Meiner Erfahrung nach gibt es in jeglicher Betreuung IRGENDWAS, was mich stört / stören würde. Wenn ansonsten alles andere passt und perfekt scheint (!), würde ich dieses Problem erst einmal hinten an stellen. Und wenn Kind dann tatsächlich in der KiTa ist, nochmal neu überdenken. Entweder es ist dann das einzige, was Euch stört und ihr drüber wegseht, oder es stören Euch so viele Sachen, dass das dann der Tropfen ist, der das Fass zum Überlaufen bringt. Oder Euer Kind trinkt sowieso kategorisch nur Wasser, oder nur Milch oder oder oder...
Aber nach meiner Erfahrung kann man Zucker ab Beginn einer Betreuung leider kaum vermeiden. Und sei es, dass die Kinder selbst gezuckerte Sachen mitbringen, und dann untereinander tauschen oder probieren lassen (so ist es bei unserer TaMu. Das eine Kind bringt für meine Begriffe unglaubliche Mengen Süßigkeiten mit, die TaMu konfisziert schon das meiste, aber.... *seufz*).
Wir sind bei Zucker nicht pedantisch. Wir achten auf zuckerfrei, aber verbieten nicht kategorisch. Mit dem Effekt, dass wir ein Kind haben, das Naturjoghurt liebt, das Buttermilch trinkt... (Und leider auch Schokolade liebt. Aber das hätten die Großeltern vor Weihnachten auch allein geschafft, da hätte es die Betreuung gar nicht gebraucht. Aber bei uns gibt es einfach keine Schokolade, von daher ist das im Alltag kein Thema).
Alternative kann sein, dass ihr streng kategorisch verbietet, und dieses Verbot auch durchzieht und durchsetzt und überwacht. In meinem Bekanntenkreis ist ein Kind (jetzt knapp 2), das strenges Schokoladenverbot hat (aber nur Schoko, nicht Zucker allgemein), und die Mutter wacht darüber wie eine Löwin, und hat es scheinbar auch in der KiTa durchgesetzt. Hätte ich weder Lust noch Energie dazu, aber bisher scheint es funktioniert zu haben.
Gezucker Saft in Kita
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Re: Gezucker Saft in Kita
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Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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08u11
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Re: Gezucker Saft in Kita
Sehe ich auch so. Sowohl Süßigkeiten als auch Saft sind in gewissen Mengen auch völlig in Ordnung. Aber: eben nur in gewissen Mengen. Deshalb gibt's hier durchaus Saft: für schnelle Energie, ein paar Vitamine, ... oder auch weil's einfach mal gut schmeckt. Aber nicht zum normalen Durstlöschen. Da gibt's nur Wasser, allenfalls Tee ohne Zucker. Klar, Saftschorle ist verdünnt. Trotzdem wäre mir das zuviel Zucker, der da regelmäßig um die Zähne fließt und der Gewöhnungsfaktor zu groß. Ein Glas Schorle oder Saft zum Mittagsessen okay, aber regelmäßig?Sakura hat geschrieben: Aber nach meiner Erfahrung kann man Zucker ab Beginn einer Betreuung leider kaum vermeiden.
Saft hat übrigens immer sehr viel (Frucht-)Zucker. Wenn dem Saft in der KiTa noch extra Zucker zugesetzt ist, hätte ich da weniger Bedenken wegen der Süße (die hat er eh), sondern eher deshalb weil ich befürchte, dass das Ding gepanscht ist.
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Re: Gezucker Saft in Kita
Stimmt, das war auch mein erster Gedanke: wenn dem Saft Zucker zugesetzt ist, dann ist das kein hochwertiger Saft, im Gegenteil.08u11 hat geschrieben:Wenn dem Saft in der KiTa noch extra Zucker zugesetzt ist, hätte ich da weniger Bedenken wegen der Süße (die hat er eh), sondern eher deshalb weil ich befürchte, dass das Ding gepanscht ist.
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Re: Gezucker Saft in Kita
Richtig, deswegen fragte ich ja die Threadstarterin was sie nun genau stört.Sakura hat geschrieben:Stimmt, das war auch mein erster Gedanke: wenn dem Saft Zucker zugesetzt ist, dann ist das kein hochwertiger Saft, im Gegenteil.08u11 hat geschrieben:Wenn dem Saft in der KiTa noch extra Zucker zugesetzt ist, hätte ich da weniger Bedenken wegen der Süße (die hat er eh), sondern eher deshalb weil ich befürchte, dass das Ding gepanscht ist.
Aber hier fängt genau das Problem an, es gibt sehr wenige KiTas mit hochwertigem Essen.
Und ich gestehe, es fiel mir anfangs sehr schwer da große Abstriche zu machen, aber wenn man nicht das Glück hat und eine KiTa mit hochwertigem Bioessen (also nicht nur bio sondern AUCH hochwertig) in der Nähe hat und später dann auch einen solchen Hort etc., dann bleibt einem nichts anderes übrig als das eben zu akzeptieren oder sein Kind nicht betreuuen zu lassen.
Aber überhaupt Saft zu geben, halte ich persönlich für total unnötig. Gar bei einem 1jährigem Kind.
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Re: Gezucker Saft in Kita
Ich muss hier mal gestehen, dass wir auch in die Saftfalle getappt sind. Kind hat sehr sehr lang nur Wasser getrunken, geschätzt bis 18 Monate. Mein Mann und ich trinken ebenfalls Leitungswasser, aber mit einem Schluck Saft drin. Ich würde das fast nicht Saftschorle nennen wollen, ich nehme Saft zu Wasser 1:5 geschätzt. Aber Kind sieht das immer, und irgendwann wollte sie das auch so. Kräutertee trinken wir beide kaum, ich trinke Rooibostee, den trinkt Kind jetzt ab und zu ganz gern mal kalt. Aber sonst schon gern Wasser mit Saft, wie Mama das auch macht.
Aber: mein Saft ist eben 100% Saft, nicht aus Konzentrat. Daher habe ich ein bissl schlechtes Gewissen, aber denke mir, es könnte schlimmer sein, nämlich mit minderwertigem Saft. Vor allem weil man minderwertigen Saft meiner Erfahrung nach nicht so stark verdünnen kann, dann schmeckt es nicht mehr, man muss also zu allem Überfluss auch noch mehr vom Zuckersaft nehmen.
Aber: mein Saft ist eben 100% Saft, nicht aus Konzentrat. Daher habe ich ein bissl schlechtes Gewissen, aber denke mir, es könnte schlimmer sein, nämlich mit minderwertigem Saft. Vor allem weil man minderwertigen Saft meiner Erfahrung nach nicht so stark verdünnen kann, dann schmeckt es nicht mehr, man muss also zu allem Überfluss auch noch mehr vom Zuckersaft nehmen.
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Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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