Grenze für Hafermilch?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Seerose
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Re: Grenze für Hafermilch?

Beitrag von Seerose »

Stina82 hat geschrieben: Nur weils Bio ist, heisst das ja noch lange nicht, dass es keinen Zucker oder andere Süssungsmittel enthält.
Nee, sag ich ja nicht, war eben ne Empfehlung.

Ich kenne halt nur Bio, wir haben im Yoga täglich Getreidedrinks getrunken und da war nichts anderes drin als Öl und Wasser. Aber dennoch war es für uns wie ne Süßigkeit. Unsere Nahrung war ja zuckerfrei damals. :wink:

Und die Dinger gibt's eben nun auch ganz billig in den ganzen Drogeriemärkten, auch ohne Zucker. :wink:
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Liebe Grüße,
Seerose
fanta
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Re: Grenze für Hafermilch?

Beitrag von fanta »

Hallo cassilda,
vertragen tun wir Milchprodukte schon.
Zu Anfang war ich mit Kuhmilch noch sehr vorsichtig, da meine Schwester laktoseintolerant ist und ich somit von einer Vorbelastung von Sohni ausgegangen bin.
Käse ist allerdings eine Leidenschaft von mir (nicht mehr so doll seit ein paar Wochen) und die hat Sohni total übernommen und somit auch schon vor seinem ersten Geburtstag mal hier und da Käse gegessen.
Ansonsten bekam er von mir immer Premilch, wenn irgendwas mit Milch gegessen wurde (auch der Geburtstagskuchen war damit gemacht). Der Papa hat das, gegen meinen Wunsch, nicht so eng gesehen.

Reismilch hab ich auch schon probiert, mochte ich auch sehr gerne.
Mandelmilch hatte ich auch einmal. Obwohl ich Mandeln und Mandelmus liebe (mache ich neuerdings sogar selbst), hat die mich nun nicht so umgehauen.
Die Vitamine und Fette krieg ich dann wohl derzeit über das Mus (das ist sooo lecker!)

Danke für den Tipp mit der Sojamilch.

[/quote] nur sojamilch ist für kleinkinder nicht geeignet da wird vom verzehr inzwischen abgeraten.

[/quote]
LG fanta
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fanta
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Re: Grenze für Hafermilch?

Beitrag von fanta »

Rapunzel11 hat geschrieben:Hallo Fanta, hast du drauf geachtet, dass kein zucker zugesetzt wird? Lies dir die Zutatenliste nochmal durch, ich hab vor allem beim Discounter die Erfahrung gemacht, dass da häufig Zucker drin ist.
Zucker ist laut Zutatenliste nicht drin!
Da hab ich schon beim Einkauf drauf geachtet.
Ich hab z.B. bei einem anderen Supermarkt von K*lln so Zeugs gesehen, das total lecker sein soll. Aber da war eben Zucker drin.
Und das hab ich dann aus dem Grund nicht genommen!
Rapunzel11 hat geschrieben: Klar das das den kleinen dann schmeckt... :roll:
Stimmt, süße Dinge mögen die Kleinen häufig! (Wobei meiner kein Süßmaul ist bislang.)
LG fanta
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fanta
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Re: Grenze für Hafermilch?

Beitrag von fanta »

Rapunzel11 hat geschrieben:Seerose, vielleicht hab ich es ja überlesen, aber sie hat nix von Bio geschrieben. Und Bisher war in 80% dieser Drinks die ich in der Hand hatte (und zwar auch die teuren) Zucker mit drin und das obwohl das eigentlich selber schon süsslich wäre.
Stimmt, ich hatte nicht geschrieben, dass es Bio ist! Ist GutBio... also Discounter-Bio. Also ohne Biosiegel, bloß dieses DE-Öko-Siegel ist drauf.

Aber Zucker ist laut Liste nicht dabei.
LG fanta
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klimaforscherin
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Re: Grenze für Hafermilch?

Beitrag von klimaforscherin »

fanta hat geschrieben:Hallo cassilda,
vertragen tun wir Milchprodukte schon.
Zu Anfang war ich mit Kuhmilch noch sehr vorsichtig, da meine Schwester laktoseintolerant ist und ich somit von einer Vorbelastung von Sohni ausgegangen bin.

Auch in Muttermilch ist Laktose enthalten. Sehr viel sogar! Ein Laktoseintoleranter Säugling/Kleinkind dürfte ÄUßERST selten sein.
Üblicherweise trifft dies Erwachsene. Dass der gemeine mitteleuropäische Erwachsene Laktose verträgt, ist weltweit gesehen auch eine Rarität.
fanta hat geschrieben: Käse ist allerdings eine Leidenschaft von mir (nicht mehr so doll seit ein paar Wochen) und die hat Sohni total übernommen und somit auch schon vor seinem ersten Geburtstag mal hier und da Käse gegessen.

