SLP: Das Familienbett…

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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Skoura
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Re: SLP: Das Familienbett…

Beitrag von Skoura »

Hm... Ich bin ja hier eigentlich auch amüsiert und belustigt mit von der Partie.

Aber nach dieser Häufung von Problem-Posts muss ich mal kurz fragen, Seid ihr euch sicher, dass euch das FB wirklich glücklich macht? Ich meine, man MUSS das ja nicht machen, wenn es so ne Quälerei ist und man anders deutlich besser schlafen würde.

Ich versuchs mal: Ich schlafe besser, wenn meine Grosse nach dem ersten Drittel der Nacht zu mir kuscheln kommt *schmelzdahin* und ich bin sooo happy, wenn sie morgens neben mir wach wird und aus dem Fenster schaut, ob Schnee liegt.

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Dellyo
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Re: SLP: Das Familienbett…

Beitrag von Dellyo »

Ganz ehrlich? Momentan hol ich das Schneckenkind ins Familienbett, wenn ich schlafen gehe und sie noch nicht rübergewandert ist. Ohne sie ist es schrecklich leer... ;)
Schneckenkind 02/11
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Lösche Benutzer 14500

Re: SLP: Das Familienbett…

Beitrag von Lösche Benutzer 14500 »

Skoura hat geschrieben: Aber nach dieser Häufung von Problem-Posts muss ich mal kurz fragen, Seid ihr euch sicher, dass euch das FB wirklich glücklich macht? Ich meine, man MUSS das ja nicht machen, wenn es so ne Quälerei ist und man anders deutlich besser schlafen würde.
:-) Ach, als Quälerei empfinde ich es nicht, ich habe nur das Jammern zur Kunstform erkoren. (An dieser Stelle sind mal alle ganz froh, die mich im RL nicht kennen und mich nicht ständig live jammern hören müssen.)

Ich bin manchmal genervt vom Familienbett, doch. Ich würde gerne mehr Platz haben und meinen Arm für mich (wobei das inzwischen oft geht, wenn ich dem Kletterkind erkläre, dass der Arm weh tut und Ende) und ich möchte gerne irgendwann mal durchschlafen und nicht zwischen vier und fünf Uhr wachliegen, weil das Kleinkind neben mir sich unablässig hin und her wälzt. Aber: Ich liebe es, ins Bett zu kommen und das warme, weiche, kuschelige Kleinkind schmiegt sich an mich, murmelt "Mama" und schnauft leise weiter. Ich mag es, mit ihr gemeinsam wach zu werden. Und - und das ist am wichtigsten - ich merke, dass es für sie noch wichtig ist. Bis jetzt hat sich schon so viel zum Positiven geändert: Das Kletterkind wird nicht mehr so oft nachts wach, wir stillen nicht mehr (gut, das ist jetzt nicht per se positiv - aber mich hat es zum Schluß doch recht genervt), das Kletterkind schläft nicht mehr auf dem Arm ein, das Kletterkind schläft neuerdings sogar ganz alleine ein, nach Geschichte und Gutenachtlied und kuscheln. Das waren immer Veränderungen, die wir quasi leicht angestoßen haben (indem wir mal geguckt haben, ob es funktioniert :-)), aber letztlich kam die veränderung dann von ihr aus. Es ging ganz oft nicht - und dann, auf einmal, als das Kletterkind soweit war, war es ganz einfach und klappte quasi sofort und ohne Tränen.

Das nächtliche Kuscheln ist im Moment noch sehr wichtig für das Kletterkind. Sie schläft alleine im Bett, bis ich komme, wird aber häufig so gegen 22 Uhr wach und braucht dann Mama. (Oder Papa.) Und ich sehe im Moment nicht, dass man ihr das nehmen könnte, ohne, dass es schlimm für sie wäre. Sie kann ohne meinen Arm schlafen und bevor der abstirbt, nehme ich ihn auch weg und lebe damit, dass sie wütend ist. Aber ohne mich oder den Miffimann schlafen ist im Moment nicht drin - da wäre sie nicht wütend, sondern verzweifelt. Ich bin mir sicher, sie wird dem Familienbett entwachsen, vielleicht sogar in nicht allzuferner Zukunft, für zumindest eine Nachthälfte oder so. Das werde ich dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen. Und bis dahin jammere ich einfach ein wenig weiter. :-) (Es MACHT aber auch Spaß, das Jammern und Jaulen!)
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Sakura
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Re: SLP: Das Familienbett…

Beitrag von Sakura »

Eingeführt haben wir das FB ja nicht, weil ich mich nicht trennen konnte, sondern weil Baby 1.0 auf keine andere Weise geschlafen hat. Tagsüber noch im Tuch beim Spazieren gehen, aber nachts wollte ich auch liegen und nicht spazieren gehen, von daher... Und nachdem wir es dann eingeführt hatten, machte es mich doch glücklich. Ja, richtig glücklich. Nachts zwei kleine Mäuse atmen hören, ihre Bewegungen ganz hautnah spüren, und morgens aufwachen ist das allerschönste. Zusammen als Familie aufwachen, morgens als erstes ein verschlafenes Lächeln vom Kleinkind und ein breits Grinsen vom Baby... Hach...

