Milchstau nach Schub - wird nicht besser!
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Re: AW: Milchstau nach Schub - wird nicht besser!
Nach Anbruch soll man es eigentlich nur 3 Monate oder so verwenden. Da ist es ja eher unwahrscheinlich, dass die Hebamme es da hat. In unserer Apotheke haben sie immer nur das Stillöl vorrätig. Am besten rufst Du vorher mal an, dass sie Dir das Milchbildungsöl ggf. direkt bestellen. Und berichte doch bitte mal, ob es dann funktioniert hat! Kleiner Hinweis noch: Kind bereit halten, denn bei mir schoß die Milch dann oft heraus - aber die Verhärtung war schnell weg :0)
- Sarafina
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Re: Milchstau nach Schub - wird nicht besser!
Meine Hebi hat es da und bringt es nachher mit
Ich hoffe, es schlägt so gut an, wie du sagst. Das wäre eine Erleichterung ohne Ende!
Die dickste Verhärtung umfasst inzwischen fast ein Viertel der Brust. Oberflächlich habe ich es gelöst, aber ganz innen komme ich eben nicht gut dran.
Ich berichte!
Ich hoffe, es schlägt so gut an, wie du sagst. Das wäre eine Erleichterung ohne Ende!
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LG,
Sarafina mit 3 Kindern (2008, 2010 und 2013)
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Mondenkind
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Re: Milchstau nach Schub - wird nicht besser!
Bitte nicht zu viel mit dem Öl auf der Brust herummassieren, das regt die Milchbildung weiter an und ist kontraproduktiv.
Sarafina, hast Du meine Fragen in meinem letzten Post gelesen? Oder möchtest Du da nicht weiter drauf eingehen?
Sarafina, hast Du meine Fragen in meinem letzten Post gelesen? Oder möchtest Du da nicht weiter drauf eingehen?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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- Sarafina
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Re: Milchstau nach Schub - wird nicht besser!
Oh entschuldige, ich hatte nicht gesehen, daß du vor Rotschopf noch geschrieben hattest
Mein Kleiner ist jetzt 16 Tage alt. Milchstaus habe ich bereits seit dem Milcheinschuss, immer wiederkehrend, immer woanders, wechselnde Seiten. Den Schnuller hatten wir versucht, weil der Kleine schon seit dem Krankenhaus immer wieder dauernuckelnd an meiner Brust hing, ohne jedoch wirklich ordentlich zu trinken. Immer mal wieder ein paar kleine Züge, nuckeln, ein mal ansaugen, wieder ewig nuckeln, das ganze meist im Halbschlaf/Schlaf. Zum Teil bis zu 2 Stunden. Unser Gedanke war eben, daß damit die Milchmenge derart angeregt wird, daß sich die Brust kaum drauf einstellen kann. Sie produziert mehr und mehr, nur um an einem nuckelnden Kind zu stauen. Bzw. daran zu scheitern, daß er dann (wie letzte Nacht z.B.) 6 Stunden am Stück schläft und nichts mehr abtrinkt.
Ausstreichen mache ich deshalb, weil ich das dringende Bedürfnis habe, die Verhärtung in meiner Brust zu lösen (und weil die Hebi meinte, das sei weniger milchbildend als Abpumpen). Die rechte Seite der linken Brust war gestern wieder freuerrot und steinhart, mindestens ein Milchgang war verstopft und konnte gelöst werden. Ich habe eben Sorge, was passiert, wenn ich die Brust so belasse, OHNE die Verhärtung zu lösen. Ich habe Angst vor einem Abszess oder einer EInkapselung. Ich meine immer, daß irgendwas schlimmes passiert, wenn ich die Brust nicht endlich leere.
Ich wärme dabei mit Öl oder einem sehr warmem Waschlappen an und massiere dann kreisförmig die Verhärtung (recht großflächig). Zum Ausdrücken, wenn es einmal gut läuft, nehme ich mit der linken Hand so ziemlich die halbe Brust von unten bzw. leicht rechts (wo eben die Verhärtung ist) und drücke Richtung BW aus. Ich versuche dabei natürlich, die Verhärtung zu lösen, nicht unbedingt nur beliebig Milch loszuwerden.
Ich habe nichts dagegen, wenn mein Kind an der Brust ist. Er kommt nur an die Verhärtung nicht dran. Nach dem Stillen mit dieser Brust ist die linke Hälfte schlaff, die rechte noch genauso prall und rot wie vor dem Stillen. Daher die Handarbeit.
Mein Kleiner ist jetzt 16 Tage alt. Milchstaus habe ich bereits seit dem Milcheinschuss, immer wiederkehrend, immer woanders, wechselnde Seiten. Den Schnuller hatten wir versucht, weil der Kleine schon seit dem Krankenhaus immer wieder dauernuckelnd an meiner Brust hing, ohne jedoch wirklich ordentlich zu trinken. Immer mal wieder ein paar kleine Züge, nuckeln, ein mal ansaugen, wieder ewig nuckeln, das ganze meist im Halbschlaf/Schlaf. Zum Teil bis zu 2 Stunden. Unser Gedanke war eben, daß damit die Milchmenge derart angeregt wird, daß sich die Brust kaum drauf einstellen kann. Sie produziert mehr und mehr, nur um an einem nuckelnden Kind zu stauen. Bzw. daran zu scheitern, daß er dann (wie letzte Nacht z.B.) 6 Stunden am Stück schläft und nichts mehr abtrinkt.
