Schlafen tagsüber- eine Katastrophe

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Leyla09
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Schlafen tagsüber- eine Katastrophe

Beitrag von Leyla09 »

Hallo liebe SuT Mamas!

Mein Baby hat massivste Probleme beim einschlafen und inzwischen auch länger schlafen, eigentlich nur tagsüber. Ich mache mir ernsthaft Sorgen, daß sie eine Störung hat. Heute war die Nacht auch um halb 4 vorbei, weswegen ich besonders angeschlagen bin. Da hat es komischerweise die letzten Wochen ganz gut geklappt.
Ich hoffe es weiß jemand Rat.... inzwischen weint sie sehr viel und ich gleich mit und ich kann ihr nicht helfen...
Daten:14 Wochen, Mädchen, getragen seit Tag 10, voll gestillt; Familienbett; „Medis“: Chamomilla D6 fürs Bäuchlein,Vigantol Öl ohne Fluor, bis vor kurzem auch abends mal Passiflora Globuli (in der Hoffnung sie würde ruhiger schlafen können nachts)
Vorweg: alle „Profis“ konnten mir nicht helfen:
• Kinderarzt sagt, sie müsse schlafen lernen, das käme vom einschlafstillen –von wegen- und ich solle aufhören mir die Arbeit zu machen. Er sei gegen schreien lassen, aber konkrete Tipps,nix.
• Hebammen: Kein wirklicher Rat, im Zweifel natürlich versuchen die Bedürfnisse zu stillen.
• Osteopath: Keine Blockaden,
• Frühe Hilfen: kommt morgen mal vorbei weil ich am Telefon geweint habe, fand es aber seltsam, dass sie Kiwa und Auto fahren doof findet. Soviel dazu.

