Einschlafstillen abgewöhnen?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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nido56
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von nido56 »

Ich finde, Du hast sehr seltsame Freundinnen. Fuer mich ist eine Freundschaft darauf begruendet, dass ich die Person mag und gerne Zeit mit ihr verbringe. Dabei ist es nicht Voraussetzung, dass unser Lebensstil 100% uebereinstimmt. Die Idee, dass eine Freundin versuchen koennte, mich unter Druck zu setzen abzustillen, weil sie persoenlich Langzeitstillen ablehnt, und sogar mit dem Ende der Freundschaft droht, finde ich ziemlich absurd. Soll sie doch ihre Kinder abstillen, wann sie will, oder meinetwegen auch von Geburt an die Flasche geben, und Dich Dein Ding machen lassen.

Bei einer echten Freundin (im Gegensatz zu einer Bekannten) wuerde ich mir da ernsthaft ueberlegen, ob nicht vielleicht ICH den Kontakt abbrechen sollte, denn bei echten Freunden ist mir zwar nicht wichtig, ob sie meinen Lebensstil teilen, aber schon, dass sie nicht engstirnig in die Welt schauen und tolerant gegenueber ihren Mitmenschen sind! Ich moechte z.B. in meinem Freundeskreis keine Rassisten, Homophobiker, Faschisten, religoese Fanatiker etc. etc. haben. Jemand, der nicht bereit ist meine persoenliche Entscheidung, die ihn ueberhaupt nicht betrifft, zu akzeptieren, mit dem kann ich keine Freundschaft pflegen.
nido mit dem Piraten (01/2012)
sterntalerin
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von sterntalerin »

nido56 hat geschrieben:Ich finde, Du hast sehr seltsame Freundinnen. Fuer mich ist eine Freundschaft darauf begruendet, dass ich die Person mag und gerne Zeit mit ihr verbringe. Dabei ist es nicht Voraussetzung, dass unser Lebensstil 100% uebereinstimmt. Die Idee, dass eine Freundin versuchen koennte, mich unter Druck zu setzen abzustillen, weil sie persoenlich Langzeitstillen ablehnt, und sogar mit dem Ende der Freundschaft droht, finde ich ziemlich absurd. Soll sie doch ihre Kinder abstillen, wann sie will, oder meinetwegen auch von Geburt an die Flasche geben, und Dich Dein Ding machen lassen.

Bei einer echten Freundin (im Gegensatz zu einer Bekannten) wuerde ich mir da ernsthaft ueberlegen, ob nicht vielleicht ICH den Kontakt abbrechen sollte, denn bei echten Freunden ist mir zwar nicht wichtig, ob sie meinen Lebensstil teilen, aber schon, dass sie nicht engstirnig in die Welt schauen und tolerant gegenueber ihren Mitmenschen sind! Ich moechte z.B. in meinem Freundeskreis keine Rassisten, Homophobiker, Faschisten, religoese Fanatiker etc. etc. haben. Jemand, der nicht bereit ist meine persoenliche Entscheidung, die ihn ueberhaupt nicht betrifft, zu akzeptieren, mit dem kann ich keine Freundschaft pflegen.
ich kann bei nido voll und ganz unterschreiben. lass dich nicht von anderen menschen verunsichern! vertrau auf dich und dein gefühl und wenn das stillen für euch jetzt oder in einem jahr oder in zwei jahren oder oder oder sich gut anfühlt, dann passts. du machst das ja nicht um andere mensche glücklich zu machen, sondern das ist eine sache zwischen dir und deinem kind. und irgendwelche bekannte von bekannten sollten da keinen einfluss drauf haben.
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teledame
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von teledame »

nur ganz kurz... bin ja jetz auf reha..., grosse umstellung, nicht ganz einfach, gut das wir noch stillen! das hilft schon sehr!!
wenn ich die alle aussortier die so reden, mh, dann hab ich wohl fast keine freundinen :( die so reden haben auch eigentlich keine kinder, nur eine..., naja.
bis bald
Daniela
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Timo geboren am 18.07.2012
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Leyket
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von Leyket »

