Da ist sicher jedes Kind anders und reagiert entsprechend darauf. Zudem kommt es auch darauf an, wie man es rüber bringt. Eiert man diesen Satz nur runter oder hat eine gleichgültige Stimme, reagiert ein Kind ganz anders darauf, als wenn man es mit viel Freude ausspricht. Zudem kommt es auf das Alter des Kindes an und ihr Sohn ist noch sehr jung und leichter beeinflussbar.agnesss hat geschrieben:Ich persönlich glaube nicht, dass er durch ein solch manipulatives Fragen "das Gefühl hat mitbestimmen zu dürfen". Ich denke, Kinder merken durchaus, dass ihnen die Wahlfreiheit in der Situation nur vorgegaukelt wird und reagieren dann (zurecht) "trotzig" oder sie fügen sich, fühlen sich aber richtig mies und hintergangen dabei.Kekks hat geschrieben:Was auch helfen könnte, ist, sag ihm nicht, du musst jetzt ins Bett, sondern frag ihn, möchest du jetzt von Mama oder Papa ins Bett gebracht werden, sodass er da Gefühl hat, mitbestimmen zu dürfen.
Schlechtes Einschlafen, schlechtere Nächte
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Kekks
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Re: Schlechtes Einschlafen, schlechtere Nächte
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Tomma
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Re: Schlechtes Einschlafen, schlechtere Nächte
Hallo Linlin,
ich habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, daher entschuldige bitte, wenn sich etwas überschneidet - aber ich kann dir ohnehin nur von uns berichten.
Wir haben hier vor Kurzem frei nach Gordon nachts abgestillt, da mir das nächtliche Dauergenuckel und doch nicht wieder einschlafen einfach zu viel wurde. Für uns war es das Beste, konsequent nicht mehr im Bett zu stillen und auch nicht mehr zum Einschlafen. Und ja, seitdem schläft er auch in seinem Bettchen, wobei er vorher schon in seinem Zimmer geschlafen hatte, da allerdings auf einer Matratze, auf der ich meist auch die Nacht verbracht habe. Die erste Nacht ohne Stillen und auch die erste Zeit ohne Einschlafstillen war hart - in der ersten Nacht hat er 3 Stunden gemeckert, geweint, gebrüllt, gemeckert.... das war schlimm und ich hätte es allein nicht durchgestanden. Aber es war tatsächlich nur eine Nacht. Mittlerweile wacht er nachts zwar noch 2-3x kurz auf, schläft aber oft allein wieder ein und isst morgens gegen 5 eine Banane, um dann nochmal 2 Stunden kuschelnd bei uns im Bett zu schlafen. Das ist ok.
Abends bestimme ich, wann es ins Bett geht (nach Erfahrungswerten natürlich), so zwischen 7 und 8. Dann wird dem Papa gute Nacht gesagt, Zähne werden geputzt, wir schauen noch ein Buch an, er darf noch kurz auf dem Sessel stillen (da zeigt er schon hin), aber ich lege ihn dann wach hin (mittlerweile dockt er selbst ab) und halte seine Hand, bis er schläft. Das hat aber lange gedauert - zuerst musste ich ihn oft wieder hinlegen, hab ganz feste seinen Rücken gestreichelt und und und. Und es wurde viel geweint. In der Zeit habe ich oft daran gezweifelt, ob ich das alles so richtig mache oder ob ich dem Kleinen zu viel zumute. Aber letztendlich - nein. Er ist kein klitzeklitzekleines Baby mehr, er versteht schon viel. Ich war immer für ihn da (oder notfalls mein Mann) und hab ihn in seiner verständlichen Wut und Trauer begleitet.
Ich hatte furchtbare Sorge, dass ohne das Stillen abends und nachts alles noch anstrengender wird - hier ist das aber nicht der Fall. Es war ja schon lange kein "andocken und weiterschlafen" mehr wie in der Babyzeit, sondern ich war wahnsinnig viel wach. Da ist es auch nicht schwieriger, notfalls mal 10 Minuten neben dem Bett zu sitzen und Händchen zu halten.
