mein Sohn ist jetzt ziemlich genau 6 Monate alt und "isst" seit ein paar Tagen mit großer Begeisterung erstes Fingerfood. Er findet es richtig super, stopft sich alles in den Mund, kaut drauf rum, lutscht es aus etc., und ist jetzt schon ziemlich entrüstet, wenn er nicht sofort auch was vor die Nase bekommt, wenn wir am Tisch sitzen.
Alles in Allem habe ich also das Gefühl, dass es eigentlich richtig ist, ihm auch was zu geben.
Aber, er muss nun häufig würgen, wenn etwas zu tief im Mund landet, und das Würgen geht dann recht oft in Erbrechen über. Gerade wenn er kurz vorher gestillt hatte landen dann auch mal mehrere Schwälle Milch auf dem Tisch. Gestern abend zum Beispiel als er sich ein Stück gekochte Süßkartoffel in den Mund geschoben hat.
Dieses schwallartige Erbrechen von Milch kenne ich gut von ihm, das hatten wir so zwischen 1 und 4 Monaten ein bis mehrmals täglich, manchmal auch durch Würgreiz (Brustwarze) ausgelöst, und jetzt auch noch ab und an beim Stillen (nach Verschlucken und Husten zum Beispiel).
Insofern macht es mir jetzt keine größeren Sorgen, aber so richtig prickelnd ist es ja auch nicht. Obwohl es ihn in der Regel nicht besonders stört (nur das anschließende Saubermachen und Umziehen).
Kennt das jemand?
Heisst das, dass wir mit dem Essen geben doch besser noch ein bisschen länger warten sollten?
Oder ist das ganz normal und gibt sich mit der Zeit, wenn die Kleinen lernen sich das Essen nicht zu tief reinzustopfen?
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