Es läuft ungefähr immer so ab: Die Kleine ist müde (Gähnen, reibt sich die Augen, starrer Blick, Quengeln). Nehme ich sie dann hoch zum Stillen (meine Hoffnung ist immer, dass sie sich dabei mal einnuckelt), oder ins TT, sonst wird sie mir schnell zu schwer.
Einschlafstillen klappt nur abends zuverlässig, was aber auch daran liegt, daß ich eine Hyperlaktation habe. Da kann sie sogar abdocken und wurschtelt, aber schläft ein.
Wenn sie müde wird saugt sie an allem, egal ob satt oder nicht. Schnuller und Flasche verweigert sie.
Im TT fällt sie mit gehen, leiser Musik, reden nach einer halben Stunde in den Schlaf, wenn ich Glück habe mit wenig quengeln. Oft muss ich sie aber mit white noise wie Fön oder Staubsauger in den Schlaf begleiten.
Ich habe uns sogar eine Babyschaukel (an der Decke hängend) besorgt, weil die angeblich Wunder wirken soll. Bei unserer kleinen Maus leider nicht. Ich konnte sie gestern nach einem Aufwachen reinlegen,schaukelte, fönte, dann schlief sie eine Runde darin, daß mein Mann und ich endlich mal beide gleichzeitig „babyfrei“ hatten und kuscheln konnten.
Einfach so ins Bett legen geht gar nicht, selbst wenn ich mich daneben lege. Auch Kinderwagen und Autofahren provozieren nur Brüllorgien. Ich weiß mir wirklich keinen Rat mehr. So kann das doch nicht weitergehen.
Momentan ist das Problem, daß sie wenn sie mal endlich schläft, sich nach spätestens einer Stunde wachmacht und sofort lauthals weint. Wenn ich Glück habe, kann ich sie nochmal rein fönen oder stillen. Dann will sie auch mal Dauernuckeln, das nützt mir aber nix, weil ich dabei nicht schlafen kann. (muss Busen festhalten, sonst dockt sie gerne nebenan dran, aua und schlecht wegen Hyperlaktation).
Jedenfalls ist sie nach diesen kurzen Schläfchen nicht ausgeschlafen, sie schreit, die Augen rot umrandet. Schwer zu trösten. Manchmal, besonders morgens liegt das sicher an ihren teils starken Blähungen (gott sei dank keine Koliken mehr ) Ich kann sie kaum mehr ablegen zum spielen, was mir vor einigen Wochen noch das Leben sehr erleichterte, damit ich mich frisch machen konnte etc.
Wenn sie dann endlich mal schläft (im Tragetuch zb), wacht sie momentan nach spätestens einer Stunde wieder auf. Auch bei Papa,auf dessen Bauch sie normalerweise abends gern schlief. Wenn ich mich nicht bewege, also z.B. mal hinsetze oder hinliege, sogar schon früher.
Vorsichtig auspacken und ablegen geht auch nicht, dabei wacht sie sofort auf oder spätestens 5 Minuten, nachdem sie festen Untergrund hat. Wir geben ihr wirklich alle Nähe. Ich fänds ok mit dem TT wenn es nicht so ein Kampf wäre (manchmal windet sie sich sogar dadrin), und wenn sie wieder dann ihre 2- 3 Stunden am Stück schliefe. Vorher durfte ich nebenher auch noch was machen..
Grade hab ich sie mit klassischer Musik und Popo tätscheln im TT eingeschläfert. Sie wurschtelt sich dann schief, daß sie an der Seite saugen kann (sie nimmt wirklich nur Stoff dann zum nuckeln oder in Verzweiflung auch mal ihr Fäustchen, Daumen scheint noch nicht entdeckt ). Ich schreibe mit einem Finger im stehen. Hinsetzen geht auch nicht mehr so wirklich. Dabei bin ich so müde….
Achja: Pucken brachte bisher keinen richtigen Erfolg, sie schafft es, das Händchen rauszuwinden und wenn sie nicht genug dösig ist, wird das mit brüllen quittiert. Fängt alles von vorne an.
Ich hab auch schon versucht tagsüber ähnliche Bedingungen wie nachts zu schaffen: zb gedimmtes Licht oder wir legen uns zusammen ins Bett und ich stille sie, oder sogar auf meinem Bauch…nix hilft. Da schläft sie auch nie lange. Zusammen hingelegt und mit kuscheln etc ist gescheitert.
Nachts läufts so: Mein Mann macht sie fertig, Spieluhr an; bringt sie mir dann, sie wird dann einschlafgestillt. Sie war schon immer ein unruhiger Schläfer /wälzt sich miunter mehrere Stunden am Stück schlafend, so dass wir z zt noch allein im Bett sind. Sie überprüft auch stupsend mit dem Arm ob ich noch da bin. Sie meldet sich oft dann 1- 2 mal zum stillen, kann aber ihre 5 Stunden am Stück schlafen. Oft ist sie wegen ihren Blähungen früh wach gegen 6 Uhr, da hilft nur pampersfrei strampeln. Wenn sie gut drauf ist kann ich sie dann nochmal in den Schlaf stillen, zumindest für nen Powernap. Alles ok, kann ich mit leben.
Allerdings die letzten Tage findet sie das fertig machen von Papa zum weinen, nachts wacht sie öfter auf bzw heute Nacht war die nacht halb 4 vorbei. Bei einem so schlechten Tagschläfer für mich eine Katastrophe!
Heute haben wir uns gegenseitig angeweint, weil sie total müde war, die Brust aber zu prall zum einschlafstillen und ich mir keinen Rat wusste. Wenn sie nicht alle paar Stunden schläft, kann sie so brüllen, daß sie Schnappatmung bekommt *seufz* und es wird zunehmend schwerer sie zum einschlafen zu bekommen.
Achja: feste Schlafzeiten haben wir nicht…von 20-8 Uhr geht’s ruhiger zu. Nachtzeit hat sie bisher immer ganz gut erkannt (nach dem stillen weitergepennt). Ich überforder sie nicht mit Besuchen etc. Den Flieger mag sie ganz gern, aber ne halbe Stunde zum einpennen schaff ich nicht, ablegen ist ja auch nicht.
So, ich beantworte wenn ich zeit habe gerne eure Fragen… mit Unterbrechungen hat sie jetzt 1,5 Stunden gepennt während ich hier stehend tippe. Das ist zwar körperlich anstregend, aber tut unserer Seele gut.
Mein Stillproblem würde ich vllt auch nochmal im Unterforum schildern, obwohl ich da schon in Behandlung bin weiß vllt jemand noch Rat.
Ich bin auch sehr dankbar für aufmunternde Worte, blöde Sprüche von der Schwiegermutter gabs gestern noch…..
LG Leyla
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Leyla09
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Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe

