Verzweifelt und ratlos....
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drea0703
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Re: Verzweifelt und ratlos....
Ich drück dich einfach mal virtuell!
Helfen kann ich dir leider auch nicht, aber ich kann meinen Vorrednerinnen nur zustimmen: Vieles lässt sich leichter ertragen, wenn man seine Einstellung dazu ändert. Die Emotionen folgen den Gedanken, nicht andersherum.
Mein Sohn hat recht schnell von 22-5 Uhr durchgeschlafen, was für mich super war. Die unruhigen Nächte fangen bei uns jetzt an, wo er tagsüber rollend die Welt erkundet und nachts dann alles verarbeitet. Ein Muster ist derzeit nicht zu erkennen, ich nehme es einfach, wie es kommt und wenn er dann mal schläft (wie jetzt) oder tagsüber, mache ich, wonach mir ist. Das ist wichtig: Ich mache, wonach MIR ist, ich mache nicht, was gemacht werden "muss". Ich esse Schokolade, dusche schnell, surfe im SuT, spreche mit einer Freundin und atme tieeeeef durch. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich das alles einspielt, wenn er soweit ist. Die Stillzeit ist doch die Kürzeste im Elternleben. Und wenn es dir manche Dinge leichter macht, dann umso besser. Lass sie alle reden ("Er ist doch so an euch gebunden, gib ihm doch mal Tee, blablablablabla.") und mach dir die Zeit so angenehm wie möglich, wenn du mit ihm im Bett liegst (Vielleicht ein Buch? Oder dein Freund kann dir das Abendbrot ans Bett bringen?)
Ich weiß, ich hab leicht reden, ich steck ja nicht in deiner Situation. Ich wünsch dir dennoch ganz viel Kraft und ganz viele positive Gedanken!
Helfen kann ich dir leider auch nicht, aber ich kann meinen Vorrednerinnen nur zustimmen: Vieles lässt sich leichter ertragen, wenn man seine Einstellung dazu ändert. Die Emotionen folgen den Gedanken, nicht andersherum.
Mein Sohn hat recht schnell von 22-5 Uhr durchgeschlafen, was für mich super war. Die unruhigen Nächte fangen bei uns jetzt an, wo er tagsüber rollend die Welt erkundet und nachts dann alles verarbeitet. Ein Muster ist derzeit nicht zu erkennen, ich nehme es einfach, wie es kommt und wenn er dann mal schläft (wie jetzt) oder tagsüber, mache ich, wonach mir ist. Das ist wichtig: Ich mache, wonach MIR ist, ich mache nicht, was gemacht werden "muss". Ich esse Schokolade, dusche schnell, surfe im SuT, spreche mit einer Freundin und atme tieeeeef durch. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich das alles einspielt, wenn er soweit ist. Die Stillzeit ist doch die Kürzeste im Elternleben. Und wenn es dir manche Dinge leichter macht, dann umso besser. Lass sie alle reden ("Er ist doch so an euch gebunden, gib ihm doch mal Tee, blablablablabla.") und mach dir die Zeit so angenehm wie möglich, wenn du mit ihm im Bett liegst (Vielleicht ein Buch? Oder dein Freund kann dir das Abendbrot ans Bett bringen?)
Ich weiß, ich hab leicht reden, ich steck ja nicht in deiner Situation. Ich wünsch dir dennoch ganz viel Kraft und ganz viele positive Gedanken!
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Sabi
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Re: Verzweifelt und ratlos....
Danke, danke...das ist lieb von euch. Also ist es scheinbar so wie es ist, hm...
Ich werde versuchen es besser anzunehmen, auch wenn ich weiterhin Hoffnung in unsere Heilpraktikerin stecke. Ich will ja gar nicht durchschlafen...noch nicht
Aber so drei Stunden am Stück wären fein!
Und ihn später in seinen Nachtschlaf zu bringen scheint ganz gut zu sein. So war die Nacht nicht um sieben schon zu Ende.
