Baby beikostreif? spuckt....

Was kommt nach dem Vollstillen?

Moderatoren: klecksauge, Mondenkind

Antworten
Benutzeravatar
Patricia77
schreibt ganz schön oft
Beiträge: 135
Registriert: 23.01.2008, 20:01
Wohnort: Rhein Main Gebiet

Re: Baby beikostreif? spuckt....

Beitrag von Patricia77 »

Ok, ich werde noch mal beschreiben, warum ich das geschrieben habe. Ich möchte noch mal betonen, dass es mir hier nicht ums Besserwissen geht, sondern darum dass diese Informationen in den Hintergedanken sind. Ich behaupte auch nichts, was ich nur mal so gelesen habe, es wird aktuell auch so in der Stillfortbildung gelehrt.
komalasuoz hat geschrieben: und dabei hat er, wenn er dann ein kleines Stück abgekommen hat von der Banane oder der Kartoffel oder Möhre, entweder wie schon gesagt alles rausgeschoben oder eben etwas angefangen zu würgen
Dass Kinder von der Karotte nichts abbeißen können ohne Zähne stimmt leider nicht, die Mutter beschreibt das auch. Zähne haben Mütter zudem auch schon mal plötzlich entdeckt, obwohl sie schon seit ein paar Tagen rausgewachsen sein müssten. Daher sind Karotten meiner Meinung nach kein Spielzeug mit Geschmack, sondern für Kleinkinder potentiell gefährlich. Man kann auch im Internet von Krankenhäuser, Pulmologen oder Chirurgen einige Erfahrungsberichte und Warnungen einsehen die in diese Richtung gehen. Karotten, Nüsse, Schalen, Samen usw. werden häufig aspiriert. Natürlich ist das jedem selbst überlassen, ich sehe mich als Stillberaterin aber dazu verpflichtet, auf die Möglichkeit der Aspiration mancher Nahungsmittel hinzuweisen.

Es ist etwas anderes für das Kind etwas zerbrechliches oder weicheres zu koordinieren, als kleine, feste abgebrochene Karottenstücke.
komalasuoz hat geschrieben: und jedes Mal kommt alles wieder raus, also nicht nur das Stück Banane, sondern viel mehr, die Milch die er vorher getrunken hat...was mich nur daran wundert, dass er nie während dem Essen gestillt hat und auch nie kurz davor, sondern mindestens eine Stunde vorher....
Bei einer solchen Schilderung finde ich es auch nicht befremdlich oder abwegig, auf die Möglichkeit eines Eisenmangels hinzuweisen (Übelkeit, Appetitlos, Würgen). Das Kind ist (wenn ich richtig gerechnet habe) knapp 7 Monate alt. Da ist (wie ich geschrieben habe) alles möglich. Vielleicht isst es in ein paar Tagen, vielleicht nicht. Ein Eisenmangel bei stillenden Müttern ist im Übrigen so häufig, wie bei Schwangeren.

Ein Kind mit Zink/Eisenmangel bedingter Übelkeit hört nicht plötzlich auf zu stillen, es stillt weiter, verweigert aber die Beikost. Na ja und so selten ist es nicht, ich habe es selbst auch erlebt.

Freundliche Grüße

Patricia
Benutzeravatar
Patricia77
schreibt ganz schön oft
Beiträge: 135
Registriert: 23.01.2008, 20:01
Wohnort: Rhein Main Gebiet

Re: Baby beikostreif? spuckt....

Beitrag von Patricia77 »

Ergänzung:

zur geringeren Gefahr vom Verschlucken bei BLW:

Karotten, Nüssen, Schalen, Samen usw. stehen bei BLW nicht auf dem Speiseplan, es wird auch davon abgeraten eben wegen der Aspirationsgefahr.

Das sich Kinder an fester Nahrung, also beim BLW oder Fingerfoof generell weniger verschlucken kommt v.a. dadurch, dass die Kinder selbst sitzen. Es gibt so viele Mütter, die ihre Kinder im Halbliegen auf dem Schoß mit Brei füttern. Da sind Aspirationen natürlich häufiger, das Schlucken ist wesentlich schwieriger, das Kind auch oft noch nicht bereit.

