Hej,
Mein Sohn ist 7 Monate alt und isst mittags Brei und liebt es zwischendurch etwas von meinem Obst oder Gemüse abzubekomen. Ansonsten wird er nach Bedarf gestillt.
Er isst mittags zwischen 100-200g und wenn er danach Mittagsschlaf macht ( dass ist meistens der Fall), dann will er auch noch aus beiden Brüsten trinken, so als ob er vorher nix gegessen hat. Da kommt mir dann häufiger die Frage, weiß er wirklich wann er satt ist? Zumal er vor 4 Wochen bei der u5 10,5 Kg wog
keine Sorge. Er ist nicht so schwer, weil er so viel isst (Stillkinder folgen da einfach ihrer genetisch vorbestimmten Kurve), sondern er isst so viel, weil er so schwer ist und entsprechend viel Energie braucht.
Bitte keine Diätmaßnahmen, kein Strecken mit Wasser, kein "Wasser statt Stillen" oder was man da sonst noch so für Tipps hört...
Sondern einfach weiter nach Bedarf stillen und genauso weiter nach Bedarf gesunde Beikost anbieten (möglichst unverarbeitet, möglichst ungesalzen, keinen extra Zucker).
ich kann deine Sorgen total verstehen und ich hatte sie auch schon oft. Unser kleiner Mann, jetzt knapp 12 Monate alt, hat von Anfang an riesen (in meinen Augen) Portionen gegessen. Mittlerweile sind wir bei zwei Scheiben Frischkäse-Brot und Obst zum Frühstück, zwei Teller (ca. 300g) Mittagessen (genau so viel wie die 2-jährigen bei der Tamu), eine Banae/Obst und 150g Joghurt nachmittags und 250g Milch-Obst-Brei abends keine Seltenheit. Allerdings würde er auch oft noch mehr essen, ist aber auch nicht unzufrieden, wenn der Joghurt z.B. leer ist. Dann hole ich nicht mehr nach. Wenn er es einfordert, gibts natürlich noch was.
Als wir wegen etwas anderem im Krankenhaus waren, habe ich dort mal den Kinderarzt darauf angesprochen. Er hat mir versichert, dass ein Kleinkind so viel essen darf, wie es möchte, wenn es eine ausgewogene und gesunde Ernährung bekommt. Er hat seine Essgewohnheiten erfragt und war damit zufrieden. Das zusätzliche Stillen sei ebenfalls kein Problem. Wir stillen jedoch nur noch morgens und abends jeweils im Bett. Außerdem meinte er, dass mein Kleiner körperlich enorm aktiv sei und daher mehr Energie bräuchte als ein Kind, was sich weniger bewegt.
Mit dieser Aussage bin ich wesentlich entspannter geworden und lasse mein Kind einfach sein Essen genießen.
Mama mit Papa und kleinem Pirschelbär (08/2012)
gestillt - getragen - gerne im Kinderwagen - und irgendwo zwischen Beistell- und Familienbett pendelnd
Vielen Dank für eure Antworten - Das tut gut. In den Büchern und z.b. auch meine Delfileiterin versucht einem doch bei vielem was anderes zu vermitteln. Da mir mein Verstand und Bauchgefühl oft was anderes sagt, wollt ich mich hier nochmal rückversichern.