Entwöhnung Nachflaschen/genug Essen tagsüber?
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Drillingsmama
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Entwöhnung Nachflaschen/genug Essen tagsüber?
Hallo an alle,
bei meinen drei Jungs, die bald 11 Monate werden, geht es nun darum, ihnen die 1-2 (zwei meist 2, einer meist nur 1) Fläschchen in der Nacht abzugewöhnen.
Nicht nur, weil mir allmählich die Puste ausgeht (das tut es schon länger), sondern mittlerweile habe ich ein gutes Gefühl dabei, was vor einigen Monaten noch nicht da war. Mein Eindruck ist nun tatsächlich, dass es hauptsächlich Gewöhnung ist und sie eben alle 4 Stunden ihren Blutzuckerspiegel halten müssen.
Manchmal wird aber auch einfach eine Wasserflasche akzeptiert oder auch verdünnte Milch (allerdings mit dem Resultat, dass sie morgens alle nass sind).
Wie habt Ihr Eure Kinder von der Nachtflasche bzw. dem nächtlichen Stillen entwöhnt?
Es scheint für die Entwöhnung ja wichtig zu sein, dass sie tagsüber genug essen. Ich bin mir da nicht sicher, weil es bei uns alles grad etwas chaotisch läuft, daher stelle ich meine Frage auch im Beikost-Unterforum.
Da hier das Thema Beikost nicht so schematisch gesehen wird wie so häufig, fänd ich Eure Einschätzung interessant.
Sie waren mit 6 Monaten beikostreif, ich habe bis dahin nach Bedarf gefüttert, also versucht, auch beim Fläschchen-geben so nah wie möglich am Stillen zu sein.
Es hat sich von allein oft ein Rhythmus ergeben, doch seit der Beikostaufnahme geht das eben etwas durcheinander, obwohl ich wir zumindest grob einen Rhythmus haben und ich den auch noch etwas verstetigen möchte.
Im großen und ganzen sehe ich das aber gelassen, weil ich denke, dass es eben ein Umstellungsprozess ist. Das viele neue Essen (sie sind sehr neugierig, was unseren Familientisch anbelangt, und wollen alles Mögliche probieren) ist für sie sehr aufregend, habe ich den Eindruck. Das Abendfläschchen (oder auch eins am Nachmittag) scheint sie zu beruhigen.
Ich weiß aber, dass das häufig als "Rückfall zum Fläschchen" gesehen wird. Seht Ihr das auch so?
Insgesamt frage ich mich: Ist es in Ordnung, wenn ich in dem Alter noch ganz wild FIngerfood, Brei und Milchfläschchen je nach Bedarf anbiete?
Es ist momentan etwas schwierig - ich muss ständig rausfinden, was grad angesagt ist. Mal wird Brei gern genommen (oft nachmittags),
mal nur Fingerfood (oft mittags). Ein Fläschchen scheinen sie tagsüber zwischendrin noch zu brauchen, wobei sich das grad auch wieder ändert... (puh, ich komm echt manchmal nicht hinterher bei all den Veränderungen der Kleinen).
Durch diese wilde Mixtur - und dann auch noch bei dreien - fällt mir die Einschätzung manchmal schwer, ob sie nun genug gegessen haben,
um gut durch die Nacht zu kommen.
Momentan bekommen sie zwischen 5 und 6 Mahlzeiten - auch das schwankt grad.
- Sie trinken meist gegen 5:30/6:00 morgens ihr erstes Fläschchen (200 ml, manchmal aber auch weniger)
- Dann nochmal gegen 9 Uhr (das möchte ich aber jetzt wegfallen lassen zugunsten von Brot mit Mandelmus/Frischkäse/Butter und Obst; sie essen sehr gerne Brot).
- Gegen 11-12 Uhr gibt es Mittag. Oft lieber Fingerfood als Brei. Davon essen sie dann aber entweder nicht genug oder das Gemüse + die Kartoffeln haben zu wenig Kalorien. Ich will nun etwas mehr Dinge kochen, die sie in die Hand nehmen können, aber dennoch reichhaltiger sind wie z.B. Bratlinge.
