Hallo zweipaarschuh, ich kann Deine Besorgnis verstehen, da hat Dein Kinderarzt Dich ja wohl ordentlich verunsichert. Ich möchte Dich gleich mal beruhigen: alles halb so wild.
Eure Gewichtsabnahme nach der Geburt war auffällig viel, aber das ist ja nun lange her. Bis zum September war die Zunahme völlig normal. Und im "Untergewicht" ist sie auch jetzt nicht, sie ist auf der 25er Perzentile. Die letzten beiden Messungen zeigen eine etwas unterdurchschnittliche Zunahme, ja, aber ich halte das nicht für sonderlich Besorgnis erregend. Essverhalten, Stillverhalten, Ausscheidungen und Motorik beschreibst Du als völlig normal. Zudem sind die Messungen sehr weit auseinander, es ist nicht auszuschließen, dass auch Messfehler vorliegen. Und letztlich ist es so, dass ein gesundes, normal stillendes, altersentsprechend Beikost zu sich nehmendes Kind wiegen darf, was es will. Wenn er die Gewichtszunahme wirklich so Besorgnis erregend findet, dann müsste er also eher schauen, was er als gesundheitlichen Grund für die seiner meiner nach so schlechte Zunahme annimmt, Euer Ess- und Stillverhalten lässt zumindest nicht zu wünschen übrig.
Wir können gerne zusammen schauen, was wir tun können, um Ihre Gewichtszunahme etwas voranzutreiben. Von 3 Dingen würde ich allerdings abraten, die Dein KiA empfohlen hat: weder würde ich übers Abstillen nachdenken, noch würde ich täglich 1er Milch per Flasche füttern. Auch ein "Protokoll" würde ich in dem Sinne nicht führen, ich finde, dass macht die Situation nur unnötig angespannt. Hast Du einen Kontrolltermin bekommen?
Wir können gern gemeinsam schauen, wie wir Eure Beikost etwas kalorienreicher gestalten können, was hälst Du davon? Schau Dir doch mal unseren Link zur
Beikostan, dort findest Du auch einen Link zu hochkalorischer Beikost.
Nein, Pre und 1er haben alle zwischen 65 und 70 kcal/100 ml, etwa wie Muttermilch. Allerdings sättigt die 1er durch die enthaltene Stärke ja länger und das ist bei Gedeihproblemen (bzw. vermuteten Problemen) ja kontraproduktiv, weil die Kinder so seltener trinken und eventuell auf eine geringere Tagesmenge kommen.
So ist es

.