Es ist gut zu hören, dass es anderen auch so geht und man das überleben und überstehen kann. Gleichzeitig aber auch ernüchternd, dass durchschlafende Stillkinder eher die Seltenheit sind
Ich werde versuchen es besser anzunehmen, auch wenn ich weiterhin Hoffnung in unsere Heilpraktikerin stecke. Ich will ja gar nicht durchschlafen...noch nicht
Und ihn später in seinen Nachtschlaf zu bringen scheint ganz gut zu sein. So war die Nacht nicht um sieben schon zu Ende.
Es ist gut zu hören, dass es anderen auch so geht und man das überleben und überstehen kann. Gleichzeitig aber auch ernüchternd, dass durchschlafende Stillkinder eher die Seltenheit sind
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Seelentattoo
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Re: Verzweifelt und ratlos....
unser Zwerg schläft auch noch lange nicht durch (kam dreimal vor, ist aber auch schon ewig her).
er stillt auch immer noch wahnsinnig viel (gerade jetzt, wo die augenzähne durchbrechen), ich bin viele Nächte mit ihm umhergewandert und hab pupsgymnastik mit ihm gemacht. mit einem halben Jahr kehrte etwas mehr Ruhe ein, aber jeder Zahn und jeder Entwicklungssprung führt zu dauernuckeln und ewigem stillen.
ich bin manchmal auch sehr genervt und denke übers abstillen nach, vorallem, weil ih jetzt schon ein Jahr länger stille, als ich zu Beginn wollte
Durchhalten
es wird besser!
er stillt auch immer noch wahnsinnig viel (gerade jetzt, wo die augenzähne durchbrechen), ich bin viele Nächte mit ihm umhergewandert und hab pupsgymnastik mit ihm gemacht. mit einem halben Jahr kehrte etwas mehr Ruhe ein, aber jeder Zahn und jeder Entwicklungssprung führt zu dauernuckeln und ewigem stillen.
ich bin manchmal auch sehr genervt und denke übers abstillen nach, vorallem, weil ih jetzt schon ein Jahr länger stille, als ich zu Beginn wollte
Durchhalten
Mit Mann, drei Bonuskindern (*97, *04, *07) und drei Kindern (*12, *16, *18) sowie unserem Sternchen fest im Herzen (05/11)
- Carraluma
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Re: Verzweifelt und ratlos....
Auf längere Sicht gesehen scheinen aber auch durchschlafende Flaschenkinder selten. Zumindest jammern meine Bekannten mit Flaschenkindern noch lauter, seitdem die anfangs teilweise durchschlafenden Babies dies nicht mehr tun. Und offensichtlich fehlt dann zumindest aus meiner Sicht, die Beruhigungsbrust.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
- anirahtaK
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Re: AW: Verzweifelt und ratlos....
Stimmt. Flaschen/Teilstillkind hat bis zum 6. Monat prima geschlafen, kam nur 1-2x nachts. War toll und ich meist ausgeschlafen. Inzwischen sinds eher 3-4x nachts aber das erzàhl ich der Verwandschaft gar nicht weil die da eh kein Verständnis haben.
Zwergin * 12.12.12
Zwergin * 12.12.12
Moppetüte *12.12
- eines Tages fällt dir auf, dass du 99% gar nicht brauchst -
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Sabi
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Re: Verzweifelt und ratlos....
Ok...beruhigend. Vielleicht erzählen viele Frauen das nicht 
Dass es mit dem Krabbeln oder ca 6 Monaten besser wird, hab ich jetzt häufiger gehört und lässt mich weiter hoffen. Denn so Nächte wie letzte Woche, wo er stündlich und in so er Stunde sogar dreimal nuckeln wollte, halte ih auf Dauer nicht durch. Jetzt hatten wir zwei gute Nächte, in denen er einmal wenigstens 2 1/2 Stunden und sonst 1 1/2 Stunden geschafft hat (abgesehen vom Dauernuckeln was hier ja gern ab 4 Uhr eintritt). Damit kann ich leben
Zwischenzeitliche Ausrutscher sind ok, aber sollten nicht auf Dauer so bleiben...
