einschlafen ohne Brust

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Ela1508
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Re: einschlafen ohne Brust

Beitrag von Ela1508 »

Hallo, ich habe hier mal mitgelesen und mir geht es ähnlich wie dir. Unsere Tochter wird jetzt 15 Monate und ich stille nach bedarf und das ist auch gut so und wird auch so bleiben, bis sie von alleine nicht mehr mag. Nun möchte aber der Papa sie auch mal Abends ins Bett bringen, sie aber einschlafgestillt wird. Und ich würde sooo gerne auch mal abends zum Sport gehen. Wie macht ihr das? Ich finde das schön zu lesen dass es auch bei anderen klappt, wenn der Papa das zu Bett bringen übernimmt. Wie war der Übergang bei euch? Ohne Tränen gehts bestimmt nicht. :(
Und dann kommt auch noch die liebe Schwiegermutter ins spiel, die sie auch gern mal über Nacht nehmen möchte und schon mal Druck macht,das ich ja im Sommer bestimmt abgestillt habe :twisted: Aber vielleicht klappts ja auch ohne abstillen. Bin auch dankbar über ein paar Tips.

Ich an deiner Stelle würde auch morgens stillen wenn ihr beide das wollt und unsere Tochter frühstückt ihr Müsli dann trotzdem gerne :D und isst ganz normal bei uns am Familientisch mit.

Wünsch dir viel Erfolg und mach dir nicht so einen Druck
CarpeDiem
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Re: einschlafen ohne Brust

Beitrag von CarpeDiem »

Katharina habe ich leider nicht lange stillen können, sie aber lang in den Schlaf begleitet. Sie ist bei der TaMu einfach so eingeschlafen mittags. Gar kein Problem. Neuerungen führe ich ein und dann kommt der Papa ins Spiel. Sie hat das in den Schlaf begleiten allein abgeschafft.

Und lasst den Papa doch mal probieren ob es klappt. Am besten geht ihr ne Runde spazieren seit aber im Notfall per Handy erreichbar. Und nicht gleich aufgeben. Nähe und Zuwendung bekommt es ja auch von Papa.

@übernachten

Katharina ist 23 Monate und hat bisher nirgends allein übernachtet, nächsten Monat wird es die Premiere geben. Unsere Familie wohnt weiter weg, aber auch so finde ich, dass sie sich gut verständlich machen können muss um woanders zu übernachten. Und das ist unabhängig vom stillen finde ich.
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert


K: unendlich geliebt, stolze große Schwester, wird groß
A: unendlich geliebt, wird groß, stolze große Schwester
F: unendlich geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet, macht uns komplett


unvergessen unser Dezembersternchen Pünktchen 2012
layla2710
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Re: einschlafen ohne Brust

Beitrag von layla2710 »

Hallo nochmal!
Neue Lage: heute früh war ich ja schon fast entschlossen sie wieder "ranzulassen" :? Aber unser Mädel ist erst um 5:45 quietschvergnügt aufgewacht, hat das erste Mal nicht nach Brust verlangt und beim Frühstück reingehauen wie eine Große... Mal schauen wie es weitergeht, vielleicht kann ich ja je nach Uhrzeit mal so-mal so machen.
Hier nochmal meine Gründe, aus denen ich vielleicht bald mit dem stillen aufhören möchte:
Morgens stillen dauert manchmal 1 Stunde, was für mich manchmal etwas deprimierend ist weil wir von der Uhrzeit her eigentlich schön mit Papa frühstücken könnten, mit stillen aber nicht, da geht er teilweise schon aus dem Haus und hat halt dann früh auch nix vom Mausilein. Ab Mitte Mai geht sie in die Krippe und ab Juli fang ich wieder in Teilzeit das arbeiten an. Mit stillen ist es fast unmöglich zu einer normalen Zeit fertig zu sein um aus dem Haus zu gehen, weil sie sich halt manchmal sehr Zeit lässt und zum essen brauchen wir auch mindestens eine Stunde. Dann ist da ja noch mein Durst-Klo-Problem, was schon ein bisschen besser ist, seitdem ich nur noch 1x stille.
Gegen das abends stillen spricht eigentlich nur, dass ich es eben nicht mehr jeden Abend machen möchte und ab und zu gerne mal weggehen würde bzw. das auch einfach so mal meinem Mann überlassen würde.
Jetzt würde ich gerne mal versuchen, ab und zu abends nicht da zu sein, habe aber bedenken dass dann die Milch vielleicht schneller weggeht als mir lieb ist, weil ich ja momentan nur noch das eine Mal abends habe :roll: manchmal ist es schon verzwickt mit mir...
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Carraluma
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Re: einschlafen ohne Brust

