Dass Kinder von der Karotte nichts abbeißen können ohne Zähne stimmt leider nicht, die Mutter beschreibt das auch. Zähne haben Mütter zudem auch schon mal plötzlich entdeckt, obwohl sie schon seit ein paar Tagen rausgewachsen sein müssten. Daher sind Karotten meiner Meinung nach kein Spielzeug mit Geschmack, sondern für Kleinkinder potentiell gefährlich. Man kann auch im Internet von Krankenhäuser, Pulmologen oder Chirurgen einige Erfahrungsberichte und Warnungen einsehen die in diese Richtung gehen. Karotten, Nüsse, Schalen, Samen usw. werden häufig aspiriert. Natürlich ist das jedem selbst überlassen, ich sehe mich als Stillberaterin aber dazu verpflichtet, auf die Möglichkeit der Aspiration mancher Nahungsmittel hinzuweisen.komalasuoz hat geschrieben: und dabei hat er, wenn er dann ein kleines Stück abgekommen hat von der Banane oder der Kartoffel oder Möhre, entweder wie schon gesagt alles rausgeschoben oder eben etwas angefangen zu würgen
Es ist etwas anderes für das Kind etwas zerbrechliches oder weicheres zu koordinieren, als kleine, feste abgebrochene Karottenstücke.
Bei einer solchen Schilderung finde ich es auch nicht befremdlich oder abwegig, auf die Möglichkeit eines Eisenmangels hinzuweisen (Übelkeit, Appetitlos, Würgen). Das Kind ist (wenn ich richtig gerechnet habe) knapp 7 Monate alt. Da ist (wie ich geschrieben habe) alles möglich. Vielleicht isst es in ein paar Tagen, vielleicht nicht. Ein Eisenmangel bei stillenden Müttern ist im Übrigen so häufig, wie bei Schwangeren.komalasuoz hat geschrieben: und jedes Mal kommt alles wieder raus, also nicht nur das Stück Banane, sondern viel mehr, die Milch die er vorher getrunken hat...was mich nur daran wundert, dass er nie während dem Essen gestillt hat und auch nie kurz davor, sondern mindestens eine Stunde vorher....
Ein Kind mit Zink/Eisenmangel bedingter Übelkeit hört nicht plötzlich auf zu stillen, es stillt weiter, verweigert aber die Beikost. Na ja und so selten ist es nicht, ich habe es selbst auch erlebt.
Freundliche Grüße
Patricia