Welche Flasche für Ausnahmefüttern?

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EhMibima

Re: Welche Flasche für Ausnahmefüttern?

Beitrag von EhMibima »

hallo, ich war mit baby auch beim 1.hilfekurs. es hat niemanden gestört und wir waren auch nicht die einzigen mit baby da.
gestillt hab ich dann nebenan weil ich damals noch nicht so gut diskret stillen konnte. als sie mal unruhig wurde hab ich sie ins tuch gepackt und eben im stehen zugehört. ging prima:)
meinst du denn wirklich daß die anderen dein baby stört?
EhULao

Re: AW: Welche Flasche für Ausnahmefüttern?

Beitrag von EhULao »

Ich kann nur von uns berichten: ich habe wirklich versucht, gewisse Zeiten mit Flasche zu überbrücken (einmal musste ich eine längere Autofahrt auf mich nehmen und konnte ihn keinesfalls mitnehmen, zumal er Autofahren hasst und dann hatten wir zuletzt einen superanstrengenden Umzug, wo alle Helfer abgesprungen waren und ich auch noch streichen musste vor Abgabe). Er wäre dann bei meiner Mutter gewesen und ich hatte sowohl MuMi eingefroren als auch Pre gekauft...dazu Flaschen und Sauger von Avent und Medela Calma...das Ende vom Lied: ich konnte die Autofahrt nicht antreten, weil er dies alles vehement verweigerte, auch Becher/ Löffel ging nicht...Pech für mich. Den Umzug habe ich nach erneutem Scheitern der Fremdfütterung so gestaltet, dass ich alle 2 Stunden abgebrochen habe und zu meiner Mutter gefahren bin, um zu stillen. Also 1,5 Stunden schuften, 30 Minuten Fahrt, 30 Minuten Stillen, 30 Minuten zurück usw. DAS war anstrengend...aber geht auch vorbei. Jetzt beginnen wir langsam mit Beikost und er mag lieber BLW als Brei...also ist das in nächster zeit keine Option, aber ich bin optimistisch, dass ich dennoch im April beruflich wieder einsteigen kann...bis dahin klebt er halt weiter an Mama und darf das auch...deshalb wurden jetzt auch alle Weihnachtsfeiern abends von mir abgesagt und Termine gibt's halt nur mit Baby...wurde schon schief angeschaut dafür, ist mir egal. Was ich damit sagen will: ich würde mich nicht darauf verlassen, dass die Fremdfütterung problemlos klappt...klar, irgendwann würde man die, Milch auch in mein Kind bekommen (wenn ich z.b. einen Unfall hätte oder so...)...aber das wär bis dahin bestimmt schrecklich für meinen Zwerg. Und dabei kannte er Fläschen nur zu gut, wurde bis zu seiner 9ten Lebenswoche auf der Neo problemlos damit nachts gefüttert.
Andere Kinder nehmen das auch weiterhin problemlos...andere lehnen dann die Brust ab...zu welcher Sorte dein Baby gehört kann man so nicht wissen. Ich würde auch eher versuchen, das Baby mitzunehmen oder es in der pause bringen lassen. Ich habe bis zur Geburt auch oft Erste Hilfe- Kurse gegeben...ehrlich, das wäre auch gut gegangen, wenn ein Baby dabei gewesen wäre (solange es natürlich nicht pausenlos durchgeschrien hätte...aber das lässt sich durch Stillen ja gut vermeiden ;-) ). Das geht bestimmt, nur Mut!

LG Lee
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EhULao

Re: AW: Welche Flasche für Ausnahmefüttern?

Beitrag von EhULao »

Ach so, hatte ich vergessen: bei unserem Umzug musste ich dann tatsächlich doch einen Maler zum Streichen bezahlen, weil ich stillend das dann doch blöd fand...also hat mich die Flaschenverweigerung meines Schatzes mal eben über 700 Euro gekostet...das hat also quasi die Pre-Nahrungs-Ersparnis aufgefressen ;-) was man nicht alles tut...

LG Lee

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Karinke
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Re: Welche Flasche für Ausnahmefüttern?