Beitrag von Carraluma »

Mach dir doch nicht so viele Gedanken, wenn dann usw. Genieße, was euch gefällt und stillt! Ich verstehe nicht, warum du aufhören willst, dein Kind scheint ja eh kaum mehr zu stillen. Setzt euch halt stillend zum Papa an den Frühsrückstisch, wenn ihr bei ihm sein wollt, wahrscheinlich stillt die Kleine dann gar nicht mehr so lange, wenn im Raum was los ist....
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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Carraluma
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Re: einschlafen ohne Brust

Beitrag von Carraluma »

und abends weggehen ist doch ein ganz anderes Problem, das hängt doch nicht unbedingt am Stillen. Abgestillt ist sie dann genauso beim Papa wie nicht abgestillt, oder?
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NIN
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Re: einschlafen ohne Brust

Beitrag von NIN »

Hallo Layla, mir ging es damals ähnlich (mit 1 jahr Kita und Arbeitsbeginn geplant, Einschlafen nur getragen oder Stillen, gefühlt sehr Mama-abhängig) und im Nachhinein betrachtet hab ich vieles auch zu sehr am Stillen festgemacht.
Trotz mehrerer Berichte hier, dass Kita und weiterstillen gut klappen kann, hatte ich meine Zeifel...aber es hat wunderbar geklappt. Es war sogar ein wunderbarer Weg die EIngewöhnung für Kind (UND MAMA!!) einfacher zu gestalten. In der ersten Zeit hat mein Sohn auch tagsüber nach der Kita mehr gestillt (davor tagsüber höchst selten) und es war für beide gut, weil er die Nähe bekam und ich das Gefühl ihm etwas "zurückzugeben", weil er mich ja morgens hergeben musste. Bisschen schwierig zu beschreiben. In der Kita garkeine Probleme...dort hat er besser gegessen als zuhause und Thema Stillen garkein Problem, weil Mama ja gafnicht da ist. Weiterer Vorteil war, dass wir während der ersten Infekte (wurde auch noch in der Winterzeit eingewöhnt...) Stillen konnten, die ja nicht ausbleiben. Schlafen in der Kita war auch kein Problem. Allerdings sind sie auch rührend darauf eingegangen, dass er nur auf dem Arm einschlafen kann. Inzwischen (2Jahre) klappt es auch im Bett, natürlich mit Bezugsperson im Zimmer.
Zum Einschlafstillen-ich wollte es irgendwann abschaffen, weil ich mir erhofft hatte, dass dann auch die Nächte besser werden. Da ich mir aber ein apruptes Ende nicht vorstellen konnte, haben wir es Schritt für Schritt gemacht. Allerdings ist mein Kleiner damals nicht immer beim Stillen eingeschlafen, aber es war fester Bestandteil des Abendrituals. Glücklicherweise hat es damals begonnen, dass Bilderbücher sehr interessant wurden. Erst haben wir eine Zeit Buch geschaut, dann gestillt. Entweder er ist dabei eingeschlafen oder danach auf mir. Dann hab ich´s irgendwann umgedreht und erst gestillt und ihn dann irgendwann abgedockt. Weil das Buch dann schon etabliert war hat er das dann gerne angenommen. Ich hab dann mal probiert ihn früher abzudocken und dann irgendwann einfach direkt Buch geschaut und das Stillen einfach ausgelassen. Hat erstaunlich gut geklappt, keinerlei Protest, mit dem ich gerechnet hatte. Das ganze verlief so ca über 6 Wochen, vielleichtnauch länger. Weiß nicht mehr genau, aber ich habe jeden Abend gefühlsmäßig entschieden ob ich den nächsten Schritt wage. Nachts wurde es dadurch natürlich nicht besser...
Zum Morgensstillen- da kann ich Dich voll verstehen. Auch wenn es total schön ist morgens stillend im Bett rumzulungern:-) Gemeinsam Fühstücken ist halt auch schön. Aber da würde ich mich meinen Vorrednerinnen anschließen und das spontan machen. Wenn es sich am einen Tag anbietet zusammen zu frühstücken, dann mach es so und am nächsten halt anders. Am Wochenende ist´s doch auch sicher nett, wenn man dadurch noch ein bisschen länger liegen bleiben kann und danach schön frühstückt. Wenn man mit Kita und Arbeiten früf los muss wird´s allerdings schwieriger...bei uns gibt´s in der Kita eigentlich Frühstück und Sohnemann hat dann zuhause einfach ne Banane bekommen, aber grade verlangt er wehement nach Müsli...und das dauert halt auch :( Aber auch da würde ich einfach mal entspannt drauf zugehen und schauen, wie es im Mai dann wird. Ich hätte auch lieber alles genau als Plan im Kopf gehabt :) aber die kleinen verhalten sich halt nicht so planmäßg :lol: Aber mach Dir keine Sorgen, dass sich Kita/Arbeiten/Stillen nicht vereinbaren lässt.
Einschlafen mit Papa würde ich einfach mal wieder probieren. Bei uns war das auch lange Zeit undenkbar und als man sich mal drangewagt hat, war´s einfacher als gedacht. Wir haben dann auch mal feste Tage eingeführt, an denen Papa in´s Bett bringt, weil ich mich so "immerfürallesmitKindzusändig" gefühlt habe. Manchmal hilft ein Abend an dem man nicht zuständig ist und man fühlt sich viel besser. Man muss Kind und Mann(oder Oma, oder Kitaerzieher...) auch einfach mal was zutrauen...wie oft ich im letzten Jahr gedacht hab "Das kann ja nicht gutgehen... :o " udn am Ende war´s total einfach.
VLG NIN
VLG NIN

