Kann ich mein sehr zartes Baby doch noch voll stillen?
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
-
schokominza122
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 302
- Registriert: 22.02.2013, 22:51
Kann ich mein sehr zartes Baby doch noch voll stillen?
Hallo!
Ich freue mich sehr dieses Forum gefunden zu haben, auch wenn es vielleicht schon etwas spät ist, und hoffe hier Hilfe bekommen zu können.
Meine Süße wurde am 2.11.12 mit 3110g, leider letztendlich doch per Kaiserschnitt geboren und hatte das Pech sich direkt im Krankenhaus
eine bakterielle Infektion einzufangen. Sie kam dann, 24 Stunden alt, für die nächsten 10 Tage in die Kinderklinik eines anderen Krankenhauses und ich konnte leider
nicht mit dorthin verlegt werden. Dort bekam sie dann künstliche Milch gefüttert. Den ersten Tag dort durfte ich sie weder aus dem Inkubator
nehmen noch anlegen und unsere Versuche danach waren recht schwierig und haben nicht so gut geklappt. Sie war wohl auch sehr schwach...
Wir haben es aber immer wieder versucht.
Dann habe ich durch die ganze Sorge keinen richtigen Milcheinschuss bekommen, zumindest hieß es immer das meine Milch nicht reicht.
Alles Mögliche habe ich versucht um meine Milch zu steigern und nichts hat so richtig geholfen. Meine Tochter ist nach dem sie dann in dem anderen
KH war immer zugefüttert worden und ich habe abgepumpt und das hat sie immerhin bekommen.
Zu Hause haben wir erst mal versucht die Fläschchen zu reduzieren und ganz viel anzulegen. Das mit dem Andocken
klappte dann besser, aber sie trank/trinkt immer nur sehr kurz und dafür oft. Aber es ging ihr augenscheinlich mit weniger Zufüttern nicht gut und die
Hebamme meinte wir müssen wieder mehr zufüttern. Das hat mich sehr traurig gemacht.
Sie hat dann bald sehr gerne aus der Brust getrunken, aber halt nie genug für sie.
Bei der U3 wog sie 4300g. Kurz vor Weihnachten mochte sie dann keine Flasche mehr, kaute nur noch auf dem Sauger und brüllte aber vor Hunger.
Meine Hebamme hatte mir ein Brusternährungsset dagelassen und das habe ich dann in meiner Verzweiflung verwendet. Seit dem benutzen wir das nur
noch und es gibt keine Flasche mehr. Allerdings klappte das "Stillen" damit auch nie wirklich gut. Sie dockt immer wieder ab und beschwert sich laut und es dauert ewig. Es ist für uns beide sehr anstrengend und ich war schon oft kurz davor alles hinzuschmeissen. Wir konnten das BES aber auf 2x am Tag reduzieren.
Ich habe auch einmal ein Stillprotokoll gemacht und da kam raus, dass sie ein Drittel von dem was sie zu sich nimmt (ca. 600ml) mit dem BES trinkt, den Rest
aus der Brust. Aber nach wie vor trinkt sie sehr kurz an der Brust. Nachts haben wir nie zugefüttert und zum Teil hat sie sogar durchgeschlafen. Da hatte es immer gut geklappt. Die letzten Nächte waren jedoch nicht so gut. Sie ist öfter wach geworden und hat getrunken und danach noch ein bißchen gemeckert.. Aber das BES haben wir nicht benutzt.
Mein Mäuschen ist sehr zart, das war sie von Anfang an. Heute war die U4, sie wiegt jetzt 5250g bei 66cm und hat kein bißchen Speck, ist aber topfit und der Kinderarzt meinte wir sollen jetzt mit Beikost anfangen, damit sie mehr zunimmt. Ich habe aber nicht das Gefühl das meine Kleine schon soweit ist.
Ich habe heute die dickeren Schläuche für das BES ausprobiert und siehe da das Trinken hat anstatt 45 Min. - 1 Stunde nur 10-15 Min. gedauert und sie hat direkt 150ml getrunken und auch erheblich weniger geweint dabei.
Ich denke jetzt, dass es wahrscheinlich gar nicht an meiner mangelnden Milch liegt. Sie trinkt gerne aus der Brust, aber es soll dann auch fließen. Deswegen trinkt sie nur so kurz aus der Brust und macht mit dem BES mit dünnem Schlauch so ein Theater. Wahrscheinlich hat sich aber meine Brust an ihren Bedarf aber auch schon angepasst.
Ich wünsche mir so sehr sie voll zu stillen, sie damit satt und zufrieden und auch runder zu bekommen. Es wäre so schön ohne das BES auszukommen.
Hab ich noch eine Chance es ohne BES zu schaffen und sie so auch noch zunehmen zu lassen? Sie ist wirklich sehr dünn und sollte an Gewicht zulegen. Oder muss ich mich damit abfinden, dass für uns der Zug abgefahren ist oder nie gehalten hat? Meine Hebamme kommt nicht mehr zu uns und war glaube ich auch am Ende ihres Lateins oder zumindest überfragt.
Entschuldigt den langen Text, die Geschichte ist denke ich wichtig...
Kann mir jemand helfen? Ich hoffe ich hab nichts vergessen...
Ich freu mich über eine Antwort!