Dazu kommt noch, dass die Kinder das Essen (egal was) selbst zum Mund führen und so besser einschätzen können was kommt, wann es kommt und wie viel davon. Sie erfühlen vorher mit den Fingern die Konsitenz und später mit der Zunge. Das ist BLW. Beim Löffel in den Mund stecken fallen all diese Möglichkeiten für das Kind weg. Brei (wenn das Kind ihn nich selbst nimmt) hat nichts mit BLW zu tun. Füttern generell nicht. Der deutsche Name "babygesteuerte Beikost" verrät das auch ein wenig. Natürlich kann man das kombinieren, das wollte ich nicht damit sagen. Ich wollte nur "ich habe gelesen, dass sich Knder bei BLW weniger verschlucken" erklären.

Freundliche Grüße
komalasuoz
möchten wir nicht mehr missen
Beiträge: 276
Registriert: 14.06.2012, 08:46
Wohnort: M/V

Re: Baby beikostreif? spuckt....

Beitrag von komalasuoz »

also bei uns waren das alles gekochte sachen, also auch die möhre....
so und was macht man dann wenn das auf einem zutrifft, also zink- oder eisenmangel, bzw. wie stellt man das fest?
und gegen meinen eisenmangel, der eigentlich keiner war nach der Geburt, sondern einfach nur grenzwertig, nehme ich eisentabletten, dann kann
doch bei ihm kein eisenmangel bestehen, oder????

übelkeit würde ich mal ausschließen, das erbrechen kommt ja nur vom würgen, das hatten wir auch häufig bei seinen häufigen hustanfällen,
und würgen würde ich auch eher sagen kommt davon, dass es unbekannt und noch nicht gewollt ist, also das sind jetzt meiner meinung nach keine anzeichen von irgendeinem mangel, oder sehe ich das soo falsch?
Schöne Grüße von komalasuoz (Clauwi GK 03/14) mit Mausi (12/2008) und Spatzi (10/2012) gestillt, getragen und glücklich im Familienbett
Novalia
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1809
Registriert: 21.03.2012, 00:10
Wohnort: weit weg vom am schwarzen Tor

Re: Baby beikostreif? spuckt....

Beitrag von Novalia »

Nee, du siehst das überhaupt nicht falsch!
Bei einem sieben Monate alten Kind ist die Wahrscheinlichkeit, dass es eben noch nicht (ganz) beikostreif ist, sehr viel höher als irgendein Mangel. Ich hab mich da ein bischen schlau gelesen, weil ich eine sehr besorgte Mutter bin. Gerade Eisenmangel wird ja oft auch von Kinderärzten angeführt, wenn sie frühe Beikost empfehlen. In dem Link, der ein bisschen weiter oben steht, kannst du nachlesen, woher diese Annahme kommt. In den Stillinfos sind auch noch weitere Infos zum Thema Eisen bei Stillkindern von Jusl und Mondenkind, sehr informativ! :)
Man liest hier so oft, dass Babies eben nicht pünktlich mit sechs Monaten gegessen haben, sondern deutlich länger vollgestillt haben. Wesentlich seltener liest man von Vollstillbabies mit einem Mangel ;)

Zur Gefahr, Lebensmittel zu aspirieren: Patrizia du sagst selbst, dass die Kinder Lebensmittel besser kontrollieren können, wenn sie aufrecht sitzen. Kannst du denn deine Stichprobe von den Fällen bereinigen, in denen das Kind in einer halb- oder ganz liegenden Position war? Und von den ganzen Kleinkindern, die ein Bombon verschluckt haben? Klar gibt es immer wieder Fälle, wo ein Kind fast oder tatsächlich erstickt, weil etwas in der Luftröhre steckt. Und deshalb weiß hier im Forum jeder (oder zumindest alle, die jusls Grundinformation zur Beikosteinführung gelesen haben), dass Nüsse und Co für kleine Babies verboten sind ;)
Karotten dürfen Babies laut Rapley et.al. auch essen. Brei ist übrigens auch nicht verboten. Die gängige deutsche Übersetzung für BLW ist ein bisschen irreführend Baby Lead Weaning bedeutet lediglich, dass das Baby den Zeitpunkt des Abstillens bestimmt. Damit verbunden ist der Gedanke, dass die Kinder selbstbestimmt essen und stillen dürfen. Weder der Zeitpunkt, noch die Menge werden von außen relementiert. Dabei ist alles erlaut, was das Baby selbst in den Mund führen kann und gesundheitlich unbedenklich ist. Kartoffel und Fleisch genauso wie Karotte oder Brei.