Bisher habe ich Fisch und Fleisch noch nicht als Fingerfood angeboten, da das im Brei bisher ging bzw. Fisch gibts eh erst seit neuestem. Mach ich aber jetzt auch als Fingerfood.
- Nachmittags kriegen sie grundsätzlich aber GOB, aber manchmal wollen sie das nicht, sondern nehmen eine Milchflasche.
- Wenn sie nachmittags GOB hatten, wollen sie auf jeden Fall abends eine Milchflasche (gegen 18 Uhr). Wenn sie nachmittags aber ne Flasche hatten, essen sie Milch-Getreide-Brei.
Aber auch hier: zu wenig! Auf jeden Fall keine 200 mg, eher nur die Hälfte, wenn überhaupt.
- Um 19:30 kriegen sie daher noch vor dem Einschlafen eine Milchflasche (140-200 ml).
Das sind also 6 Mahlzeiten am Tag, manchmal schlafen sie allerdings auch länger, dann verschiebt sich das Ganze und sie haben nur 5 Mahlzeiten. Von der Anzahl her müsste das dennoch reichen, um durch die Nacht zu kommen, oder?
Momentan kommen zwei meist nochmal um 22:30 (der dritte allerdings oftmals später oder gar nicht, sondern erst zur nächsten Runde).
Und dann nochmal um 2:30 oder auch später - jedenfalls gibt es da immer noch eine Flasche vor der ersten 5:30-Flasche.
Da jetzt auch die Zähnchen kommen, möchte ich sowohl die Einschlafflasche abends anders geben (ich weiß das erst seit kurzem, dass das FLaschen-Einschlafritual ungesund ist) als auch die Nachtflaschen wegfallen lassen.
Aber kann ich erwarten, dass sie tatsächlich von 19:30 bis 6 Uhr ohne was zu essen schlafen? Ich hab was von 8 Stunden gelesen, in dem Alter.
Danke schonmal und liebe Grüße!
Drillingsmama
bei meinen drei Jungs, die bald 11 Monate werden, geht es nun darum, ihnen die 1-2 (zwei meist 2, einer meist nur 1) Fläschchen in der Nacht abzugewöhnen.
Nicht nur, weil mir allmählich die Puste ausgeht (das tut es schon länger), sondern mittlerweile habe ich ein gutes Gefühl dabei, was vor einigen Monaten noch nicht da war. Mein Eindruck ist nun tatsächlich, dass es hauptsächlich Gewöhnung ist und sie eben alle 4 Stunden ihren Blutzuckerspiegel halten müssen.
Manchmal wird aber auch einfach eine Wasserflasche akzeptiert oder auch verdünnte Milch (allerdings mit dem Resultat, dass sie morgens alle nass sind).
Wie habt Ihr Eure Kinder von der Nachtflasche bzw. dem nächtlichen Stillen entwöhnt?
Es scheint für die Entwöhnung ja wichtig zu sein, dass sie tagsüber genug essen. Ich bin mir da nicht sicher, weil es bei uns alles grad etwas chaotisch läuft, daher stelle ich meine Frage auch im Beikost-Unterforum.
Da hier das Thema Beikost nicht so schematisch gesehen wird wie so häufig, fänd ich Eure Einschätzung interessant.
Sie waren mit 6 Monaten beikostreif, ich habe bis dahin nach Bedarf gefüttert, also versucht, auch beim Fläschchen-geben so nah wie möglich am Stillen zu sein.
Es hat sich von allein oft ein Rhythmus ergeben, doch seit der Beikostaufnahme geht das eben etwas durcheinander, obwohl ich wir zumindest grob einen Rhythmus haben und ich den auch noch etwas verstetigen möchte.
