Hallo, unser Sohn wird im Februar 3 Jahre. Unsere Tochter ist 1 Monat alt. Ich will ihn einfach nicht mehr stillen-. Es macht mich wahnsinnig und ich merke wie sehr unsere sonst so schöne Stillbeziehung schon leidet und gelitten hat. Ich reagiere genervt wenn er nachts öfter stillen will, und sage ihm das ich das einfach nicht mehr mag und will. wenn er dann auch noch nuckelt sage ich das die Brust nun alle ist und eine Pause braucht.
Abends/Nachts und Mittags stille ich beide gleichzeitig in den Schlaf. Es macht mich irre dieses gezüppel an beiden Seiten. Ich bin so traurig das es so gekommen ist und unser Stillen jetzt einen so miesen Abschluss findet.
Bitte gebt mir rat. wie kann ich ihn abstillen. wenn ich es jetzt nicht schaffe stille ich beide im april ab. anders kann ich einfach nicht mehr. wie lange wird es dauern bis er damit klar kommt. es tut mir so leid weil ich ihm damit weh tue, denn in seinen augen sieht es ja aus als hätte mama das baby lieber.
Tipps hab ich keine kann dir nur solidarische grüße dalassen. Mir geht s grad ähnlich
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Schlingoline mit dem kleinen Sensibelchen 19.09.2011, dem wilden Rabauken 1.10.2013 und für immer im Herzen unser Engelchen Eva Maria 07.04.2106 - 13.04.2016
Regenbogenbaby Anna Maria 13.09.2017
Vielleicht wäre es ja erst einmal ein Weg ihn nur nachts abzustillen, wenn das zur Zeit der Hauptknackpunkt ist. Du kannst für das Stillen auch klare Regeln aufstellen. Nachts nicht mehr, erst wenn wir aufgestanden sind und uns angezogen haben. Da gibt es viele Möglichkeiten.
Ich denke nicht, dass es in seinen Augen so aussieht, dass du das Baby lieber hast, nur weil du das Baby stillst. Mit einem Zweijährigen kann man doch durchaus schon reden. Du kannst ihm erklären, dass das Baby noch nichts anderes essen kann, es braucht die Milch unbedingt, daher wird es gestillt. Er kann schon anderes essen, vielleicht seine Lieblingsessen aufzählen. Und zum Trösten und für die nötige Nähe (und ich denke auf die kommt es in dem Alter viel mehr an) kannst du ihm andere Sachen anbieten. Kuscheln, Basteln, Bücher Lesen, einfach gemeinsame Zeit, exklusive mit Mama. Das ist denke ich ganz wichtig, damit er sich eben nicht zurückgesetzt fühlt.
Und natürlich darf er seinen Frust, seine Trauer, seine Wut darüber, dass du ihn nicht mehr (nachts) stillen möchtest zum Ausdruck bringen. So wie das eben ein Zweijähriger tut. Das heißt ja nicht, dass du ihn deswegen weiter stillen musst. Es gibt mit Sicherheit auch andere Dinge, die er gerne hätte oder machen würde, wo du bei einem Nein bleibst, auch wenn er dann wütend oder traurig ist. Und hier geht es um die Wahrung deiner Grenze. Du magst ihn nicht mehr stillen. Es ist dir zu viel. Für ihn ist es auf lange Sicht hilfreich, wenn du deine Grenzen einhältst und ihm klar machst. Denn so wird auch er lernen auf seine eigene Grenzen zu achten und sich so zu schützen.
Mir ging es vor ca 4 Jahren ähnlich wie Dir... Ich lass mal einen Drücker da und melde mich heute abend nochmal, bin gerade auf dem Sprung und die Kinder toben hier rum...
Liebe Grüße von mir mit den Jungs (12/06 und 10/09)
Wir sind ja in ähnlichen Situation. Ich mag auch grad nicht mehr und frage mich, ob das vorübergehend ist oder nicht. Zur Zeit lasse ich ihn ein paar Schlucke trinken, das ist sozusagen unser Mittelweg. Papa bringt ihn oft ins Bett und dadurch hat er, glaub ich, das kuschelnd Einschlafen "gelernt".
Nachts habe ich vor ein paar Wochen erklärt, dass es mir zuviel ist. Da hat er dann morgens ausgiebig getrunken. Mittlerweile akzeptiert er oft kuscheln nachts oder verschläft es (oft musste er warten, weil die Kleine grad gestillt hat und ist darüber eingeschlafen).
Was mich etwas irritiert, ist, dass das bei mir echt lange nach der Geburt angefangen hat mit den negativen Gefühlen.
Mal sehen, wie es weitergeht und ich bin gespannt auf deinen Bericht, finn.
Viele Grüße
Kate
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„Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern.“ (Alexandra)
Ich kann dir zwar nicht helfen, aber dich sooooo gut verstehen. Mein Kleiner ist jetzt zwei Monate alt und meine Große wird im April drei.Seitdem er auf der Welt ist, will die Große nur noch an die Brust, teilweise ist sie Nachts öfter dran, als er. Beide gleichzeitig stillen habe ich versucht, macht mich aber total wahnsinnig. Wenn die Große stillt, empfinde ich es auch sehr oft als unangenehm und lenke mich dabei mittels Handy ab, oft darf sie auch nur ganz kurz. Würde es auch gerne beenden, weiß nur auch leider nicht wie????
hallo molly,
als meine tochter 3 jahre alt war, wurde mir das stillen auch immer unangenehmer und ich wollte allmählich nicht mehr. sie hatte aber immer noch ein starkes bedürfnis. ich hab ihr dann immer wieder erklärt, dass es mir unangenehm ist und hab das stillen abgekürzt, v.a. das einschlafstillen allmählich durch kuscheln ersetzt, immer so wie sie es gerade zulassen konnte. ich wollte auch nicht von heute auf morgen aufhören und so zog sich das ganze über einige monate hin.
sicherlich ist es wichitg, wie hoch dein leidensdruck ist und wie stark dein wunsch ist, ihn abzustillen. dein sohn wird nicht freiwillig und gerne die brust aufgeben, er wird frustriert sein und das musst du aushalten können und ihn da irgendwie hindurchbegleiten.
vielleicht hilft es dir schon, das stillen einzuschränken und feste regeln (3 mal am tag oder wie auch immer) festzulegen. vielleicht versteht dein sohn ja auch schon, dass die milch für das baby im moment die einzige nahrungsquelle ist, während er schon isst...
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
als mein kleiner so klein war, war das stillen des grossen auch unangenehm. inzwischen ist es voellig ok. reine information, ich finde nicht, dass du weiterstillen musst oder aehnliches. wollte nur mitteilen: es kann auch wieder besser werden!
War bei mir ähnlich, ich hab den Großen nachts abgestillt. Das klappte - völlig überraschend - wirklich gut. Ich weigere mich auch, beide gleichzeitig zu stillen, dass hat der Große inzwischen auch gut akzeptiert. Ab und an haben wir immer noch Streit wegen der Stillerei, aber im Großen und Ganzen gehts gut.
Kate hat geschrieben:... Ich mag auch grad nicht mehr und frage mich, ob das vorübergehend ist oder nicht. ....Mal sehen, wie es weitergeht ...
tania hat geschrieben:... inzwischen ist es voellig ok.... wollte nur mitteilen: es kann auch wieder besser werden!
Danke
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