Puh, sorry das ist echt lang geworden und ich könnte noch mehr schreiben :oops:
Aber jetzt schick ich erst mal ab ;)
mit großem Knups an der Hand 07|12, kleinem Knups auf dem Rücken 02|15 und meinen Sternchen Luca *13.01.17 und *03|14 für immer im Herzen

Weder Bilder, noch Klänge, noch Wort´
könnten beschreiben, was an jenem Ort
mit mir geschehn, als ich dich gesehn
in jener Nacht den Schein hast entfacht.

Schandmaul
komalasuoz
möchten wir nicht mehr missen
Beiträge: 276
Registriert: 14.06.2012, 08:46
Wohnort: M/V

Re: Baby beikostreif? spuckt....

Beitrag von komalasuoz »

was mich aber immer noch beschäftigt, ist es denn sinnvoll und wichtig heraus zu bekommen ob es denn nun ein mangel ist oder nicht???
oder könnte man da sowieso bei einem baby nix machen?
gut patricia schreibt ja auch, dass es die möglichkeit gibt, nicht dass das unbedingt so ist und man dies nicht außer acht lassen sollte,
aber meine frage ist dann eben wie, was machen?
den kinderarzt oder irgendwelche ärzte braucht man ja wohl kaum fragen, zumindest nicht unvorbereitet, da wäre ein eisenmangel wohl "sicher"....
Schöne Grüße von komalasuoz (Clauwi GK 03/14) mit Mausi (12/2008) und Spatzi (10/2012) gestillt, getragen und glücklich im Familienbett
Novalia
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1809
Registriert: 21.03.2012, 00:10
Wohnort: weit weg vom am schwarzen Tor

Re: Baby beikostreif? spuckt....

Beitrag von Novalia »

Man macht, wie beim Erwachsenen ein Blutbild ;)
Wenn ein Mangel vorliegt, muss natürlich auch gehandelt werden. Es können dann zB Eisenpräparate gegeben werden.
Du gehst also zu deinem Kinderarzt, sagst ihm dass du wissen möchtest ob dein Kind einen Mangel hat und er nimmt Blut ab.

Aber mal ehrlich, glaubst du echt, dass dein Baby einen Mangel hat, weil es mit sieben Monaten noch nicht "gut" isst? Mach dich bitte nicht verrückt! Ich hab das gerade durch :oops:
War beim Kinderarzt, als er 10 Monate war. Leo ist ein sehr heller, blasser fast schon durchscheinender Typ und ich hab mir Sorgen gemacht. Naja, vielleicht hätte ich mal in den Spiegel schauen sollen ;)
Auf jeden Fall meinte mein Arzt, dass er ihm das Blutabnehmen nicht "antun" möchte. Solange er fit und neugierig ist und sich gut entwickelt, findet es mein Kinderarzt unnötig. Es sagte, dass Leo durch das Stillen schon alles bekommt was er braucht. Natürlich hat er mich trotzdem in Richtung Beikost "gedrängt", weil ich ja auch mal "von Stillen wegkommen will", wie er sagte. Aber da ist ja eine andere Geschichte ;)
mit großem Knups an der Hand 07|12, kleinem Knups auf dem Rücken 02|15 und meinen Sternchen Luca *13.01.17 und *03|14 für immer im Herzen

Weder Bilder, noch Klänge, noch Wort´
könnten beschreiben, was an jenem Ort
mit mir geschehn, als ich dich gesehn
in jener Nacht den Schein hast entfacht.