Dass es mit dem Krabbeln oder ca 6 Monaten besser wird, hab ich jetzt häufiger gehört und lässt mich weiter hoffen. Denn so Nächte wie letzte Woche, wo er stündlich und in so er Stunde sogar dreimal nuckeln wollte, halte ih auf Dauer nicht durch. Jetzt hatten wir zwei gute Nächte, in denen er einmal wenigstens 2 1/2 Stunden und sonst 1 1/2 Stunden geschafft hat (abgesehen vom Dauernuckeln was hier ja gern ab 4 Uhr eintritt). Damit kann ich leben
- Nautilus
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 10.08.2012, 19:30
Re: AW: Verzweifelt und ratlos....
Das kann man so pauschal einfach nicht sagen. Meiner Erfahrung nach in Freundeskreis und babykursen schläft kein kind im ersten Jahr einmal durch und dann für immer. Jedes kind durchläuft individuelle phasen vermehrten aufwachsens(bei uns zb um den 5.-7. Monat unruhiger, dann wieder vom 12.-14. Monat etwa, mit nachts dauerstillen- danach lief und sprach er und hatte 6 Zähne mehr...) ob gestillt oder nicht! Das hat meiner Erfahrung nach gar nichts mit dem aufwachen zu tun, der unterschied besteht darin dass stillenden Müttern eine weitere Beruhigungsoption offen steht die sie auch noch selbst schlafend "anwenden" können! Und die so schnell zur Verfügung steht, dass baby gar nicht richtig wach wird.
Ich würde daher gar keine Erwartungen aufs durchschlafen verschwenden, ehrlich ! Auch nicht drei Stunden. Das wird Dein Kind bestimmt demnächst einfach so machen, dann wieder nicht. Ich hab mir kuschelige Kissen und teils heissen Tee ans Bett gestellt, ein nachtlicht brennen lassen und mir nachts vorgestellt dass ich ja jederzeit mit baby schlafen kann und nichts grosses machen "muss". Später bin ich selbst kaum noch wach geworden. Ich hab mich einfach dem baby Rhythmus angepasst und damit wirklich null Stress gehabt. Alles andere funktioniert eh nicht, weil der Schlaf ein Reifeprozess ist(es sei denn Baby ist zu kalt/hungrig/krank, klar). Daher schlafen auch nicht gestillte Kinder nicht "besser" (ich finde diese Bewertungen falsch!Kinder schlafen nunmal anders. Wobei, mein Vater wacht seit fast 70 Jahren mehrmals auf, geistert rum...sein schlaf ist anders als meiner. Meiner verändert sich übrigens auch von lebenssituation zu lebenssituation. ..), es sei denn, man legt sie ins fresskoma, was ich unverantwortlich finde, aber bereits erlebt habe.
Konzentrier dich unbedingt auf eine wohl fühl Atmosphäre nachts und eigene Entspannung, nicht auf das erreichen von durcschlafen/ 3 h am Stück schlafen, das ist mein tipp!
Gesendet von meinem GT-I9505 mit Tapatalk 2
Ich würde daher gar keine Erwartungen aufs durchschlafen verschwenden, ehrlich ! Auch nicht drei Stunden. Das wird Dein Kind bestimmt demnächst einfach so machen, dann wieder nicht. Ich hab mir kuschelige Kissen und teils heissen Tee ans Bett gestellt, ein nachtlicht brennen lassen und mir nachts vorgestellt dass ich ja jederzeit mit baby schlafen kann und nichts grosses machen "muss". Später bin ich selbst kaum noch wach geworden. Ich hab mich einfach dem baby Rhythmus angepasst und damit wirklich null Stress gehabt. Alles andere funktioniert eh nicht, weil der Schlaf ein Reifeprozess ist(es sei denn Baby ist zu kalt/hungrig/krank, klar). Daher schlafen auch nicht gestillte Kinder nicht "besser" (ich finde diese Bewertungen falsch!Kinder schlafen nunmal anders. Wobei, mein Vater wacht seit fast 70 Jahren mehrmals auf, geistert rum...sein schlaf ist anders als meiner. Meiner verändert sich übrigens auch von lebenssituation zu lebenssituation. ..), es sei denn, man legt sie ins fresskoma, was ich unverantwortlich finde, aber bereits erlebt habe.
Konzentrier dich unbedingt auf eine wohl fühl Atmosphäre nachts und eigene Entspannung, nicht auf das erreichen von durcschlafen/ 3 h am Stück schlafen, das ist mein tipp!
