Plötzlich:Mitbewohnerin "wahlgrent" ihr Baby :(
Moderator: Giraeffchen
-
(ka)
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1632
- Registriert: 01.06.2007, 20:22
- Wohnort: Berlin
Re: Plötzlich:Mitbewohnerin "wahlgrent" ihr Baby :(
Mafe wie willst du denn einen Menschen zwingen dir mit offenem Herzen zuzuhören? Das interessiert mich wirklich
In ersten Post von speechless steht das sie ihrer Mitbewohnerin schon das Baby abgenommen hat ihr angeboten hat das sogar nachts zu tun ..
In ersten Post von speechless steht das sie ihrer Mitbewohnerin schon das Baby abgenommen hat ihr angeboten hat das sogar nachts zu tun ..
Ka mit Räubertochter (geboren 10/06) und zwei Wichtelsöhnen (geboren 12/2010)
dunkelblaublog
dunkelblaublog
- fragaria
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3327
- Registriert: 17.07.2011, 08:53
- Wohnort: stuttgart
Re: AW: Plötzlich:Mitbewohnerin "wahlgrent" ihr Baby :(
Ich denke auch: speechless hat genug Angebote gemacht! Man kann, so weh das tut, nicht jede Seele retten. Und vielleicht bewahrt das grausliche Wahlgrenen Mutter und Baby ja vor was Schlimmerem ... Erschöpfungszustände durch Schlafentzug rauben einem nachweislich den Verstand 
mit Sommermädchen 6/09, Frühlingsmädchen 03/13 und Winterbub 01/17
Trageberaterin, zertifiziert von Didymos, 2012
Trageberaterin, zertifiziert von Didymos, 2012
-
Sabi
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 62
- Registriert: 21.10.2013, 12:22
Re: Plötzlich:Mitbewohnerin "wahlgrent" ihr Baby :(
Natürlich. Ich habe nicht erst einmal heulend im Bett gelegen oder auf der Couch gesessen und gesagt, dass sich was ändern muss, dass wir vielleicht doch ein Schlafprogramm brauchen. Aber eben nur gedacht. Immer wenn mir klar wurde was das bedeuten würde, ist mir eben auch bewusst geworden, dass ich DAS noch weniger will und kann.ich will aber hat geschrieben:Seid ihr noch nie ausgeklinkt?
Vielleicht hab ich, dank eines Partners, der mich sehr gut unterstütz, leicht reden. Aber Speechless hat ihr ja Hilfe angeboten.
Es ist mit Sicherheit eine sehr schwierige Aufgabe ein Kind alleine großzuziehen. Mit Schlafmangel oder -entzug erst recht. Aber bei dem was Speechless schreibt, klingt es schon so, dass ihre Freundin Hilfe hätte haben können.
Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk
- susling
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 136
- Registriert: 01.05.2013, 01:06
- Wohnort: Auf einer Insel im Fluss, nahe einer Windmühle
Re: Plötzlich:Mitbewohnerin "wahlgrent" ihr Baby :(
Oh man, über Eure Situation muss ich echt viel nachdenken. ICh würde vermutlich auch durchdrehen, wenn meine ganzen Bemühungen nix bringen würden.
Es gibt wirklich viele Dinge, die man anders machen kann, was die "Aufzucht" von Säuglingen angeht und was man tolerieren kann. Das Schreienlassen könnte ich auch nicht unkommentiert stehen lassen und schon gar nicht könnte ich Speechless' Situation ertragen. Ich würde auch alles mir erdenklich mögliche versuchen, die offensichtlich sehr überforderte Mutter davon zu überzeugen, dass sie hierbei den falschen Weg geht und ihr auch mehrfach meine Entlastung anbieten (was Speechless sicher alles getan hast). Und ja, für mich ist das der falsche Weg, denn die Wissenschaft hat dies erforscht und ist zu klaren Ergebnissen gekommen, nämlich, dass im Hirn eines Säuglings der über längere Zeit schreien muss eine enorme Menge Cortisol ausgeschüttet wird, welche sich auch nicht senkt auch wenn der Säugling aufhört mit schreien, ohne dass er Sicherheit und Trost erfährt. Er ist einfach gestresst und hat wahrscheinlich Todesangst. Und das wissentlich in Kauf zu nehmen ist Folter! Und da brauch ich auch keine Studie, die mir sagt, ob das bleibende Schäden hinterlässt oder nicht, es ist und bleibt Folter. Bei einem Erwachsenem würde das auch keiner machen, der halbwegs klar bei Verstand ist. Sperr doch mal einen Erwachsenen in einen dunklen Raum, möglichst noch an ein Bett gekettet und verlasse diesen. Na der wird sich sicher über die netten Gedanken, die er gesendet bekommen sehr freuen und beruhigt und um seine körperliche Unversehrtheit wissend einschlafen. Das ist absurd!
Ich könnte nicht mit einem Menschen zusammenleben, der dies seinen Kindern antut und würde, wenn meine Bemühungen nicht fruchten, auch alsbald möglich ausziehen. (Wenngleich dass in Hamburg nicht ganz so einfach ist...) Ich kann das nicht ertragen und ich könnte, auch wenn das Kind relativ schnell resigniert, mit der Mutter nicht weiter befreundet sein.
Auch wenn es mir dann leid um das Kind tut und ihm da durch nicht geholfen wird, ich könnte da nicht darüber hinweg sehen.
@Speechless: Ich hoffe Du hast Menschen mit denen Du Dich darüber austauschen kannst, bei denen Du Dein Herz ausschütten kannst. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit und drücke die Daumen, dass Deine Mitbewohnerin vielleicht doch noch einlenkt. Ich habe mich heute mit einer Freundin (die kennst Du wohl auch - Hebamme Christiane) über Deine Situation unterhalten und wir beide können das Dilemma wirklich gut nachvollziehen. Bekommt Dein Sohn eigentlich von der Sache etwas mit? Was meint er dazu?
