Sparen für die Kinder - was ist sinnvoll?

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Missy
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Re: Sparen für die Kinder - was ist sinnvoll?

Beitrag von Missy »

Wir sparen auch jeden Monat eine kleine Summe (25€) in einen Sparplan, der mit 16 ausbezahlt wird. Meine Mama macht etwas ähnliches, der wird jedoch erst mit 18 ausbezahlt.

Ich möchte es meinem Kind später einfach etwas leichter machen, werde aber auch darauf achten, dass das Geld sinnvoll genutzt wird ((Privat)Studium, erste Wohnung, Führerschein, kleines Auto, Auslandsaufenthalte,...). Alles wird teurer und keiner weiss, wie es in 16/18 Jahren aussieht. Und mir ist wichtig, dass er seine Energie nicht allein in die Finanzierung solcher Dinge stecken muss, sondern in seine Ausbildung/Studium.
Durch das Kindergeld tut uns das auch nicht wirklich weh und das Geld geht nicht im hier und jetzt verloren.

Ich hatte ebenfalls eine kleine finanzielle Starthilfe und war dafür sehr dankbar. Denn alleine durch das nebenher arbeiten hätte ich mir weder Führerschein, noch Auto, noch Wohnungseinrichtung finanzieren können.
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Saskia4
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Re: Sparen für die Kinder - was ist sinnvoll?

Beitrag von Saskia4 »

Da ich kaum bis keine Starthilfe von meinen Eltern bekommen habe, obwohl die finanziellen Mittel durchaus da gewesen wären, ist es mir wichtig, für unsere Kinder vorzusorgen (gerade, weil ich nicht weiß, wie es später einmal bei uns aussieht). Aktuell läuft das über Sparbücher, auf die ein Teil des Kindergeldes eingezahlt wird. Nicht so viel, dass ihnen quasi alles geschenkt wird, weil ich auch denke, dass Arbeiten durchaus den Charakter bildet und es auch ein schönes Gefühl ist, wenn man sich etwas leistet, das man sich ganz alleine erarbeitet hat. Aber so viel, dass sie über eine eigene Rücklage verfügen. Wofür das Geld einmal verwendet wird, ist mir jetzt relativ egal. Denn ob sie einmal eine Ausbildung machen, ins Ausland wollen, studieren - eine Finanzspritze können sie dann immer gut gebrauchen.
Oh, und ich möchte, dass sie über Einbindung ins finanzielle Geschehen der Familie auch früh einen Einblick und dadurch ein Gespür für Geld bekommen. Ich möchte versuchen, mit ihnen offen und ehrlich zu reden, damit sie eine Vorstellung bekommen können. Und ich möchte ihnen vermitteln, dass Arbeit Spaß machen kann und es ein schönes Gefühl ist, für etwas zu arbeiten :) .
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Re: Sparen für die Kinder - was ist sinnvoll?

Beitrag von inmediasres »

Ich bin gerade erstaunt, wie oft ich hier von Sparbüchern lese. Meint ihr wirklich klassische Sparbücher? Da bekommt man doch so gut wie keine Zinsen. Was ist für euch der Vorteil eines Sparbuchs gegenüber einem Tagesgeldkonto?

LG
Karin
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Re: Sparen für die Kinder - was ist sinnvoll?

Beitrag von Novia »

Meine Kinder haben beide ein Tagesgeldkonto, wo bei Geburtstagen Geld drauf geht und monatlich etwas von uns und der Oma. Das Geld sparen wir für größere Anschaffungen, wenn z. B. mal ein neues Rad ansteht. Bisher sind wir da nicht groß rangegangen. Der verstorbene patenonkel hatte bis zu seinem Tod monatlich etwas eingezahlt mit dem ausdrücklichen Wunsch, dass das Geld da nicht einstaubt, sondern größere Anschaffungen von getätigt werden können. Das war gut, denn wir hatten damals beim Umzug soviele Ausgaben, dass wir das Wunschbett von der Großen bedenkenlos kaufen konnten.

Meine Große hat außerdem eine kapitalbildende Unfallversicherung. Die ist zwar teurer, aber sie ist versichert und spart gleichzeitig noch (bzw. wir). (Aber das lasse ich nicht mehr allzulang laufen, schätze ich, das sind auch über 300 € im Jahr).
Ich bin nicht weichgespült. :lol:
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Kinsale
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Re: Sparen für die Kinder - was ist sinnvoll?

Beitrag von Kinsale »

inmediasres hat geschrieben:Ich bin gerade erstaunt, wie oft ich hier von Sparbüchern lese. Meint ihr wirklich klassische Sparbücher? Da bekommt man doch so gut wie keine Zinsen. Was ist für euch der Vorteil eines Sparbuchs gegenüber einem Tagesgeldkonto?

LG
Karin
Bei unserer Sparkasse sind Kindersparbücher (bis 5000€) mit 2% deutlich besser verzinzt als die meisten Tagesgeldkonten.
Bei uns handelt es sich auch nicht um riesige Summen. (Klar, im Gegensatz zu "früher" sind 2% natürlich auch nicht viel) Außerdem kommen wir so jederzeit an das Geld wenn mal eine größere Anschaffung anfällt.
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Missy
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Re: Sparen für die Kinder - was ist sinnvoll?

Beitrag von Missy »

Wir haben einenBonussparplan, da steigen die Zinsen jährlich. Lohnt sich dann natürlich nur bei so einer langen Laufzeit wie 16 Jahren.