Liebe Grüße von Schoko
U1 am 2.11.12 - 3110g / 56 cm im Geburtskrankenhaus
U2 am 6.11.12 - 3430 g / ca 53cm in der Kinderklinik
U3 am 6.11.12 - 4315g/ 56 cm in der Kinderarztpraxis
U4 am 22.2.13 - 5250g/ 66 cm in der Kinderarztpraxis
Ich freue mich sehr dieses Forum gefunden zu haben, auch wenn es vielleicht schon etwas spät ist, und hoffe hier Hilfe bekommen zu können.
Meine Süße wurde am 2.11.12 mit 3110g, leider letztendlich doch per Kaiserschnitt geboren und hatte das Pech sich direkt im Krankenhaus
eine bakterielle Infektion einzufangen. Sie kam dann, 24 Stunden alt, für die nächsten 10 Tage in die Kinderklinik eines anderen Krankenhauses und ich konnte leider
nicht mit dorthin verlegt werden. Dort bekam sie dann künstliche Milch gefüttert. Den ersten Tag dort durfte ich sie weder aus dem Inkubator
nehmen noch anlegen und unsere Versuche danach waren recht schwierig und haben nicht so gut geklappt. Sie war wohl auch sehr schwach...
Wir haben es aber immer wieder versucht.
Dann habe ich durch die ganze Sorge keinen richtigen Milcheinschuss bekommen, zumindest hieß es immer das meine Milch nicht reicht.
Alles Mögliche habe ich versucht um meine Milch zu steigern und nichts hat so richtig geholfen. Meine Tochter ist nach dem sie dann in dem anderen
KH war immer zugefüttert worden und ich habe abgepumpt und das hat sie immerhin bekommen.
Zu Hause haben wir erst mal versucht die Fläschchen zu reduzieren und ganz viel anzulegen. Das mit dem Andocken
klappte dann besser, aber sie trank/trinkt immer nur sehr kurz und dafür oft. Aber es ging ihr augenscheinlich mit weniger Zufüttern nicht gut und die
Hebamme meinte wir müssen wieder mehr zufüttern. Das hat mich sehr traurig gemacht.
Sie hat dann bald sehr gerne aus der Brust getrunken, aber halt nie genug für sie.
Bei der U3 wog sie 4300g. Kurz vor Weihnachten mochte sie dann keine Flasche mehr, kaute nur noch auf dem Sauger und brüllte aber vor Hunger.
Meine Hebamme hatte mir ein Brusternährungsset dagelassen und das habe ich dann in meiner Verzweiflung verwendet. Seit dem benutzen wir das nur
noch und es gibt keine Flasche mehr. Allerdings klappte das "Stillen" damit auch nie wirklich gut. Sie dockt immer wieder ab und beschwert sich laut und es dauert ewig. Es ist für uns beide sehr anstrengend und ich war schon oft kurz davor alles hinzuschmeissen. Wir konnten das BES aber auf 2x am Tag reduzieren.
Ich habe auch einmal ein Stillprotokoll gemacht und da kam raus, dass sie ein Drittel von dem was sie zu sich nimmt (ca. 600ml) mit dem BES trinkt, den Rest
aus der Brust. Aber nach wie vor trinkt sie sehr kurz an der Brust. Nachts haben wir nie zugefüttert und zum Teil hat sie sogar durchgeschlafen. Da hatte es immer gut geklappt. Die letzten Nächte waren jedoch nicht so gut. Sie ist öfter wach geworden und hat getrunken und danach noch ein bißchen gemeckert.. Aber das BES haben wir nicht benutzt.
Mein Mäuschen ist sehr zart, das war sie von Anfang an. Heute war die U4, sie wiegt jetzt 5250g bei 66cm und hat kein bißchen Speck, ist aber topfit und der Kinderarzt meinte wir sollen jetzt mit Beikost anfangen, damit sie mehr zunimmt. Ich habe aber nicht das Gefühl das meine Kleine schon soweit ist.
Ich habe heute die dickeren Schläuche für das BES ausprobiert und siehe da das Trinken hat anstatt 45 Min. - 1 Stunde nur 10-15 Min. gedauert und sie hat direkt 150ml getrunken und auch erheblich weniger geweint dabei.
Ich denke jetzt, dass es wahrscheinlich gar nicht an meiner mangelnden Milch liegt. Sie trinkt gerne aus der Brust, aber es soll dann auch fließen. Deswegen trinkt sie nur so kurz aus der Brust und macht mit dem BES mit dünnem Schlauch so ein Theater. Wahrscheinlich hat sich aber meine Brust an ihren Bedarf aber auch schon angepasst.
Ich wünsche mir so sehr sie voll zu stillen, sie damit satt und zufrieden und auch runder zu bekommen. Es wäre so schön ohne das BES auszukommen.
Hab ich noch eine Chance es ohne BES zu schaffen und sie so auch noch zunehmen zu lassen? Sie ist wirklich sehr dünn und sollte an Gewicht zulegen. Oder muss ich mich damit abfinden, dass für uns der Zug abgefahren ist oder nie gehalten hat? Meine Hebamme kommt nicht mehr zu uns und war glaube ich auch am Ende ihres Lateins oder zumindest überfragt.
Entschuldigt den langen Text, die Geschichte ist denke ich wichtig...
Kann mir jemand helfen? Ich hoffe ich hab nichts vergessen...
Ich freu mich über eine Antwort!
