ich komme leider kaum dazu hier zu schreiben, auch noch nicht bei der Vorstellung
Unser Problem ist die Beikosteinführung, um es ganz kurz zu fassen habe ich schon lange das Gefühl dass mein Sohn dazu bereit ist, er greift nach essen, steckt es in den Mund, "kaut" und schluckt schon viel. Aber ich habe immer das Gefühl dass es ihm nicht gut damit geht, er wacht nachts häufiger auf (bis zu alle 15 Minuten!), pupst und wirkt "bauchkrampfig" und hat Probleme beim Stuhlabsetzen. Wir haben zunächst nach BLW angefangen(mit ca 6,5Monaten), mein Sohn war auch ganz begeistert. Wegen der beschriebenen Probleme haben wir jedoch aufgehört und nach 14 Tagen Pause mit Brei angefangen. Die Probleme kamen wieder. nach drei Wochen Mittags-Gemüsebrei (je eine Woche Pastinake, Kürbis, Zucchini) habe ich genervt aufgehört, da ich wirklich fast gar nicht mehr zum schlafen kam... Nun bin ich aber nicht sicher ob mein Sohn doch noch nicht bereit ist (er möchte aber so gerne!)oder ob andere Dinge die Probleme verursachen (4 Zähne kamen auf einen Schlag in der BLW-Zeit, in der Breizeit fing ein Infekt an den er derzeit noch hat).
Ich habe Angst, ihm Nahrung vorzuenthalten obwohl er sie will und braucht, auf der anderen Seite aber auch ihn und sein Verdauungssystem zu überfordern. Die KiÄin sieht das Problem im häufigen Stillen das ihn verwöhnt, wir sollen ihn in sein eigenes Zimmer umbetten und nachts nicht mehr stillen, das sei nährbezogen nicht mehr notwendig und verursache Bauchweh, hemme die Magen-Darm-Reife da das System ständig mit Verdauung beschäftigt sei. Heute waren wir sogar bei einer Beraterin für chinesische Medizin von der ich mir Rat erhofft hatte, aber auch diese sieht das Problem im Stillen, das nicht mehr genug nähre, wodurch mein Sohn unruhig und nachts ständig wach werde und außerdem ebenfalls dass die ständige Verdauungsareit seinen Magen-Darm am reifen hindere... Ich solle ihm schonenden Mittagsbrei einführen und möglichst bald auch Abendbrei und Stillabstände von 3-4Stunden zwingend einhalten.
Mein Gefühl sagt mir dass es nicht am Stillen liegt, zumal in den Zeiten in denen ich mit Beikost aufgehört habe und nur gestillt habe auch unsere Nächte wieder schöner wurden (auch wenn er trotzdem 3-4Mal Stillen will, womit ich aber leben kann da er danach wieder gut einschläft)!
Ich weiß nicht wohin ich mich noch wenden soll und wie ich nun weiter verfahren soll...Ich mag hier schon gar nicht mehr zu Ärzten gehen weil mir ständig gesagt wird ich solle Abstillen und ich betrachtet werde als ob ich eine verrückte wäre, die an ihrem Kind klammert.
Hat irgendwer hier ähnliche Probleme gehabt und/oder hat einen Rat für uns??
Vielen Dank, die heute echt deprimierte
Sommermami