glaub mir, ich hab jetzt auch schon lange genug mit mir gehadert, diesen schritt zu gehen. am ende hat aber die sorge gesiegt. und eben auch, dass ich selbst erfahren habe, wie es ist, so aufzuwachsen.JosMama hat geschrieben:Zu erst, ich finde es super und ziehe den Hut vor deiner Courage,da kann sich mancher ne dicke Scheibe von abschneiden!!!
Meine Gedanken noch kurz dazu;
Ich weiß jetzt nicht, ob ich völlig falsch liege, dann bitte einfach ignorieren, aber meiner Meinung nach ist Messie-sein eine Krankheit, die professionelle psychologische Hilfe bedarf. Natürlich ist es möglich, das du das aufräumen im Vorfeld organisierst etc, aber deine Mutter und Schwester brauchen Hilfe, mit der sie das alleine schaffen, jemand muss mit ihnen die Bereitschaft entwickeln, sich ändern zu wollen. Es liegt ja nicht daran, dass sie nicht aufräumen wollen, sondern es einfach nicht können-sich von Dingen trennen, etwas abgeben. Ich glaube, wenn man jetzt anfängt, ihnen das aufräumen quasi aufzwingt,bzw ihnen abnimmt, sieht es nach kurzer Zeit wieder genauso aus. Dass das Kind in Obhut kommt, ist bestimmt der richtige Weg, aber auch deine Familie braucht (psychologische) Hilfe, denn auch mit einer (kurzfristig) sauberen Wohnung hört das Messie-tum nicht auf...
Wie gesagt, wenn ich jetzt völlig daneben liege, einfach ignorieren...
Ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft für den kommenden Weg!
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für die psychologische komponente, speziell für meine schwester, würde das Jugendamt jemanden suchen. und zwar nicht erst in acht Wochen, wie hier üblich - sondern eben schnellstmöglich. zu erst würde eine Sozialarbeiterin dabei sein, der rest würde dann nach ablauf der drei tage entschieden.
mein Hausarzt meinte zu mir (er kennt mich schon ziemlich lange), ich könnte versuchen, meine mom entmündigen zu lassen, wenn sie eine Therapie verweigert, denn sie gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere.
für diesen schritt bin ich momentan noch nicht bereit. das wichtigste ist mir erstmal, dass meine schwester ihrem Kind zur liebe bereit ist, etwas an der wohnsituation zu ändern.
ein bisschen angst hab ich schon noch davor, wenn der Zwerg in Obhut genommen wird, aber ich kann es so einfach nicht mehr mit meinem gewissen vereinbaren. denn wenn nicht ich als tante helfe - wer dann???