Vor über zwei Jahren habe ich geschrieben:
Sakura hat geschrieben:Einer der schönsten Aspekte beim Schlafen im Familienbett ist für mich das Aufwachen. Ich bin jeden morgen glücklich, wenn mein Kind aufwacht, und sofort einen von uns beiden sehen kann. Wenn ihre Welt schon beim Aufwachen sofort in Ordnung ist. Wenn sie nicht allein in einer Wiege aufwacht, wo sie nichts sehen kann. Dass sie nicht erst weinen muss, damit jemand kommt. Dass nicht das Erste am Morgen ein Weinen ist, sondern ein Kucken, dann ein zufriedenes Registrieren, dass Mama da ist, vielleicht ein zahnloses Grinsen, definitiv aber ein zufriedenes, interessiertes Studieren der Umgebung. Ein Brabbeln, Mama an den Haaren ziehen... Ohne, dass sie vorher hätte Weinen müssen. Ohne, dass ich hätte hektich aus dem Bett aufspringen müssen, mit nackten Füßen über kalte Böden in ein anderes Zimmer sprinten... Das entschädigt mich immer für alles. Das ist für mich der schönste Start in den Tag, den ich mir vorstellen kann.

Auch nachts ist es oft toll. Wenn ich nach dem Stillen nicht sofort einschlafen kann, dann schaue ich mir im fahlen Licht mein schlafendes Kind an. Und denke, wie sehr ich es liebe. Wie glücklich es mich macht, dass sie hier so geborgen und glücklich neben mir liegt. Und schlafe dann schnell ein. Wenn sie früh um sechs sich wälzt, dann docke ich sie an, lasse sie trinken, und dann schläft sie zufrieden weiter. Manchmal bis um 10 (ist das fair zu schreiben, dass ich manchmal mit meinem Kind bis früh um 10 schlafe??? Sorry :-)).

Klar. Es gibt auch die nervigen Nächte. Aber die sind selten. Und: stillen müsste ich sie so oder so. Und wenn ich dafür aufstehen müsste, dann wäre alles noch viel viel nerviger, dann würde ich nämlich gar nicht mehr schlafen. Klar. Es gab auch schon Nächte, wo ich mich aus Verzweiflung am Fußende quer gelegt habe, weil mein 60-cm-Kind die gesamte Bettbreite besetzt hat. Wie macht sie das nur??? Wir sind eher durch Zufall beim Familienbett gelandet - weil mein Kind nicht allein liegen konnte. Aber wisst ihr was? Ich würde es immer wieder tun. Ich bin süchtig danach, neben meinem Kind aufzuwachen.

PS: Und nein, es belastet nicht unsere Ehe. Mein Mann findet es genauso toll wie ich. Und für Zeit mit ihm allein sind wir ja nicht aufs Bett angewiesen :mrgreen:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 8&t=136877
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Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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emm
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Re: SLP: Das Familienbett…

Beitrag von emm »

Wunderschön gesagt, Sakura!

Es gibt ausserdem wenig kuscheligeres, als nach einem nächtlichen Toilettengang zu zwei warmen, schnaufenden Kuschelkindern unter die Decke zu schlüpfen.

Bei mir ging die Initiative zum Familienbett übrigens von meinem Mann aus - ich habe damit geliebäugelt, aber mit unserem Spätfrühchen mit grade mal 2,49 kg wurde mir natürlich kräftig davon abgeraten.
Er meinte dann allerdings, es würde ihn viel unruhiger machen, das Baby nicht im Bett zu haben und jederzeit wissen zu können, wie es ihm geht. Und dann im Zweifelsfall noch zum Babybett sprinten zu müssen in der Nacht.

Außerdem ist bei uns ohnehin er noch der größere Unruhefaktor (sich-raupenmäßig-in-Decken-Wickler, Kissenrausschmeißer, diagonal-im-Bett-Verkeilter), ich käme aber niemals drauf, ihn rauszuschmeißen. Irgendjemand muss ja selbst im Schlaf die wilden Tiere fernhalten! (;

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Nschotschi
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Re: SLP: Das Familienbett…

Beitrag von Nschotschi »

Super, dieser Thread! Nach einer schönen Jammerrunde ist die nächste Nacht doch ein Klacks :D :D :D

Ich habe doch tatsächlich neulich die allererste Nacht, seit Bübchen bei uns ist, allein auf dem Sofa verbracht, da ich so husten musste. Dort habe ich wie ein Stein 5 Stunden am Stück geschlafen (auch sicherlich das erste mal seit mindestens 2 Jahren), danach musste ich aber ganz schnell zu meinen Jungs (um halb 5), da ich soooo einsam war.

Und ich liebe es, wenn er nachts kopfüber aus seinem Bett, das neben unserem steht, über das Geländer in unseres "stürzt".
Nschotschi mit dem kleinen Bub (2/12)
Banane
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Re: SLP: Das Familienbett…

Beitrag von Banane »

vielleicht stell ich mich jetzt nur besonders blöd an aber die frage stelle ich mir schon eine weile..... was heißt SLP? meine interpretationen reichen inzwischen schon ganz schön weit aber ich denke es wird zeit für die Warheit!

super Thread übrigens ich lese ihn sehr gerne und freue mich!
mit Apfeljunge 7/13 & Birnenbaby 9/16
feuerdrache
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Re: SLP: Das Familienbett…

Beitrag von feuerdrache »

SLP = Sinn Los Post :D
Lösche Benutzer 14500

Re: SLP: Das Familienbett…

Beitrag von Lösche Benutzer 14500 »

Tsss...

In echt heißt es natürlich "Super Lesenswerter Thread"!
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zierfisch
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Re: SLP: Das Familienbett…

Beitrag von zierfisch »

Schreibst du "Thread" öfter mit P am Anfang?
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