seh ich ganz genausoKasiopaia hat geschrieben:ist halt irgendwie typisch deutsch finde ich.... ob über Kinder, Partner, Job etc der/die Deutsche mault gerne
ich finde es schlimm... das ständig nörgeln etc macht doch auf Dauer nur unglücklich....wenn ich mir ständig sage xyZ ist schlecht, kann etwas nicht, nervt, ja dann wirds auch nicht positiv.... wenn ich die schönen Dinge sehe, gehts mir viel besser.... udn das Leben ist doch viel zu kurz um immer nur zu schimpfen
Positiv über sein Kind sprechen
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liamadita
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Re: Positiv über sein Kind sprechen
- Kasiopaia
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Re: Positiv über sein Kind sprechen
dieses ständig mir gehts so schlecht wird ja auch noch von der Werbung etc unterstützt weil wem würde man sonst die vielen tollen Produkte verkaufen die einem das Leben "leichter" die Figur "hübscher" etc machen 
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sternenweib
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Re: Positiv über sein Kind sprechen
ich hätte jetzt ständiges "mir geht´s so gut" eher als werbungsunterstützt aufgefasst. das ist doch genau die heile welt, die einem die werbung so suggeriert. warum muß ich da als echter mensch auch noch mitspielen? meine pubertistin ist rotzfrech und stinkfaul, mein kleinkind autnomiebestrebt und schlecht schlafend, mein körper sieht aus, wie er nach zwei kindern nunmal aussieht, meine wohnung auch
- und das kotzt mich manchmal alles ganz schön an. so ist mein leben und es ist genau richtig so, wie es ist, aber manchmal muß man die dinge auch einfach mal beim namen nennen. wenn ich was zu motzen hab, dann motz ich, wenn ich was zu freuen hab, dann freu ich mich, aber unauthentisch möchte ich in keine der beiden richtungen werden. mag sein, dass 50% meiner bekannten von meiner auskotzerei genervt sind und die restlichen 50% von meiner angeberei. aber wenn ich das nicht in kauf nehmen würde, könnte ich gar nicht mehr kommunizieren.
die Große 03/2002 die Kleine 02/2012 getragene, gestillte, zuhause entbundene, bei mir schlafende Familientischesserin
“There's no way to be a perfect mother and a million ways to be a good one.”
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Re: Positiv über sein Kind sprechen
Ebensternenweib hat geschrieben:ich hätte jetzt ständiges "mir geht´s so gut" eher als werbungsunterstützt aufgefasst. das ist doch genau die heile welt, die einem die werbung so suggeriert. warum muß ich da als echter mensch auch noch mitspielen? meine pubertistin ist rotzfrech und stinkfaul, mein kleinkind autnomiebestrebt und schlecht schlafend, mein körper sieht aus, wie er nach zwei kindern nunmal aussieht, meine wohnung auch- und das kotzt mich manchmal alles ganz schön an. so ist mein leben und es ist genau richtig so, wie es ist, aber manchmal muß man die dinge auch einfach mal beim namen nennen. wenn ich was zu motzen hab, dann motz ich, wenn ich was zu freuen hab, dann freu ich mich, aber unauthentisch möchte ich in keine der beiden richtungen werden. mag sein, dass 50% meiner bekannten von meiner auskotzerei genervt sind und die restlichen 50% von meiner angeberei. aber wenn ich das nicht in kauf nehmen würde, könnte ich gar nicht mehr kommunizieren.
