2 Erlebnisse gestern:
Telefonat mit der Oma eines etwa gleichaltrigen Kindes. Sie erzählt von ihrer Enkelin, vom letzten Kinderarztbesuch, bei dem sie dabei war. KiA fragt nach Essen, Mutter berichtet, dass es mit Brei noch nicht so richtig klappt, die kleine behält ihn einfach nicht drin und will sich auch den Löffel gar nicht in den Mund schieben lassen. Kommentar des Kinderarztes: "Bleiben Sie dran, schieben Sie ihr den brei immer wieder rein, das muss sie Lernen."

Kommentar der Oma zu mir: "Da hat er wohl recht."

Ich glaube, da brauch ich gar ned erst anfange zu erklären, was wir weshalb anders machen...
Meiner Mutter hab ich ausführlich erzählt, dass wir breifrei machen, wie es funktioniert, warum wir es machen etc. Als wir sie letzte Woche besucht haben, wollte sie etwas nachfragen, mein Vater ist ihr sofort ins Wort gefallen und hat sie ausgebremst "lass mal gut sein, wir wollen doch, dass sie wiederkommen." Da wusste ich, dass wir Thema sind, auch wenn wir nicht da sind und sie sich echt Gedanken macht. Gestern hab ich ihr ein Foto gemailt, wie der Zwerg sich genüßlich über eine Banane her macht. Ihr Kommentar dazu: da bin ich ja doch froh, dass er jetzt was isst, ich hab schon befürchtet, dass das Kind verhungert