Und wenn du mal versuchst, das Thema von dir aus ganz gezielt vor deinen Freundinnen anzusprechen?
Ihnen sagen, dass dich das sehr verletzt, was sie sagen und dass du von ihnen wenigstens gedacht und erwartet hättest, dass sie sich dem gegenüber aufgeschlossen, tolerant oder wenigstens neutral verhalten. Sie kennen dich, sie sollten wissen, dass du nichts tust, was deinem Kind schaden würde.
Vielleicht könnt ihr gemeinsame Kompromisse finden, vielleicht findet ihr heraus, woher diese Ablehnung kommt, vielleicht reicht so ein reinigendes Gespräch wenigstens um deine Unsicherheit zu bereinigen. Ihr könntet ja ausmachen, dass du in ihrer Gegenwart nicht stillst, dafür trefft ihr euch halt auch nur noch gezielt zu Zeiten und in Situationen/Orten, wo du weisst, dass dein Kind sich anderweitig ablenken lässt.

Sie müssen ja nicht alles toll finden was du machst, aber sie sollten wenigstens akzeptieren können, dass du Dinge anders machst als sie sie machen würden.
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nido56
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von nido56 »

Ich finde es nichtmal so problematisch, dass Deine Freundinnen alle so denken. Das ist nunmal (leider) noch immer die gaengige Meinung. Vor alem, wenn sie selbst noch keine Kinder haben und das Thema rein theoretisch betrachten, ist es wohl nicht so ungewoehnlich, dass sie einfach das weitergeben, was man halt so taeglich hoert oder liest.

Schlimm allerdings finde ich, wenn sie nicht bereit sind, Deine Lebensweise (die sie ja in keinster Weise direkt betrifft) zu akzeptieren. Nachdem, was Du geschrieben hast, wird ja richtig Druck auf Dich ausgeuebt: "Entweder Du lebst auch in Deinem privaten Bereich so, wie wir es fuer richtig halten, oder wir koennen nicht weiter befreundet sein." Das finde ich schon SEHR krass! Ich habe auch Freunde/innen, die LZS nicht gut finden oder die mir klar sagen, dass ich selber schuld bin, dass der Pirat so ein schlechter Schlaefer ist, weil ich mich weigere ihn nach JKKSL zu trainieren. OK, ist ihre Meinung, die ich nicht teile. Deshalb ist aber noch niemand auf die Idee gekommen, mir die Freundschaft aufzukuendigen.

Erholt Euch gut in der Reha!
nido mit dem Piraten (01/2012)
teledame
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von teledame »

Huhu
bin wieder da von der Reha und schon zwei Wochen wieder zuhaus im Alltag angekommen.

Also der kleine Mann stillt nun sehr sehr viel. Während der Reha und auch jetzt zuhause des nächtens oftmals 4-5 mal... Das Einschlafstillen braucht er nicht mehr so unbedingt, es geht auch ohne wenn er sehr müde ist. Aber das nächtliche andocken ist doch manchmal ein wenig anstrengend. Andererseits denke ich wenn er es braucht? Ich weis nicht ob das zur Beruhigung ist oder Hunger? Keine Ahnung. Mit den Frauen die da so kritisch gegenüberstehen, hab ich kaum mehr Kontakt. Aber man steht halt dann schnell ganz alleine da..., tja was solls, ganz alleine ja nicht, hab schon noch andere Frauen die ich kenne in meinem Umfeld.
Aber die hämischen Kommentare gehen mir halt schon auf die Nerven. Ja Du wirst es dann schon sehen, was Du Dir da ranzüchtest..., es sei Verwöhnung das Kind jetzt noch zu stillen das ist schädlich für seine Entwicklung usw. usw.
Da ich grad selber ein Praktikum als Kinderpflegerin angefangen hab, bin ich mit dem Thema Verwöhnung natürlich schon ein wenig am grübbeln. Denn, er kann ja essen, brauchen tut er das stillen nächtlich sicher nicht weil er Hunger hat oder Durst. Emotional bin ich ja auch ständig für ihn da. Ich bin mir da noch nicht schlüssig wie ich das einordnen soll. Denn Verwöhnung kann ja wirklich ein paar schlechte Dinge anrichten und das Kind unselbständig halten usw.
lg
Daniela
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Re: AW: Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von Starla »

