16.6. 4310 gr Geburt
19.6. 3900 gr Entlassung. Im KH zugefüttert, Menge unbekannt. Ab hier vollgestillt.
14.07. 4310 gr vermutet
14.8. 4760 gr Hebi
21.8. 4780 gr Hebi
29.8. 4850 gr Hebi
29.8. 4830 gr Arzt
5.9. 4850 gr Hebi. Bis hierher 10x gestillt, lange Nachtpause.
6.9. 4780 gr, 14x gestillt, 5x pipi, kein Stuhl (zuletzt am 03.09.)
7.9. 4830 gr, 13x gestillt, 5x pipi, kein Stuhl,
8.9. 4830gr, 14xgestillt, 6xpipi, 4xStuhl
9.9. 4890gr, bis jetzt 8xgestillt, 4xpipi, 1xStuhl (18.30h)
Also: Du hast letzten Donnerstag mit der Umsetzung eines veränderten Stillmanagments begonnen. Das ist gerade mal 4 Tage her - innerhalb dieses Zeitraums ist selbstverständlich kein erkennbarer Effekt zu erwarten; das ist viel zu kurz (auch jeden Tag 3 Flaschen zufüttern hätte in diesem Minizeitraum sicher keine messbaren Auswirkungen erzielt!..).
Wir müssen noch etwas abwarten, ob die besprochenen Maßnahmen ausreichen - das lässt sich NICHT beschleuinigen.
ABER wiegen bei der Hebamme heute, gerade eben, war wieder nur 4870gr, also wieder keine Zunahme. Die Unterschiede in den Waagen, die eine dokumentiert Zunahme, die andere nicht verwirrt und verunsichert. Die Hebamme sagt nun natürlich jetzt zufüttern. Nach einer Stillmahlzeit von beiden Seiten die Flasche anbieten, schauen was er von alleine trinkt und dokumentieren wann er wieviel trinkt. Am Freitag wird noch mal gewogen... Was nun?
Naja - also Streit um 20 g ist eh völlig sinnfrei. Das ist ein Fingerhut voll Pipi, mehr nicht. Du wirst Dich entscheiden müssen, ob Du dem Rat der Hebamme folgen willst oder nicht. In dieser Entscheidung bist Du frei. Die Hebamme sagt: Ab jetzt mehrere Flaschen täglich zufüttern. Mein Ansatz wäre: Noch ein wenig Geduld! Es ist MÖGLICH, dass Zufüttern notwendig werden wird, klar, aber NOCH geben die Zahlen das nicht her. Ich schlage vor, erstmal zu schauen, ob die bislang besprochenen Maßnahmen nicht doch ausreichen. (Und FALLS Zufüttern tatsächlich irgendwann nötig erscheint, möchte ich unbedingt für eine stillfreundliche Zufüttermethode werben anstatt für Flaschenfütterung).
Problematisch ist auch, dass Du sowohl hier in Deinem Strang tapfer dokumentierst und berichtest, UND bei Deiner Hebamme dann auch noch - und dann UNTERSCHIEDLICHE Bewertungen und Maßnahmen hörst. Ich möchte Dir vorschlagen, darüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre, wenn Du Dich vertrauensvoll nur von EINER Stelle beraten lässt. Deine Hebamme ist vor Ort und kennt Dich persönlich. Wenn Du grundsätzlich Vertrauen zu ihr hast und Dich bei ihr gut aufgehoben fühlst, wäre es evtl. günstiger, wenn Du Dich zukünftig komplett nach ihren Vorschlägen richtest. Sonst hast Du immer diesen blöden Konflikt "Hebamme sagt A, Stillberaterin sagt B, was soll ich jetzt tun?!?" - denn BEIDES erfüllen, A UND B, geht halt nicht.
Was ist Deine Meinung dazu?
LG
Julia