Frühchen und die Beikost

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Winterkätzchen
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Frühchen und die Beikost

Beitrag von Winterkätzchen »

Huhu,

jetzt muss ich mich nach langen mitlesen auch mal mit einer Frage zu Wort melden.

Erstmal kurz zur Situation. Am 21.8.12 kam unser Sohn in der SWW 25+4 mit 850g zur Welt. Mittlerweile ist er vollgestillt und wiegt gute 5930g.^^
Wir haben hart dafür gekäpft das das mit dem stillen so klappt und vom Krankenhaus die Info erhalten,das wir vollstillen sollen bis er korrigierte 6 Monate ist (ET wäre 30.11. gewesen also ab 30.5). Nun liegt mi aber der Kindrarzt in den Ohren wir sollen endlich mit Beikost anfangen. Der Darm arbeitet schließlich schon lange und daher rechnet man laut ihm bei Brei nicht ab korrigierten Alter.

Was mach ich nu? Mein Spatz nimmt wenn ich drauf bestehe 3 Löffel Kürbisbrei mit hängen und würgen, wirkt aber nicht glücklich damit. Ich bin ganz verunsichert ob ich ihm nun was vorenthalte wenn ich noch weiter vollstille oder eher wenn ich jetzt die Beikost durchsetze. Vielleicht könnt ihr mir etwas raten.


Gruß Winterkätzchen
Gartenprinzessin
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Re: Frühchen und die Beikost

Beitrag von Gartenprinzessin »

Du gibst dir die Antwort doch quasi schon selbst. Er wirkt auf dich mit dem Brei unglücklich. Warte einfach ab, bis er von selbst Interesse am Essen zeigt, dann ist er auch "reif" dafür.
Die Bereitschaft zum Essen kann man mMn nicht an einem bestimmten Alter festmachen, sondern ist von Kind zu Kind individuell.
Liebe Grüße
Gartenprinzessin mit großer Tochter (2007) und zwei Pubertieren (2011/2013)
Aditi
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Re: Frühchen und die Beikost

Beitrag von Aditi »

mein frühchen wollte erst mit einem jahr so richtig essen, vorher war es eine quälerei. sie hat brei wenn überhaupt, nur vom papa genommen.
ich würde das heute anders machen (war beim 2. kind dann auch entspannter), mich nach ihr orientieren, nicht weniger stillen und dem kiA erzählen, was er hören will :roll: :wink: .
Liebe Grüße von Aditi mit zwei Mäusen (2006 und 2010)
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UmmSumeya
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Re: Frühchen und die Beikost

Beitrag von UmmSumeya »

Aditi hat geschrieben:mein frühchen wollte erst mit einem jahr so richtig essen, vorher war es eine quälerei. sie hat brei wenn überhaupt, nur vom papa genommen.
ich würde das heute anders machen (war beim 2. kind dann auch entspannter), mich nach ihr orientieren, nicht weniger stillen und dem kiA erzählen, was er hören will :roll: :wink: .
:P
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sandywa
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Re: Frühchen und die Beikost

Beitrag von sandywa »

Huhu!

Meine Kleine mag auch keinen Brei, da gehen auch nur drei Löffel (Gemüse sowieso nicht). Mein Kinderarzt ist da zum Glück auch entspannt und sagt nur, immer mal wieder anbieten. Sie nimmt aber dafür etwas Fingerfood, also mal etwas Brötchen, eine Nudel oder sowas. Schau doch mal, vielleicht mag Dein Baby ja so was. Zwingen kannst Du es doch eh nicht zum Brei, also würde ich mir da keinen Stress machen und es lassen.

Aber ich versteh Dich schon, man ist da verunsichert, wenn alle anderen Brei essen und dann einem immer noch rein geredet wird, fängt man wieder an zu zweifeln, ob man alles richtig macht. Das geht mir auch immer mal wieder so. :? Ich habe zu meiner Beruhigung dann auch noch das Buch "Mein Kind will nicht essen" von Gonzales gelesen.

LG Sandra
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asujakin
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Re: Frühchen und die Beikost

Beitrag von asujakin »

Winterkätzchen hat geschrieben:Huhu,

jetzt muss ich mich nach langen mitlesen auch mal mit einer Frage zu Wort melden.

