stillen und arbeiten mit "Chemie"

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nahele
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stillen und arbeiten mit "Chemie"

Beitrag von nahele »

Hallo ihr lieben

Ich hoffe es hat jemand einen tip,rat oder erfahrung für mich.
Meine kleine maus wird jetzt 10monate alt und stillt immernoch sehr gerne und viel.
Tagsüber isst sie auch schon einiges an brei aber am liebsten stillt sie noch.
So stillen wir also morgends,abends und nachts wo sie auch viel milch trinkt. Und tagsüber nuckelt sie manchmal zur beruhigung oder wenn sie sehr müde ist u d nicht alleine in den schlaf findet. Trinkt dann aber nicht.
Nun muss ich aber leider wenn sie ein jahr alt wird also mitte november wieder arbeite.
Ich arbeite als friseurin und habe also viel mit chemie zu tun.
Amoniak in dauerwellen und farben. Oxidatiomsmittel.
Vieles atmet man ja ein und selbst wenn man beim färben zb. Handschuhe benutzt kommt ja doch einiges auf die haut.
Weiss jemand ob das schädlich sein kann und in die muttermilch übergeht?
In der schwangerschaft habe ich ja auch noch gearbeitet und sehr aufgepasst.
Aber wie verhält sich das mit muttermilch?
Ich würde sehr ungern abstillen wenn sie eigendlich noch gerne stillen möchte. Aber ich will ihr natürlich auch nicht schaden.
Meine grosse tochter hat damals zwei tage vor ihrem ersten geb. Das letzte mal nachts getrunken. Dann hat sie durchgeschlafen und wollte nicht mehr stillen .
Bei der kleinen denke ich ist das anders. Sie nimmt auch keinen nuckel ...hat aber noch ein grosses saugbedürfnis.
Das wird sich wohl auch so schbell noch nicht ändern...
Hm was meint ihr ...?
Ich arbeite dann leider auch wieder voll also 9stunden am tag :-/
Da wird ja sicher danach die konzentration der "chemie" so sie denn in die muttermilch geht am höchsten sein genau dann wann sie stillt.

Liebe grüsse
Nahele
Bitte verzeiht mir die Kleinschreibung und die Tipfehler....
Meist habe ich wenig Zeit ,möchte aber doch gerne etwas schreiben....nur eine Hand frei(stillen/tragen)..und zu grosse Daumen für die kleine Tastatur ;-)
jusl
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Re: stillen und arbeiten mit "Chemie"

Beitrag von jusl »

Hallo Nahele,

mir sind keinerlei Warnungen irgendwelcher offizieller Stellen bekannt, nach denen Friseurinnen vorzeitig abstillen sollten.

Wir alle sind Schadstoffen in unserer Umwelt ausgesetzt, und je nach Wohnort, Alter, Gesundheit, Lebenswandel, Beruf usw. sind das mehr oder weniger Schadstoffe.
Die Schadstoffkonzentration steigt z.B. nachweislich mit zunehmendem Alter der Mutter, je mehr Fleisch gegessen wird und je mehr Zigarettenrauch eingeatmet wird. Dazu können Möbel, Kleidung und Wohntextilien Schadstoffe ausdünsten. Wenn ich an einem nebenligen Novembertag durch die City einer deutschen Großstadt laufe, nehme ich dabei ein VIELFACHES der Schadstoffe auf, die in der Luft auf dem Land an einem klaren Frühlingstag zu finden sind.
VERMEIDEN können wir Schadstoffaufnahme nicht, wir können sie nur VERRINGERN. Trag Handschuhe und lüfte viel.

Gesundheitlich gesehen ist das Stillbaby einer 40-jährigen, Bratwurst-liebenden Chemielaborantin, die sich die Haare färbt und gelegentlich mal eine Zigarette raucht, besser dran als nichtgestillte Babys.

