gibts hier auch Outdoor-Freaks?

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Bettina
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Re: gibts hier auch Outdoor-Freaks?

Beitrag von Bettina »

Ena montana hat geschrieben:in norwegen gibt es auch wanderangebote mit esel od pferd (? ich erinnere mich grad nicht genau), sogar, dass dir das gepäck von station zu station transportiert wird.
Das wäre cool!
Liebe Grüße
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"Und doch fragt mich jeder neue Tag, auf welcher Seite ich steh.
Und ich schaff's einfach nicht, einfach zuzusehen, wie alles den Berg runtergeht.
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Weltenbummlerin
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Re: gibts hier auch Outdoor-Freaks?

Beitrag von Weltenbummlerin »

So jetzt will ich auch endlich mal mehr schreiben:

Eselstouren finde ich sehr spannend. Meine Mama will sich ja einen Esel kaufen, damit der ihr Gepäck trägt, wenn sie mal keine Lust mehr auf ihr Weltenbummlerleben in zwei VW-Bussen (einer in Südamerika, seit dem Enkel auch wieder einer in Europa) ohne festen Wohnsitz hat.. ich glaube zwar, dass das nichts wird, weil sie noch nie in ihrem Leben ein Tier hatte und ohne VW-Bus auch nicht kann, aber vielleicht schenke ich ihr mal eine Tour hier in Europa.. sie kennt sowas nur aus Asien und Südamerika und denkt, sie könnte ihren Esel dann hier vor meiner Mietwohnung im öffentlichen Park weiden lassen :roll:

Jedenfalls bin ich schon Outdoorfreak in der zweiten Generation. Ich bin meinen ersten Klettersteig vor meinem Entbindungstermin gegangen.. (Ich war 5 Wochen zu früh, 3 Wochen in der Kinderklinik und am nächsten Tag auf dem Berg..). Und so sah dann halt meine ganze Kindheit aus: Schule war zum erholen da, Freitag Nachmittag bis Sonntag Nacht waren wir unterwegs und in den Ferien auch.. es war total toll, aber manchmal auch echt hart. Ich habe z.B. eine Erinnerung an einen 3000ender, da war ich gerade 6 und es gab keinen Platz mehr auf der Hütte, auf der wir beim Abstieg übernachten wollten, so dass wir absteigen mussten - und wir waren schon vor dem Morgengrauen aufgestanden wegen des Gletschers.. Als wir gegen halb 3 Uhr morgens endlich am VW-Bus waren, sind mein Bruder (damals 5) und ich nur ins Bett gefallen, so müde waren wir - obwohl uns schon am Nachmittag das Essen ausgegangen war. Am nächsten Morgen waren meine Eltern halbtot - und mein Bruder und ich quietschfidel und fit für das Abenteuer (das da hieß ausnahmsweise einen Vormittag am Bach Dämme bauen..). Ihr seht, Kinder halten eine Menge aus. Die ersten 3 Jahre habe ich allerdings in der Kraxe bzw. im Easy Rider gewohnt. Meine Eltern haben sogar noch so wilde Sachen mit mir gemacht, wie bei -20°Celsius mit mir (gerade 3 Monate alt...) eine Skitour gehen und natürlich im Tiefschnee abfahren.. Offensichtlich lebe ich noch..

Von Bergen hatte ich trotzdem mit 18 echt die Nase voll und bin aus den Alpen ins Rheinland gezogen.. mittlerweile gehe ich aber wieder sehr gerne. So war ich 2012 noch zum letzten Mal 3,5 Wochen ganz alleine im Himalaya das Annapurna-Massiv umrunden und schmachte jetzt regelmäßig der Zeit entgegen, zu der ich den Mini-Weltenbummler und die folgenden Kinder auch mal in die Höhe mitnehmen kann. Im Moment backen wir allerdings kleinere Brötchen: In den Osterferien sind wir 10 Tage in den Pyrenäen unterwegs, wandern und wildcampen.. Unser heißgeliebtes Tarp haben wir gegen ein ultraleichtes 5-Personen-Zelt getauscht, damit der Mini auch ein ordentliches Zuhause hat. Überhaupt versuchen wir alles undogmatisch ultralight zu halten, damit einer immer das Kind tragen und der andere das Gepäck. Gerade philosophiere ich, wenn ich mal Zeit habe, über so Fragen wie: Stoffwindeln oder doch ausnahmsweise Wegwerfwindeln? (Die Entscheidung fiel übrigens für Stoffwindeln, die kann ich unterwegs in den Bächen/Brunnen auswaschen und außen am Rucksack zum trocknen aufhängen...) Außerdem überlege ich, ob der Mini dann doch schon eine eigene Isomatte braucht..