Erstmal kurz zur Situation. Am 21.8.12 kam unser Sohn in der SWW 25+4 mit 850g zur Welt. Mittlerweile ist er vollgestillt und wiegt gute 5930g.^^
Wir haben hart dafür gekäpft das das mit dem stillen so klappt und vom Krankenhaus die Info erhalten,das wir vollstillen sollen bis er korrigierte 6 Monate ist (ET wäre 30.11. gewesen also ab 30.5). Nun liegt mi aber der Kindrarzt in den Ohren wir sollen endlich mit Beikost anfangen. Der Darm arbeitet schließlich schon lange und daher rechnet man laut ihm bei Brei nicht ab korrigierten Alter.

Was mach ich nu? Mein Spatz nimmt wenn ich drauf bestehe 3 Löffel Kürbisbrei mit hängen und würgen, wirkt aber nicht glücklich damit. Ich bin ganz verunsichert ob ich ihm nun was vorenthalte wenn ich noch weiter vollstille oder eher wenn ich jetzt die Beikost durchsetze. Vielleicht könnt ihr mir etwas raten.


Gruß Winterkätzchen

Sein Darm sei reif dazu? Grrr...die lieben Kinderärzte...

Ich hab auch ein Frühchen und ich kann dir nur eines raten: HÖRE AUF DEIN KIND und auf sonst niemanden!

Irgendwann wird es anfangen dir das Essen vom Teller zu klauen und es sich in den Mund zu stopfen (sofern motorisch möglich und keine Behinderungen etc vorliegen natürlich) - Ein Kind braucht überhaupt keinen Brei! Sondern ein Kind kann selbst ganz gut entscheiden wann es soweit ist und mampft dann selbst am Essen rum - auch Frühchen.

Denn für Frühchen gilt wie für alle anderen auch: Jedes Kind hat sein eigenes Tempo! Falls dich das Thema interessiert, bemüh doch mal die Suche nach "Baby led weaning" (auch auf youtube) - das ist sehr interessant - AUCH (oder gerade) für Frühcheneltern.

Ich weiß selbst wie schwer es ist mit einem Frühchen aus dieser "ärztlichen Fremdbestimmung" auszubrechen...
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zwieback
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Re: Frühchen und die Beikost

Beitrag von zwieback »

mein frühchen futterte los wie eine große und ersetze schnell die Mumi durch festes essen

mein reifgeborenes baby aß 13monate nix

solange dein kind gedeihnt und glücklich ist mit stillen still es.
lass den KiA reden.
im ersten jahr wurde uns immer gesagt sollen wir das alter korriegieren besonders bei impfungen.
Trageberaterin Clauwi GK 80/09 und AK 05/10

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awa
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Re: Frühchen und die Beikost

Beitrag von awa »

arbeite mit dem korrigierten alter und folge deiner beobachtung. gerade so ein mini-frühchen braucht seine zeit!
ich hab ja "nur" ein 32+0 ssw frühchen, aber auch da waren die ärztemeinungen verschieden und vermehrt in richtung: zeit geben, alles kann ein bisschen länger brauchen.
und die oberärztin der kinderklinik hat fast einen freudentanz aufgeführt, als sie hörte, dass söhnchen mit 14 monaten (korrigiert 12) noch gestillt wurde. habe so eine freunde bis dato noch nicht an einer kinderärztin gesehen.
AFS-Stillberaterin


Ich hab keine Erfahrung im Muttersein. Keine Anleitung, keine Einarbeitungszeit, kein Failsafe. Ich weiß also *die ganze Zeit über nicht* ob ich es "richtig" mache.
Und: ich habe nur den einen Versuch.
honigtopf2010
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Re: AW: Frühchen und die Beikost

Beitrag von honigtopf2010 »

Ich finde die Info des KH sinnvoll. Sie sind in dem Fall die Spezialisten. Hinzu käme für mich der Aspekt der Beikostreife. Klingt ja nicht danach. Sicherlich profitiert dein Kind noch sehr vom Stillen.
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
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