ok danke euch..ja konkrete Fragen..das ist schwierig..es geht um folgende Schule
http://www.nrd-online.de/de/angebote/wi ... /index.php
diese wird gerade umgebaut und soll ab 2014 als Inklusionsschule anfangen,man will damit eben richtungsweisend sein..kleine Klassen,Lehrer,Therapeuten etc.
ich kommt aus Hessen und habe mich mit Inklusion bisher gar nicht auseinander gesetzt,auch noch nicht mit Integration..aber es wird uns wohl "treffen",wenn mein Sohn eingeschult wird.
Anscheinend kann es ja da große Unterscheide geben, also muß ich mir die Schule dann mal angucken und schauen ob das für meinen Sohn passt.
Was ist denn nun besser(angeblich)an Inklusion?Das ist ja ein Begriff der jetzt überall auftaucht.
Wenn die Inklusionsschule dann wirklich so kleine Klassen anbietet wäre das ein Vorteil für mein Kind mit Wahrnehmungsstörung-die Regelschule hier bietet Integration an,aber es sind so große Klassen..
Ich werde mich wohl mit dem SPZ vorher beraten müssen was für R. am besten passt-wie gesagt etwas Zeit ist noch..bzw. wann muss man sich anmelden?und wann sind diese Einschuluntersuchungen?
Erfahrung Inklusionsschule
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Waschbaer78
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- Registriert: 02.03.2009, 14:05
Re: Erfahrung Inklusionsschule
mit besonders wundervollem Sohn (01/09)
"Normalität ist wie eine gepflasterte Straße, man kann gut drauf gehen, aber es wachsen keine Blumen drauf."Vincent van Gogh
Kruschelkistenbewertungen bitte hier:
viewtopic.php?f=352&t=212033
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- Latascha
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- Registriert: 03.07.2010, 21:04
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Re: Erfahrung Inklusionsschule
Integration und Inklusion...
Letzendlich war die Integration immer die Folge von einer vorherigen Exklusion, also eine Ausgrenzung.
Integration im Bezug auf die Schule bedeutet eben, dass Einzelne in die Schule integriert werden. Die Inklusion hat einen anderen Ansatz. Eben das es normal ist verschieden zu sein und somit Schule für alle Schüler zu schaffen.
Konkret bedeutet das erst einmal lediglich, dass eine inklusive Schule einen Schüler mit Förderbedarf nicht mehr ablehnen darf. Der Ansatz von kleineren Klassen und Therapeuten klingt gut, aber...da würde ich gaaaaanz genau hinsehen und schauen wie das umgesetzt wird.
Wenn es in der Klasse beispielsweise nur 10 Schüler gibt anstelle von 25, klingt das vorerst gut. Sind dabei aber sagen wir drei Kinder mit einem speziellen Förderbedarf der sich noch total voneinander unterscheidet, die Klasse von einem normalen Grundschullehrer unterrichtet und der Therapeut für die gesamte Schule eingeteilt ist, dann ist es gleich wieder sehr kritisch zu betrachten.
Da ist es wirklich wichtig das Gesamtbild zu sehen: Welche Förderung und welche Unterstützung der Umwelt braucht mein Kind um den Schulalltag barrierefrei miterleben und bewältigen zu können? Was für ein Angebot liefert die Schule? Wie qualifiziert sind die Lehrer? (Hier ist es enorm schwierig, denn viele Lehrer sind mit der Aufgabe schlichtweg überfordert, da sie in dem Bereich keine Ausbildung genossen haben.) Wie wird die Klassenstruktur aussehen, bzw. mit welcher Methode arbeitet die Schule, also auch eben schauen, wenn es einen Therapeuten gibt, wie intensiv betreut dieser einzelne Schüler/Klassen, etc.
Inklusion kann super gut gelingen, aber ebenso auch total schief gehen.
Letzendlich war die Integration immer die Folge von einer vorherigen Exklusion, also eine Ausgrenzung.
Integration im Bezug auf die Schule bedeutet eben, dass Einzelne in die Schule integriert werden. Die Inklusion hat einen anderen Ansatz. Eben das es normal ist verschieden zu sein und somit Schule für alle Schüler zu schaffen.
Konkret bedeutet das erst einmal lediglich, dass eine inklusive Schule einen Schüler mit Förderbedarf nicht mehr ablehnen darf. Der Ansatz von kleineren Klassen und Therapeuten klingt gut, aber...da würde ich gaaaaanz genau hinsehen und schauen wie das umgesetzt wird.
Wenn es in der Klasse beispielsweise nur 10 Schüler gibt anstelle von 25, klingt das vorerst gut. Sind dabei aber sagen wir drei Kinder mit einem speziellen Förderbedarf der sich noch total voneinander unterscheidet, die Klasse von einem normalen Grundschullehrer unterrichtet und der Therapeut für die gesamte Schule eingeteilt ist, dann ist es gleich wieder sehr kritisch zu betrachten.
Da ist es wirklich wichtig das Gesamtbild zu sehen: Welche Förderung und welche Unterstützung der Umwelt braucht mein Kind um den Schulalltag barrierefrei miterleben und bewältigen zu können? Was für ein Angebot liefert die Schule? Wie qualifiziert sind die Lehrer? (Hier ist es enorm schwierig, denn viele Lehrer sind mit der Aufgabe schlichtweg überfordert, da sie in dem Bereich keine Ausbildung genossen haben.) Wie wird die Klassenstruktur aussehen, bzw. mit welcher Methode arbeitet die Schule, also auch eben schauen, wenn es einen Therapeuten gibt, wie intensiv betreut dieser einzelne Schüler/Klassen, etc.
Inklusion kann super gut gelingen, aber ebenso auch total schief gehen.
Liebe Grüße
Latascha
mit Munchkin (09/10) und Monkey (09/13)
ClauWi Trageberaterin
Latascha
mit Munchkin (09/10) und Monkey (09/13)
ClauWi Trageberaterin