Sahara, es geht hier weder darum, ob und unter welchen Umständen man sein Kind weinend im Kindergarten zurück lässt, noch geht es darum, ob Du oder eine andere Mutter es sich schlicht nicht leisten kann, auf ein mögliches Bedürfnis des Kindes in diesem Fall einzugehen - ich weiß grad gar nicht, was Dein Beitrag soll? Es soll ja auch nicht berufstätige Mütter geben, die ihr Kind bei Weinen entweder weiter begleiten oder eben wieder mit nach Hause nehmen können...oder berufstätige Mütter wie mich, die über einen großen Teil ihrer Arbeitszeit selbst entscheiden...
Abgesehen davon geht es hier darum, wie die TE mit einer anderen Mutter umgeht, die andere Werte als sie selbst in der Kindererziehung vertritt und in der Diskussion darüber ständig rüber bringt, dass sie es richtig und die TE es falsch macht.
Ich frage mich gerade, warum, aber Dein Beitrag irritiert mich wirklich, er kommt ziemlich angepisst rüber bei mir...
Argumente gesucht
- Nautilus
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Argumente gesucht
Liebe Grüße, Nautilus mit Sommersohn (7/12) Frühlingstochter
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matah
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Blithegrim
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Re: Argumente gesucht
In der Kindergarten-Diskussion ging es um ihre Grundhaltung zum ganzen Thema - das das alles situationsabhängig ist, ist mir natürlich klar.
Mich beschäftigt die Einstellung der Mutter, ihre Kinder seien fähig, zu manipulieren, mich erschüttert diese Haltung!
Mir haben Eure Beiträge geholfen, das Ganze etwas gelassener zu sehen.
Ich bewege mich tatsächlich in einem Umfeld, das beinahe komplett anders erzieht als ich, was mich aber nicht davon abhält, trotzdem mit diesen Frauen zu verkehren - einzige Ausnahme dieser Fall, ich bin momentan einfach verunsichert, wie ich mit dieser Frau umgehen soll.
Ich musste mir heute anhören, dass es andere Mütter in Zugzwang bringt, quasi unter Druck setzt, wenn sie sehen, wie leicht mir die Erziehung und der Umgang mit meinem Sohn fällt und wenn man so deutlich sehen kann, welche Einheit wir bilden.
Mir gingen daraufhin viele Gedanken durch den Kopf.
Gesagt habe ich, dass auch ich es mir nicht leicht mache, sondern dass auch hinter meiner Art Arbeit steckt, nämlich die, dass ich mir viele Gedanken mache und an mir und meiner Einstellung arbeite - täglich, stündlich. Ich reflektiere mein Verhalten und das meines Sohnes, ich kämpfe für mein Bauchgefühl. Ich stehe oft allein da. Und ich sorge dafür, dass es auch mir gut geht, gerade jetzt, wo ich alleinerziehend bin.
Und dann sagt meine Gesprächspartnerin in bezug auf die im Eingangstread angesprochene Mutter:
"Wenn das Arbeit ist, kann ich verstehen, dass xy das alles nicht tut, weil sie vielleicht einfach keine Energie mehr dazu hat."
Das hat mich wieder sehr zum Nachdenken gebracht.
Und der hier gepostete Satz:
"Wir würden uns ja auch nicht durch Argumente dazu bringen lassen, unsere Kinder anders zu behandlen, oder?
"
ebenso.
Ich suche nicht Argumente, andere Erziehungsstile schachmatt zu setzen oder meinen als das Nonplusultra darzustellen - ich suche Argumente, die klar stellen, WARUM ich so und nicht anders mit meinem Kind umgehe.
Ich glaube manchmal, ich bin einfach auf der Suche nach etwas mehr Anerkennung für das, was ich tue - auch, wenn es mir eigentlich leicht fällt.
Und dann bin ich froh, dass es Foren wie dieses gibt
Mich beschäftigt die Einstellung der Mutter, ihre Kinder seien fähig, zu manipulieren, mich erschüttert diese Haltung!
Mir haben Eure Beiträge geholfen, das Ganze etwas gelassener zu sehen.
Ich bewege mich tatsächlich in einem Umfeld, das beinahe komplett anders erzieht als ich, was mich aber nicht davon abhält, trotzdem mit diesen Frauen zu verkehren - einzige Ausnahme dieser Fall, ich bin momentan einfach verunsichert, wie ich mit dieser Frau umgehen soll.
Ich musste mir heute anhören, dass es andere Mütter in Zugzwang bringt, quasi unter Druck setzt, wenn sie sehen, wie leicht mir die Erziehung und der Umgang mit meinem Sohn fällt und wenn man so deutlich sehen kann, welche Einheit wir bilden.
Mir gingen daraufhin viele Gedanken durch den Kopf.
Gesagt habe ich, dass auch ich es mir nicht leicht mache, sondern dass auch hinter meiner Art Arbeit steckt, nämlich die, dass ich mir viele Gedanken mache und an mir und meiner Einstellung arbeite - täglich, stündlich. Ich reflektiere mein Verhalten und das meines Sohnes, ich kämpfe für mein Bauchgefühl. Ich stehe oft allein da. Und ich sorge dafür, dass es auch mir gut geht, gerade jetzt, wo ich alleinerziehend bin.
Und dann sagt meine Gesprächspartnerin in bezug auf die im Eingangstread angesprochene Mutter:
"Wenn das Arbeit ist, kann ich verstehen, dass xy das alles nicht tut, weil sie vielleicht einfach keine Energie mehr dazu hat."
Das hat mich wieder sehr zum Nachdenken gebracht.
Und der hier gepostete Satz:
"Wir würden uns ja auch nicht durch Argumente dazu bringen lassen, unsere Kinder anders zu behandlen, oder?
ebenso.
Ich suche nicht Argumente, andere Erziehungsstile schachmatt zu setzen oder meinen als das Nonplusultra darzustellen - ich suche Argumente, die klar stellen, WARUM ich so und nicht anders mit meinem Kind umgehe.
Ich glaube manchmal, ich bin einfach auf der Suche nach etwas mehr Anerkennung für das, was ich tue - auch, wenn es mir eigentlich leicht fällt.
Und dann bin ich froh, dass es Foren wie dieses gibt
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zilpzalp
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- Registriert: 27.03.2013, 08:25
Re: Argumente gesucht
Bei dieser Kindergarten-Geschichte viel mir eine Geschichte meiner Mutter ein. Sie hatte eine Bekannte, ich weiß nicht woher. Die war auch der Meinung, dass bereits ihre einjährigen Töchter sie manipulieren. So ging das die ganze Kindheit der Töchter über. Meine Mutter hat das nie verstanden, wie man so eine Einstellung zu seinen eigenen Kindern haben kann. Ende vom Lied ist, dass die Töchter schon mit 16 ausgezogen sind und keinen Kontakt mehr zur Mutter haben.
Falls es so rüberkommt: es waren keine Zwillinge...
Falls es so rüberkommt: es waren keine Zwillinge...
mit großer Schwester *2/2012, kleinem Bruder *05/2015 und ganz kleinem Bruder 8/2018