Hilft Dir das erstmal weiter?
LG
Julia
nahele
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Re: stillen und arbeiten mit "Chemie"

Beitrag von nahele »

Ja das hilft mir sehr.
Vielen lieben dank fùr deine antwort.
Dann werde ich also weiterhin meine kleine maus stillen solange sie das mag. :-)
Schööön...
Ich freue mich. :-)

Vielen lieben dank :-)
Bitte verzeiht mir die Kleinschreibung und die Tipfehler....
Meist habe ich wenig Zeit ,möchte aber doch gerne etwas schreiben....nur eine Hand frei(stillen/tragen)..und zu grosse Daumen für die kleine Tastatur ;-)
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saiidi
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Re: stillen und arbeiten mit "Chemie"

Beitrag von saiidi »

jusl hat geschrieben:
Gesundheitlich gesehen ist das Stillbaby einer 40-jährigen, Bratwurst-liebenden Chemielaborantin, die sich die Haare färbt und gelegentlich mal eine Zigarette raucht, besser dran als nichtgestillte Babys.

Sorry völlig OT: meinst du mich :?: (bis aufs rauchen) :lol: [konnte mirs einfach nicht verkneifen] :mrgreen:
Liebe Grüße
Saiidi

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Lerche

Re: stillen und arbeiten mit "Chemie"

Beitrag von Lerche »

jusl hat geschrieben: Gesundheitlich gesehen ist das Stillbaby einer 40-jährigen, Bratwurst-liebenden Chemielaborantin, die sich die Haare färbt und gelegentlich mal eine Zigarette raucht, besser dran als nichtgestillte Babys.
Woher stammt diese Info?
Eine Chemielaborantin darf schwanger nicht mehr ins Labor, und stillend auch nicht. Zwar gibt es genügend Schutzmaßnahmen, die man ergreifen kann und sollte, aber schiefgehen (Probe verkippt, Hautkontamination usw.) kann leider immer was. Und was die lieben Kollegen so treiben, hat man sowieso nie unter Kontrolle.
Mit Schadstoffen in der Umwelt ist die Belastung im Labor nicht zu vergleichen. Es werden dort Reinstoffe gehändelt, die in der Umwelt in solchen Konzentrationen gar nicht vorliegen, außerdem ist es was ganz anderes ob ich mal eben 2 min tanke und etwas Lösungsmittel einatme oder 8 h täglich mit literweise Lösungsmittel umherhantiere.

Mit welchen Stoffen und in welchen Mengen wird in dem Friseurbetrieb gearbeitet?
Dein AG ist verpflichtet dich zu schützen, dies kann z.B. so aussehen, dass du diese Arbeiten nicht übernehmen musst.
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arwen
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Re: stillen und arbeiten mit "Chemie"

Beitrag von arwen »

Ich würde jetzt mal davon ausgehen, dass du das, was du in der Schwangerschaft machen durftest, auch in der Stillzeit machen darfst. Das Risiko ist ja insgesamt geringer, weil die Schadstoffe ja nur noch indirekt über die Muttermilch ins Kind gelangen und nicht mehr direkt übers Blut.

Bei Laborantinnen hängt es davon ab, was konkret im betreffenden Labor gemacht wird, und wie viele Leute womit im Labor arbeiten. Ich denke nicht, dass man das komplett verallgemeinern kann.
Mirjam mit Tochter (Mai 06) und Sohn (Februar 08) und Minimann (März 10)
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jusl
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Re: stillen und arbeiten mit "Chemie"

Beitrag von jusl »

Eine Chemielaborantin darf schwanger nicht mehr ins Labor, und stillend auch nicht.
Das ist mir klar (bzw. das hängt halt davon ab, mit welchen Gefahrenstoffen am Arbeitsplatz umgegangen werden wird). Chemielaborantinnen waren aber für gewöhnlich VOR Eintritt der Schwangerschaft und Stillzeit auch schon Chemielaborantinnen. ;-) Darum ging's mir. Und in ihrem Körper lassen sich entsprechend zweifellos mehr Schadstoffspuren nachweisen als bei einer Erzieherinnen eines Waldkigas.
Dennoch gibt es keine Empfehlung, etwa des BfR oder ähnlichen Institutionen, die Frauen, die beruflich mit Gefahrenstoffen umgehen, vom Stillen abraten. Das Mutterschutzgesetz sollte selbstverständlich eingehalten werden.

LG
Julia
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