Beitrag von Karinke »

Wo ich einfach auch Mut zusprechen will, ist, dass die Kinder oftmals flexibler sind, als wir denken!
Dinge, die um Mama herum nicht möglich sind, in keiner Art und Weise gehen dann ganz plötzlich, wenn Mama mal nicht zur stelle ist. Das beginnt beim essen, über schlafen, zu, womit sie sich beschäftigen... Da sind plötzlich dinge möglich, dass uns Mamas nur noch die Augen aus dem Kopf heraus rollen...
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Re: Welche Flasche für Ausnahmefüttern?

Beitrag von Knopfi »

feuerdrache hat geschrieben:Ich würde an Deiner Stelle nicht im Kurs anfragen, ob Dir Deine Tochter zum Stillen vorbeigebracht werden darf, dann bist Du automatisch Bittsteller und musst Dich rechtfertigen.
Sondern- ich würde von Dir aus feststellen dass Dir Dein 9 Wochen alter Säugling gebracht wird wenn Hunger da ist. Keine Bitte- eine Feststellung. Dann muss Dein Gegenüber argumentieren warum einem so kleinen Baby die Muttermilch verweigert werden soll.
Das hilft normalerweise recht gut.
Ihr habt Recht! Ich nehme sie einfach mit. Sollte der Kursleiter dagegen sein, kann ich mein Teilnahmeticket stornieren und zu einem anderen Kurs gehen. Mäuschen ist zwar von der lauten Sorte (sie hat wohl eine Blockade), aber in der Trage ist sie ruhig. Es darf halt keine Übung geben, wo ich sie ablegen muss :D Und ganz vllt ist da ja auch eine nette Person, die sie dann kurz mal bespaßt.
LG Knopfi

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Karinke
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Re: Welche Flasche für Ausnahmefüttern?

Beitrag von Karinke »

Pass auf, die streiten sich dann noch und bespassen! ;)
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Re: Welche Flasche für Ausnahmefüttern?

Beitrag von Knopfi »

Das kann ja was werden morgen. Heute war sie 5 Stunden wach und hat davon insgesamt bestimmt 3,5 Stunden geschrien. Ich seh mich schon aus dem Kurs fliegen oder dauerstillen.
LG Knopfi

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blueberry
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Re: Welche Flasche für Ausnahmefüttern?

Beitrag von blueberry »

Und wenn die Betreuungsperson, bei der Du das Baby ursprünglich mit Flasche lassen wolltest, mitkommt ins Kursgebäude - aber nicht in den Kursraum? Während Du den Kurs besuchst, wird das Baby draußen im Flur (oder einem leerstehenden anderen Raum) auf einer Decke/im Wagen bespaßt oder in einer Tragehilfe/Kinderwagen um den Block getragen - und nur zum Stillen zu Dir gebracht. Wäre das denkbar?

(Auf die Art habe ich vor ein paar Jahren mit 6-Wochen-Baby einen ganzen Kurstag AFS-Ausbildung absolviert :wink: )

Alles Gute für morgen - vielleicht klappt es ja auch wider Erwarten gut mit Kind im Kurs.

LG, blueberry
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Re: Welche Flasche für Ausnahmefüttern?

Beitrag von Knopfi »

Für morgen hab ich keine Betreuungsperson. Hab den Kurs gebucht, nachdem ich mich entschieden hatte sie mitzunehmen. Wenns nicht geht kann ich den Kurs aber stornieren und einen anderen Termin machen. Aber wir kriegen das hoffentlich irgendwie hin morgen. Hat ja heute auch genug geschrien :D
LG Knopfi

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Rolopafrida
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Re: Welche Flasche für Ausnahmefüttern?

Beitrag von Rolopafrida »

Ich hatte meine letzten Kinder auch immer bei Fortbildungen etc. dabei. Ist ja im TT meist kein Problem - jedenfalls nicht bei meinen Kindern. Ich wollte das so, weil mir das lieber war als abpumpen und irgendwie zufüttern. Aber in unserer anfänglichen Zufütterzeit habe ich bei Kind fünf und sechs ganz gute Erfahrungen mit der Medela Calma gemacht. Allerdings kenne ich auch ein paar Negativberichte darüber.
Jusl hat dir eigentlich recht gut erklärt, auf was es ankommt.
LG von
Daniela mit
Sohn (7/95), Sohn (4/02), Sohn & Tochter (3/07), Tochter (5/09), Tochter (3/11) und Tochter (3/13)
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