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Liebe Grüße, Nautilus mit Sommersohn (7/12) Frühlingstochter
(3/17) und den zwei Herbststernen (09/11+ 11/15)
- EinfachIch
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Re: Verzweifelt und ratlos....
Huhu 
möchte mich hier anschließen, dein baby ist ganz normal! Und fresskoma trifft es leider bei manchen Flaschenkindern ganz gut. Wenn man das Einschlafen und durchschlafen dadurch "erkauft" dass man dem baby enorme mengen mit Stärke angereicherter Milch verabreicht (und 200ml 1er Milch ist schon einen guten schritt weit weg von dem was eine Stillportion so ausmacht), dann ist das in meinen Augen ein hoher Preis, den das Kind für die Nachtruhe der Mutter zahlt. Ich bin fest davon überzeugt dass man schon in dem Alter den Grundstein für gesundes essverhalten legt und stopfen bis zur Übervölle trägt da sicher nicht so positiv bei. Bzw. denk ich, wenn es gut fürs Kind wäre würde meine Brust abends riesen mengen stärkehaltige Milch produzieren.
Ja, ich zab schon mal besser geschlafen, aber *esistnureinePhase*...
möchte mich hier anschließen, dein baby ist ganz normal! Und fresskoma trifft es leider bei manchen Flaschenkindern ganz gut. Wenn man das Einschlafen und durchschlafen dadurch "erkauft" dass man dem baby enorme mengen mit Stärke angereicherter Milch verabreicht (und 200ml 1er Milch ist schon einen guten schritt weit weg von dem was eine Stillportion so ausmacht), dann ist das in meinen Augen ein hoher Preis, den das Kind für die Nachtruhe der Mutter zahlt. Ich bin fest davon überzeugt dass man schon in dem Alter den Grundstein für gesundes essverhalten legt und stopfen bis zur Übervölle trägt da sicher nicht so positiv bei. Bzw. denk ich, wenn es gut fürs Kind wäre würde meine Brust abends riesen mengen stärkehaltige Milch produzieren.
Ja, ich zab schon mal besser geschlafen, aber *esistnureinePhase*...
Mit kleinem Fröschli (07/13) an der Brust
-
lisa78
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 113
- Registriert: 19.10.2013, 10:27
Re: Verzweifelt und ratlos....
Hallo!
Ich habe keinen wirklichen Tipp, aber will Dir etwas Hoffnung machen.
Ich habe hier letzte Woche ganz verzweifelt gepostet, ich habe ein wirklich anstrengendes Kind und war sooo mit den Nerven fertig.
Erst mal haben die vielen lieben Worte und guten Tipps hier echt gutgetan!
Aber, um Dir Mut zu machen, von einen auf den anderen Tag war mein Sohn wie ausgewechselt. Er ist eines Morgens aufgewacht und hat nicht mehr dauergebrüllt, länger geschlafen und musste nicht mehr 24 Stunden im Tragetuch sitzen und hat mich Nachts auch mal ein wenig länger schlafen lassen...
Du schaffst das, ganz bestimmt auch wenn es gerade so anstrengend ist, es kann sich wirklich ganz ganz plötzlich ändern, nur die Hoffnung nicht aufgeben!
Ganz viel Kraft!
Ich habe keinen wirklichen Tipp, aber will Dir etwas Hoffnung machen.
Ich habe hier letzte Woche ganz verzweifelt gepostet, ich habe ein wirklich anstrengendes Kind und war sooo mit den Nerven fertig.
Erst mal haben die vielen lieben Worte und guten Tipps hier echt gutgetan!
Aber, um Dir Mut zu machen, von einen auf den anderen Tag war mein Sohn wie ausgewechselt. Er ist eines Morgens aufgewacht und hat nicht mehr dauergebrüllt, länger geschlafen und musste nicht mehr 24 Stunden im Tragetuch sitzen und hat mich Nachts auch mal ein wenig länger schlafen lassen...
Du schaffst das, ganz bestimmt auch wenn es gerade so anstrengend ist, es kann sich wirklich ganz ganz plötzlich ändern, nur die Hoffnung nicht aufgeben!
Ganz viel Kraft!

