Ich habe gestern diesen Artikel gelesen und finde ihn gar nicht schlecht:
http://www.eltern-bildung.at/expertenst ... babyalter/
Aber ein Problem habe ich damit; Ich habe keine Ahnung, wie ich mit meinem Sohn einen passenden Rhythmus finden und vorgeben soll, denn er macht einfach nicht mit.. Geht es euch auch so?
Ich stehe bis spätestens halb sieben auf, er wenn ich Glück habe, erst um sieben.
Dann bringen wir die Schwester zu Fuß, er im Bondolino, zur Kita -mal schläft er dabei ein, mal nicht.
Vielleicht gehört das nun auch ins Stillforum, aber er trinkt jeden Tag unterschiedlich, was ja dann auch die Schlafenszeit beeinträchtigt.
Mal jede Stunde, bestenfalls alle zwei einhalb Stunden und an den meisten Tagen mal so mal so.
Beim Stillen nach Bedarf haben wir also auch null Rhythmus, den wir an Schlafenszeiten anpassen könnten.
Die letzten 2 Tage hat er es geschafft einen 2 stündigen Mittagsschlaf zu machen!
Der Mittagsschlaf kann aber zwischen zehn und zwölf Uhr beginnen, wegen des Einschlafens und der unterschiedlichen Schlafdauer am Vormittag im Bondolino und war letzte Woche noch nur 30-45 Minuten..
Würdet ihr euer Baby am Morgen wach machen, um den Mittagsschlaf besser planen zu können? Dann hätte ich ein schlecht gelauntes Armkind..
Oder seid ihr eher für Schlafen nach Bedarf?
Am Nachmittag nach dem Mittagsschlaf holen wir die Große wieder ab und gehen meist spazieren, was erledigen oder auf den Spielplatz. Da schläft er dann auch meist recht zügig wieder ein, trotz vorherigem Mittagsschlaf.
Bis dahin ist ja auch alles ok soweit.
Nach der langen Story nun das eigentliche Problem: wenn wir dann meist so um vier zu Hause sind wacht er bald auf und ist um sechs spätestens wieder müde. Das passt aber so gar nicht in den Tagesplan mit der Großen und für den Beginn des Nachtschlafes ist es noch zu früh. Für ein weiteres Nachmittagsschläfchen zu spät, je nachdem wie lange er dann schlafen würde.
Zumal ich das Problem habe, dass die Große mich ihn nicht schlafen legen lässt, wenn wir zu dritt allein sind.
Bisher hatte ich ihn dann oft nochmal in die Trage gepackt. Das hat dann aber im Haus nicht mehr geklappt, da er nur geweint hat und ich wäre auch dankbar einfach mal die Hände und den Bauch für meine Tochter frei zu haben.
Zumal das ständige Tragen eines mittlerweile sieben Kilo Babys Kräfte kostet.
Tipps?
Ich bin dankbar!
Man sollte meinen eine Zweitmama wüsste es besser, aber mein Sohn tickt so anders als meine Tochter damals.. Sie hatte von sich aus in dieser Zeit schon einen drei stündigen Stillrhythmus. Das war schön..