Soweit ich informiert bin (Achtung, Halbwissen), ist in Käse kein oder sehr sehr wenig Laktose enthalten. (Vermutlich herstellungsbedingt durch die Verarbeitung von Lab aus dem Kälbermagen, wird die Laktose hier gespalten?)
fanta hat geschrieben: Ansonsten bekam er von mir immer Premilch, wenn irgendwas mit Milch gegessen wurde (auch der Geburtstagskuchen war damit gemacht).

Überflüssig, auch PRE enthält Laktose.
Wenn PRE für dein Kind kein Muttermilchersatz darstellt, kannst du es genausogut weglassen und Kuhmilch verwenden (ist eh billiger).
Grüße
klimaforscherin
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fanta
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Re: Grenze für Hafermilch?

Beitrag von fanta »

klimaforscherin hat geschrieben: Auch in Muttermilch ist Laktose enthalten. Sehr viel sogar! Ein Laktoseintoleranter Säugling/Kleinkind dürfte ÄUßERST selten sein.


Oh echt? :oops:
klimaforscherin hat geschrieben: Dass der gemeine mitteleuropäische Erwachsene Laktose verträgt, ist weltweit gesehen auch eine Rarität.

Das hab ich auch grad gelernt. (Lese "Anständig essen") Vorher war es mir völlig neu!
klimaforscherin hat geschrieben: Überflüssig, auch PRE enthält Laktose.
Wenn PRE für dein Kind kein Muttermilchersatz darstellt, kannst du es genausogut weglassen und Kuhmilch verwenden (ist eh billiger).
Abgestillt hat er sich von alleine mit 15 Monaten, daher ist es kein richtiger Muttermilchersatz mehr.
Abgesehen von der Unverträglichkeit meiner Schwester fand ich auch, dass Kuhmilch nichts für kleine Kinder ist, sonst wäre sie ja auch nicht verändert (z.B. in Premilch) und darum wollte ich sie ihm nicht geben.
LG fanta
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Re: Grenze für Hafermilch?

Beitrag von fanta »

Das mit dem Zitieren lerne ich noch ...
LG fanta
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Re: Grenze für Hafermilch?

Beitrag von klimaforscherin »

*Quellen hinterherschieb*
http://de.wikipedia.org/wiki/Laktose
Vorkommen

Lactose kommt natürlich in der Milch der Säugetiere sowie in Milchprodukten vor, in welchen Milchzucker fast den kompletten Anteil der Kohlenhydrate stellt.[3]
http://de.wikipedia.org/wiki/Laktoseintoleranz
Allgemeines
Spaltung des Milchzuckers in Galaktose (1) und Glukose (2).

Alle (gesunden) neugeborenen Säugetiere bilden während ihrer Stillzeit das Enzym Laktase, die das Disaccharid Milchzucker in die verwertbaren Zuckerarten D-Galaktose und D-Glukose spaltet. Im Laufe der natürlichen Entwöhnung von der Muttermilch sinkt die Aktivität der Laktase auf etwa 5–10 % der Aktivität bei der Geburt.[2] Das gilt für den Menschen und alle anderen Säugetiere. Nur bei Populationen, die seit langer Zeit Milchwirtschaft betreiben, hat sich eine Mutation durchgesetzt, die dazu führt, dass auch noch im Erwachsenenalter genügend Laktase produziert wird (Laktasepersistenz). Vermutlich liegt das daran, dass die höhere Laktaseaktivität einen Selektionsvorteil (Mineralstoffe, Nährwert) für diese Gruppen bot.[3]
PRE ist ja auch aus Kuhmilch gewonnen. Wie sie es in Pulverform kriegen, will ich gar nicht wissen. :oops: Mir persönlich behagt Kuhmilch mehr, es ist "natürlicher". Gut, wenn ich nicht stillen würde, würde meine Vernunft und bisheriges Wissen sagen, PRE nehmen.
Rund um die Milch
Stillkinder brauchen keine Tiermilch, sie bekommen ja bereits Menschenmilch. Der Verzehr geringer Mengen Tiermilch und Milchprodukte (z.B. wenig Kuhmilch im Brei, Sahne im Gratin, etwas Käse und Joghurt,…) ist ab dem Beikoststart erlaubt, aber bietet auch keine Vorteile, wenn noch häufig gestillt wird.