Liebe Grüße von Schoko
U1 am 2.11.12 - 3110g / 56 cm im Geburtskrankenhaus
U2 am 6.11.12 - 3430 g / ca 53cm in der Kinderklinik
U3 am 6.11.12 - 4315g/ 56 cm in der Kinderarztpraxis
U4 am 22.2.13 - 5250g/ 66 cm in der Kinderarztpraxis
Novembermaus ´12
"Das Leben ist eine gigantische Lotterie, bei der nur die Gewinnerlose sichtbar sind. Du bist so ein Gewinnerlos!"Jostein Garder
"Das Leben ist eine gigantische Lotterie, bei der nur die Gewinnerlose sichtbar sind. Du bist so ein Gewinnerlos!"Jostein Garder
- 4mm
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2449
- Registriert: 16.10.2008, 17:39
- Wohnort: NRW - DE
Re: AW: Kann ich mein sehr zartes Baby doch noch voll stille
Hallo,
Ich bin heute den ganzen Tag unterwegs und gerade auch nur mit dem Handy hier, möchte dir aber Mut machen deine Tochter immer weiter anzulegen.
Meine Große kam bei 29+2 zur Welt und ich habe sie nach vielen Wochen und Schwierigkeiten auch vollgestillt. Unter http://www.johanna.ralfunduta.de/stillen.html habe ich damals eine Zusammenfassung unserer Stillgeschichte geschrieben, vielleicht motiviert dich das ja ein bisschen
* jetzt auch mit Tapatalk hier *
Ich bin heute den ganzen Tag unterwegs und gerade auch nur mit dem Handy hier, möchte dir aber Mut machen deine Tochter immer weiter anzulegen.
Meine Große kam bei 29+2 zur Welt und ich habe sie nach vielen Wochen und Schwierigkeiten auch vollgestillt. Unter http://www.johanna.ralfunduta.de/stillen.html habe ich damals eine Zusammenfassung unserer Stillgeschichte geschrieben, vielleicht motiviert dich das ja ein bisschen
* jetzt auch mit Tapatalk hier *
Liebe Grüße,
4mm
ClauWi®-Trageberaterin
4mm
ClauWi®-Trageberaterin
-
Angora
Re: Kann ich mein sehr zartes Baby doch noch voll stillen?
Hallo Schoko!
Mit bes hab ich selber keine Erfahrung, aber schon gelesen, dass es später auch ohne geht! Deine milchmenge richtet sich ja nach der Nachfrage...ich drück dir die Daumen, dass das noch klappt! Und dir schreiben bestimmt ja noch die stillberaterinnen!
aber jetzt mal zum Gewicht deines Kindes u den aussagen zur beikost, so Sachen machen mich ja wütend. Mein Sohn war/ist genauso zart (bzw hatte er zur u2 deutlich weniger als bei der Geburt, damals 3,2kg gewogen!), er hatte nie babyspeck, lag/liegt gewichtsmäßig immer auf der alleruntersten perzentile, ist aber topfit. Und er ist einfach so ein schmales, kleines zierliches Kind. Ich war's genauso! Meine kinderärztin ist da aber gottseidank entspannt, macht die Gesundheit nicht nur am Gewicht fest u so konnte ich ihn auch 18 vollstillen, also keine beikost (allerdings weil er nix wollte) ich hoffe, du lässt dich also da nicht allzu sehr verunsichern. Und wenn du ja das Gefühl hast, dein Kind sei noch nicht reif für beikost, wird das sicher stimmen. Wer weiß denn mehr über ein Kind bescheid als seine Mutter.
Mit bes hab ich selber keine Erfahrung, aber schon gelesen, dass es später auch ohne geht! Deine milchmenge richtet sich ja nach der Nachfrage...ich drück dir die Daumen, dass das noch klappt! Und dir schreiben bestimmt ja noch die stillberaterinnen!
aber jetzt mal zum Gewicht deines Kindes u den aussagen zur beikost, so Sachen machen mich ja wütend. Mein Sohn war/ist genauso zart (bzw hatte er zur u2 deutlich weniger als bei der Geburt, damals 3,2kg gewogen!), er hatte nie babyspeck, lag/liegt gewichtsmäßig immer auf der alleruntersten perzentile, ist aber topfit. Und er ist einfach so ein schmales, kleines zierliches Kind. Ich war's genauso! Meine kinderärztin ist da aber gottseidank entspannt, macht die Gesundheit nicht nur am Gewicht fest u so konnte ich ihn auch 18 vollstillen, also keine beikost (allerdings weil er nix wollte) ich hoffe, du lässt dich also da nicht allzu sehr verunsichern. Und wenn du ja das Gefühl hast, dein Kind sei noch nicht reif für beikost, wird das sicher stimmen. Wer weiß denn mehr über ein Kind bescheid als seine Mutter.
- Morgaine47
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3740
- Registriert: 04.11.2010, 22:40
- Wohnort: Zwischen Sinsheim und Mosbach
Re: Kann ich mein sehr zartes Baby doch noch voll stillen?
Hast Du noch mehr Wiegedaten vielleicht von der Hebamme? Denn soviel habe ich hier schon gelernt, dass das zuwenig Daten zum Auswerten sind. Ich vermute der Vorschlag der Mods wird sein erst mal 2 oder 3 Wochen lang zuverlässige Gewichtsdaten zu bekommen inkl. Angaben zu Stillhäufigkeit, Zufüttermenge, Pipi- und Kakawindeln.