Beitrag von Leyla09 »

PS: Sie guckt sich oft wach wenn sie schlafen soll-müde ist. Bei meinem Mann funktioniert auch mal Klappe zu beimTT. Inzwischen scheint sie sich mit ihren Händen auch wach zu fühlen. Man könnte ja was verpassen
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soda
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Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe

Beitrag von soda »

Kurze Frage: woher kennst du meine Tochter? :wink:

Ach Mensch! Ich fühle mit dir. Ich habe auch so ein Tagschlaf-verweigerndes Exemplar hier. Auto hasst sie, im Kinderwagen schreit sie die ersten 10 Minuten und schläft dann aber oder ist zumindest meistens still. Aber das ist für mich nur eine Notlösung. Tragetuch / Tragehilfe klappt so gefühlt nur jedes zehnte mal ohne Durchstrecken und Gebrüll. Oft muss ich es abbrechen weil ich das Geschrei nicht ertrage.
Stillen will sie praktisch immer und döst dabei wenn sie müde ist auch ein - aber wehe ich stehe auf. Nonono! Sag ich mir "egal, bleibst du halt auch liegen", fängt sie an der Brust zu reißen und wie wild an- und abzudockrn an. Wenn ich sie abnehme gibt es entweder Geschrei oder aber gute Laune und sie blubbert vor sich hin. Aber schlafen ist nicht.
Meistens ist sie so von fünf Uhr früh bis 12 durchgehend wach. Heute hat sie bis jetzt noch nicht geschlafen.

Also wenn jemand irgendwo ein Tipp herzaubern könnte: ich will auch.

PS: abends und nachts gibt es hier auch keine/kaum Probleme.
mit T (2013) und T (2017)
Lösche Benutzer 15061

Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe

Beitrag von Lösche Benutzer 15061 »

Ich kann von meiner Erfahrung berichten:

Ungefähr im Alter deines Babys hat sich bei meiner Tochter auch das Tagschlafverhalten umgestellt. Vorher konnte sie einfach auf dem Arm oder dem Bauch/der Brust ihres Papas schlafen und schlief vor allem easy beim Stillen ein oder auch einfach so :shock:
Das war dann vorbei und es ging nur im Tuch. Ich musste viel laufen und singen bis sie schlief und auch dann musste ich in Bewegung bleiben (mein Mann "durfte" sich seltsamerweise mit ihr hinsetzten, wenn er den Oberkörper gewiegt hat, bei mir ging das nicht). Kinderwagen, Ablegen - alles keine Chance. Dass sie gut mit dem Staubsauger schlafen kann, hab ich dann auch bald gemerkt und es genutzt. Wenn ich merkte, sie wird wieder unruhig, hab ich ihn nochmal angemacht und oft schlief sie dann nochmal eine Phase.
Den einzigen Tipp den ich habe ist, sich die Situation so angenehm wie möglich zu gestalten. Ich hab mir ein kleines Tablet gekauft und beim Gehen gesurft oder etwas gespielt oder Reportagen in den Mediatheken geschaut. Und ich habe angefangen mit Kopfhörern Hörbücher zu hören (fand ich vorher total doof). Richtig unterhaltsames und spannendes Zeug, damit ich mich auf diese "Pausen" freuen konnte.
Nach dem Motto:
Leyla09 hat geschrieben:Das ist zwar körperlich anstregend, aber tut unserer Seele gut.

