Gesucht: erfolgreiche und liebevolle Methode zum Ausquartier

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

alou
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Re: Gesucht: erfolgreiche und liebevolle Methode zum Ausquar

Beitrag von alou »

klimaforscherin hat geschrieben:
alou hat geschrieben:da ich einfach schon monatelang nciht mehr genug Schlaf bekomme.
Und warum genau bekommst du zu wenig Schlaf?
Vielleicht könntest du anders mehr Schlaf bekommen und er muss gar nicht dazu ausziehen. Wobei ja auch gar nicht gesagt ist, dass du dadurch mehr Schlaf bekommen würdest.
Oder MÖCHTEST du einfach, dass er auszieht?

Weil ich ein Karatekid hab und ständig einen Fuß im Gesicht ;-( Und egal wie breit das Bett ist,er findet mich. Wenn ich ihm aber sein Bett schmackhaft machen könnte und er es richtig toll findet dort,schlafe ich endlich mal wieder nicht auf 50 cm
Stöpsel 12/11
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klimaforscherin
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Re: Gesucht: erfolgreiche und liebevolle Methode zum Ausquar

Beitrag von klimaforscherin »

Wie wäre es damit: ein Gitterbett, 1 Seite abmontiert am Bett angebracht. Nur etwas niedriger, dass er nicht im Schlaf ins Elternbett kullert.
Ich habe halt schon von einigen Kindern gehört, die zwar ihr eigenes Bett im eigenen Zimmer haben, dann aber nachts doch auf Wanderschaft gehen. Und wohin? Natürlich ins Elternbett. Und dann ist doch wieder eine kleine Wühlmaus im Bett. :wink:
Grüße
klimaforscherin
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joko
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Re: Gesucht: erfolgreiche und liebevolle Methode zum Ausquar

Beitrag von joko »

klimaforscherin hat geschrieben:Ich habe halt schon von einigen Kindern gehört, die zwar ihr eigenes Bett im eigenen Zimmer haben, dann aber nachts doch auf Wanderschaft gehen. Und wohin? Natürlich ins Elternbett. Und dann ist doch wieder eine kleine Wühlmaus im Bett.
Genau. Mein Sohn ist so einer. Wandert jede Nacht, schubst und tritt und hampelt, und morgens liegt er quer.
Ich liege auf ca. 5cm 8) und versuche, nicht rauszufallen. Ich kann so nicht schlafen, leider.

Alle Versuche, ihn liebevoll (oder auch unliebevoll :oops: ) auszuquartieren, sind bisher gescheitert.
Die längste Zeit, die ich es versucht hab, waren ca. 6 Wochen am Stück. Sinnlos. Nicht nur, das er nachts kreischte,
rüberkam, weiterkreischte...nein er protestierte auch immer, weil er lieber in meinem Bett einschlafen wollte.
Und er ist 3,5 ...

Momentan mache ich einen neuen Versuch..das scheint jetzt besser zu gehen. Gestern hat er mich rausgeworfen,
weil er in Ruhe schlafen wollte :lol:
"Fasst frischen Mut; so lang ist keine Nacht, dass endlich nicht der helle Morgen lacht." (Macbeth/Shakespeare)
Mayotte
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Re: Gesucht: erfolgreiche und liebevolle Methode zum Ausquar

Beitrag von Mayotte »

Abo :)
Das ist auch bei uns ein Thema. Ich schlafe ja seit Ewigkeiten alleine mit beiden Kindern im "Mamabett". Mein Mann ist bei der Großen nach 8 Wochen ausgezogen, weil ihn das Stillen genervt hat und nicht wieder gekommen. Dann fand ich es wegen Stillen immer praktisch mit Kind zu schlafen und hab es, als der Kleine kam, auch wegen ohnehin großer Eifersucht auch nicht für sinnvoll gehalten die Große auszuquartieren.
Nun ist aber Nr. 3 am Wachsen und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit allen dreien alleine im Bett schlafe. Ich wünsche mir, dass mein Mann auch wieder mit einbzogen wird. Für morgen haben wir den Ausquartierversuch geplant. Beide sollen gemeinsam ins Kinderzimmer. Ein Matratze liegt davor, so dass wir uns auch hinlegen können und mein Mann, der sich ja schon immer ein "normales" Schlafebn wünscht, arbeitet auch mit.
Ich finds trotzdem schwierig und bin super aufgeregt.

Vielleicht mache ich noch nen eigenen Thread auf.
Mittagsschlaf hält bei uns übrigens kein Kind mehr, so dass das nicht in Frage kommt. Der Kleine ist jetzt 2 Jahre 3 Monate und die Große fast 4.
Lösche Benutzer 2872

Re: Gesucht: erfolgreiche und liebevolle Methode zum Ausquar

Beitrag von Lösche Benutzer 2872 »

Vielleicht ist mehr Platz die Lösung. Ich weiß nicht ob es eine erfolgreiche liebevolle Methode gibt wenn das Kind noch nicht bereit ist sich ausquartieren zu lassen. Unser Sohn hat mit etwa 18 Monaten sein eigenes Bett bekommen, zeitgleich mit der zwei Jahre älteren Schwester. Ich mochte irgendwann einfach nicht mehr zwei Kinder im Bett haben. Wir haben große Betten gekauft, so dass wir uns dazu legen können. Für die Große war der Zeitpunkt passend. Sie hat sich gefreut und schläft seitdem meist in ihrem Bett. Ab und an wandert sie nachts zu uns, wenn es ihr nicht gut geht. Das ist aber die Ausnahme. Beim Kleinen sah und sieht es so aus, dass ich entweder dort weiterschlafe oder ihn zu uns hole weil ich sonst nachts so oft laufen muss, dass ich erst recht nicht zum Schlafen komme. Das er in seinem Bett durchschläft bzw. nur ein - zwei Mal wach wird und schnell alleine weiterschläft ist die Ausnahme. Mit mir an der Seite braucht er wenn er aufwacht mittlerweile kein Beruhigen mehr. Er sieht das ich da bin und schläft dann weiter ohne mich zu wecken. Er wird demnächst 3.
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Re: Gesucht: erfolgreiche und liebevolle Methode zum Ausquar

