Ich bin gefangen im Beikostdschungel... bin sooo unsicher. Und zwar sitzt unser Spätzchen jetzt immer auf meinem Schoß wenn wir essen und wenn ich ihm was hinhalte schnappt er es sich, steckt es sich in den Mund und lutscht drauf rum oder "kaut" etwas ab wenn es weich genug ist. Laut Windelinhalt ist schon etwas im Magen angekommen
Also ich würde schon sagen dass er langsam beikostreif ist (im Gegensatz zu vor zwei Wochen oder so wo ich schonmal gepostet habe).
Jetzt stellt sich die Frage der Fragen: Wie geht es weiter? Habe ich wirklich die Zeit und die Geduld reines 100% BLW zu machen oder doch Fingerfood und z.B. eine Breimahlzeit am Tag. Warum ich Bedenken habe?
1. Ich glaube, dafür kochen wir einfach nicht gesund genug *zugeb*
2. Wie macht ihr das mit den Uhrzeiten? Weil wir essen unsere Hauptmahlzeit oftmals erst abends wenn mein Mann nach Hause kommt (oft erst dann wenn der Kleine schon fast ins Bett geht)... Setzt ihr euch dann mittags hin und esst mit dem Baby schonmal "ein bisschen" damit es das Gefühl hat am Familientisch zu sein? Oder gebt ihr einfach was alleine? Wäre dann ja aber auch so wie bei Brei...
3. Ich habe kein Problem damit dass Mahlzeiten nicht oder nur langsam ersetzt werden. Aber ganz ehrlich wenn mein Kind mit nem Jahr oder so immernoch alle 2h stillen möchte wäre mir das glaube ich doch etwas viel... kann ich aber jetzt noch nicht ganz beurteilen, da er ja noch nicht so alt ist und sowieso noch vollgestillt wird.
4. So ein Anhaltspunkt am Tag wo das Kind merkt "jetzt gibts was zu essen" fänd ich glaube ich als Ritual ganz gut.
Ich tendiere irgendwie dazu, Fingerfood zu geben und einmal täglich nen Brei, zB GOB oder sowas... macht das jemand? Wie klappt es? Bin so unsicher, möchte ja das Beste für mein Kind, aber irgendwie habe ich meinen Mutterinstinkt zwischen Broschüren, BLW, Ratschlägen und Breikoller verloren
Vielleicht denke ich auch mal wieder (wie so oft) zu kompliziert