Für uns persönlich haben wir Tagesgeldkonten, dam kommen dann auch Geldgeschenke drauf. Vom richtigen Sparbuch sind wir auch total weggekommen.
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Re: Sparen für die Kinder - was ist sinnvoll?

Beitrag von zilpzalp »

Novia hat geschrieben:Meine Große hat außerdem eine kapitalbildende Unfallversicherung. Die ist zwar teurer, aber sie ist versichert und spart gleichzeitig noch (bzw. wir). (Aber das lasse ich nicht mehr allzulang laufen, schätze ich, das sind auch über 300 € im Jahr).
Ich bin Finanztestleserin, und die raten von kapitalbildenden Versicherungen ab. Man Rendite ist höher, wenn man Versicherung und Sparen trennt. Der Versicherungsbeitrag bei den kapitalbildenden Versicherungen ist immer höher als ohne Kapitalbildung. Ich habe aber auch noch so eine kapitalbildende BU. Die müsste ich auch mal angehen, ob die noch ok ist, und ob ich den Sparanteil rausnehmen kann...
Missy hat geschrieben:Wir haben einenBonussparplan, da steigen die Zinsen jährlich. Lohnt sich dann natürlich nur bei so einer langen Laufzeit wie 16 Jahren.
Meine Mutter hat/hatte auch einen Bonussparplan, von der Sparkasse. Das "gefährliche" daran ist, dass die Berater bzw. die Bedingungen in den Vertragen auf den ersten Blick suggerieren, man bekomme jedes Jahr mehr Zinsen auf das eingezahlte Geld. Allerdings bekommt man die hohen Zinsen von z.T. über zwanzig Prozent nur auf das Geld, das in dem Jahr auch eingezahlt wurde. Für das Geld, das vorher schon auf dem Konto war, gibt es meist sehr bescheidene Zinsen. Da könnt ihr mal in die Bedingungen schauen und die genau lesen...

Wir haben bis jetzt noch nichts gemacht. Extra für die Kleine von unserem Geld ansparen werde ich erstmal nicht. Da gibt es wichtigere Dinge, die in den nächsten Jahren anstehen. Wenn sie etwas zum Geburtstag oder so bekommen sollte, werden wir wahrscheinlich ein Tagesgeldkonto aufmachen, oder sowas in der Art. Mal sehen...
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Missy
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Re: Sparen für die Kinder - was ist sinnvoll?

Beitrag von Missy »

zilpzalp hat geschrieben:
Missy hat geschrieben:Wir haben einenBonussparplan, da steigen die Zinsen jährlich. Lohnt sich dann natürlich nur bei so einer langen Laufzeit wie 16 Jahren.
Meine Mutter hat/hatte auch einen Bonussparplan, von der Sparkasse. Das "gefährliche" daran ist, dass die Berater bzw. die Bedingungen in den Vertragen auf den ersten Blick suggerieren, man bekomme jedes Jahr mehr Zinsen auf das eingezahlte Geld. Allerdings bekommt man die hohen Zinsen von z.T. über zwanzig Prozent nur auf das Geld, das in dem Jahr auch eingezahlt wurde. Für das Geld, das vorher schon auf dem Konto war, gibt es meist sehr bescheidene Zinsen. Da könnt ihr mal in die Bedingungen schauen und die genau lesen...
Stimmt, da muss man genau aufpassen. Wir haben eine Auflistung der Erträge plus den Mindest-Endbetrag vorher aufschlüsseln lasseln.
Missy mit dem kleinen Wuselchen (6/13) und *(10/15)
Elena
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Re: Sparen für die Kinder - was ist sinnvoll?

Beitrag von Elena »

Ich halte (insbesondere zur Zeit) nichts von Sparplänen usw., und da wir selbst wegen eines Hauskaufs einen Kredit laufen haben, haben wir einen Trick gemacht: Das Geld, was die Kinder geschenkt bekommen (zur Geburt, Taufe, zu Weihnachten, den Geburtstagen... kommt da einiges zusammen), geben sie uns als Darlehen. Wir verzinsen es ihnen mit irgendwas um die 4 Prozent. Das ist deutlich mehr, als man zur Zeit irgendwo bekommt, aber da wir selbst einen Kredit mit mehr als 4% abzahlen, profitieren beide Seiten davon.
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mayra
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Re: Sparen für die Kinder - was ist sinnvoll?

Beitrag von mayra »

Wir sparen bisher nichts: 1. gehts nicht und 2. hab ich kein Vertrauen darin, das das Geld dann noch "da" ist, wenn man es braucht. Ich habe irgendwie seid Jahren das diffuse Gefühl, dass es "bald" eine Krise mit Entwertung des Geldes geben wird und/oder das Gefühl, niemandem bzgl. Sparplänen, Versicherungen etc. glauben zu können. Da ich einige Zeit bei einer Versicherung gearbeitet habe, ist das Gefühl nicht ganz unberechtigt. Da läuft schon viel Abzocke. Und die haben auch so "Ausbildungsversicherungen" angeboten... Ich investiere wenn, dann lieber ins Haus. Das ist dann immer noch da, auch wenn das Geld nix mehr wert sein sollte, kann man drin leben, sich aus dem Garten versorgen etc. Ich denke aber bei uns auch, dass wir beide, wenn die Kinder größer sind, genügend Geld verdienen werden, um auch mal größere Wünsche zu erfüllen...

Ich weiß, das sind sehr "schwarze" Gedanken aber letzten Endes kann keiner sagen, was die Zukunft bringt, oder ;-)?
mayra mit Schlawiner 07/08 und Lockenkopf 07/10
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