Ich habe hier gelernt, dass Beikost weniger Kalorien hat als MuMi, aber man kann Zufüttermenge auch durch Beikost verringern in dem das Kidn die zusätzlichen Kalorien über hochkalorische Beikost bekommt statt über Pre-Milch. Aber das Kind sollte schon bereit dafür sein. Aber auch dazu werden die Mods sicher noch was sagen. Auf jeden Fall bist Du bei ihnen in guten Händen.
Ich habe hier gelernt, dass Beikost weniger Kalorien hat als MuMi, aber man kann Zufüttermenge auch durch Beikost verringern in dem das Kidn die zusätzlichen Kalorien über hochkalorische Beikost bekommt statt über Pre-Milch. Aber das Kind sollte schon bereit dafür sein. Aber auch dazu werden die Mods sicher noch was sagen. Auf jeden Fall bist Du bei ihnen in guten Händen.
LG
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014
Live long and prosper - ClauWi-Trageberaterin (GK Mai 2011 & MK Juni 2012)
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014
Live long and prosper - ClauWi-Trageberaterin (GK Mai 2011 & MK Juni 2012)
-
jusl
- Jusl Almighty
- Beiträge: 16020
- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Kann ich mein sehr zartes Baby doch noch voll stillen?
Hallo und herzlich willkommen hier!
Da hattet Ihr ja wirklich einen fiesen Start. Getrennt in verschiedenen Krankenhäusern, das war sicher schwer. Vielen Dank für Deinen Bericht, ich habe noch einige kleinere Fragen und gehe mal der Reihe nach:
War das sämtlich künstliche Milch, die zugefüttert wurde, oder war da auch abgepumpte Muttermilch dabei?
(Denn diese Angabe ist evtl. zu ungenau:)
Wie oft in 24 Stunden stillt Ihr derzeit für gewöhnlich?
- bitte berichtigen. Hast Du noch weitere Wiegedaten, z.B. von der Hebamme, oder selbst gewogen? Falls ja, bitte ebenfalls angeben.
Vielen Dank und LG
Julia
Da hattet Ihr ja wirklich einen fiesen Start. Getrennt in verschiedenen Krankenhäusern, das war sicher schwer. Vielen Dank für Deinen Bericht, ich habe noch einige kleinere Fragen und gehe mal der Reihe nach:
Kannst Du Dich noch erinnern, wie viel ml Du täglich ungefähr zugefüttert hast als es ihr mit "weniger Zufüttern nicht gut ging"? Und auf wie viel ml täglich Ihr die Zufüttermenge dann wieder gesteigert habt?Dann habe ich durch die ganze Sorge keinen richtigen Milcheinschuss bekommen, zumindest hieß es immer das meine Milch nicht reicht.
Alles Mögliche habe ich versucht um meine Milch zu steigern und nichts hat so richtig geholfen. Meine Tochter ist nach dem sie dann in dem anderen
KH war immer zugefüttert worden und ich habe abgepumpt und das hat sie immerhin bekommen.
Zu Hause haben wir erst mal versucht die Fläschchen zu reduzieren und ganz viel anzulegen. Das mit dem Andocken
klappte dann besser, aber sie trank/trinkt immer nur sehr kurz und dafür oft. Aber es ging ihr augenscheinlich mit weniger Zufüttern nicht gut und die
Hebamme meinte wir müssen wieder mehr zufüttern. Das hat mich sehr traurig gemacht.
Sie hat dann bald sehr gerne aus der Brust getrunken, aber halt nie genug für sie.
War das sämtlich künstliche Milch, die zugefüttert wurde, oder war da auch abgepumpte Muttermilch dabei?
Wie viel ml fütterst Du derzeit bei diesen zwei Malen BES-Nutzung zu?Kurz vor Weihnachten mochte sie dann keine Flasche mehr, kaute nur noch auf dem Sauger und brüllte aber vor Hunger.
Meine Hebamme hatte mir ein Brusternährungsset dagelassen und das habe ich dann in meiner Verzweiflung verwendet. Seit dem benutzen wir das nur
noch und es gibt keine Flasche mehr. Allerdings klappte das "Stillen" damit auch nie wirklich gut. Sie dockt immer wieder ab und beschwert sich laut und es dauert ewig. Es ist für uns beide sehr anstrengend und ich war schon oft kurz davor alles hinzuschmeissen. Wir konnten das BES aber auf 2x am Tag reduzieren.
(Denn diese Angabe ist evtl. zu ungenau:)
Ich habe auch einmal ein Stillprotokoll gemacht und da kam raus, dass sie ein Drittel von dem was sie zu sich nimmt (ca. 600ml) mit dem BES trinkt, den Rest
aus der Brust.
Kannst Du die aktuelle Situation noch etwas genauer beschreiben? Wie genau gestaltet sich eine typische Stillmahlzeit? (Andockverhalten, Dranbleiben, Saugintensität, hast Du manchmal Schmerzen beim Stillen, wo genau im Mund liegt der Schlauch?)Allerdings klappte das "Stillen" damit auch nie wirklich gut. [...] Aber nach wie vor trinkt sie sehr kurz an der Brust.
Wie oft in 24 Stunden stillt Ihr derzeit für gewöhnlich?