Und ich habe mir sehr genau überlegt, was mein Ziel ist, und keine "unlauteren Umwege" genommen - also z.B. auch die Nonomo, in der er auch oft geschlafen hat, verbannt, ihn nicht nächtelang rumgetragen, statt zu stillen, sondern eben im Bett gekuschelt, gestreichelt und so weiter und so fort - sonst hätte ich ja noch ein zweites "Abgewöhnprogramm" vor mir gehabt.
Hmm, ich weiß nicht, ob dir dieser Erfahrungsbericht hilft. Aber ich glaube, wenn man etwas ändern will (egal in welche Richtung), sollte man für sich sehr klar haben, was man ändern will, wohin man will und auf welchem Weg. Das sollte man (finde ich) seinem Kind erklären und dazu stehen - und dann eben die Reaktion des Kindes, die in jedem Fall berechtigt ist, aushalten und begleiten.
Alles Gute euch!
ich habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, daher entschuldige bitte, wenn sich etwas überschneidet - aber ich kann dir ohnehin nur von uns berichten.
Wir haben hier vor Kurzem frei nach Gordon nachts abgestillt, da mir das nächtliche Dauergenuckel und doch nicht wieder einschlafen einfach zu viel wurde. Für uns war es das Beste, konsequent nicht mehr im Bett zu stillen und auch nicht mehr zum Einschlafen. Und ja, seitdem schläft er auch in seinem Bettchen, wobei er vorher schon in seinem Zimmer geschlafen hatte, da allerdings auf einer Matratze, auf der ich meist auch die Nacht verbracht habe. Die erste Nacht ohne Stillen und auch die erste Zeit ohne Einschlafstillen war hart - in der ersten Nacht hat er 3 Stunden gemeckert, geweint, gebrüllt, gemeckert.... das war schlimm und ich hätte es allein nicht durchgestanden. Aber es war tatsächlich nur eine Nacht. Mittlerweile wacht er nachts zwar noch 2-3x kurz auf, schläft aber oft allein wieder ein und isst morgens gegen 5 eine Banane, um dann nochmal 2 Stunden kuschelnd bei uns im Bett zu schlafen. Das ist ok.
Abends bestimme ich, wann es ins Bett geht (nach Erfahrungswerten natürlich), so zwischen 7 und 8. Dann wird dem Papa gute Nacht gesagt, Zähne werden geputzt, wir schauen noch ein Buch an, er darf noch kurz auf dem Sessel stillen (da zeigt er schon hin), aber ich lege ihn dann wach hin (mittlerweile dockt er selbst ab) und halte seine Hand, bis er schläft. Das hat aber lange gedauert - zuerst musste ich ihn oft wieder hinlegen, hab ganz feste seinen Rücken gestreichelt und und und. Und es wurde viel geweint. In der Zeit habe ich oft daran gezweifelt, ob ich das alles so richtig mache oder ob ich dem Kleinen zu viel zumute. Aber letztendlich - nein. Er ist kein klitzeklitzekleines Baby mehr, er versteht schon viel. Ich war immer für ihn da (oder notfalls mein Mann) und hab ihn in seiner verständlichen Wut und Trauer begleitet.
Ich hatte furchtbare Sorge, dass ohne das Stillen abends und nachts alles noch anstrengender wird - hier ist das aber nicht der Fall. Es war ja schon lange kein "andocken und weiterschlafen" mehr wie in der Babyzeit, sondern ich war wahnsinnig viel wach. Da ist es auch nicht schwieriger, notfalls mal 10 Minuten neben dem Bett zu sitzen und Händchen zu halten.
Und ich habe mir sehr genau überlegt, was mein Ziel ist, und keine "unlauteren Umwege" genommen - also z.B. auch die Nonomo, in der er auch oft geschlafen hat, verbannt, ihn nicht nächtelang rumgetragen, statt zu stillen, sondern eben im Bett gekuschelt, gestreichelt und so weiter und so fort - sonst hätte ich ja noch ein zweites "Abgewöhnprogramm" vor mir gehabt.