Im großen und ganzen sehe ich das aber gelassen, weil ich denke, dass es eben ein Umstellungsprozess ist. Das viele neue Essen (sie sind sehr neugierig, was unseren Familientisch anbelangt, und wollen alles Mögliche probieren) ist für sie sehr aufregend, habe ich den Eindruck. Das Abendfläschchen (oder auch eins am Nachmittag) scheint sie zu beruhigen.
Ich weiß aber, dass das häufig als "Rückfall zum Fläschchen" gesehen wird. Seht Ihr das auch so?
Insgesamt frage ich mich: Ist es in Ordnung, wenn ich in dem Alter noch ganz wild FIngerfood, Brei und Milchfläschchen je nach Bedarf anbiete?
Es ist momentan etwas schwierig - ich muss ständig rausfinden, was grad angesagt ist. Mal wird Brei gern genommen (oft nachmittags),
mal nur Fingerfood (oft mittags). Ein Fläschchen scheinen sie tagsüber zwischendrin noch zu brauchen, wobei sich das grad auch wieder ändert... (puh, ich komm echt manchmal nicht hinterher bei all den Veränderungen der Kleinen).
Durch diese wilde Mixtur - und dann auch noch bei dreien - fällt mir die Einschätzung manchmal schwer, ob sie nun genug gegessen haben,
um gut durch die Nacht zu kommen.
Momentan bekommen sie zwischen 5 und 6 Mahlzeiten - auch das schwankt grad.
- Sie trinken meist gegen 5:30/6:00 morgens ihr erstes Fläschchen (200 ml, manchmal aber auch weniger)
- Dann nochmal gegen 9 Uhr (das möchte ich aber jetzt wegfallen lassen zugunsten von Brot mit Mandelmus/Frischkäse/Butter und Obst; sie essen sehr gerne Brot).
- Gegen 11-12 Uhr gibt es Mittag. Oft lieber Fingerfood als Brei. Davon essen sie dann aber entweder nicht genug oder das Gemüse + die Kartoffeln haben zu wenig Kalorien. Ich will nun etwas mehr Dinge kochen, die sie in die Hand nehmen können, aber dennoch reichhaltiger sind wie z.B. Bratlinge.
Bisher habe ich Fisch und Fleisch noch nicht als Fingerfood angeboten, da das im Brei bisher ging bzw. Fisch gibts eh erst seit neuestem. Mach ich aber jetzt auch als Fingerfood.
- Nachmittags kriegen sie grundsätzlich aber GOB, aber manchmal wollen sie das nicht, sondern nehmen eine Milchflasche.
- Wenn sie nachmittags GOB hatten, wollen sie auf jeden Fall abends eine Milchflasche (gegen 18 Uhr). Wenn sie nachmittags aber ne Flasche hatten, essen sie Milch-Getreide-Brei.
Aber auch hier: zu wenig! Auf jeden Fall keine 200 mg, eher nur die Hälfte, wenn überhaupt.
- Um 19:30 kriegen sie daher noch vor dem Einschlafen eine Milchflasche (140-200 ml).
Das sind also 6 Mahlzeiten am Tag, manchmal schlafen sie allerdings auch länger, dann verschiebt sich das Ganze und sie haben nur 5 Mahlzeiten. Von der Anzahl her müsste das dennoch reichen, um durch die Nacht zu kommen, oder?
Momentan kommen zwei meist nochmal um 22:30 (der dritte allerdings oftmals später oder gar nicht, sondern erst zur nächsten Runde).
Und dann nochmal um 2:30 oder auch später - jedenfalls gibt es da immer noch eine Flasche vor der ersten 5:30-Flasche.
Da jetzt auch die Zähnchen kommen, möchte ich sowohl die Einschlafflasche abends anders geben (ich weiß das erst seit kurzem, dass das FLaschen-Einschlafritual ungesund ist) als auch die Nachtflaschen wegfallen lassen.
Aber kann ich erwarten, dass sie tatsächlich von 19:30 bis 6 Uhr ohne was zu essen schlafen? Ich hab was von 8 Stunden gelesen, in dem Alter.
Danke schonmal und liebe Grüße!
