ich wusste nicht genau in welches Thema mein "Problem" am besten passt. Also ich bin ein bisschen verunsichert. Meine Kleine isst seit sie 5 Monate ist, begeistert große Mengen an Brei und auch Fingerfood. Ich würde sogar behaupten ab 6 Monaten hat sie so viel gegessen wir ich. Zuletzt hat sie jetzt mit 9 Monaten fast schon angefangen normal vom Tisch mit zu essen. Also: morgens Brot und Obst oder Gemüse, mittags Gemüse mit Kartoffeln oder Nudeln und Fleisch, nachmittags eine ganze Banane oder sowas und abends ihren Milchbrei. Sie hat nachts trotzdem ihre drei Schopper getrunken. (Das haben wir schon mit großer Mühe und viiielen schlaflosen Nächten von 6 auf 3 reduziert
Ich war sehr stolz und hab mich bemüht gesund zu Kochen (was wir vor unserer Tochter nicht getan hatten) und Gläschen-Kost zu vermeiden (ging nicht immer). Auf jeden Fall ist seit ein paar Tagen alles anders. Von heute auf Morgen. Sie isst: nichts! Das Essen, dass ich manchmal extra für sie gekocht habe, landet alles im Müll. Egal was es ist, egal ob Brei oder Fingerfood, sie ist nichts. Bis auf: (achtung jetzt kommts) zwei Scheiben Lyoner Wurst, die sie als mein Mann mit ihr einkaufen war von der Metzgerei abgegriffen hatte. Die erste die sie bei der Wurst-Theke bekommen hatte war so schnell weg, dass sie als sie bei der Fleisch-Theke direkt daneben ankamen gleich nochmal eine bekommen hat.
Also muss ich mich korrigieren, sie isst nichts außer ab und zu mal Wurst und ganz selten mal ein bisschen Brot. Gemüse und Obst in welcher Form auch immer werden unter dem schlimmsten Gesichtsausdruck den ich je gesehen habe wieder ausgespuckt! Tagsüber will sie auch kein Fläschchen mehr. Nur eben diese drei nachts will sie nach wie vor. Und da sind wir wie gesagt schon stolz das überhaupt erst auf diese Menge reduziert zu haben.
So das ist die Ausgangslage. Also ich weiß ja, dass Kinder so Phasen haben. Ich habe wegen ihres guten Gewichts (9 Monate - 11kg) keine Sorgen, dass sie zu wenig isst. Nur die Sorge, dass sie tagsüber zu wenig isst und deshalb nachts anfängt wieder nach mehr Essen zu kämpfen. Und das war schon echt Ehe-gefährdent diese Abgewöhnung
Sie schläft nämlich schon seit jeher kaum. Wirklich - wir haben alles versucht: Sanftes Abgewöhnen, Rituale, das glücklichste Baby der Welt etc. (bis auf Ferbern). Seit sie weniger isst fängt sie nämlich schon wieder an noch schlechter zu schlafen. Wacht nachts auf und schreit mal ne Stunde in unseren Armen und all sowas.
Deshalb will ich ihr eigentlich nicht so gerne Essen tagsüber vor enthalten, damit die Nächte nicht noch schlimmer werden. Auf der anderen Seite hätte ich gerne, dass wenn sie etwas isst, dass es dann wenigsten Obst oder Gemüse ist. Das bekommt sie im Moment so gut wie gar nicht ab.
Jetzt stehe ich vor dem Problem: gebe ich ihr was sie zumindest in homöopathischen Dosen zu sich nimmt wie Wurst oder manchmal mini schnipsel Brot damit sie nachts nicht mehr Essen will (natürlich erst nachdem ich ihr das Gemüse und das Obst angeboten habe und sie wehement abgelehnt hat) oder gebe ich ihr das nicht, bestehe weiterhin auf Gemüse und Obst und gehe das Risiko ein, dass unsere Nächte noch schlimmer werden? War so froh, dass wir es bis hier hin geschafft haben.
Meint ihr sie isst wirklich genau das was sie braucht? Oder bekommt sie das durch diese drei Flaschen Milch nachts vielleicht?
Klar sollte es irgendwann wieder anders werden. Wird es bestimmt auch und sie isst dann bestimmt ihren Brei und ihr Fingerfood wieder. Aber bis dahin bin ich jetzt total durcheinander und durch den Wind und weiß einfach nicht, was ich ihr geben soll. Ich hab mir halt bisher nie Gedanken darüber machen müssen.
Ich hoffe ich hab jetzt in die richtige Kategorie gepostet und hoffe ihr könnt mir nen Tipp geben.
Viele Grüße,
KleinerKnopf