Hmm, ich weiß nicht, ob dir dieser Erfahrungsbericht hilft. Aber ich glaube, wenn man etwas ändern will (egal in welche Richtung), sollte man für sich sehr klar haben, was man ändern will, wohin man will und auf welchem Weg. Das sollte man (finde ich) seinem Kind erklären und dazu stehen - und dann eben die Reaktion des Kindes, die in jedem Fall berechtigt ist, aushalten und begleiten.
Alles Gute euch!
LG
auch vom Kleinen Mann (07/2012)
und dem noch kleineren Mann (05/2014)
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- Linli
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Re: Schlechtes Einschlafen, schlechtere Nächte
Dunkel ist bei uns, man sieht keinen mm weit
da wir nur Storen haben, keine Rolläden haben wir so einen verdunkelten Vorhang, da kommt kein bisschen Licht rein. Und so tun als ob wir schlafen tun wir schon meistens (bis halt doch ein "Head Knock" kommt). Das ist also auch "negativ" für uns 
Die Fragen helfen bei meinem Sohn tatsächlich schon noch. Wir machen das z. B. beim Zähne putzen, es wird nachgeputzt, zwingend, er darf aber entscheiden wer es tut und dann klappt das auch ganz wunderbar. Wenn einer von uns es entscheidet (oder einer allein ist
) gibt's da grosses Theater.
Könnte also durchaus (noch) funktionieren. Heute bin ich aber erstmal alleine, da geht's nicht. Nur einschlafen begleiten darf sowieso nur ich, gerne Papa dazu aber ich bin ein "muss".
Pantley hab ich gelesen aber für uns keinen Weg darin gesehen. Er akzeptiert "Worte" von mir da nicht wirklich. Gordon hab ich schon gelesen, frag mich nur immer ob das wirklich funktioniert. Ich mache das ja eigentlich schon - nur ohne den Zeitabschnitt. Er darf stillen, dann weg von der Brust und beruhigen wegen Schreikrampf. Ich sehe nicht ganz wie wir und er das lernt zu akzeptieren... und ja, dafür braucht man einfach den nötigen Tritt in den Ar.. in der Nacht. Ich gebe zu ich bin da zu faul um Kämpfe konsequent auszustehen und da ist vielleicht auch ein Problem.
Links-rechts-gewackel-Stillen wird erst ermahnt und dann eben eine wieder eingepackt und dann muss er erst die andere leer trinken. Wenn er trotzdem weiter hampelt kommt auch die weg. Aber er ist wirklich EXTREM verzweifelt wenn er keine Brust bekommt. Er kreischt und brüllt in höchsten Lagen (und das tut er sonst wirklich nie, auch nicht wenn er sich weh tut oder so).
Ich meine, ich höre bei ihm mittlerweile schon gut raus ob er wirklich weint und wie "dringend" es ist. Wenn er am Tag mal was nicht kriegt oder nicht so läuft wie er will versucht er zu heulen (irgendwie niedlich
) aber man hört einfach, das ist nicht "echt". Dann gibt's eben noch das normale heulen, weh getan, will auf den Arm usw. und das wirklich panische wenn es nachts die Brust nicht gibt.
Wenn er aber so verzweifelt ist, was nehme ich ihm damit weg? Andrerseits ist er doch schon irgendwie alt genug auch ohne Brust "nur" mit Körperkontakt auch auszukommen?
Interessanterweise ist es an anderen Orten ganz anders. Wenn wir bei meinen Eltern sind legen wir uns abends ins Bett, er hält z. B. ein Nachtlicht und schläft "schnell" (ca. 20 Minuten) ein, ohne Brüllen, ohne Theater. Was stört ihn bei uns? Vllt. weil es wärmer ist, das können wir aber leider nicht ändern. Vielleicht weil er Oma einfach liebt, aber das kann ich auch schlecht ändern
Vielleicht weil er da den Tag durch wirklich 200 % Oma/Opa-Aufmerksamkeit hat? Das kann ich ihm alleine auch nicht bieten.