Drillingsmama
- Melli22
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Re: Entwöhnung Nachflaschen/genug Essen tagsüber?
Meine beiden waren 2 1/2 J bis sie nachts nichts mehr brauchten. Durchschlafen tun sie bis heute nicht von abends bis frühmorgens...
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Liebe Grüße von mir und meinen Kids (2007/2010/2013) einem Sternchen(*Mai `12)
meist klein schreibend da einhändig oder ganz schnell auf'm iPad
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Drillingsmama
- gut eingelebt
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Re: Entwöhnung Nachflaschen/genug Essen tagsüber?
Danke, Melli - ja, das scheint sehr unterschiedlich zu sein.
Der, der bei uns öfter schon "durchschläft", wacht auch durchaus zwischendrin in der Nacht auf, findet dann aber von allein wieder in den Schlaf.
Da ich ab nächsten April wieder arbeiten werde, brauche ich bald mal eine weitgehend störfreie Nacht und hoffe, dass die Kinder da mitspielen.
Der, der bei uns öfter schon "durchschläft", wacht auch durchaus zwischendrin in der Nacht auf, findet dann aber von allein wieder in den Schlaf.
Da ich ab nächsten April wieder arbeiten werde, brauche ich bald mal eine weitgehend störfreie Nacht und hoffe, dass die Kinder da mitspielen.
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Drillingsmama
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Re: Entwöhnung Nachflaschen/genug Essen tagsüber?
NAchtrag: Es gibt hier sicher schon Freds bezüglich Entwöhnung der Nachtflaschen - hab ich aber leider nicht gefunden.
Wer einen Link hat - gerne her damit, danke.
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- MaareMum
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Re: AW: Entwöhnung Nachflaschen/genug Essen tagsüber?
Ich häng mich mal an.
2 Jahre alt und keine Entwöhnung der nächtlichen Milch nach spärlichem Abendessen in Sicht...
***kurz und knapp vom Handy***
2 Jahre alt und keine Entwöhnung der nächtlichen Milch nach spärlichem Abendessen in Sicht...
***kurz und knapp vom Handy***
Gruß, MaareMum
mit dem Großkind (2011) an der Hand und dem Kleinkind (2014) im Tuch
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Entwöhnung Nachflaschen/genug Essen tagsüber?
Hallo Drillingsmama,
also erstmal vorne weg: Das Ess- und Trinkverhalten ist völlig normal, in jederlei Hinsicht (Menge, Häufigkeit, Zusammenstellung usw.). Aus ernährungspyhsiologischer Sicht sehe ich da null Änderungsbedarf.
Wenn es Dir zu anstrengend ist, Deine Babys nachts zu füttern, dann musst Du schauen, ob sie so lange ohne Nahrungs aushalten - in DIESER Reihenfolge!..
Also: nächtliche Fütterungen weglassen (z.B. durch Wasserflaschen ersetzen, und ja, die Windeln sind dann morgens klatschnass, das ist nunmal so...), die Babys ggf. anders beruhigen und DANN SCHAUEN, ob sie auf Dauer die fehlenden Kalorien tags aufnehmen.
Anders herum - also die Babys zum tagsüber Mehressen bringen, in der Hoffnung, dass sie dann nachts "freiwillig" auf die Milch verzichten, halte ich für eher unrealistisch.
Die Frage, ob 5 oder 6 Mahlzeiten "reichen, um damit durch die Nacht zu kommen", halte ich für nicht entscheidend - denn was bedeutet für Dich denn "reichen"? Dass sie nicht verhungern? Dass sie sich von 19:30 bis morgens um 6 gar nicht mehr melden? Dass sie sich mit nächtlichem Wassertrinken zufrieden geben?... Das müsstest Du erstmal für Dich klären.
Und dann kannst Du ggf. ausprobieren, welche Veränderungen Du erreichen kannst.
LG und viel Glück bei Deinen Bemühungen
Julia
also erstmal vorne weg: Das Ess- und Trinkverhalten ist völlig normal, in jederlei Hinsicht (Menge, Häufigkeit, Zusammenstellung usw.). Aus ernährungspyhsiologischer Sicht sehe ich da null Änderungsbedarf.
