ich bin neu hier und habe aber schon öfters still mitgelesen und hoffe, dass ihr mir nun helfen bzw mich ein bisschen beruhigen könnt...
Meine Tochter ist nun fast 11 Monate alt. Sie ist klein und zierlich (71 cm, 8100 g). Das stillen war anfangs sehr problematisch, aber ich bin dran geblieben und seitdem stillen wir
Nun ist es so, dass S. seit Breieinführung zwar nie die riesen Portionen gegessen hat, aber es war ok. Ich muss zugeben, ich habe mich auch immer hin und wieder von den Mengenangaben und von Freunden beirren lassen, wieviel ein Baby essen "muss". Nun gut, seit 2 Wochen ist es aber so, dass meine Tochter kaum bzw gar nichts mehr essen will: keinen Brei, kein Fingerfood. Ok, dass sie keinen Brei mehr mag, wäre natürlich vollkommen in Ordnung, also habe ich ihr mehr Fingerfood angeboten: Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Nudeln, Brot etc pp. werden probiert, die Stückchen werden aber fleißig ausgespuckt und der Rest wird vom Tisch gefegt. Es landet zu 99% nichts im Magen, sondern aufm Boden. Das Einzige, was S. genüsslich lutscht, sind Mandarinen. Aber das ist ja überhaupt nicht nahrhaft und es landet eben auch nicht wirklich im Bauch.
Jetzt ist sie auch seit dem Wochenende krank, hat Bronchitis und ihren ersten leichten Krupp-Anfall gehabt :/ klar, dass da mit essen gar nichts mehr geht.
Ja und stillen tun wir noch, allerdings mE nicht sehr oft: am Tag ca 3-4 mal (zum einschlafen) und nachts variiert es stark zwischen 1-8 mal. Meine Brüste sind manchmal total voll oder wie jetzt im Moment "leer".
Ich mache mir einfach sorgen, ob ihr das reicht; Kinder in dem Alter verhungern doch nicht freiwillig am gedeckten Tusch oder?! ich habe echt Angst, etwas zu übersehen oder falsch zu machen.
Ach, die Kinderärztin ist bis jetzt eig zufrieden, ich denke aber, dass wenn S. Weiter nichts isst, sie bestimmt irgendeinen Mangel (Eisen etc.) bekommt. Mach ich mir zu viele sorgen? Hilfe...