Gestern Abend ging es übrigens auch (plötzlich) problemlos, still.. und er durfte vorher eine ganze Weile mit Oma und Opa skypen. Das scheint kein Auslöser zu sein.
Ich hoffe es verbessert sich jetzt kontinuierlich. Ich werde mich am Riemen reissen und versuchen konsequenter zu sein. Ob ich nachts abstillen schon schaffe weiss ich nicht, ich glaub dafür ist es noch nicht schlimm genug. Evtl. im Urlaub wenn ich nachschlafen kann
Tomma, das hilft, danke
Die Fragen helfen bei meinem Sohn tatsächlich schon noch. Wir machen das z. B. beim Zähne putzen, es wird nachgeputzt, zwingend, er darf aber entscheiden wer es tut und dann klappt das auch ganz wunderbar. Wenn einer von uns es entscheidet (oder einer allein ist
Könnte also durchaus (noch) funktionieren. Heute bin ich aber erstmal alleine, da geht's nicht. Nur einschlafen begleiten darf sowieso nur ich, gerne Papa dazu aber ich bin ein "muss".
Pantley hab ich gelesen aber für uns keinen Weg darin gesehen. Er akzeptiert "Worte" von mir da nicht wirklich. Gordon hab ich schon gelesen, frag mich nur immer ob das wirklich funktioniert. Ich mache das ja eigentlich schon - nur ohne den Zeitabschnitt. Er darf stillen, dann weg von der Brust und beruhigen wegen Schreikrampf. Ich sehe nicht ganz wie wir und er das lernt zu akzeptieren... und ja, dafür braucht man einfach den nötigen Tritt in den Ar.. in der Nacht. Ich gebe zu ich bin da zu faul um Kämpfe konsequent auszustehen und da ist vielleicht auch ein Problem.
Links-rechts-gewackel-Stillen wird erst ermahnt und dann eben eine wieder eingepackt und dann muss er erst die andere leer trinken. Wenn er trotzdem weiter hampelt kommt auch die weg. Aber er ist wirklich EXTREM verzweifelt wenn er keine Brust bekommt. Er kreischt und brüllt in höchsten Lagen (und das tut er sonst wirklich nie, auch nicht wenn er sich weh tut oder so).
Ich meine, ich höre bei ihm mittlerweile schon gut raus ob er wirklich weint und wie "dringend" es ist. Wenn er am Tag mal was nicht kriegt oder nicht so läuft wie er will versucht er zu heulen (irgendwie niedlich
Wenn er aber so verzweifelt ist, was nehme ich ihm damit weg? Andrerseits ist er doch schon irgendwie alt genug auch ohne Brust "nur" mit Körperkontakt auch auszukommen?
Interessanterweise ist es an anderen Orten ganz anders. Wenn wir bei meinen Eltern sind legen wir uns abends ins Bett, er hält z. B. ein Nachtlicht und schläft "schnell" (ca. 20 Minuten) ein, ohne Brüllen, ohne Theater. Was stört ihn bei uns? Vllt. weil es wärmer ist, das können wir aber leider nicht ändern. Vielleicht weil er Oma einfach liebt, aber das kann ich auch schlecht ändern
Gestern Abend ging es übrigens auch (plötzlich) problemlos, still.. und er durfte vorher eine ganze Weile mit Oma und Opa skypen. Das scheint kein Auslöser zu sein.
Ich hoffe es verbessert sich jetzt kontinuierlich. Ich werde mich am Riemen reissen und versuchen konsequenter zu sein. Ob ich nachts abstillen schon schaffe weiss ich nicht, ich glaub dafür ist es noch nicht schlimm genug. Evtl. im Urlaub wenn ich nachschlafen kann
Tomma, das hilft, danke

Midi 07/2014
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Kekks
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Re: Schlechtes Einschlafen, schlechtere Nächte
@agnesss:
Es geht auch nicht darum das Kind zu manipulieren, sondern ihm Freude zu bereiten. Es soll mit Freude etwas freiwillig machen.