teledame hat geschrieben:Denn Verwöhnung kann ja wirklich ein paar schlechte Dinge anrichten und das Kind unselbständig halten usw.
Liebe Teledame,
Versöhnung mag schlimme Dinge anrichten, aber einem kleinen Kind nachts die Brust anzubieten, ist das noch nicht verwöhnen. ;)


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Liebe Grüße von Starla mit dem Beanie-Mädchen (08/12) und dem Button-Mädchen (08/18)
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Starla
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von Starla »

Sorry, jetzt hat mein Handy das zu schnell abgeschickt.

Jetzt noch mal vom PC, so lange Beanie mich lässt.... Verwöhnen ist für mich (und bestimmt gibt es dazu auch Literatur) Dinge zu übernehmen, die der andere selbst tun kann. Also vielleicht meinem 10jährigen Kind das Fleisch klein schneiden oder meinem Mann ein Bier zu bringen. Das ist in Maßen super, aber kann in großen Mengen eine Beziehung stören - egal ob zwischen Mutter-Kind, Partner-Partnerin, Freundin-Freundin etc. Das führt zu einem Ungleichgewicht.

Ein Kind zu stillen bedeutet ja auch es zu beruhigen und ihm Nähe zu geben. Meine kleine Beanie kann sich jedenfalls noch nicht nachts beruhigen, wenn sie aufwacht oder sich anderweitig ihr Nähe holen.

Auf einem anderen Blatt steht, ob du noch stillen möchtest. Ich finde, man muss bei einem (Klein)kind seine eigenen Bedürfnisse nicht unterordnen. Wenn du nicht mehr magst, dann kannst du deinem Kind helfen, ein anderen Weg zu finden, nachts weiterzuschlafen. Wenn das Stillen für dich noch ok ist, dann mach dir keine Sorgen mehr wegen des Verwöhnens! Du erfüllst Bedürfnisse und übernimmst nicht etwas, was dein Kind schon kann.

Achja, Beanie stillt nachts auch noch sehr viel und ich bin sicher, dass das auch so ist, weil sie Durst und Appetit/Hunger hat. Soo viel isst sie über den Tag verteilt nämlich nicht. Wenn ich aber eines Tages keine Lust mehr habe, denn höre ich auf mit dem nächtlichen Stillen und helfe Beanie, einen anderen Weg zu gehen.
Liebe Grüße von Starla mit dem Beanie-Mädchen (08/12) und dem Button-Mädchen (08/18)
teledame
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von teledame »

ok, weil eine andere "freundin" eben meinte, er kann doch essen! und ich kann ihn auch anders trösten ohne zu stillen..., ja es gibt schon nächte da nervts irgendwie, aber so ganz aufhören kann ich wohl noch nicht damit..., und er schläft dann so friedlich wieder weiter, das ist schon gut...
andere stimmen meinten, er würde schon längst durchschlafen würde ich ihn nicht stillen..mh...

als er kleiner war hat er auch schon ab und zu mal 9 std. am stück durchgeschlafen oder 8, jedenfalls ohne nachts zu stillen oder höchstens einmal... zur zeit ist halt wieder öfter...naja
lg
daniela
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Timo geboren am 18.07.2012
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von sflia »

Mein kleiner schläft nicht!!!! durch nachts obwohl wir seit knapp 2 Monaten nicht mehr stillen :-)
Sylvie mit dem Hasenmann 7/12, dem kleinen Mausemädchen 10/15 und dem Mausebaby 5/20
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