Die große Frage ist, ob ich nicht doch irgendwann noch einen Führerschein mache, damit wir auch einen VW-Bus nutzen können.. irgendwie hat das nämlich in mein Kinderleben schon ein bisschen Stabilität gebracht. Andererseits sind wir ja nicht halb so wild wie meine Eltern.. meistens zumindest.

Auf jeden Fall kann ich nur jedem Mut machen.. es geht fast alles mit Kindern, irgendwann (wieder) und irgendwie..
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Skoura
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Re: gibts hier auch Outdoor-Freaks?

Beitrag von Skoura »

Habt ihr auch das Terranova Laser Space 5?

Und is das wirklich wahr, dass deine Eltern quasi wohnsitzlos sind? Oder war das uebertrieben?

Ich finde ja, mit einem Kind geht vieles noch mit Tragen und so. Aber mit zweien stelle ich mir Wandern (ohne Esel) nicht machbar vor. Ich meine richtig wandern, also von Huette zu Huette.

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Skoura
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Re: gibts hier auch Outdoor-Freaks?

Beitrag von Skoura »

Da faellt mir ein: Kennt ihr "Siljas Reisen"?
Die waren drei Monate in den Pyrennaeen. Haben dort beschlossen, dann doch Wegwerfwindeln zu kaufen.

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Re: gibts hier auch Outdoor-Freaks?

Beitrag von Weltenbummlerin »

Nein, wir haben uns letztlich für das Eureka Wiki Up 4 entschieden, weil es schottisches Wetter aushalten soll und wir es auch von der Fläche noch besser fanden.. (und weil es winddichter ist als das Golite 5)

Meine Eltern sind wirklich 'wohnsitzlos' - und zwar schon seit 4,5 Jahren. Mein Papa hat mit 49 zu arbeiten aufgehört, meine Mama mit 60 und jetzt besteigen sie halt nur noch 6000ender...

Zwei richtig kleine Kinder sind wahrscheinlich echt schwierig.. mein Bruder ist eigentlich mein Pflegebruder und kam erst zu uns, als ich 4 und er 3 waren.. da waren wir beide schon ganz klare Lauflinge. Mulis hatten wir aber auch zwei Mal: ein Mal in der Türkei und ein Mal in Marokko... im Outdoorseiten-Forum gibt es ja auch Leute, die ihre Kinder in einem Chariot Cx die Berge hochschieben, aber das finde ich fragwürdig..
Von Hütte zu Hütte stelle ich es mir allerdings gerade noch machbar vor, wenn ein oder zwei Kinder in der Kraxe sitzen können.. dann braucht man nicht ganz so viel Gepäck. Aber mit Zelt etc. geht das nur mit 3. Person.. aber dazu fehlt uns das soziale Netz. Seid ihr denn auch im Alpenverein oder so organisiert? Ich überlege wieder einzusteigen in die Familiengruppe.. aber im Alpenverein in Köln komme ich mir etwas seltsam vor..

Siljas Reisen ist obermegacool.. Kennt Ihr Smilla und Selma?
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Re: gibts hier auch Outdoor-Freaks?

Beitrag von Weltenbummlerin »

Smilla und Selma sind halt v.a. mit dem Rad unterwegs.. u.a. gerade eben in Patagonien. Das wäre auch noch so eine Möglichkeit, weshalb ich auch noch immer überlege, doch einen Anhänger und kein Lastenrad anzuschaffen.. aber ich bin eigentlich mehr der so viel Wildnis-wie-möglich-Typ und mag keine Radwege :(. Und durch Patagonien würde ich niemals mit dem Rad fahren.. das würden nicht mal meine Eltern machen - und wir waren alle schon (getrennt) mehrmals (sie) bzw. länger (ich) dort.
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samsara
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Re: gibts hier auch Outdoor-Freaks?

Beitrag von samsara »

Schön eure Berichte zu lesen, das weckt schon wieder das Reisefieber in mir. Wir sind vor dem Kind ebenfalls immer zelten gewesen, hobbybedingt (Klettern) auch immer in eher ausgesetztem oder hinterländlichem Terrain, meist komplett untouristisch und mehr mit Enheimischenkontakt bzw. einheimischen Wildtieren. :lol: Es wurde schonmal von Außenstehenden so beschrieben, dass wir im Urlaub den ganzen Tag in irgendwelchen Wäldern rumrennen... :roll: Aber das tun wir nur, wenn da Felsen oder Blöcke drin stehen. :mrgreen:

Jetzt mit Kind haben wir uns einen Traum erfüllt und einen großen Landrover Defender gekauft, umgebaut zum Campingmobil und sind damit ziemlich autark. Manche würden es immer noch als karg bezeichnen, aber ich finde es nach Jahren des Zeltens zB schon absolut luxuriös, das Hochdach hochzuklappen, das Licht anzuknipsen und auch bei Regen gemütlich im Stehen kochen zu können. Wenigstens ihr Outdoorfreaks dürftet verstehen, was ich meine. Letztes Jahr sind wir knapp 3 Monate mit Freunden und deren 3 Kindern (4, fast 3 und 1) durch Lappland auf die Lofoten gefahren, unsere Freunde waren im Bully unterwegs. Campingplätze haben wir nur angesteuert, wenn wir keine Lust auf Handwäsche hatten und mal wieder ne Waschmaschinenladung fällig war. Das ist mit mehreren Kindern denke ich schon ab und zu erforderlich, je nach Dauer der Tour natürlich.

Ansonsten: Baden in Flüssen, duschen unter Wasserfällen, mit dem Klappspaten auf Toilette gehen, die interessantesten Klamottensparmethoden entwickeln, draußen sein, nicht wissen was einen hinter der nächsten Ecke oder am nächsten Tag erwartet, im Supermarkt in der Kleinstadt nach 3 Wochen nen Zivilisationsschock bekommen, Lagerkoller bei längerem Regen, ewig durchs Fernglas schauen, Pilze und Beeren sammeln, einen schrägen Humor entwickeln, Felsen suchen :roll:, Land und Leute kennenlernen, irgendwas völlig unkonventionell reparieren, Pack-Tetris, das ist der Urlaub den wir hier wohl brauchen um glücklich zu sein.

Dieses Jahr geht es etwas kürzer mit denselben Freunden und mittlerweile ihrem Bauchbaby Nr. 4 nach Korsika. Auch da werden wir uns im Gebirge herumtreiben und wahrscheinlich weniger auf Campingplätzen. Im Alpenverein sind wir auch, allerdings machen wir da seit dem Kind mehr unser eigenes Ding und haben unsere Jobs für den Verein gerade auf ein Minimum reduziert.

Ich weiß noch, dass meine Eltern mit mir und meinem Bruder viel auf Berge und von Hütte zu Hütte gewandert sind, mit der Kraxe und bald schon als Alleine-Laufling. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals große Probleme mit unwegsamem Gelände hatte. Entweder ist das Typsache oder es war tatsächlich ein gutes Training, aber ich wage zu behauten, dass ich nicht gerade durch die Berge "stolpere". Ich sehe auch bei unseren Kletterfreunden, dass deren Kinder durchweg ein sehr gutes "Offroad"-Laufgefühl haben. Kann aber auch Zufall sein. Mal sehen, wie das bei unserem kleinen Mann wird...
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Ena montana
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Re: gibts hier auch Outdoor-Freaks?

Beitrag von Ena montana »

hui, weltenbummlerin, da hast du ja wohl schon ganz früh unglaubliche erfahrungen gesammelt!

ich bin auch mit wildzelten oder ohne zelt draußen schlafen und einfach reisen aufgewachsen. hotel oder sowas ist was gaaaanz komisches für mich, ja selbst campingplatz find ich seltsam.
samsara: hihi, ja ich finde auch, das fahrende haus noch dazu mit aufstelldach und so ist echt luxus! :-)
wir haben unser auto (t4 bus) aber so "eingerichtet" , dass er wandelbar ist zwischen transporter, 9sitzer und unserem familiengefährt und fahrendem haus.

also von hütte zu hütte wandern geht doch bestimmt! zumindest mit einem kind, das noch tragbar ist und wenn die anderen gehen. das ist aber etwas, was uns nicht wirklich reizt. obwohl wir darüber auch nachdenken. aber gerade zelt und kocher und essen und ausreichend wasser ist ja viel gewicht.
ich überlege auch immer wieder, es müssten mind. 3 erwachsene sein, also damit man einfach mehr aufteilen kann.

derweil sind wir ja auf kürzere sachen umgestiegen, tagesausflüge, wanderungen, draußensein und/oder statt zu fuß das auto. das ist einfach unser fahrendes haus. ist zwar anders als zu fuß, aber trotzdem. wir können einfach draußen sein, irgendwo ein schönes plätzchen finden und dort wohnen, sein.
und ehrlich beziehe ich gerade das sehr stark in meine überlegungen über ein drittes kind mit ein. gerade passen wir da zu viert gut rein, mit schlafen und falls es notwendig ist, drin kochen, essen, sitzen, spielen...also eben auch bei längeren reisen.

