Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Regenbogen82
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Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Regenbogen82 »

Heute Nacht war meine Tochter ziemlich unruhig und da ich gefühlt gerade erst gestillt hatte, habe ich versucht, sie zu beruhigen, indem ich sie mir auf die Brust gelegt habe. Leider hat sie sich dann mit voller Wucht auf der rechten Brust abgestützt und gleichzeitig die Hand bewegt, sodass eine Scherrbewegung entstand. Aua!
Nachdem sie wieder (doch an der Brust ;) ) eingeschlafen war, habe ich kurze Zeit gekühlt und eine Tablette Ibuprofen genommen, weil ich dachte, dass antiinflammatorisch nicht schlecht sein kann. Jetzt schmerzt die Brust weiterhin dumpf. Äußerlich ist nichts zu sehen, es ist nichts gestaut und das Töchterchen trinkt in normaler Häufigkeit und Dauer. Beim Stillen zieht es in dem Bereich.
Muss/soll ich da irgendwas beachten? Nach dem Stillen kühlen? Ibuprofen nehmen? Von den Schmerzen her ist es nicht nötig. Ich möchte nur einfach nichts verpassen.

Vielen lieben Dank im Voraus! :)
Brüderchen (09/11) und Schwesterchen (04/13) und kleines Schwesterchen (08/16)
albany
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von albany »

Liebe Regenbogen,
gute Besserung.
Geht es Euch ansonsten gut? Findet Deine Kleine Beikost spannend?
LG, albany
Junge (01/2006) und Maedchen (07/2013)
Regenbogen82
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Regenbogen82 »

Danke, liebe albany! :)
Ja, mit der Beikost klappt es gut. Vom Brei immer noch keine großen Mengen, aber das soll ja auch gar nicht und ich stille ja auch immer vorher. Sie hatte schon Hirse und Hafer, diverse Obstsorten (Birne, Banane, Apfel, Pflaume, Mango) reingerieben und verschiedene Fette und an Fingerfood Nudeln, Kartoffeln, Broccoli (der geht am Besten, da schafft sie mittags gern mal zwei ganze Röschen) und Brot mit Mandelmus. Wir sind sehr zufrieden und ich mache mir endlich keine Sorgen mehr, konnte loslassen und wecke auch nachts schon länger nicht mehr.
Nur bin ich bei der Brust irgendwie noch ein bisschen hypochondrisch, da mir das Stillen so wichtig ist, und daher meine heutige Frage. ;)
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Jenny7
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Jenny7 »

Klingt schmerzhaft:-(( Wahrscheinlich hast du irgendwo ein kleines Hämatom, was anderes kann ja nicht passieren.
Weltenbummlerin
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Weltenbummlerin »

Wie geht es dir mittlerweile mit deiner Brust?

Ich habe mich total gefreut, als ich deinen zweiten Post hier gelesen habe!

Dass du noch etwas "hypochondrisch" bist, kann ich mehr als gut verstehen. Das geht mir ähnlich... aber von Tag zu Tag werden wir entspannter, oder?
Weltenbummlerin mit dem Wirbelwind (gestillt und getragen seit 8/13) und dem Sternengeschwisterchen (5/16)
Regenbogen82
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Regenbogen82 »

Danke, liebe Weltenbummlerin! :)
Zwei Tage lang tat die Brust noch weh (habe am ersten Tag noch etwas gekühlt) und beim Stillen hat es noch etwas länger gezwiebelt. Ich denke wirklich, dass da ein kleines Hämatom war. Hatte nicht mehr geschrieben, weil es besser wurde und ich mich für mein hypochondrisches Verhalten geschämt habe. ;)

Die ersten Mütter mit gleichaltrigen Kindern um mich herum, die nie Probleme hatten und deren Kinder immer mopsig waren, haben jetzt abgestillt, weil sie ganz klassisch Mahlzeiten ersetzt und irgendwann nur noch zweimal täglich gestillt haben und den Kindern dann die Milch nicht mehr reichte. Wirklich schade.
Umso wertvoller ist für mich, wie gut es hier klappt - trotz der Schwierigkeiten, die wir hatten. :)
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von albany »

Liebe Regenbogen,
schoen, dass es wieder gut ist. Ich glaube, dass kann jeder nachvollziehen, dass man uebervorsichtig wird.
Freue mich fuer Euch, dass Ihr jetzt so problemlos stillt und Beikost und Stillen zusammen gut funktioniert.
Was Du geschrieben hast, sehe ich hier auch, einige Mamas, die ohne Probleme 3 Monate voll gestillt haben, fuetterten ploetzlich abends zu. Ich glaube, es ist ganz viel Stillwissen verloren gegangen und auch Akzeptanz dafuer, dass es normal ist 10-12 x pro Tag zu stillen, bei Bedarf mehr anzulegen, krabbelnde und laufende Kinder zu stillen.
Gold wert, dass es das Forum gibt :D.
LG, albany
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Carraluma
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Carraluma »

Nur mal interessehalber:
Wie merkt man, dass die Milch bei einem Beikost essenden Kind nicht mehr reicht? Ab wie wenig Stillmahlzeiten kommt das häufiger vor? Ich dachte immer, dass man auch lange nur noch wenige Mahlzeiten stillen kann. Wie ist das dann bei LZS?
Noch stillen wir recht oft, aber wenns dann mal wieder ans Arbeiten geht, wirds ja vielleicht weniger.
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Regenbogen82
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Regenbogen82 »

Die Bekannte, die mir das gestern konkret erzählt hat, hat nur noch ein- oder zweimal täglich gestillt und meinte dann, dass morgens nicht mehr genug Milch da gewesen sei und sie dann noch etwas anderes zum Frühstück habe geben müssen. Früher hat Stillen bei der Kleinen drei oder vier Stunden vorgehalten und zum Schluss war das dann eben nicht mehr so. Und häufiger Stillen hat sie wohl nicht in Betracht gezogen... Da sie aber auch schon abgestillt hatte, habe ich auch nicht mehr nachgefragt, um sie nicht zu verletzen.
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Re: Nächtlicher "Unfall" mit der Brust

Beitrag von Mondenkind »

Schön, dass es Dir besser geht, Regenbogen82!
Carraluma hat geschrieben:Nur mal interessehalber:
Wie merkt man, dass die Milch bei einem Beikost essenden Kind nicht mehr reicht? Ab wie wenig Stillmahlzeiten kommt das häufiger vor? Ich dachte immer, dass man auch lange nur noch wenige Mahlzeiten stillen kann. Wie ist das dann bei LZS?
Noch stillen wir recht oft, aber wenns dann mal wieder ans Arbeiten geht, wirds ja vielleicht weniger.
Schau doch mal in unsere Info zur Beikosteinführung. Da steht vieles drin. Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn man lange stillen möchte, keine Mahlzeiten zu ersetzen, sondern Stillen und Essen getrennt voneinander zu sehen. Also nicht nach Mahlzeitenkonzept stillen, sondern losgelöst vom Essen weiter nach Bedarf stillen.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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