Wenn es Dir zu anstrengend ist, Deine Babys nachts zu füttern, dann musst Du schauen, ob sie so lange ohne Nahrungs aushalten - in DIESER Reihenfolge!..
Anders herum - also die Babys zum tagsüber Mehressen bringen, in der Hoffnung, dass sie dann nachts "freiwillig" auf die Milch verzichten, halte ich für eher unrealistisch.
Die Frage, ob 5 oder 6 Mahlzeiten "reichen, um damit durch die Nacht zu kommen", halte ich für nicht entscheidend - denn was bedeutet für Dich denn "reichen"? Dass sie nicht verhungern? Dass sie sich von 19:30 bis morgens um 6 gar nicht mehr melden? Dass sie sich mit nächtlichem Wassertrinken zufrieden geben?... Das müsstest Du erstmal für Dich klären.
LG und viel Glück bei Deinen Bemühungen
Julia
- Melli22
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3009
- Registriert: 26.07.2008, 21:27
Re: Entwöhnung Nachflaschen/genug Essen tagsüber?
Hmm meine Kids schlafen bis heute noch nicht durch, der Mittlere (2010) garnicht und die Große (2007) 3 von 7 Nächten.Drillingsmama hat geschrieben: Da ich ab nächsten April wieder arbeiten werde, brauche ich bald mal eine weitgehend störfreie Nacht und hoffe, dass die Kinder da mitspielen.
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Liebe Grüße von mir und meinen Kids (2007/2010/2013) einem Sternchen(*Mai `12)
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jusl
- Jusl Almighty
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- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Entwöhnung Nachflaschen/genug Essen tagsüber?
Ja, leider (oder zum Glück?!?) gibt's zwischen Magenfüllstand und Schlafverhalten praktisch keinen Zusammenhang. Auch zahllose Kinder, die nachts weder essen noch trinken, wachen nachts häufig auf und benötigen elterliche Betreuung. Und genauso gibt's Kinder, die schlafen wie ein Stein, benötigen aber unbedingt nachts noch Kalorien (müssen also nachts gestillt oder gefüttert werden, obwohl sie durchschlafen würden). Bis nächsten April jedenfalls ist es in Babyzeit gerechnet ja noch eeewig hin. 
LG
Julia
LG
Julia
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Drillingsmama
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- Registriert: 15.02.2013, 23:56
Re: Entwöhnung Nachflaschen/genug Essen tagsüber?
Danke für Deine Einschätzung, Julia - dann bin ich beruhigt, dass das soweit alles normal ist, ernährungstechnisch gesehen.
Ich war auch stutzig geworden, weil ich in einem anderen Thread las, dass Du bei Flaschenkindern eher dazu raten würdest, doch 2-3 Breimahlzeiten am Tag zu geben (also bei Flaschenkindern, bei denen man eher Mahlzeiten ersetzt, statt "beikostet" - wobei ich bei meinen nie das Gefühl hatte/habe, dass sie in Gefahr laufen, sich zu überessen.) Und diese 2-3 Breimahlzeiten haben wir oft nicht.
Ja, bis April ist es noch ewig
Das sieht man schonmal daran, dass sich schon jetzt - 2 Wochen später - schon wieder enorm viel verändert hat.
Das Frühstück gegen 8:30/9:00 wurde wie erwartet gut angenommen, Brot und Obst dazu essen sie gern.
Mittagessen ist immer noch etwas unterschiedlich: Mal Fingerfood, mal Brei, momentan misch ich das auch einfach,
und schau dann, was sie annehmen. Also gibt es was zum "Auf die Hand Essen" und noch Breichen.
Dabei geht es mir gar nicht so sehr um die Menge, sondern darum, dass sie genug Nährstoffe bekommen.