In diesen Angaben steckt definitiv ein FehlerU1 am 2.11.12 - 3110g / 56 cm im Geburtskrankenhaus
U2 am 6.11.12 - 3430 g / ca 53cm in der Kinderklinik
U3 am 6.11.12 - 4315g/ 56 cm in der Kinderarztpraxis
U4 am 22.2.13 - 5250g/ 66 cm in der Kinderarztpraxis
Eine realistische Abschätzung Eurer Chancen auf volles Stillen ist sicher möglich, allerdings brauche ich dazu noch die fehlenden Angaben. Siehe auch unsere Grundinfo: "Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT?"Ich wünsche mir so sehr sie voll zu stillen, sie damit satt und zufrieden und auch runder zu bekommen. Es wäre so schön ohne das BES auszukommen.
Hab ich noch eine Chance es ohne BES zu schaffen und sie so auch noch zunehmen zu lassen? Sie ist wirklich sehr dünn und sollte an Gewicht zulegen. Oder muss ich mich damit abfinden, dass für uns der Zug abgefahren ist oder nie gehalten hat?
Vielen Dank und LG
Julia
-
Schokolotta
Re: Kann ich mein sehr zartes Baby doch noch voll stillen?
Hallo Julia und ihr anderen,
Ok ich geb die Hoffnung noch nicht auf. Vielen Dank erst mal für Eure Nachrichten! Ich fühle mich bei euch gut aufgehoben.
Ja, unser Anfang war sehr hart... Ich habe aber alles gegeben und war trotz frischem Kaiserschnitt den ganzen Tag bei Ihr und nur nachts im anderen Krankenhaus...
Also wir haben am Anfang, wenn ich mich richtig erinnere immer so 90ml Milch fertig gemacht und ihr das mit der Calmaflasche gegeben. Aber
das hat sie nicht immer ausgetrunken. Es wird pro Flaschenmahlzeit so um die 40-90ml gewesen sein, je nach dem wieviel sie daraus halt getrunken hat.
Es gab 3 Flaschenmahlzeiten bis dann die Hebamme meinte das sei zuwenig. Im Krankenhaus hatte sie ja fast nur die Flasche bekommen. Da hatte das mit dem
Anlegen und Andocken nicht wirklich gut geklappt. Sie war wohl durch die Infektion auch sehr schwach.
Leider weiß ich nicht mehr genau auf wieviele Fläschchen wir gesteigert haben. Das lief halt nach Bedarf. Ich denke es waren so 5-6 Fläschchen. Abgepumpte Milch hat sie zu Hause kaum bekommen. Ich habe zu Hause nicht mehr so lange abgepumpt und leider sind ein paar Flaschen auch im Kühlschrank vergessen worden. Das war natürlich ganz doof...Das meiste was ich in der Zeit abgepumpt habe waren 80ml. Aber sonst war es eher wenig, so zwischen 40ml und 60ml, beide Seiten zusammen.
Übrigens ist meine Brust eine Zeitlang, ich glaube im Dezember-Anfang Januar, regelmässig nachts ausgelaufen. Das hatte ich am Anfang nicht und jetzt auch nicht mehr. Ich konnte aber nie einen echten Unterschied spüren vor und nach dem Stillen. Nur Nachts nach der lange Pause war die Brust sehr prall.
Bei dem Stillprotokoll hatte sie 190ml aus dem BES und 400ml aus der Brust getrunken. Das ist aber schon ein paar Wochen her.
Bis gestern habe ich ihr mit dem BES und dem dünnen Schlauch 140 ml - 170ml angerührt. Manchmal hat sie dann nur 90 ml getrunken und manchmal
auch alles komplett leer gemacht. Das war aber eher neu, dass sie mehr getrunken hat. Meistens regte sie sich mit dem dünnem Schlauch immer ganz schwer auf, dockt ab und schreit, zappelt und trinkt dann weiter. Sie regt sich tierisch auf und es ist eine echte. eduldsprobes. Manchmal hab ichs dann auch aufgegeben und etwas anderes mit ihr gemacht um sie abzulenken. Gestern und heute habe ich wie gesagt den dickeren Schlauch benutzt und ihr das BES mit ca. 170 ml ganz voll
gemacht und sie hat das BES 1x gestern und 2x heute ziemlich schnell fast leer gemacht. Also so um die 150ml. und einmal nur 100ml.Ich hatte auch den Eindruck,
dass sie jetzt wo die Milch für sie schneller erreichbar ist auch öfter trinken möchte. Natürlich aus dem BES
. Und sie hat daraus im Gegensatz zu sonst sehr hastig getrunken und konzentriert. Übrigens füttere ich eine Anfangsmilch und keine Pre... Ich hoffe das ist OK. Hatte am Anfang gar nicht gesehen,
dass da ein Unterschied ist.