:)
Wenn mein Mann von der Arbeit kam, hat er die Maus übernommen, damit ich ausruhen konnte oder auch Baden, damit mein Körper sich entspannen konnte. Am Wochenende hat er dann fast komplett getragen und ich hab mich körperlich erholt. Mit der Zeit war ich aber auch fitter und die wichtigen Muskeln hatten sich trainiert :wink:

Irgendwann, als meine Tochter so zwischen 5-6 Monate war, hatte sie dann eine KiWa-Phase. Tuch war out und sie schlief nur im Wagen - man musste allerdings in Bewegung sein und natürlich draußen. Das konnte mir dann aber immerhin auch mal meine Eltern abnehmen und ich hatte ein paar mehr Pausen. Vor ungefähr einem guten Monat hat sich wieder alles umgestellt. Im Kinderwagen schläft sie plötzlich gar nicht mehr ein, es ging erstmal wieder ausschließlich Tuch, aber -tata- seit einer Woche klappt es, sie z.B. im Sling einschlafen zu lassen und sie dann abzulegen. Sie hat dann schon 1 1/2-2 Stunden am Stück geschlafen :D Mein Mann und ich wissen gar nicht mit dieser neuen Freiheit umzugehen :wink:
Ach ja, und ablegen, wenn sie nach dem Stillen einschläft funktioniert auch!
Also nur Mut: Es kann sich alles von einem Moment zum nächsten ändern und man wird überrascht. Immermal wieder was Neues probieren und die Situation so angenehm wie möglich gestalten. Ich schick Dir eine große Portion Solidarität und Kraft!

Achso, zum Ablegen. Es gab immer Schubphasen, in denen Ablegen 0 möglich war und sie besonders viel getragen werden wollte. Vielleicht befindet Ihr Euch gerade in so einer Phase? Nach 1-3 Wochen war es dann wieder besser und es war auch immer ein Entwicklungsschritt zu erkennen.
Und die Beraterinnen im stillforum sind wirklich fit, vielleicht haben Sie noch Ideen bzgl Deiner Stillprobleme. Viel Erfolg :)
Leyla09
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Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe

Beitrag von Leyla09 »

Danke für den Zuspruch!
Grade hab ich sie wieder im TT und muss wiegend stehen, damit sie pennt. Eben musste ich ihr sogar die Augen zuhalten, da war sie dann recht schnell weg... ich finde es schrecklich.
Sie weinte fürchterlich,ließ sich kaum beruhigen, dann mit Staubsauger ließ sie sich beruhigen, daß ich sie anlegen konnte und sie powernappte. Obwohl ich mich nicht bewegt habe: eine halbe Stunde später war sie im TT.

Wir haben nochmal den Kiarzt kontaktiert, weil sie so geweint hat,daß sie heute für ihre Verhältnisse wenig getrunken hat: 4 mal vs 6 mal um die Zeit. Wenn sie soo müde ist, daß das stillen kaum mehr klappt......

Wenn sie sich umstellt, ok, aber das ist heftig. Meinetwegen braucht sie gar nicht tagsüber schlafen, wenn sie das selber aushalten würde.... :(
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Lösche Benutzer 14500

Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe

Beitrag von Lösche Benutzer 14500 »

Ich erinnere mich noch an diese Phase - meine Tochter hatte sie in ähnlicher Weise auch - und weiß noch, wie anstrengend ich das fand. Ich hoffe, du kannst heute Nacht etwas Erholung finden, deine Tochter auch, und ihr seid morgenbeide etwas fitter!