Es geht auch nicht darum das Kind zu manipulieren, sondern ihm Freude zu bereiten. Es soll mit Freude etwas freiwillig machen.
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Re: Schlechtes Einschlafen, schlechtere Nächte
Versteh ich nicht so recht, Kekks.
Du sagst er soll mit Freude etwas machen, was er augenscheinlich nicht möchte. Wie sollte das funktionieren?
Und dann nennst du es "freiwillig", was es aber nicht ist. Sondern wie ich schonmal sagte "vorgegaukelt". Mmh?
Du sagst er soll mit Freude etwas machen, was er augenscheinlich nicht möchte. Wie sollte das funktionieren?
Und dann nennst du es "freiwillig", was es aber nicht ist. Sondern wie ich schonmal sagte "vorgegaukelt". Mmh?
A. mit Chefmäuserich (04/12) und Chefmäusin (07/17)
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Kekks
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Re: Schlechtes Einschlafen, schlechtere Nächte
Nur weil er es jetzt nicht möchte, heisst das doch nicht, dass er es später auch nicht möchte, wenn man es ihm schmackhaft macht. Die Pflichten unseres Lebens können auch Spaß machen, wenn man sie aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Um Pflichten und Regeln kommt niemand von uns herum - auch die Kleinsten nicht. Oftmals mag man Dinge nicht, weil man sie machen muss. Man macht viel lieber Dinge, die man machen darf.agnesss hat geschrieben:Versteh ich nicht so recht, Kekks.
Du sagst er soll mit Freude etwas machen, was er augenscheinlich nicht möchte. Wie sollte das funktionieren?
Und dann nennst du es "freiwillig", was es aber nicht ist. Sondern wie ich schonmal sagte "vorgegaukelt". Mmh?
Man kann ein Kind dazu erziehen, dass es Freude an den Pflichten seines Lebens hat. Kennst du dich etwas mit Montessori-Pädagogik aus? Das ist genau das und es funktioniert.
Das war ja sowieso nur ein Tipp. Jedes Kind ist anders und man muss anders Reagieren, anders auf es eingehen. Ich hatte ihr nur einenvon verschiedenen möglichen Wegen gezeigt. Letzten Endes entscheiden muss sie selbst, was das Beste für ihr Kind ist, da sie es am Besten kennt und am Besten wissen könnte, was in dieser speziellen Situation der beste Weg ist.
Kinder lernen durch Vorbild. Daher muss man das selber machen, was man von dem Kind möchte. Daher war es auf jedenfall schon gut, dass sie Abends mit ihrem Sohn immer zusammen ins Bett geht.
Ich hatt bei meiner Tochter einen anderen Weg gewählt. Mein Mann arbeitet Abends sehr oft - ist also nicht da. Irgendwann kam sie auch in die Phase, wo sie nicht mehr ins Bett wollte. Ich hatte ihr einfach klar gesagt, du darfst aufbleiben, wenn du möchtest. Aber ich geh jetzt ins Bett, weil ich müde bin und wenn du möchtest, darfst du mitkommen (mir war klar, allein bleiben mag sie natürlich nicht). Sie ist freiwillig ohne Diskusionen mitgekommen. Wir hatten wie immer noch etwas gekuschelt und ich hatte ihr wie immer noch ein paar Lieder vorgesungen und kurze Zeit später schlief sie friedlich ein.
- Linli
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Re: Schlechtes Einschlafen, schlechtere Nächte
Mehr Konsequenz, noch früher aufstehen, ein langer Urlaub ohne Betreuung seitens der Schwiegermutter und des nachts abgestillt... und wir haben wirklich sowas wie angenehme Abende und gute Nächte
Danke für eure Tipps!
