Das verstehe ich gut. Wir müssen schauen, welche Lösungen in Eurem Alltag umsetzbar erscheinen - selbstverständlich muss das etwas sein, dass Du mit MIT KLEINKIND im Haus gut hinbekommen kannst.Vorstellen kann ich mir mittlerweile alles was ihm hilft wieder an die Brust zu kommen ABER
es gibt ja immer wieder auch Situationen wie eben:
Er ist wach geworden ich hab ihn angelegt und er hat ohne Hütchen getrunken,dann ist seine Schwester wach geworden und kam zu uns. Er wurde direkt unruhiger und hat ab da dann nur noch mit Hütchen gestillt. Dann kam es wie es kommen musste und die große ist gestolpert, hingefallen und das Geschrei war natürlich groß. Ab da ging dann garnichts mehr an der Brust und er ließ sich auch nicht mehr anlegen nach dem sich beide wieder beruhigt hatten. Also mal wieder Flasche zur Hand genommen.
Und die Situationen werde ich ja nie ausschalten können weil die große ist ja dauernd um mich herum und ich kann sie mit 2 nicht dauernd weg schicken das sie alleine spielen gehen soll. Das möchte ich auch nicht.
Auf der anderen Seite ist auch klar: Die Überwindung von Stillproblemen kostet Zeit und Kraft, daran ist kaum zu rütteln. Falls die erforderliche Zeit und Kraft - warum auch immer - nicht zur Verfügung stehen, dann ist das eben so; dann muss man sich nach anderen Lösungsmöglichkeiten umschauen. Wir begleiten Dich hier gerne dabei.
Also, beim Stillen mit dem Brusternährungsset (kurz "BES") hängt eine Flasche um den Hals der Mutter, und von dieser Flasche gehen zwei dünne, weiche Schläuchlein ab, die an der Brust/am Warzenvorhof mit Pflastern fixiert werden und beim Stillen in den Mund des Kindes ragen. Das Kind trinkt gleichzeitig aus der Brust und bekommt dabei die noch nötige Zusatznahrung über den Schlauch. Das BES lässt sich auch zusammen mit Stillhütchen nutzen.Ok, wenn ich es richtig verstehe kommt in den Beutel die PRE Milch, der Schlauch wird an der Brust(warze) festgemacht und dem Kind dann mit Brustwarze bzw. Hütchen in den Mund "gesteckt"
Klassische Einsatzgebiete des BES sind: zu wenig Milch bei der Mutter, Relaktationen und Umgewöhnungen von der Flasche zur Brust. Wenn das Stillen an sich z.B. ganz gut klappt, aber das Baby zu Mahlzeitenbeginn irritiert darüber ist, dass nicht sofort reichlich Milch aus der Brust fließt, kann das BES gute Dienste leisten und den Übergang zum Stillen ohne Hilfsmittel erleichtern.
Könntest Du eine Stillberaterin vor Ort kontaktieren, die Dir den Umgang mit dem BES zeigen kann?
LG
Julia