Ausstreichen mache ich deshalb, weil ich das dringende Bedürfnis habe, die Verhärtung in meiner Brust zu lösen (und weil die Hebi meinte, das sei weniger milchbildend als Abpumpen). Die rechte Seite der linken Brust war gestern wieder freuerrot und steinhart, mindestens ein Milchgang war verstopft und konnte gelöst werden. Ich habe eben Sorge, was passiert, wenn ich die Brust so belasse, OHNE die Verhärtung zu lösen. Ich habe Angst vor einem Abszess oder einer EInkapselung. Ich meine immer, daß irgendwas schlimmes passiert, wenn ich die Brust nicht endlich leere.
Ich habe nichts dagegen, wenn mein Kind an der Brust ist. Er kommt nur an die Verhärtung nicht dran. Nach dem Stillen mit dieser Brust ist die linke Hälfte schlaff, die rechte noch genauso prall und rot wie vor dem Stillen. Daher die Handarbeit.
LG,
Sarafina mit 3 Kindern (2008, 2010 und 2013)
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Mondenkind
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Re: Milchstau nach Schub - wird nicht besser!
Nur durch Nuckeln wird die Milchbildung nicht angeregt, dafür muss schon richtig getrunken werden.Sarafina hat geschrieben:Mein Kleiner ist jetzt 16 Tage alt. Milchstaus habe ich bereits seit dem Milcheinschuss, immer wiederkehrend, immer woanders, wechselnde Seiten. Den Schnuller hatten wir versucht, weil der Kleine schon seit dem Krankenhaus immer wieder dauernuckelnd an meiner Brust hing, ohne jedoch wirklich ordentlich zu trinken. Immer mal wieder ein paar kleine Züge, nuckeln, ein mal ansaugen, wieder ewig nuckeln, das ganze meist im Halbschlaf/Schlaf. Zum Teil bis zu 2 Stunden. Unser Gedanke war eben, daß damit die Milchmenge derart angeregt wird, daß sich die Brust kaum drauf einstellen kann. Sie produziert mehr und mehr, nur um an einem nuckelnden Kind zu stauen.
16 Tage ist sehr sehr jung. DAs pendelt sich noch ein, ganz sicher.
Dass Du Dir da Entlastung wünscht, ist nachvollziehbar. Eine STunde lang ausstreichen ist jedoch stark Milchbildung anregend und zwar genauso wie Pumpen, wenn Milch entleert wird.Ausstreichen mache ich deshalb, weil ich das dringende Bedürfnis habe, die Verhärtung in meiner Brust zu lösen (und weil die Hebi meinte, das sei weniger milchbildend als Abpumpen).
Aber wenn da verstopfte Milchgänge sind, dann ist doch klar, woran der Stau liegt? Und dass es nicht am Saugen liegt?Die rechte Seite der linken Brust war gestern wieder freuerrot und steinhart, mindestens ein Milchgang war verstopft und konnte gelöst werden.
Am sinnvollsten wird diesem durch das Abtrinken durch das Kind vermieden. Wenn anders Entlastung benötigt wird, zB durch Pumpen oder Ausstreichen, dann gerade so lang, dass gerade Entlastung verspürt wird. Auf keinen Fall eine Stunde lang, wenn die ganze Zeit MIlch kommt! Das regt nur zusätzlich an und verhindert, dass sich ein Gleichgewicht einstellen kann.Ich habe eben Sorge, was passiert, wenn ich die Brust so belasse, OHNE die Verhärtung zu lösen. Ich habe Angst vor einem Abszess oder einer EInkapselung.
Das klingt prinzipiell korrekt. Aber das solltest Du nicht eine Stunde lang tun. Wenn sich die Verhärtung nicht löst, dann versuch lieber, diese Stelle gezielt zu kühlen. Drückst Du auf die gestaute Stelle beim Stillen? Das kann auch helfen, beim Stillen sanften Druck ausüben.Ich wärme dabei mit Öl oder einem sehr warmem Waschlappen an und massiere dann kreisförmig die Verhärtung (recht großflächig). Zum Ausdrücken, wenn es einmal gut läuft, nehme ich mit der linken Hand so ziemlich die halbe Brust von unten bzw. leicht rechts (wo eben die Verhärtung ist) und drücke Richtung BW aus. Ich versuche dabei natürlich, die Verhärtung zu lösen, nicht unbedingt nur beliebig Milch loszuwerden.
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- Sarafina
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Re: Milchstau nach Schub - wird nicht besser!
Danke für deinen Rat!
Ich ging bisher davon aus, daß die Verstopfung der Milchgänge eine FOLGE der überschüssigen Milch ist.
Zumindest habe ich durch die Hebi den Eindruck gewonnen. Hmm, wahrscheinlich sollte ich in Stillfragen wohl eher einer Stillberaterin gehorchen...
Okay, ich werde die Rumdrückerei lassen, wenn das zu sehr anregt.
Beim Stillen versuche ich durchaus, die Stelle zu massieren, so gut es eben geht. Auch hier mit eher mässigem Erfolg.
Ich ging bisher davon aus, daß die Verstopfung der Milchgänge eine FOLGE der überschüssigen Milch ist.
Okay, ich werde die Rumdrückerei lassen, wenn das zu sehr anregt.
Beim Stillen versuche ich durchaus, die Stelle zu massieren, so gut es eben geht. Auch hier mit eher mässigem Erfolg.
LG,
Sarafina mit 3 Kindern (2008, 2010 und 2013)
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Mondenkind
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Re: Milchstau nach Schub - wird nicht besser!
Dann kühl lieber nach dem Stillen etwas. Das pendelt sich ein, ganz sicher!
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