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Hasipfote
Re: Positiv über sein Kind sprechen
Ist bei uns gerade auch so ein Thema. Mein Sohn ist wirklich ein "braves" Kind, wie man so schön sagt. Macht nie Unsinn und kooperiert echt mit jedem. Nur wenn viele Menschen um ihn rum sind und es laut ist (Einkaufszentrum) kriegt er Panik und schreit rum. Und wenn ihn jemand ungerecht behandelt, wehrt er sich dagegen wie ein Kind in seinem Alter das eben so macht. Dann wird "neeeeeein" geschrien und "lass mich in Ruhe". Als ich zu Besuch bei meiner Familie war und nach "lass mich in Ruhe" ihn alle weiter geärgert haben hat er mit der Hand ausgeholt und ausgerechnet den Opa ins Gesicht getroffen. Er hat sich dann später (von sich aus) bei Oma und Opa entschuldigt. Das war natürlich mal wieder der "Beweis" für die beiden, dass mein Sohn "keine Grenzen kennt". Sorry, aber ich finds echt daneben ein Kind so zu bewerten wegen einer kleinen Sache. Ja, ich hebe gerne die guten Sachen an meinen Kindern hervor. Meine Familie macht das nie. Da wird immer nur gemeckert. Das belastet meinen Sohn auch schon sehr. ;(
Ich weiß selbst, wie das ist, wenn einem immer nur die schlechten Sachen vorgehalten werden. Als Kind war ich schonnimmer sehr schüchtern und das ständige drauf herumreiten, hat dann dazu geführt, dass ich mich gar nichts mehr getraut habe und Angst vor der Öffentlichkeit hatte.
Ich sehe viel lieber die guten Seiten an den Kindern. Mein Sohn z.B. akzeptiert die Grenzen anderer Menschen wunderbar. Und das sehen andere genauso. Ich bin stolz auf meine beiden.
So, das wars mit dem kleinen Exkurs in meine Familienwelt. Tut mir leid, das war wohl etwas am Thema vorbei.
Also zurück zum Thema. Ja, mir ist auch aufgefallen, dass viele Eltern das negative an ihren Kindern hervorheben und das findenich nicht gut. Damit schafft man nur Probleme. Man sollte auch mal an die positiven Seiten denken.
Ich weiß selbst, wie das ist, wenn einem immer nur die schlechten Sachen vorgehalten werden. Als Kind war ich schonnimmer sehr schüchtern und das ständige drauf herumreiten, hat dann dazu geführt, dass ich mich gar nichts mehr getraut habe und Angst vor der Öffentlichkeit hatte.
Ich sehe viel lieber die guten Seiten an den Kindern. Mein Sohn z.B. akzeptiert die Grenzen anderer Menschen wunderbar. Und das sehen andere genauso. Ich bin stolz auf meine beiden.
So, das wars mit dem kleinen Exkurs in meine Familienwelt. Tut mir leid, das war wohl etwas am Thema vorbei.
Also zurück zum Thema. Ja, mir ist auch aufgefallen, dass viele Eltern das negative an ihren Kindern hervorheben und das findenich nicht gut. Damit schafft man nur Probleme. Man sollte auch mal an die positiven Seiten denken.
- MaareMum
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Re: Positiv über sein Kind sprechen
Was mir auch schonmal aufgefallen ist:
in unserem Mama-Kreis war eine Mama dabei, die hat immer von ihrem Kind als "Zicke" gesprochen. Gar nicht so wirklich negativ, nur halt gewisse Eigenarten, die das Kind (damals 10-12 Monate alt) eben so hatte. Aber wirklich öfter fiel - wenn auch vielleicht sogar positiv gemeint - das Wort "Zicke". Irgendwann galt dann dieses Kind bei allen anderen Müttern als "Zicke", und das dann nicht mehr sehr positiv belegt. Obwohl dieses Kind noch nicht mal ein Jahr alt war, hatte es auf einmal einen solchen Stempel, wegen ganz normalem kindlichem Verhalten. Das fand ich total erschreckend. Ich hab dann da ziemlich massiv gegengesteuert, bei der Mutter und den anderen Müttern. Die Mutter war erstmal total beleidigt, aber dann war sie froh, dass ich das gesagt habe. Und jetzt sagt auch niemand mehr "Zicke" und auf einmal kommt einem das Kind auch nicht mehr zickig vor.