(Nur wenn ich - wie heute - nach dem Essen das Gefühl hab, dass Unzufriedenheit da ist, dann biete ich ein Fläschchen an,
das heute auch genommen wurden von zweien. Das ist aber die Ausnahme. Zumal sie meist keine Flasche zum "Auffüllen" der Beikost nehmen.)
Nachmittags hat sich der GOB nun ziemlich verstetigt, das ist im Grunde der einzige Brei, der richtig gut geht, bei allen dreien.
Abends geht momentan Vollkorngriesbrei gut, gerne auch mal mit zusätzlich einer Scheibe Brot mit Frischkäse.
Das Tagsüber-Fläschchen ist also seltener geworden.
UND: Die Nächte sind ruhiger! Im Sinne von "Weniger-Trinken".
Ja, ich weiß - ich hätte vom weniger-Trinken auch nicht so viel, wenn sie dennoch unruhig schlafen würden und oft beruhigt werden müssten.
Ich kenne auch Kinder, die schon lang nichts mehr trinken müssen und dennoch total unruhig sind in der Nacht.
Aber meine Kleinen schlafen meist sehr ruhig; nur das viele Trinken zu unterschiedlichen Zeiten ist das Problem (für mich und meine Ressourcen - und ich rede hier nicht von 1-2 Mal Aufwachenmüssen in der Nacht, das wär easy, sondern von 4-6 Mal bei drei Kindern. Immer nur 1- 1,5 Stunden am Stück schlafen - das schaff ich nicht mehr, wenn ich arbeiten muss.).
Doch ich verdünne nun die Fläschchen (Manchmal nehmen sie auch nur Wasser) und sie trinken schon oftmals die 2:30/3:00-Flasche nicht mehr und um die gehts mir.
Sie sind daher auch weniger häufig nass morgens.
Natürlich ist das auch mal so, mal so, aber insgesamt geht die Tendenz hin zum Weniger-Trinken.
Allerdings hab ich jetzt beschlossen, dass die Zahnpflege erstmal zweitrangig ist.
Sie kriegen daher noch ein richtiges volles Fläschchen irgendwann vor Mitternacht (nach Bedarf).
Denn für mich "reicht" es erstmal, wenn sie von Mitternacht bis 6 Uhr schlafen würden - das ist so mein Wunsch, mein Bedürfnis. Das wäre schon toll.
Von mir aus brauchen sie nicht von 19:30 bis 6 Uhr durchzuhalten - ich dachte nur, dass es eben für die Zähnchen besser ist, wenn sie dann nicht mehr trinken.
Dabei hab ich mir die Frage gestellt, ob man das - physiologisch gesehen - überhaupt von Säuglingen in dem Alter erwarten kann, dass sie nach 19:30 oder 20:00 nichts mehr brauchen bis zum Morgen.
Wobei da natürlich auch alle Kinder verschieden sind, das seh ich ja schon bei meinen dreien... Wenn ich immer so las, dass es bei Babies normal sei, wenn sie nachts alle 2-3 Stunden trinken und häufig aufwachen, hab ich immer in Bezug auf zwei der Jungs genickt. Der dritte hat aber recht schnell nachts länger geschlafen, eine Runde Trinken ausgelassen, ist wenig aufgewacht. Vom evolutionären Standpunkt aus gesehen wiederum unnormal, weil er offensichtlich nicht die Lage checken wollte, um sicher zu gehen, dass Mama da ist und grad keine Hyänen ums Feuer streichen..
Ich war auch stutzig geworden, weil ich in einem anderen Thread las, dass Du bei Flaschenkindern eher dazu raten würdest, doch 2-3 Breimahlzeiten am Tag zu geben (also bei Flaschenkindern, bei denen man eher Mahlzeiten ersetzt, statt "beikostet" - wobei ich bei meinen nie das Gefühl hatte/habe, dass sie in Gefahr laufen, sich zu überessen.) Und diese 2-3 Breimahlzeiten haben wir oft nicht.
Ja, bis April ist es noch ewig
Das sieht man schonmal daran, dass sich schon jetzt - 2 Wochen später - schon wieder enorm viel verändert hat.
