe immer 4kg Brot auf einmal, da sind die Energiekosten auch nicht so gewaltig.
Ich denke schon, dass sich eine Getreidemühle rechnen kann, sogar schnell.
Benutzeravatar
Sanjarok
gehört zum Inventar
Beiträge: 594
Registriert: 08.04.2012, 15:25

Re: Getreidemühle für Vollwertkost

Beitrag von Sanjarok »

wirf hat geschrieben:Ganz abgesehen davon, dass gekauftes vollkornmehl ja gar kein VOLL-Korn ist...
Doch, ist es. Wenn man bei uns zum kleinen Bioladen geht, mahlt er es einem vor Ort, und das schmeckt dann genauso vollkornmässig wie Vollkornmehl aus einem anderen Laden. Ansonsten gibt es die Unterteilung in die bekannten Typen 405, 550, .... 1050 ... und eben Vollkornmehl.
Ich glaube, das ist eine Verwechslung mit der Sache, dass Vollkornbrot nicht immer Vollkornbrot ist/war, da der Vollkornanteil in "Vollkorn"broten nicht 100% sein muss. Meines wissens lag der Pflichtanteil damals bei nur 30%, inzwischen sind es 90.

Sorry, da musste ich kurz missionieren, ich hab das ganze hin und her mit dem echten und nicht echten Vollkorn meine ganze Kindheit über mitgekriegt. :)
Sanjarok mit Töchterlein (Mai 2011).

Das Ganze ist mehr als die Summer aller Teile.
wirf
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1423
Registriert: 12.02.2011, 12:01
Wohnort: Kaiserslautern

Re: Getreidemühle für Vollwertkost

Beitrag von wirf »

Sanjarok hat geschrieben:
wirf hat geschrieben:Ganz abgesehen davon, dass gekauftes vollkornmehl ja gar kein VOLL-Korn ist...
Doch, ist es. Wenn man bei uns zum kleinen Bioladen geht, mahlt er es einem vor Ort, und das schmeckt dann genauso vollkornmässig wie Vollkornmehl aus einem anderen Laden. Ansonsten gibt es die Unterteilung in die bekannten Typen 405, 550, .... 1050 ... und eben Vollkornmehl.
Ich glaube, das ist eine Verwechslung mit der Sache, dass Vollkornbrot nicht immer Vollkornbrot ist/war, da der Vollkornanteil in "Vollkorn"broten nicht 100% sein muss. Meines wissens lag der Pflichtanteil damals bei nur 30%, inzwischen sind es 90.

Sorry, da musste ich kurz missionieren, ich hab das ganze hin und her mit dem echten und nicht echten Vollkorn meine ganze Kindheit über mitgekriegt. :)
Bei vorgemahlenem Vollkornmehl (das also schon gemahlen im Regal steht) wurde der Kern des Kornes vorm Mahlen entfernt. Da sind viele Nährstoffe drin aber auch viel fett. Würde der Kern drinengelassrn, wäre das Mehl nicht haltbar sondern schnell ranzig. Also nicht mehr "volles Korn"!
Wenn man sich im Laden Körner Mahlen lässt, ist das natürlich echtes Vollkorn...


Sent from my iPhone using Tapatalk
LG, Wiebke

Bild

Der Kopf ist rund, damit die Gedanken auch mal die Richtung wechseln können.
Benutzeravatar
Sanjarok
gehört zum Inventar
Beiträge: 594
Registriert: 08.04.2012, 15:25

Re: Getreidemühle für Vollwertkost

Beitrag von Sanjarok »

Du meinst vermutlich Weizenbackschrot? http://de.wikipedia.org/wiki/Mehl#Typis ... d_nach_DIN
Da steht auch drin, was Vollkorn ist und was nicht.

Übrigens haben meine Eltern damals ab und zu für Kleinmengen etwas mehr Mehl gemahlen und in einer Tupperdose aufbewahrt- das hat ewig gehalten.
Sanjarok mit Töchterlein (Mai 2011).

Das Ganze ist mehr als die Summer aller Teile.
Benutzeravatar
Sanjarok
gehört zum Inventar
Beiträge: 594
Registriert: 08.04.2012, 15:25

Re: Getreidemühle für Vollwertkost

Beitrag von Sanjarok »

So, mal eine Frage an die Frauen mit Steinmahlwerk-Mühle: woran merkt ihr, dass die Mühlen mit Stein wirklich besser mahlen? Wir haben uns, nachdem unsre Handmühle doch langsam den Weg alles Irdischen geht, erstmal eine mit Stahlmahlwerk besorgt. Und eigentlich bin ich ziemlich zufrieden (hab aber keinen direkten Vergleich). Daher meine Fragen:

Gehen die steingemahlenen Sachen besser auf? Schmecken sie besser? Bindet das Mehl besser? :?:
Sanjarok mit Töchterlein (Mai 2011).

Das Ganze ist mehr als die Summer aller Teile.
feuerdrache
Prof. Dr. SuT
Beiträge: 7780
Registriert: 08.07.2010, 14:11
Wohnort: Österreich

Re: Getreidemühle für Vollwertkost

Beitrag von feuerdrache »

Wenn ich mit meinem Stahlmahlwerk mahle, dann springt vor allem beim Weizen, die Kleie so in kleinen Flocken ab, und der Griesanteil ist recht hoch. Wenn ich mit meinem Steinmahlwerk mahle erhalte ich viel einheitlicheres Mehl, die Kleie ist mitvermahlen, der Griesanteil wesentlich geringer. Und ja, damit gehen die Brote viel schöner auf, und ich kann aus dem VK Mehl Nockerl und Spätzle machen. Das konnte ich mit dem Mehl aus dem Stahlmahlwerk nicht. Da sind Nockerl und Spätzle zerfallen. Ich hatte das Stahlmahlwerk für den Kenwood und jetzt eine Widu Mühle. Trotzdem habe ich mit der Kenwood Mühle 50kg Weizen im Jahr gemahlen und sichere 40kg andere Saaten. Ist halt wesentlich langsamer.
Benutzeravatar
Sanjarok
gehört zum Inventar
Beiträge: 594
Registriert: 08.04.2012, 15:25

Re: Getreidemühle für Vollwertkost

Beitrag von Sanjarok »

So, jetzt haben wir den Beweis. Ich wollte es heute wissen und kam auf die Idee, ein altes Familienrezept zu machen, bei dem ich noch weiss, wie's schmeckt. Nicht nur, dass der Teig mit dem Mehl auf feinstem Mahlgrad im Stahlmahlwerk irgendwie ein bisschen "pappiger" geworden ist bei diesem Rezept, es kam auch _deutlich_ weniger Teig bei raus (schwererer Teig- viel weniger Volumen).
Also, ich kann damit wohl auch kein Stahlmahlwerk empfehlen, selbst keines mit super Amazon-Rezensionen. :(
Sanjarok mit Töchterlein (Mai 2011).

Das Ganze ist mehr als die Summer aller Teile.
Antworten

Zurück zu „Gesunde Ernährung“