Zur Stillsituation: Es wird mit nachts so zwischen 6-7 Mal Stillen ohne BES sein. Sie dockt jetzt gut an, das ist gar kein Problem. Aber das Stillen ist sehr kurz. Wenn sie mit beiden Seiten 10 Minuten zusammen bekommt ist das schon wahnsinnig lang. Oft läuft es so, dass ich sie an der einen Seite anlege sie dann ganz kurz saugt , vielleicht 2-3 Mal, die Brustwarze schnalzen lässt, den Kopf zurück zieht und jammert/meckert. Dann lege ich sie an der anderen Seite an und dann trinkt sie länger bis sie wieder anfängt die Brustwarze schnalzen zu lassen. Sie fängt dann immer wieder an zu saugen und zieht den Kopf wieder weg. Dann wechsel ich noch mal die Seite, also dahin wo sie zuerst war und dann geht es genauso wie an der Seite vorher, eine zeitlang saugen und dann irgendwann den Kopf weg ziehen, Brustwarze schnalzen lassen und jammern und meckern. Dann bekommt sie beide Seiten noch mal ganz kurz, so lange wie sie es halt dann mitmacht. Manchmal wirft sie auch ihren ganzen Oberkörper zurück oder hält den Kopf weit weg von der Brust und schreit. Eigentlich ist sie danach nie zufrieden und weint/jammert/meckert. Dann geb ich ihr den Schnuller(ein Überbleibsel aus der Kinderklinik, da bin ich auch nicht gefragt worden ob ich damit einverstanden bin) und dann gibt sie sich entweder damit zufrieden oder es gibt richtig schlimm Alarm. Dann kriegt sie das BES noch hinter her. Nachts hatte es fast die ganze Zeit problemlos geklappt. Da hat sie ganz ohne Probleme getrunken und sogar durchgeschlafen. Das ist jetzt seit ein paar Tagen anders. Jetzt beschwert sie sich nachts auch, wenn es dann nicht mehr weiter geht und sie schläft nicht mehr durch. Sie kommt jetzt 3 Mal die Nacht. Tagsüber schläft sie selten sehr lange. Meistens eher nur 10-20 Minuten. Es sei den wir sind mit dem Tuch draußen unterwegs. Dann schläft sie immer so lange wie wir unterwegs sind. Können dann auch schon mal 2 Stunden zusammen kommen. Nach einem KiWa-Spaziergang schläft sie auch schon mal eine Stunde.
Zur Saugintensivität fällt mir schwer etwas zu sagen. Ich habe ja keinen Vergleich. Sie saugt schon mehr als die Pumpe, aber ich glaube doch recht leicht, aber immer etwa gleich stark. Nur jetzt mit dem dickeren Schlauch vielleicht kräftiger und/oder schneller.
Schmerzen beim Stillen hatte ich nur wie üblich am Anfang. Jetzt schon lange gar nicht mehr. Auch meinen Brustwarzen geht es gut.
Der Schlauch vom BES liegt ihr im Mundwinkel, wir benutzen noch immer Leukosilk zum befestigen, ohne gehts nicht.
Gewogen habe ich sie zwischendurch immer mal wieder, aber ich habs leider nicht notiert und ich glaube ich habe beim Wiegen auch einiges verkehrt gemacht. Mir hat auch keiner gesagt worauf ich da zu achten habe. Hab vorhin die Wiegeanleitung hier gelesen... und bin doch jetzt echt ziemlich enttäuscht von meinerHebamme. Bringt ja nix wenn sie mir eine Waage da lässt, aber nichts dazu erklärt. Das selbe mit dem BES, da hat sie mir auch nichts zu erklärt.
Hab den Fehler gefunden. U2 und U3 können ja schlecht am selben Tag sein.
U1 am 2.11.12 - 3110g / 56 cm im Geburtskrankenhaus
U2 am 6.11.12 - 3430 g / ca 53cm in der Kinderklinik
U3 am 6.12.12 - 4315g/ 56 cm in der Kinderarztpraxis
U4 am 22.2.13 - 5250g/ 66 cm in der Kinderarztpraxis
Im Moment hat sie 1-2x am Tag oder alle 2 Tage eine Kackawindel und eine Pipiwindel ungefähr 4-5 am Tag. Also eigentlich ist immer was drin wenn ich wickel. Vielleicht könnte ich noch öfter wickeln.
Beim Osteophat waren wir 2 Mal und er meinte, dass er bei Ihr keine Blockaden fühlen kann. Bei mir ist wohl mehr zu tun durch den Kaiserschnitt.
Ich selbst war ein Frühchen und immer ein sehr dünnes Kind. Mittlerweile bin ich moppelig
Mein Freund ist nur Haut und Knochen und sehr lang. Vielleicht kommt die Kleine nach ihrem Papa von der Statur?
OK, ich hoffe ich habe alles aufgeschrieben was ihr braucht und nix vergessen oder zu ungenau beschrieben. Uff, ist das kompliziert alles...
Bin auf Eure Antwort dazu gespannt! Danke schon mal! Ich finde dieses Forum toll!
Liebste Grüße
Schoko
Ok ich geb die Hoffnung noch nicht auf. Vielen Dank erst mal für Eure Nachrichten! Ich fühle mich bei euch gut aufgehoben.
Ja, unser Anfang war sehr hart... Ich habe aber alles gegeben und war trotz frischem Kaiserschnitt den ganzen Tag bei Ihr und nur nachts im anderen Krankenhaus...
Also wir haben am Anfang, wenn ich mich richtig erinnere immer so 90ml Milch fertig gemacht und ihr das mit der Calmaflasche gegeben. Aber
das hat sie nicht immer ausgetrunken. Es wird pro Flaschenmahlzeit so um die 40-90ml gewesen sein, je nach dem wieviel sie daraus halt getrunken hat.
Es gab 3 Flaschenmahlzeiten bis dann die Hebamme meinte das sei zuwenig. Im Krankenhaus hatte sie ja fast nur die Flasche bekommen. Da hatte das mit dem
Anlegen und Andocken nicht wirklich gut geklappt. Sie war wohl durch die Infektion auch sehr schwach.