Beitrag von Traglingsmama »

Wir hatte für den Großen das Kinderbett mit einer Seite offen am großen Bett stehen, etwa niedriger als dasgroße. Da hat er eine ganze Weile drin geschlafen, ( und dann hab ichs wieder auf gleiche Höhe gemacht, weil ich mehr Kusvheln wollte:-) ).ist eben nicht jede Nacht gekullert und Füße hatte ich auch keine im Gesicht und er lag nicht quer.
Probier doch das mal aus, vielleicht reicht djr das schon. Und dein Kind gewöhnt sich daran, ohne den ständigen Körperkontakt zu schlafen ( bzw. Du merkst, falls das noch nicht gut geht) , du musst trotzdem nicht aufstehen und kannst sofort reagieren, ohne dass dein Kind weinen muss, damit du es hörst.
Und wenn das alles gut klappt kannst du ja dann das Bett (wenn du das dann willst) ins Kinderzimmer stellen...
Mit der Kleinen (02/2020), der Mittleren (02/2013), dem Großen (03/2011) und * (2010)
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Re: Gesucht: erfolgreiche und liebevolle Methode zum Ausquar

Beitrag von Krümel2013 »

So ähnlich haben wir das damals auch gemacht. Umgebautes Babybett erst als Balkon. Die Maus habe ich nach dem Stillen meist zurück in ihr Bett gepackt, da das im Liegen Stillen nicht so gut klappte. Als sie mobiler wurde haben wir ein Stillkissen als Barriere an die offene Seite gelegt. Als dann die Gefahr bestand, dass sie beim Mittagsschlaf rausklettert und dann herunterfällt, haben wir das Gitterbett geschlossen. Mit 1,5 ist sie dann samt Bett ins eigene Zimmer umgezogen und da ich einfach Angst hatte, dass sie mal über die Stäbe aussteigt, haben wir das Bett wieder umgebaut. An der offenen Seite haben wir eine kleine Kante als Rausrollschutz stehen lassen. Sie ist nur in der ersten Woche außerhalb des Bettes herumgestromert und hat in ihre Schränke geguckt.
Seither schläft sie problemlos im eigenen Zimmer im eigenen Bett, auch wenn das Einschlafen schon mal 1,5 Stunden dauern kann. Das finden wir aber jetzt nicht wirklich unnormal. Weder mein Mann noch ich schlafen sofort nach dem Hinlegen ein... :wink:
Unser Abendritual besteht aus Gutenachtgeschichte vorlesen und Liedchen singen (zur Zeit steht "Oh Tannenbaum" hoch im Kurs :roll: ).
Maja beschäftigt sich dann noch mit ihrer Plüschtiersammlung im Bett bis sie irgendwann schläft, noch einen Schluck Wasser oder aufs Töpfchen will.

Die Kleine schläft nun auch wieder im Balkon. Da das Stillen im Liegen diesmal gut klappt, verbringt sie Teile der Nacht neben mir, wenn wir überm Stillen eingeschlafen sind. Ansonsten werden wir die langsame Entwöhnung wieder probieren.

Viel Erfolg!
Viele Grüße von
Nadine
Mami von den großen Schwestern M (10/2010), L (04/2013) und dem großen kleinen Bruder K (09/2015)
Mayotte
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Re: Gesucht: erfolgreiche und liebevolle Methode zum Ausquar

Beitrag von Mayotte »

(zur Zeit steht "Oh Tannenbaum" hoch im Kurs :roll: ).
Das Lied war bei uns auch bis etwa März ein Dauerbrenner. Ganz so lang hat es sich nicht gehalten.
Im April wurde dann noch Schneeflöckchen/Weißröckchen gesungen.
Derzeit sind wir bei "Guten Abend , gute Nacht".

Bei uns hat es mit dem Ausquartieren am letzten Wochenende ganz gut funktioniert. Mehr schlaf bekomme ich dadurch zwar nicht, da das Aufstehen doch viel aufwendiger ist und die beiden morgend früher aufwachen bzw. nicht wieder einschlafen. Aber der Sinn war bei uns ja auch, dass sich mein Mann nach der Geburt auch mal nachts um die beiden Großen kümmern kann.
Ich bin jedenfalls sehr froh, dass bisher (nun 8 Tage lang) alles so positiv verlaufen ist, ohne schreien oder ähnliches. Vielmehr hat der Kleine (2 Jahre 3 MOnate) das ganze wirklich gut akzeptiert.
Ich hatte ja oben im Thread schon mal von uns und unseren Ausquartierplänen gepostet.
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joko
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Re: Gesucht: erfolgreiche und liebevolle Methode zum Ausquar

Beitrag von joko »

Ich hab jetzt in der Mitte vom Bett eine zusammengerollte Decke als
"Trennwand" installiert :lol:

Total cool: Kind kommt nachts zu mir, fällt auf seiner Seite ins Bett und bleibt dort.
Kein Schubsen mehr :mrgreen:
"Fasst frischen Mut; so lang ist keine Nacht, dass endlich nicht der helle Morgen lacht." (Macbeth/Shakespeare)
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