Seit Beikost viel seltener Stuhlgang = Beikostunreife?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Leseratte2
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Seit Beikost viel seltener Stuhlgang = Beikostunreife?

Beitrag von Leseratte2 »

Hallo,
ich bin mir unsicher, ob plötzlich viel seltenerer Stuhlgang ein Zeichen dafür ist, dass mein Zwerg noch nicht richtig beikostreif ist?
Er wird in einer Woche 8 Monate alt und hatte eigentlich immer 1-2 volle Stuhlgangwindeln pro Tag (zu Beginn noch deutlich mehr). Seit er winzige Mengen Beikost isst, hat sich das drastisch reduziert und an Tag 4 bzw. Tag 5 ohne Stuhlgang haben wir jetzt ein halbes Kümmelzäpfchen gegeben, weil wir ein komisches Gefühl dabei hatten, dass seine Windel schon so lange nicht mehr voll war... Davor hatte ichs mit Bauchmassage, mit den Beinchen "Fahrradfahren" etc. probiert, um die Verdauung anzuregen, aber das hatte nicht geholfen. Dabei isst er eigentlich nur alle paar Tage ein bisschen was. In 3 Wochen hat er insgesamt 3 mal ein kleines Stückchen Nektarine gegessen, an einer Tomate gelutscht, ein bisschen Wassermelone, 3 Löffel von meinem (zuckerfreien) Müsli, ein winziges Stück Banane gegessen und einmal an meinem Croissant gelutscht. Kann diese gerine Menge echt so eine Veränderung an der Verdauung bewirken?
Bei den Beikostreifezeichen bin ich mir ehrlich gesagt unschlüssig und dachte, dass der plötzlich so seltene Stuhlgang ein Zeichen dafür sein könnte, dass sein Verdauungssystem noch nicht so weit ist. Zu den anderen Kriterien:
* das Baby kann mit Unterstützung sitzen, auf dem Schoß oder im Hochstühlchen --> er sitzt recht gut und sicher auf dem Schoß
* das Baby kann selbst Nahrung gezielt greifen (zunächst mit der ganzen Hand, später im Pinzettengriff) und zum Mund führen --> er greift die ihm angebotene Nahrung (pommesgroße, gegarte Gemüsesticks) zwar, zermatscht sie dann aber mit der Hand, klopft sie auf den Tisch und kommt nicht auf die Idee, es zu Mund zu führen. Wenn ich etwas esse, giert er dafür sehr nach meiner Hand und versucht, sie zu seinem Mund zu führen. Bekommt er nichts von meinem Essen, wird er regelrecht zornig.
* das Baby kann Kaubewegungen machen. Dazu muss der sog. Zungenstoßreflex verschwunden sein, der bei jüngeren Babys kleine Gegenstände reflexhaft direkt wieder aus dem Mund heraus befördert. Wenn ich ihm meinen selbstgekochen Zucchini- oder Kürbisbrei versuche zu füttern, schiebt er den komplett mit der Zunge wieder hinaus, ebenso, wenn ich vor dem Würzen etwas von unserem Essen abzweige und ihm das versuche mit dem Löffel zu füttern. Bekommt er aber von meinem Essen, schluckt ers.
Klingt das jetzt bei Beikostreife oder -unreife?
Ich danke Euch schonmal vorab!
Luebe Grüße
Leseratte2 mit Sohn, geboren im Februar 2013
Leseratte2
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Re: Seit Beikost viel seltener Stuhlgang = Beikostunreife?

Beitrag von Leseratte2 »

Ach so, was vielleicht noch wichtig sein könnte: jeweils beim ersten Zucchini- bzw. Kürbisbreiversuch hat er den Brei geschluckt ohne ihn mit der Zunge nach draußen zu schieben. Nur ab Tag 2 bzw. 3 fand er es langweilig und wollte nicht mehr essen. Seitdem hab' ichs noch mehrmals versucht, den Brei flüssiger gemacht, fester gelassen... Hat aber alles nichts geholfen, den mag er nicht mehr.
Leseratte2 mit Sohn, geboren im Februar 2013
jusl
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Re: Seit Beikost viel seltener Stuhlgang = Beikostunreife?

Beitrag von jusl »

Zwei recht eindeutig Antworten:
Kann diese gerine Menge echt so eine Veränderung an der Verdauung bewirken?
Nein.
Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass sich die Stuhlfrequenz einfach so umgestellt hat, ohne Grund. Alle 5 Tage ist absolut normal für ein Stillkind, das nur wenig Festes isst. Für das Ergreifen irgendwelcher Kümmel- oder Radfahr-Maßnahmen gibt es keinen Grund.
Klingt das jetzt bei Beikostreife oder -unreife?
Beikostreife. ;-)

LG
Julia
Leseratte2
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Re: Seit Beikost viel seltener Stuhlgang = Beikostunreife?

Beitrag von Leseratte2 »

Vielen Dank für die klaren Antworten! :)
Leseratte2 mit Sohn, geboren im Februar 2013
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