Aber so geht das mit dem Jammern über seine Kinder, das kann zum Selbstläufer werden.
in unserem Mama-Kreis war eine Mama dabei, die hat immer von ihrem Kind als "Zicke" gesprochen. Gar nicht so wirklich negativ, nur halt gewisse Eigenarten, die das Kind (damals 10-12 Monate alt) eben so hatte. Aber wirklich öfter fiel - wenn auch vielleicht sogar positiv gemeint - das Wort "Zicke". Irgendwann galt dann dieses Kind bei allen anderen Müttern als "Zicke", und das dann nicht mehr sehr positiv belegt. Obwohl dieses Kind noch nicht mal ein Jahr alt war, hatte es auf einmal einen solchen Stempel, wegen ganz normalem kindlichem Verhalten. Das fand ich total erschreckend. Ich hab dann da ziemlich massiv gegengesteuert, bei der Mutter und den anderen Müttern. Die Mutter war erstmal total beleidigt, aber dann war sie froh, dass ich das gesagt habe. Und jetzt sagt auch niemand mehr "Zicke" und auf einmal kommt einem das Kind auch nicht mehr zickig vor.
Aber so geht das mit dem Jammern über seine Kinder, das kann zum Selbstläufer werden.
Gruß, MaareMum
mit dem Großkind (2011) an der Hand und dem Kleinkind (2014) im Tuch
mit dem Großkind (2011) an der Hand und dem Kleinkind (2014) im Tuch
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liamadita
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Re: Positiv über sein Kind sprechen
@hasipfote:seine grenzen wurden ja dann auch ueberschritten...kein wunder dass er so reagiert hat!!ixh finde auch,dass es so eine miese atmosphaere macht..
@sternenweib:vielleicht haengt es auch damit zusammen,wie man es gewohnt ist?ich koennte jetzt zB nie mein kind als "rotzfrech und stinkefaul"betiteln,aber ich glaub einfach,weil es sowas bei uns zu hause nicht gab.also das man in dieser art uebereinander gesprochen haette.(obwohl mein bruder meiner meinung nach deine beschreibung noch weit uebertroffen hat
deswegen klingt es fuer mich sehr fremd und abwertend und fuer andere vermutlich einfach normal und authentisch.
@maaremum:ja,ich glaub auch,dass es zum selbstlaeufer werden kann,man muss da wirklich etwas aufpassen.eine freundin von mir wurde ihre gesamte grund und vorschulzeit "moppel" genannt und hat seit 10 jahren magersucht.sicher nicht nur deshalb,aber es hat einen merkwuerdigen beigeschmack
@sternenweib:vielleicht haengt es auch damit zusammen,wie man es gewohnt ist?ich koennte jetzt zB nie mein kind als "rotzfrech und stinkefaul"betiteln,aber ich glaub einfach,weil es sowas bei uns zu hause nicht gab.also das man in dieser art uebereinander gesprochen haette.(obwohl mein bruder meiner meinung nach deine beschreibung noch weit uebertroffen hat
@maaremum:ja,ich glaub auch,dass es zum selbstlaeufer werden kann,man muss da wirklich etwas aufpassen.eine freundin von mir wurde ihre gesamte grund und vorschulzeit "moppel" genannt und hat seit 10 jahren magersucht.sicher nicht nur deshalb,aber es hat einen merkwuerdigen beigeschmack
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sternenweib
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Re: Positiv über sein Kind sprechen
@ liamadita
das gibt mir gerade zu denken. liest sich echt schrecklich, wenn du das zitierst.
das gibt mir gerade zu denken. liest sich echt schrecklich, wenn du das zitierst.
die Große 03/2002 die Kleine 02/2012 getragene, gestillte, zuhause entbundene, bei mir schlafende Familientischesserin
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liamadita
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Re: Positiv über sein Kind sprechen
ja,ein bisschen schon.aber ich weiss ja,dass es von dir nicht böse gemeint ist 

