Nun habe ich schon wieder ein Problem.

Ich frage mich langsam, ob ich zu blöd bin die Maschinen zu bedienen oder ob sie einfach zu billige Diven sind.

Sorry, aber ich bin gerade nur genervt, dass sowohl die W6 Ovi als auch die Gritzner Näma nur rumzicken.
Heute habe ich zweilagige feste Baumwolle vom Schweden zusammen genäht. Aber ich bekomme einfach keine vernünftige Naht hin. Der Füßchendruck ist der Stofffestigkeit entsprechend recht hoch, ich habe neue 80er Organ Stretch Nadeln drin und auf der linken Nadel Amann Garn, damit die Ovi nicht ständig Stiche ausläßt. Irgendwie ist die Naht aber total ungleichmäßig. Sie ist, obwohl sie überall etwas abgeschnitten hat, nicht überall gleichmäßig breit. Außerdem wirft mal der linke und mal der rechte Nadelfaden auf der Unterseite eine leichte Schlaufe. Die Greiferfäden liegen oft ganz brav gerade an der Kante, ziehen sich zwischendurch aber auch häufig auf die Rückseite. Die Fadenspannung bei den Nadeln zu erhöhen brachte nichts, die Fadenspannung von Ober- und Untergreifer zu reduzieren bzw. zu erhöhen brachte auch nichts. In allen Fällen wurde das Ergebnis tendenziell eher nur insgesamt gleichmäßiger schlecht ohne die guten Stücke dazwischen.
Woran kann das liegen? Gibt es einen Geheimtipp? Die Maschine habe ich gerade erkruschelt und sie kam von W6 aus der Wartung. Bis vor ein paar Tagen hatte ich nur Jersey damit genäht und dabei überhaupt keine Probleme. Meine Probleme treten alle nur bei festeren Stoffen (feste BW, mehrlagiger Molton, Cord) auf, Fleece und Jersey gehen total problemlos.
Mögt Ihr mal schreiben, wie bei Euch so die Fadenspannung standardmäßig eingestellt ist und wie Ihr sie tendenziell bei dickeren Stoffen verändert?
Ich hatte noch eine Frage, aber die ist gerade der Stilldemenz zum Opfer gefallen.

A. mit Mini-Mann 04/09 und Zaubermaus 08/11