Im ersten Lebensjahr ist Muttermilch als Hauptnahrungsmittel vorgesehen. Solange noch mindestens 2 mal in 24 Stunden gestillt wird, sind keine weiteren Milchprodukte notwendig. Für bereits abgestillte Kleinkinder werden pro Tag 2 Milchportionen empfohlen (z.B. morgens ein Glas Milch und abends ein Käsebrot, oder morgens ein Müsli mit Milch und nachmittags einen Joghurt usw.). Aber auch milchfreie Ernährung ist ab dem 1. Geburtstag problemlos möglich, wenn das Kind auf anderem Wege genug Calcium und Eiweiß bekommt.
Ausführliche Info zu künstlicher Säuglingsmilch gibt's hier.
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 6&t=124805
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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fanta
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Re: Grenze für Hafermilch?

Beitrag von fanta »

klimaforscherin hat geschrieben:*Quellen hinterherschieb*
http://de.wikipedia.org/wiki/Laktose
Vorkommen

Lactose kommt natürlich in der Milch der Säugetiere sowie in Milchprodukten vor, in welchen Milchzucker fast den kompletten Anteil der Kohlenhydrate stellt.[3]
http://de.wikipedia.org/wiki/Laktoseintoleranz
Allgemeines
Spaltung des Milchzuckers in Galaktose (1) und Glukose (2).

Alle (gesunden) neugeborenen Säugetiere bilden während ihrer Stillzeit das Enzym Laktase, die das Disaccharid Milchzucker in die verwertbaren Zuckerarten D-Galaktose und D-Glukose spaltet. Im Laufe der natürlichen Entwöhnung von der Muttermilch sinkt die Aktivität der Laktase auf etwa 5–10 % der Aktivität bei der Geburt.[2] Das gilt für den Menschen und alle anderen Säugetiere. Nur bei Populationen, die seit langer Zeit Milchwirtschaft betreiben, hat sich eine Mutation durchgesetzt, die dazu führt, dass auch noch im Erwachsenenalter genügend Laktase produziert wird (Laktasepersistenz). Vermutlich liegt das daran, dass die höhere Laktaseaktivität einen Selektionsvorteil (Mineralstoffe, Nährwert) für diese Gruppen bot.[3]
PRE ist ja auch aus Kuhmilch gewonnen. Wie sie es in Pulverform kriegen, will ich gar nicht wissen. :oops: Mir persönlich behagt Kuhmilch mehr, es ist "natürlicher". Gut, wenn ich nicht stillen würde, würde meine Vernunft und bisheriges Wissen sagen, PRE nehmen.
Rund um die Milch
Stillkinder brauchen keine Tiermilch, sie bekommen ja bereits Menschenmilch. Der Verzehr geringer Mengen Tiermilch und Milchprodukte (z.B. wenig Kuhmilch im Brei, Sahne im Gratin, etwas Käse und Joghurt,…) ist ab dem Beikoststart erlaubt, aber bietet auch keine Vorteile, wenn noch häufig gestillt wird.

Im ersten Lebensjahr ist Muttermilch als Hauptnahrungsmittel vorgesehen. Solange noch mindestens 2 mal in 24 Stunden gestillt wird, sind keine weiteren Milchprodukte notwendig. Für bereits abgestillte Kleinkinder werden pro Tag 2 Milchportionen empfohlen (z.B. morgens ein Glas Milch und abends ein Käsebrot, oder morgens ein Müsli mit Milch und nachmittags einen Joghurt usw.). Aber auch milchfreie Ernährung ist ab dem 1. Geburtstag problemlos möglich, wenn das Kind auf anderem Wege genug Calcium und Eiweiß bekommt.
Ausführliche Info zu künstlicher Säuglingsmilch gibt's hier.
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 6&t=124805
Danke für Deine ausführliche Antwort zu der Milch! :D

Gestillt hätte ich ihn noch länger (als 15 Monate), bloß hat er eines morgens immer den Kopf weggedreht und am nächsten Tag wieder...
Ich war überhaupt nicht glücklich drüber, aber er hat das Abstillen nunmal entschieden. Und hat auch nie wieder Anstalten gemacht, es nochmal zu probieren.

Jetzt sind wir voll vom Thema Hafermilch abgekommen :wink:
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Re: Grenze für Hafermilch?

Beitrag von klimaforscherin »

Ach, ich hab doch bloß geklaut, ääähm, zitiert.
Aber lecker ist sie schon :wink:
Grüße
klimaforscherin
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