Schandmaul
Novalia
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1809
Registriert: 21.03.2012, 00:10
Wohnort: weit weg vom am schwarzen Tor

Re: Baby beikostreif? spuckt....

Beitrag von Novalia »

Jetzt bin ich endlich am Rechner und kann noch ein paar Infos zu dem Thema verlinken:

Hier nochmal mein Thread dazu und man sieht, ich bin auch alles andere als sicher...

Da geht es nochmal explizit um Fingerfood und Verschlucken

In der Stillinfo steht auch einiges über Stillen und Eisen

:)
mit großem Knups an der Hand 07|12, kleinem Knups auf dem Rücken 02|15 und meinen Sternchen Luca *13.01.17 und *03|14 für immer im Herzen

Weder Bilder, noch Klänge, noch Wort´
könnten beschreiben, was an jenem Ort
mit mir geschehn, als ich dich gesehn
in jener Nacht den Schein hast entfacht.

Schandmaul
Linguanne
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1162
Registriert: 04.03.2013, 22:06

Re: Baby beikostreif? spuckt....

Beitrag von Linguanne »

Hier ein kleines Beispiel: Meine kleine Nichte (geboren Anfang September 2011) hat schon immer lange und viel geschlafen. Mit 15 Monaten allerdings weitete sich ihr Schlaf auf einmal bis auf 18 Stunden AM STÜCK auf. Meine Schwester fand das natürlich sehr angenehm (hatte ja viiieel Zeit für sich) und hat das erst mal so hingenommen. Viele haben sie jedoch bedrängt (inklusive mir), das da doch was im argen liegen würde. Zumal das Kind dann in den wenigen Stunden am Tag, die es wach war, wieder nach zwei Stunden müde wurde und noch einmal schlafen wollte/musste. Meine Schwester hat zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gestillt. Das Kind hatte sich selbst mit 13 Monaten abgestillt, weil meine Schwester wieder schwanger geworden war und die Kleine nicht mehr wollte (hat sie die hormonelle Veränderung bemerkt? k.A.), war aber immer noch ein schlechter Esser. Meine Schwester ist dann von Mumi auf Milchflaschen umgestiegen, damit das Kind überhaupt was zu sich nimmt und nicht nur ein paar kleine Häppchen Brot oder Banane. Als sie dann 18 Monate alt war und die Stimmen immer mehr gedrängt haben, hat sich meine Schwester aufgerafft und hat sie ordentlich untersuchen lassen. Ergebnis: Eisenmangel, aber sooo heftig, dass der Speicher fast leer war. Meine Nichte wäre bald gar nicht mehr aufgewacht.
So. Ich nehme diese Eisengeschichte also wirklich sehr ernst. Aber es ist ein Unterschied, ob Baby 6-7 Monate alt oder (mehr als) doppelt so alt, oder?

Noch mal eine Frage an Dich als Fachfrau, Patricia: Ich habe meinem Baby persönlich noch keine Möhren gegeben - weder gekocht, gedünstet noch roh (habe irgendwie Angst, dass er davon Verstopfung bekommt). Aber ich frage mich, wie er eine große, dicke Möhre (also wirklich so richtig groß) ohne Zähne so durchbrechen können sollte, dass davon ein Stück aspiriert werden könnte. Klar, er könnte sie durchbrechen, aber das wäre dann ja ein richtig großes Stück, dass er gar nicht annähernd in Rachennähe bekommen würde, da es schon vorher raus befördert würde - ich stelle mir da so die Hälfte der Möhre von mehreren Centimetern vor. Außer er würde damit tatsächlich im Liegen oder Halbliegen spielen. Ich würde allerdings auch nie auf die Idee kommen, meinem Baby im Liegen oder gar in der Autoschale etwas zu essen zu geben. Wippe besitze ich gar nicht. Hmm. Meine Schwiegereltern kriegen ja schon die Krise, wenn Baby mal ein etwas größeres Stück Banane in den Mund kriegt, was nicht unwahrscheinlich ist, wenn er an einer Banane lutscht. Wirklich mit seinen Kieferchen zerdrücken tut er sie nämlich noch nicht. Wenn er es nicht packt, schiebt er sie wieder mit der Zunge raus, aber runtergeschluckt hat er auch schon mal das ein oder andere Teil (hab ich in der Windel wiedergefunden ;)). Ist das dann nicht auch gefährlich? Durch die heftigen (Über-?)Reaktionen der Großeltern bin ich nämlich total verunsichert, ob ich so weiter machen sollte. :oops: :( Dabei schmeckt es meinem Zwerg unheimlich gut. Also, was ich eigentlich fragen wollte: Ist dann nicht eigentlich alles gefährlich?
Riesenzwerg (10/2012) und Frühlingszwerg (04/2015)
Linguanne
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1162
Registriert: 04.03.2013, 22:06