Leider weiß ich nicht mehr genau auf wieviele Fläschchen wir gesteigert haben. Das lief halt nach Bedarf. Ich denke es waren so 5-6 Fläschchen. Abgepumpte Milch hat sie zu Hause kaum bekommen. Ich habe zu Hause nicht mehr so lange abgepumpt und leider sind ein paar Flaschen auch im Kühlschrank vergessen worden. Das war natürlich ganz doof...Das meiste was ich in der Zeit abgepumpt habe waren 80ml. Aber sonst war es eher wenig, so zwischen 40ml und 60ml, beide Seiten zusammen.
Übrigens ist meine Brust eine Zeitlang, ich glaube im Dezember-Anfang Januar, regelmässig nachts ausgelaufen. Das hatte ich am Anfang nicht und jetzt auch nicht mehr. Ich konnte aber nie einen echten Unterschied spüren vor und nach dem Stillen. Nur Nachts nach der lange Pause war die Brust sehr prall.
Bei dem Stillprotokoll hatte sie 190ml aus dem BES und 400ml aus der Brust getrunken. Das ist aber schon ein paar Wochen her.
Bis gestern habe ich ihr mit dem BES und dem dünnen Schlauch 140 ml - 170ml angerührt. Manchmal hat sie dann nur 90 ml getrunken und manchmal
auch alles komplett leer gemacht. Das war aber eher neu, dass sie mehr getrunken hat. Meistens regte sie sich mit dem dünnem Schlauch immer ganz schwer auf, dockt ab und schreit, zappelt und trinkt dann weiter. Sie regt sich tierisch auf und es ist eine echte. eduldsprobes. Manchmal hab ichs dann auch aufgegeben und etwas anderes mit ihr gemacht um sie abzulenken. Gestern und heute habe ich wie gesagt den dickeren Schlauch benutzt und ihr das BES mit ca. 170 ml ganz voll
gemacht und sie hat das BES 1x gestern und 2x heute ziemlich schnell fast leer gemacht. Also so um die 150ml. und einmal nur 100ml.Ich hatte auch den Eindruck,
dass sie jetzt wo die Milch für sie schneller erreichbar ist auch öfter trinken möchte. Natürlich aus dem BES
dass da ein Unterschied ist.
Zur Stillsituation: Es wird mit nachts so zwischen 6-7 Mal Stillen ohne BES sein. Sie dockt jetzt gut an, das ist gar kein Problem. Aber das Stillen ist sehr kurz. Wenn sie mit beiden Seiten 10 Minuten zusammen bekommt ist das schon wahnsinnig lang. Oft läuft es so, dass ich sie an der einen Seite anlege sie dann ganz kurz saugt , vielleicht 2-3 Mal, die Brustwarze schnalzen lässt, den Kopf zurück zieht und jammert/meckert. Dann lege ich sie an der anderen Seite an und dann trinkt sie länger bis sie wieder anfängt die Brustwarze schnalzen zu lassen. Sie fängt dann immer wieder an zu saugen und zieht den Kopf wieder weg. Dann wechsel ich noch mal die Seite, also dahin wo sie zuerst war und dann geht es genauso wie an der Seite vorher, eine zeitlang saugen und dann irgendwann den Kopf weg ziehen, Brustwarze schnalzen lassen und jammern und meckern. Dann bekommt sie beide Seiten noch mal ganz kurz, so lange wie sie es halt dann mitmacht. Manchmal wirft sie auch ihren ganzen Oberkörper zurück oder hält den Kopf weit weg von der Brust und schreit. Eigentlich ist sie danach nie zufrieden und weint/jammert/meckert. Dann geb ich ihr den Schnuller(ein Überbleibsel aus der Kinderklinik, da bin ich auch nicht gefragt worden ob ich damit einverstanden bin) und dann gibt sie sich entweder damit zufrieden oder es gibt richtig schlimm Alarm. Dann kriegt sie das BES noch hinter her. Nachts hatte es fast die ganze Zeit problemlos geklappt. Da hat sie ganz ohne Probleme getrunken und sogar durchgeschlafen. Das ist jetzt seit ein paar Tagen anders. Jetzt beschwert sie sich nachts auch, wenn es dann nicht mehr weiter geht und sie schläft nicht mehr durch. Sie kommt jetzt 3 Mal die Nacht. Tagsüber schläft sie selten sehr lange. Meistens eher nur 10-20 Minuten. Es sei den wir sind mit dem Tuch draußen unterwegs. Dann schläft sie immer so lange wie wir unterwegs sind. Können dann auch schon mal 2 Stunden zusammen kommen. Nach einem KiWa-Spaziergang schläft sie auch schon mal eine Stunde.
Zur Saugintensivität fällt mir schwer etwas zu sagen. Ich habe ja keinen Vergleich. Sie saugt schon mehr als die Pumpe, aber ich glaube doch recht leicht, aber immer etwa gleich stark. Nur jetzt mit dem dickeren Schlauch vielleicht kräftiger und/oder schneller.
Schmerzen beim Stillen hatte ich nur wie üblich am Anfang. Jetzt schon lange gar nicht mehr. Auch meinen Brustwarzen geht es gut.
Der Schlauch vom BES liegt ihr im Mundwinkel, wir benutzen noch immer Leukosilk zum befestigen, ohne gehts nicht.