wir machen aber auch gern ganz kleine spontane ausflüge. einfach losfahren, ein plätzchen suchen, draußen sein, was kochen, essen, weiterziehen, usw. und nachts wieder heimfahren. ist zwar ökologisch scheiße, aber für unsere psychen sehr notwendig! unsere kinder brauchen das auch so! wald, wiesen, wasser, steine, erde, usw. was kinder eben so brauchen ;-) und erwachsene ;-)

wegen windeln: hihi, wir machten ja windelfrei, aber als t noch klein war und wir am berg unterwegs waren (mit schlafen im matratzenlager) da hatte ich auch wegwerfwindeln für sie dabei. ich hab sie ja trotzdem abgehalten, aber zur sicherheit. v.a. auch wegen dem schlafsack.

stoffwindeln müssen halt auch mal trocknen. das ist ja dann sehr wetterabhängig. da war ich damals im verregneten schwedenurlaub schon froh, dass wir gar keine windeln mehr verwendeten, denn die hosen sind bestimmt schneller getrocknet als es stoffwindeln jemals wären. :lol: ich glaube, wir haben damals dauernd kindergewand zum trocknen im auto aufgehängt gehabt. :-)

über ein größeres zelt haben wir auch schon nachgedacht. oder ein zweites kleines.

wegen berge raufschieben: :lol: bestimmt seit der ersten schwangerschaft überlege ich immer wieder, was ich mir für ein gefährt bauen müsste, um gut gepäck auch auf bergwegleins transportieren zu können. die kinder gehen solche wege ja eh ur gerne. und wer noch tragbar ist, kann ja auch getragen werden.

also unsere große geht schon echt viel und ausdauernd, vorausgesetzt der weg ist nicht fad (also bei forststraßen oä. spielen wir dann gerne irgendwelche spiele). war aber bei mir genauso.
die "kleine" geht auch total gerne, hat allerdings halt noch ein ganz anderes tempo. geschickt find ich beide, war auch immer schon so.
klar sind das die kinder ja auch gewöhnt, aber ich kenne auch kinder, die sich auch selbstverständlich draußen ohne weg bewegen, obwohl sie selten wirklich draußen sind. und ich kenne auch kinder, die sich einfach schwerer tun, die es auch nicht gewöhnt sind.




vielleicht find ich nochmal das wandern mit dem gepäcktransfer in norwegen.
Ena montana
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Skoura
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Re: gibts hier auch Outdoor-Freaks?

Beitrag von Skoura »

Tolle Berichte!!

Samsara: Was denn fuer Klamottensparmethoden? Hab ich keine Idee dazu.

Hach, ich kenn grad Leute, die im August mit zwei Kindern (eins muss noch gebboren werden) ueber die Alpen bis nach Suedfrankreich fahren wollen. Mit dem Rad. Ich bin neidisch!

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Bettina
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Re: gibts hier auch Outdoor-Freaks?

Beitrag von Bettina »

Weltenbummlerin hat geschrieben:Smilla und Selma sind halt v.a. mit dem Rad unterwegs.. u.a. gerade eben in Patagonien. Das wäre auch noch so eine Möglichkeit, weshalb ich auch noch immer überlege, doch einen Anhänger und kein Lastenrad anzuschaffen.. aber ich bin eigentlich mehr der so viel Wildnis-wie-möglich-Typ und mag keine Radwege :(. Und durch Patagonien würde ich niemals mit dem Rad fahren.. das würden nicht mal meine Eltern machen - und wir waren alle schon (getrennt) mehrmals (sie) bzw. länger (ich) dort.
Du solltest einfach mal versuchen, Montanara, die mittlerweile diesem Forum entrückt ist, von der man aber bestimmt Emailadresse bekommt, kontaktieren.
Sie hat eine Almhütte irgendwo hoch oben auf einem Berg in der Schweiz und hat beide Kinder, heute 9 und 11 hochgetragen, manchmal alleine plus Gepäck. Beide Kinder haben frühe Bergtourerfahrungen gemacht und was ich richtig cool fand, ist ihr Tandem für drei Personen. Also sie sitzt hinten und beide Kinder sind vorne.
Das war für uns die Anregung, auch so ein Tandem zu holen, weil unsere Kleine ja körperbehindert ist. Das schafft unglaubliche Bewegungsfreiheit, wenn ein Familienmitglied noch nicht so kann, um mitzumachen! (Wobei unser Reha-Tandem eben nicht Mountainbike-tauglich ist, wie wir kürzlich bitter erfahren mussten).
Liebe Grüße
Bettina mit zwei recht großen Mädchen
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