Nachts ging es wirklich enorm schnell, er fragt zwar noch jede Nacht mind. 1x nach "Mimi" aber er akzeptiert die Erklärung, dass es das erst morgens gibt. Meistens schläft er innert Sekunden mit Hand halten wieder ein, kein Schreien, kein Protest. Das hätte ich echt NIIIIIE gedacht das es so "einfach" ist. Es dauerte nur 2 oder 3 Nächte und das Thema war durch
Nun stehen wir also um 7 Uhr auf (schrecklich für mich
ich bin Langschläferin) aber so scheint es am Abend viel besser zu gehen. Vielleicht können wir irgendwann den Mittagschlaf kürzen und morgens wieder eine Stunde länger schlafen
Er braucht weiterhin mind. 15 Minuten aber in denen liegt er wenigstens still und meistens wird dann auch ohne Protest versucht einzuschlafen. Wirklich viiiel angenehmer für die Nerven aller.
Eine Woche bin ich noch ganz Zuhause und dann muss ich wieder arbeiten. Und mich interessiert dann sehr, wie er auf die Tag reagiert die er bei der Oma ist. Bisher hab ich da nämlich einen Zusammenhang vermutet das es an Abenden besonders schwer war. Sie lässt ihn glaub nicht lang genug schlafen
und sie hat einen Ton mit ihm als sei er im Militär
Trotzdem mag er sie aber gerne. Mal sehen was wir tun können oder tun sollten wenn es tatsächlich zusammen hängt.
Wir waren in einem Kurzurlaub bei meinen Eltern und da hatte er dann 2 Nächte enorm Probleme beim Schlafen (evtl. eben weil er viel bei meiner Mutter war? Aber die lieben sich echt heiss und innig
Mama ist dann ja so out). Er schreit dann minutenlang "Mama komm" obwohl ich direkt neben ihm liege. Wenn ich ihn zu mir nehmen will rückt er aber weg und wehrt sich und weint eher kurz los
Oder "Mama aufheben" (ich soll ihn hochnehmen in den Arm), aber ich liege und wenn ich es tue will er auch nicht?
ABER WIR SCHLAFEN
Hab mich schon nicht mehr erinnert wie angenehm es sein kann mehrere Stunden am Stück zu schlafen
In ein paar Monaten ist damit allerdings schon wieder Schluss 
Danke für eure Tipps!
Nachts ging es wirklich enorm schnell, er fragt zwar noch jede Nacht mind. 1x nach "Mimi" aber er akzeptiert die Erklärung, dass es das erst morgens gibt. Meistens schläft er innert Sekunden mit Hand halten wieder ein, kein Schreien, kein Protest. Das hätte ich echt NIIIIIE gedacht das es so "einfach" ist. Es dauerte nur 2 oder 3 Nächte und das Thema war durch
Nun stehen wir also um 7 Uhr auf (schrecklich für mich
Er braucht weiterhin mind. 15 Minuten aber in denen liegt er wenigstens still und meistens wird dann auch ohne Protest versucht einzuschlafen. Wirklich viiiel angenehmer für die Nerven aller.
Eine Woche bin ich noch ganz Zuhause und dann muss ich wieder arbeiten. Und mich interessiert dann sehr, wie er auf die Tag reagiert die er bei der Oma ist. Bisher hab ich da nämlich einen Zusammenhang vermutet das es an Abenden besonders schwer war. Sie lässt ihn glaub nicht lang genug schlafen
Wir waren in einem Kurzurlaub bei meinen Eltern und da hatte er dann 2 Nächte enorm Probleme beim Schlafen (evtl. eben weil er viel bei meiner Mutter war? Aber die lieben sich echt heiss und innig
Oder "Mama aufheben" (ich soll ihn hochnehmen in den Arm), aber ich liege und wenn ich es tue will er auch nicht?
ABER WIR SCHLAFEN

Midi 07/2014
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Re: Schlechtes Einschlafen, schlechtere Nächte
Schön, dass es nun geklappt hat und geniese die Zeit.
Bei meinem zweiten Kind fällt mir das häufige Aufwachen in der Nacht nun viel leichter als wie beim ersten, obwohl ich viele Monate dazwischen viel schlafen konnte.
Bei meinem zweiten Kind fällt mir das häufige Aufwachen in der Nacht nun viel leichter als wie beim ersten, obwohl ich viele Monate dazwischen viel schlafen konnte.