Das Frühstück gegen 8:30/9:00 wurde wie erwartet gut angenommen, Brot und Obst dazu essen sie gern.
Mittagessen ist immer noch etwas unterschiedlich: Mal Fingerfood, mal Brei, momentan misch ich das auch einfach,
und schau dann, was sie annehmen. Also gibt es was zum "Auf die Hand Essen" und noch Breichen.
Dabei geht es mir gar nicht so sehr um die Menge, sondern darum, dass sie genug Nährstoffe bekommen.
(Nur wenn ich - wie heute - nach dem Essen das Gefühl hab, dass Unzufriedenheit da ist, dann biete ich ein Fläschchen an,
das heute auch genommen wurden von zweien. Das ist aber die Ausnahme. Zumal sie meist keine Flasche zum "Auffüllen" der Beikost nehmen.)
Nachmittags hat sich der GOB nun ziemlich verstetigt, das ist im Grunde der einzige Brei, der richtig gut geht, bei allen dreien.
Abends geht momentan Vollkorngriesbrei gut, gerne auch mal mit zusätzlich einer Scheibe Brot mit Frischkäse.
Das Tagsüber-Fläschchen ist also seltener geworden.
UND: Die Nächte sind ruhiger! Im Sinne von "Weniger-Trinken".
Ja, ich weiß - ich hätte vom weniger-Trinken auch nicht so viel, wenn sie dennoch unruhig schlafen würden und oft beruhigt werden müssten.
Ich kenne auch Kinder, die schon lang nichts mehr trinken müssen und dennoch total unruhig sind in der Nacht.
Aber meine Kleinen schlafen meist sehr ruhig; nur das viele Trinken zu unterschiedlichen Zeiten ist das Problem (für mich und meine Ressourcen - und ich rede hier nicht von 1-2 Mal Aufwachenmüssen in der Nacht, das wär easy, sondern von 4-6 Mal bei drei Kindern. Immer nur 1- 1,5 Stunden am Stück schlafen - das schaff ich nicht mehr, wenn ich arbeiten muss.).
Doch ich verdünne nun die Fläschchen (Manchmal nehmen sie auch nur Wasser) und sie trinken schon oftmals die 2:30/3:00-Flasche nicht mehr und um die gehts mir.
Sie sind daher auch weniger häufig nass morgens.
Natürlich ist das auch mal so, mal so, aber insgesamt geht die Tendenz hin zum Weniger-Trinken.
Allerdings hab ich jetzt beschlossen, dass die Zahnpflege erstmal zweitrangig ist.
Sie kriegen daher noch ein richtiges volles Fläschchen irgendwann vor Mitternacht (nach Bedarf).
Denn für mich "reicht" es erstmal, wenn sie von Mitternacht bis 6 Uhr schlafen würden - das ist so mein Wunsch, mein Bedürfnis. Das wäre schon toll.
Von mir aus brauchen sie nicht von 19:30 bis 6 Uhr durchzuhalten - ich dachte nur, dass es eben für die Zähnchen besser ist, wenn sie dann nicht mehr trinken.
Dabei hab ich mir die Frage gestellt, ob man das - physiologisch gesehen - überhaupt von Säuglingen in dem Alter erwarten kann, dass sie nach 19:30 oder 20:00 nichts mehr brauchen bis zum Morgen.
Wobei da natürlich auch alle Kinder verschieden sind, das seh ich ja schon bei meinen dreien... Wenn ich immer so las, dass es bei Babies normal sei, wenn sie nachts alle 2-3 Stunden trinken und häufig aufwachen, hab ich immer in Bezug auf zwei der Jungs genickt. Der dritte hat aber recht schnell nachts länger geschlafen, eine Runde Trinken ausgelassen, ist wenig aufgewacht. Vom evolutionären Standpunkt aus gesehen wiederum unnormal, weil er offensichtlich nicht die Lage checken wollte, um sicher zu gehen, dass Mama da ist und grad keine Hyänen ums Feuer streichen..