Re: Baby beikostreif? spuckt....

Beitrag von Linguanne »

Oh, man, ich sollte die Vorschau benutzen. Sorry, das war sehr lang und verwirrend. Ich hoffe, Ihr wisst trotzdem, was ich meine.
Riesenzwerg (10/2012) und Frühlingszwerg (04/2015)
Benutzeravatar
Patricia77
schreibt ganz schön oft
Beiträge: 135
Registriert: 23.01.2008, 20:01
Wohnort: Rhein Main Gebiet

Re: Baby beikostreif? spuckt....

Beitrag von Patricia77 »

Guten Morgen zusammen,

wie gesagt, ich habe nur angemerkt: auch daran denken, dass es ein Eisenmangel oder Zinkmangel sein könnte, wenn das Kind mit 7 Monaten gar keinen Appetit zeigt. Ich will damit auch NICHT sagen, dass es durch das Stillen zum Eisenmangel kommt, Flaschenkinder oder Kinder mit Beikost können auch einen Eisenmangel haben und selbstverständlich ist jedes Kind anders inder Entwicklung.

Ich meine auch nicht, dass es jetzt sofort zum Arzt, zur Blutabnahme muss oder sofort essen muss. Wenn sich das allerdings weiter so entwickelt, ist es hilfreich das im Kopf zu haben.

Ich habe auch lange gedacht, dass gestillte Kinder keinen Eisenmangel bekommen, bzw. dass Mütter, die Eisen einnehmen keinesfalls einen Eisenmangel entwickeln, oder sich dieser bessert. Leider habe ich aber andere Erfahrungen gemacht, auch bei meinem eigenen Kind (das ich 3,5 Jahre gestillt und davon fast 9 Monate voll gestillt habe). Mit 7 Monaten wurde der erhebliche Eisenmangel festgestellt und er bekam Eisentropfen, nachdem auch im Krankenhaus bemerkt wurde, dass er weder Flasche, noch irgendwelche anderen oral zugeführten Lebensmittel jedweder Konsitenz zu sich nahm.

Auch die Studien sind unterschiedlich. Es wurde schon eine Studie zitiert glaube ich, in der 10 von 72 Kindern einen Eisenmangel hatten. Mal ganz davon abgesehen, ob sie gestillt wurden, ob sie beigefüttert wurden oder mit der Flasche ernährt wurden, es waren immerhin 13,9%

Also nochmal zusammenfassend: nicht in Panik verfallen, aber die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dies wird wie erwähnt auch derzeit so in der Ausbildung geelehrt.


und zu den rohen Karotten: das ist jedem selbst überlassen, ich habe es nicht getan, würde es nicht tun und werde davon auch immer abraten. Vielleicht bin ich geprägt durch meine Freundin, die erzählt: die meisten Kinder mit Aspiration bei uns in der Notaufnahme haben Karottenstücke aspiriert und die Mütter sagen alle: "vorher hat der da immer nur dran gelutscht". Sie ist Kinderärztin und hat auch BLW praktiziert, lange gestillt und ist IBCLC. Sie findet Karotten ebenfalls sehr bedenklich und ist sicher nicht überängstlich (ganz im Gegenteil).

Freundliche Grüße
Antworten

Zurück zu „Beikost und Familientisch“