Es gibt wirklich viele Dinge, die man anders machen kann, was die "Aufzucht" von Säuglingen angeht und was man tolerieren kann. Das Schreienlassen könnte ich auch nicht unkommentiert stehen lassen und schon gar nicht könnte ich Speechless' Situation ertragen. Ich würde auch alles mir erdenklich mögliche versuchen, die offensichtlich sehr überforderte Mutter davon zu überzeugen, dass sie hierbei den falschen Weg geht und ihr auch mehrfach meine Entlastung anbieten (was Speechless sicher alles getan hast). Und ja, für mich ist das der falsche Weg, denn die Wissenschaft hat dies erforscht und ist zu klaren Ergebnissen gekommen, nämlich, dass im Hirn eines Säuglings der über längere Zeit schreien muss eine enorme Menge Cortisol ausgeschüttet wird, welche sich auch nicht senkt auch wenn der Säugling aufhört mit schreien, ohne dass er Sicherheit und Trost erfährt. Er ist einfach gestresst und hat wahrscheinlich Todesangst. Und das wissentlich in Kauf zu nehmen ist Folter! Und da brauch ich auch keine Studie, die mir sagt, ob das bleibende Schäden hinterlässt oder nicht, es ist und bleibt Folter. Bei einem Erwachsenem würde das auch keiner machen, der halbwegs klar bei Verstand ist. Sperr doch mal einen Erwachsenen in einen dunklen Raum, möglichst noch an ein Bett gekettet und verlasse diesen. Na der wird sich sicher über die netten Gedanken, die er gesendet bekommen sehr freuen und beruhigt und um seine körperliche Unversehrtheit wissend einschlafen. Das ist absurd!
Ich könnte nicht mit einem Menschen zusammenleben, der dies seinen Kindern antut und würde, wenn meine Bemühungen nicht fruchten, auch alsbald möglich ausziehen. (Wenngleich dass in Hamburg nicht ganz so einfach ist...) Ich kann das nicht ertragen und ich könnte, auch wenn das Kind relativ schnell resigniert, mit der Mutter nicht weiter befreundet sein.
Auch wenn es mir dann leid um das Kind tut und ihm da durch nicht geholfen wird, ich könnte da nicht darüber hinweg sehen.
@Speechless: Ich hoffe Du hast Menschen mit denen Du Dich darüber austauschen kannst, bei denen Du Dein Herz ausschütten kannst. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit und drücke die Daumen, dass Deine Mitbewohnerin vielleicht doch noch einlenkt. Ich habe mich heute mit einer Freundin (die kennst Du wohl auch - Hebamme Christiane) über Deine Situation unterhalten und wir beide können das Dilemma wirklich gut nachvollziehen. Bekommt Dein Sohn eigentlich von der Sache etwas mit? Was meint er dazu?
- LaLeMi
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 13541
- Registriert: 18.06.2007, 15:25
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Plötzlich:Mitbewohnerin "wahlgrent" ihr Baby :(
Das denke ich auch. Ferbern war ja ursprünglich als Rettung komplett überforderter Eltern gedacht ! Und es klingt hier ja schon übel, zumal sie ja an sich mit Hausgeburt etc eher "anders" unterwegs war. Scheint alleinerziehend zu sein, oder was ist mit dem Papa ? Dann keine Unterstützung von der Familie, da kommt ja das "wahlgrenen":( naja. Und da kommt die wohlmeinende Mitbewohnerin wohl eher übergriffig an (auch mit dem Schwester - Brief), auch wenn es gut gemeint istfragaria hat geschrieben:Ich denke auch: speechless hat genug Angebote gemacht! Man kann, so weh das tut, nicht jede Seele retten. Und vielleicht bewahrt das grausliche Wahlgrenen Mutter und Baby ja vor was Schlimmerem ... Erschöpfungszustände durch Schlafentzug rauben einem nachweislich den Verstand
Echt schwierig
((((Speechless))))
- Speechless
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 541
- Registriert: 25.12.2010, 10:56
- Wohnort: Leipzig
Re: Plötzlich:Mitbewohnerin "wahlgrent" ihr Baby :(
Danke für eure Worte. Ich war lange nicht online. Die Kündigung ist raus. Die Situation besser. Sie macht es nicht mehr. Ca 1 Woche später hat sie aufgehört. Ist früh ins Bett gegangen, sie schläft wieder bei ihr. Sie redet aber nicht darüber und ich will gerade noch nicht mit ihr reden und finde keinen Anfang. Ich bin froh, dass die Kleine nicht mehr weinen muss, aber was genau jetzt passiert weiß ich auch nicht, vermute aber, dass sie sie in den Schlaf "hüpft" mit dem Pezziball, der wieder bei ihr im Zimmer ist oder sie stillt 


- Mohnblume
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1865
- Registriert: 27.03.2010, 23:39
- Wohnort: Berlin
Re: Plötzlich:Mitbewohnerin "wahlgrent" ihr Baby :(
das ist schön zu hören! ist sicher eine große erleichterung für dich. ich würde jetzt auch kein gespräch darüber erzwingen, freu dich einfach drüber. vielleicht kommt sie irgendwann von sich aus auf dich zu. oder auch nicht, es ist ja nach wie vor eigentl ihre sache. aber auf jeden fall toll dass das kleine nicht mehr weinen muss 
-----------mobil
-----------mobil
✿ mit dem Großen (01/10) und dem Kleinen (07/13)
ClauWi-Trageberaterin GK 03/11
ClauWi-Trageberaterin GK 03/11