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layla2710
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Re: einschlafen ohne Brust

Beitrag von layla2710 »

Hallo nochmal!
Na das lässt ja zu hoffen was ich hier so an Erfahrungsberichten höre! Bisher bin ich bei meinem Entschluss geblieben morgens nicht mehr zu stillen, tageweise kommen mir aber doch manchmal Zweifel - vor allem wegen dem teilweise frühen aufwachen. Sie verlangt nicht jeden Morgen nach der Brust und sobald wir das Schlafzimmer verlassen ist das Thema auch meistens erledigt, keine langen Weinanfälle oder ähnliches. Mal schauen wie es weitergeht...
LG layla
vivi
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Re: einschlafen ohne Brust

Beitrag von vivi »

layla2710 hat geschrieben:Hallo nochmal!
Na das lässt ja zu hoffen was ich hier so an Erfahrungsberichten höre! Bisher bin ich bei meinem Entschluss geblieben morgens nicht mehr zu stillen, tageweise kommen mir aber doch manchmal Zweifel - vor allem wegen dem teilweise frühen aufwachen. Sie verlangt nicht jeden Morgen nach der Brust und sobald wir das Schlafzimmer verlassen ist das Thema auch meistens erledigt, keine langen Weinanfälle oder ähnliches. Mal schauen wie es weitergeht...
LG layla
Hmm, also ich würde nochmal drüber nachdenken, ob es für dich so wirklich stimmig ist. Wenn ich das richtig verstehe, stillst du gerne am Morgen und es stört dich v.a. die Abhängigkeit am Abend. Ich würde vermutlich an deiner Stelle morgens weiterhin stillen, wenn es schön für euch beide ist und gut in euren Alltag passt. Irgendwelche Expertenratschläge wären mir da egal. Woher weißt du, dass diese Experten recht haben? Ist nicht letztendlich dein Gefühl das Wichtigste? Entscheidest du nicht als Mutter, was für euch am Besten ist?
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
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