Ansonsten mag ich bei Lanea unterschreiben. Wir haben so viel ausprobiert, aber was wirklich am besten geholfen hat, war, sich mit der Situation zu arrangieren. Eine lange Zeit lang hat meine Tochter tags auch nur im TT geschlafen und auch nur in Bewegung und auch nur an der frischen Luft. Ich war also täglich lange draußen und bin spazieren gegangen, habe mich dazu mit Freundinnen verabredet. Wie ist es denn bei euch, wenn irh unterwegs seid, spazieren geht? Hast du das Gefühl, sie braucht die Kombi aus TT und Bewegung? Oder braucht es zusätzlich noch Dunkelheit und Stille?
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fragaria
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Re: AW: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe

Beitrag von fragaria »

Erstmal eine feste Umarmung für dich, wenn ich darf. Du schaffst das!
In dem Alter entwickelt sich ziemlich plötzlich das Sehen. Vorher haben die Kinder einen Bereich von ca 20-30cm, in dem sie scharf sehen und danach ist nichts ;-) dann kommt in einem Schub die Fernsicht. Und das flasht viele Babys total! Aber das Hirn gewöhnt sich - das geht vorbei.

Mein Tipp (meine waren beide auch so): reizarme Umgebung, Augen Zuhalten oder die Mütze über die Augen ziehen, Tuch zuziehen oder ähnliches. So geht das einschlafen leichter.

Zum Nicht-ablegen-können: auch das ist völlig normal, hier grüßen die Steinzeitgene ;-) das geht mit der Bewegungsentwicklung vorbei.

Ich wünsche dir viel Kraft! Mir half immer eine Tasse Tee/Kaffee oder auch ne Schoki und ein gutes Buch am Stehpult (((((())))))
mit Sommermädchen 6/09, Frühlingsmädchen 03/13 und Winterbub 01/17

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Lösche Benutzer 14500

Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe

Beitrag von Lösche Benutzer 14500 »

Ah, stimmt - ich musste hier in der Phase im TT - Wickelkreuztrage - auch immer die Bahnen dicht machen, so dass sie nix sehen konnte. Das ging zu Lasten der korrekten Bindeweise, aber es gab einige Wochen, da ging es hier auch nur, wenn nichts zu sehen war. Guter Tip, Fragaria!
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Dellyo
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Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe

Beitrag von Dellyo »

Ach ja. Hier war es ganz genau so. Und die Phase ging hier laaang. Tagsüber schlafen = doof. Man könnte ja was verpassen.
Dunkelheit hat hier viel geholfen, dachte zuerst, das verhindert eventuell, dass sie den Tag-Nacht-Rhythmus lernt, aber das war echt Quatsch. Hier war es einfach so, dass sie mit den Augen alles aufgesogen hat und deswegen nicht einschlafen konnte. Auch jetzt abends noch so. Sie ist ein total visuelles Kind.
Hinzu kam bei uns auch noch KISS, was wir erst mit 8 Monaten erkannt haben, aber da war das Schlafen schon etwas besser, KISS hat sich eher motorisch ausgewirkt. Aber tagsüber 30min zum Einschlafen und nach 20-40min wieder wach und unausgeschlafen... War bei uns der Normalfall.

Mittagsschlaf (hatten wir regelmäßig so mit 14, 15 Monaten) wurde mit 2 Jahren abgeschafft. Aber, und nun das Gute - Kind schläft nachts mittlerweile bombig und bis 12h durch. Von Schlafstörung keine Spur! :)

Hm. War nicht besonders hilfreich - aber ich fühle mit dir! Fühl dich gedrückt! Es wird besser! Spätestens in der Pubertät kriegen wir sie nimmer aus dem Bett... :)
Schneckenkind 02/11
und
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Ivjosmom
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Re: Schlafen tagsüber- eine Katastrophe

Beitrag von Ivjosmom »

Huhu hab hier auch so einen schlechten Schläfer. Er hat heute Mittag von 11.20 bis 13.20 geschlafen. Das wars. Selbst Spaziergang im TT hilft da nichts. An sich finde ich es nicht so schlimm, da er Nachts meist von 23 bis 7 Uhr durchschläft wenn es im reichen würde. Tut es aber nicht dementsprechend quengelig ist er. Ich versuch mich dann immer damit zu trösten dass diese Phase auch vorbei geht. Hilft zwar nicht immer aber oft.

Ich drücke dir die Daumen dass es bald besser wird.

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