Hallo zusammen!
Nach einiger Zeit stillen Lesens traue ich mich nun auch etwas zu schreiben. Mich beschäftigt derzeit besonders das Thema nächtliches Stillen. Meine Tochter ist 14 Monate alt und ich stille sie tags wie nachts zur Nahrungsaufnahme, kuscheln, trösten, einschlafen, etc. Tagsüber genieße ich das Stillen gerade sehr, vor allem seit sie mir deutlich zeigen kann, wann sie stillen möchte, und ich aber auch weiß, dass sie einige Stunden ohne zu stillen auskommt (da fühlt man sich gleich etwas freier

). Die Nächte sind mal mehr, mal weniger anstrengend, derzeit leider mehr. Meine Tochter wird nachts durchschnittlich alle 2 Stunden wach und ich stille sie dann wieder in den Schlaf. Eine normale Nacht ist 5/6 Mal stillen. Manchmal ist es nur 4 Mal, sehr selten 3 Mal und 2 Mal hatten wir bisher vielleicht ein einziges Mal. Häufiger als 6 Mal stillen in der Nacht kommt immer wieder mal vor. Dieses häufige Aufwachen stresst mich mal mehr, mal weniger. Zur Zeit ist es aber nun so, dass sie sehr lange trinkt/nuckelt, wenn sie wach wird. Es vergeht momentan kaum eine Nacht in der sie nicht 1-2 Stunden wach oder im Halbschlaf ist und an der Brust nuckelt (die anderen Male schläft sie nach ca 5-20Min stillen wieder ein). Sie dockt dann, wenn überhaupt, nur kurz für einige Atemzüge ab, sucht dann aber gleich wieder nach der Brust. Meine Tochter schläft in unserem Bett und ich stille sie liegend, aber dabei einschlafen kann ich nur selten, da ich normalerweise nicht auf der Seite schlafe. Ich fühle in letzter Zeit immer wieder in mich hinein, ob nun der Zeitpunkt des nächtlichen Abstillens gekommen ist, aber irgendwie halte ich es dann doch noch aus. Sie ist so ein liebes und zufriedenes Kind und ich denke, dass es nicht von ungefähr kommt und ich möchte ihr eigentlich die Brust nachts noch nicht wegnehmen, zumal sie am Zahnen ist und das meistens mit schlechteren Nächten einher geht. Wenn ich nachts nicht mehr stillen würde, hege ich natürlich auch die Hoffnung, dass ihre Schlafphasen länger werden, aber ich habe schon so oft gehört, dass das nicht immer der Fall ist und davor habe ich Angst. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, wie die Kleine ohne Brust einschlafen soll. Die meisten Kinder brauchen ja eine Brücke in den Schlaf und bei ihr ist es nun das Stillen. Sie nimmt keinen Schnuller und auch keinen Daumen (glücklicherweise!!), aber ich habe Angst, dass sie Letzteres für sich entdecken könnte. Sie mag es auch nicht, wenn man sie länger streichelt, hat kein Lieblingsschmusetier (außer Mama) ... Irgendwie bin ich mal mehr, mal weniger verzweifelt, möchte mal etwas an der Situation ändern und dann wieder nicht.
Wie war es bei euch mit dem nächtlichen Abstillen? Kann mir jemand einen Tipp geben? Bin auch dankbar für Durchhalteparolen

. Wie finden eure Kinder in den Schlaf, wenn es nicht das Stillen ist?
Noch eine andere Frage: Hat es bei euch lange gedauert bis ihr eure Tage wieder bekommen habt? Ich habe meine (außer den Wochenfluss nach der Geburt) nun seit bald 2 Jahren nicht mehr. Gegen Ende des Jahres würden mein Mann und ich gerne an einem Geschwisterchen basteln und momentan kann ich mir nicht vorstellen, dass ich jemals wieder meine Periode bekomme. Ob ich spätestens dann doch nachts abstillen muss oder komplett????
Ich freue mich über eure Gedanken/Erfahrungen/Tipps.
Liebe Grüße und noch ein gutes neues Jahr,
Melody17