Gerade gibt es auch so eine Phase, wo die Zwergin meine Brust beim Stillen anschreit. Vor kurzem war Stillen noch ein gutes wundermittel
Was mache ich falsch?
Moderator: Giraeffchen
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Lösche Benutzer 14728
Re: Was mache ich falsch?
Ja, das doofe Vergleichen macht schon wirklich traurig. Ich habe gemerkt, dass es wichtig für mich ist, auch traurig darüber sein zu dürfen, dass es nun anders gekommen ist, als ich es mir vorgestellt und gewünscht habe. Wobei es mir manchmal auch anmaßend vorkommt, traurig zu sein. Ich habe so eine prima Tochter, die gesund ist, lachen kann und mich bereichert. Und eben schreit... Ich glaube, ich bin auch traurig darüber, dass ich mich nun so anders erlebe, als ich es mir erhofft habe. Ich wäre gerne gelassener. Aber das kann ja noch kommen! Ich habe mir vorgenommen mich jetzt an meiner Tochter zu freuen und nicht so oft zu denken:" ach wärest du doch schon größer...". Vielleicht hilft mir auch der "Trick", nur jeden zweiten Tag über die Situation traurig zu sein und mir an den anderen Tagen bewußt zu sagen, was alles gut läuft und wunderbar ist. So hat die Trauer Platz und ich schaffe Raum für das Gute. Mal ausprobieren.....
Gerade gibt es auch so eine Phase, wo die Zwergin meine Brust beim Stillen anschreit. Vor kurzem war Stillen noch ein gutes wundermittel
. Habt ihr dazu Ideen? Vielleicht poste ich es auch mal im stillforum.
Gerade gibt es auch so eine Phase, wo die Zwergin meine Brust beim Stillen anschreit. Vor kurzem war Stillen noch ein gutes wundermittel
- mileandra
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Re: Was mache ich falsch?
Ähnlich war es bei der Großen auch. Beruhigt hat sie sich, wenn der Fön lief 
Ich hab dann hinterher irgendwo 15min Haartrockner als mp3 gefunden, famit schläft auch die Kleine super ein
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Liebe Grüße,
mileandra mit der Zaubermaus (11/07) und der Elfe (01/13)
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fh1211
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Re: Was mache ich falsch?
Ach Judithke, das was du beschreibst kommt mir so bekannt vor. Ich hab die ersten vier Monate fast jeden Tag geweint. Wirklich ganz bitterlich. Ich bin dann mit meiner Tochter in die Schreiambulanz. Dort können sie uns zwar nicht wirklich helfen, aber es hat mir mal jemand zugehört und nicht gesagt, dass das alles normal sei (das hat nämlich der Kinderarzt immer gesagt, dass Babys halt schreien und spucken). Seitdem geht es mir besser. Es kommen zwar immer wieder so Tage an denen ich mich einfach schlecht fühl und mich selbst bedauer und wie du schreibst über mich selbst auch enttäuscht bin. Ich nehm mir dann auch immer aufs neue vor mich an ihr zu freuen. Grad ist es wieder schwierig mit ihr, sie schläft kaum und wenn nur mit ganz viel Geschrei und das macht mich echt traurig und sie tut mir so leid, dass schlafen nichts schönes für sie ist und sie leider noch nicht merkt, dass sie danach viel besser spielen kann etc. aber das kommt bestimmt irgendwann.
Meine Kleine hatte auch so Phasen in denen sie die Brust nur angeschrien hat. Ich hatte dann echt Mühe, weil ich Angst hatte, dass sie zu wenig trinkt und hab ihr die Brust immer wieder angeboten, das hat sie aber sauer gemacht. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich bedrängt fühlt. Nachts hat sie ohne Meckern getrunken nur tagsüber war es echt eine Qual. Das ganze war aber nach 1,5 Wochen wieder vorbei und ab dann ging es super mit dem Stillen. Sie war damals so 15 Wochen alt und sie hatte den Busen angebrüllt, weil wohl die Zähne geschoben haben und sie Schmerzen hatte. Es fast wie ein Stillstreik. Vielleicht schieben bei deiner Kleinen ja auch die Zähne. Vielleicht siehst du im Mund schon so weiße Boller. Der Kinderarzt hatte damals gesagt es liegt an den Zähnen, dass sie sich querstellt. Seine einzige Empfehlung war jedoch ihr Paracetamol zu geben, da sie Schmerzen hat. Das fand ich wenig befriedigend. Osanit hat bei ihr nicht geholfen, aber die Veilchenwurzel. Jetzt fast 4 Monate später kommt aber erst das erste Zahnspitzelchen raus.
Wir haben wunderbare Kinder. Die einfach schon Persönlichkeiten sind.
Meine Kleine hatte auch so Phasen in denen sie die Brust nur angeschrien hat. Ich hatte dann echt Mühe, weil ich Angst hatte, dass sie zu wenig trinkt und hab ihr die Brust immer wieder angeboten, das hat sie aber sauer gemacht. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich bedrängt fühlt. Nachts hat sie ohne Meckern getrunken nur tagsüber war es echt eine Qual. Das ganze war aber nach 1,5 Wochen wieder vorbei und ab dann ging es super mit dem Stillen. Sie war damals so 15 Wochen alt und sie hatte den Busen angebrüllt, weil wohl die Zähne geschoben haben und sie Schmerzen hatte. Es fast wie ein Stillstreik. Vielleicht schieben bei deiner Kleinen ja auch die Zähne. Vielleicht siehst du im Mund schon so weiße Boller. Der Kinderarzt hatte damals gesagt es liegt an den Zähnen, dass sie sich querstellt. Seine einzige Empfehlung war jedoch ihr Paracetamol zu geben, da sie Schmerzen hat. Das fand ich wenig befriedigend. Osanit hat bei ihr nicht geholfen, aber die Veilchenwurzel. Jetzt fast 4 Monate später kommt aber erst das erste Zahnspitzelchen raus.
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Lösche Benutzer 14728
Re: Was mache ich falsch?
Kurzer Update: das brustanschreien ist schon so viel weniger geworden!! Das tut mir so gut, hatte ich doch manchmal regelrecht das Gefühl, ihr Gewalt anzutun. Es war schon immer so schwer zu spüren, dass sie zwar Hunger hat aber durch Schreien und Durchstrecken nicht an die Brust findet. Vielleicht ist das erstmal überstanden... Ich genieße es, dass es nun auch wieder schöne Stillmomente gibt.
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fh1211
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- Registriert: 21.04.2013, 22:02
Re: Was mache ich falsch?
super. ich freu mich. hab so viel an euch gedacht.
Ganz liebe Grüße!!!
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