Gewogen habe ich sie zwischendurch immer mal wieder, aber ich habs leider nicht notiert und ich glaube ich habe beim Wiegen auch einiges verkehrt gemacht. Mir hat auch keiner gesagt worauf ich da zu achten habe. Hab vorhin die Wiegeanleitung hier gelesen... und bin doch jetzt echt ziemlich enttäuscht von meinerHebamme. Bringt ja nix wenn sie mir eine Waage da lässt, aber nichts dazu erklärt. Das selbe mit dem BES, da hat sie mir auch nichts zu erklärt.
Hab den Fehler gefunden. U2 und U3 können ja schlecht am selben Tag sein.
U1 am 2.11.12 - 3110g / 56 cm im Geburtskrankenhaus
U2 am 6.11.12 - 3430 g / ca 53cm in der Kinderklinik
U3 am 6.12.12 - 4315g/ 56 cm in der Kinderarztpraxis
U4 am 22.2.13 - 5250g/ 66 cm in der Kinderarztpraxis
Im Moment hat sie 1-2x am Tag oder alle 2 Tage eine Kackawindel und eine Pipiwindel ungefähr 4-5 am Tag. Also eigentlich ist immer was drin wenn ich wickel. Vielleicht könnte ich noch öfter wickeln.
Beim Osteophat waren wir 2 Mal und er meinte, dass er bei Ihr keine Blockaden fühlen kann. Bei mir ist wohl mehr zu tun durch den Kaiserschnitt.
Ich selbst war ein Frühchen und immer ein sehr dünnes Kind. Mittlerweile bin ich moppelig
OK, ich hoffe ich habe alles aufgeschrieben was ihr braucht und nix vergessen oder zu ungenau beschrieben. Uff, ist das kompliziert alles...
Bin auf Eure Antwort dazu gespannt! Danke schon mal! Ich finde dieses Forum toll!
Liebste Grüße
Schoko
-
jusl
- Jusl Almighty
- Beiträge: 16020
- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Kann ich mein sehr zartes Baby doch noch voll stillen?
Hallo Schoko (magst Du Dir mal einen richtigen Account zu legen? Das vereinfacht die Beratung
),
Du hast völlig Recht, es IST kompliziert. Ihr habt echt schon viel mitgemacht, und als junge Mutter ist man darauf angewiesen, gut begleitet und fachlich kompetenz betreut zu werden, das ist insb. bei so schweren Stillproblemen wie bei Euch wichtig. Auf jeden Fall schonmal vielen Dank für Deine Angaben; ich weiß, das ist gar nicht einfach, wenn man keine strukturierten Aufzeichnungen dazu hat. Ich geh noch mal der Reihe nach; wir wollen ja v.a. rausfinden, wir groß Eure Chancen aufs Vollstillen sind:
Das ist eine eingängige Beschreibung, danke - ich kann's mir gut vorstellen. Du beschreibst das klassische Verhalten eines Babys bei mütterlicher Hypogalaktie (verringerter Milchbildung). Aber gut, dass das Andocken gut klappt. Damit habt Ihr mit dem BES auf jeden Fall die richtige Stillhilfe für Euer aktuelles Stillproblem gefunden.
(Selbst wenn Dein Baby unplausiblerweise gar nicht abgenommen hat und ALLE Messdaten von Geburt, U1 und U2 korrekt sind, liegt die durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme mit rund 200 g immernoch im komplett unauffälligen Bereich.)
Nach der U3 allerdings - die Korrektheit der Messwerte von U3 und U4 vorausgesetzt, was leider keineswegs sicher ist - lag die durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme deutlich weit unter 100 g. Das ist auf jeden Fall als Hinweis auf ein Problem zu werten, so dass da jetzt auf jeden Fall genauer hingeschaut werden sollte.
Wenn eine Reduktion der Zufütterungsmenge angegangen werden soll, ist eine sorgfältige, engmaschige und methodisch gute Überwachung und Doku der Gewichtsentwicklung unerlässlich. Ausführliche Info dazu findest Du in unserer Grundinfo Gedeihen und Gewichtsmessung, den Text hattest Du ja selbst auch schon gefunden.
Mein Vorschlag lautet:
Erstmal ermitteln wir ihren tatsächlichen Bedarf. Ich weiß, Du möchtest eigentlich gern schnell weg vom BES, aber für die Ermittlung ihres Bedarfs ist es wichtig, dass sie uneingeschränkte Zugang zu reichlich Milch hat. Das heißt konkret: Du fütterst ab jetzt mind. 5 mal täglich mit BES zu, Flasche mit ca 150 ml befüllen, mittleren Schlauch nehmen (mit dem großen Schlauch wird die Stillmahlzeit möglicherweise zu kurz. Besser ist es, die Fließgeschwindigkeit über den Zweitschlauch und die Flaschenhöhe zu regulieren). Nachts brauchst Du das BES nicht unbedingt zu verwenden, wenn Dein Baby es nicht nötig macht
. Du kannst die 1er-Milch noch aufbrauchen, aber danach wäre es definitiv besser, auf eine PRE-Milch zu wechseln.
Das Ganze etwa 1-2 Wochen, danach wissen wir sicher schon mehr. In dieser Zeit wiegst Du jeden 2. Tag, unter möglichst gleichen Bedingungen, und Du notierst täglich die Anzahl der Stillmahlzeiten, die Anzahl der BES-Mahlzeiten, die Ingesamt-Zufüttermenge des Tages und die Anzahl der Stuhl- und der Pipiwindeln.
Etwa so:
15.04. 5250 g, 10 x gestillt, davon 5 x mit BES, 550 ml PRE, 1 x Stuhl, 4 x Pipi.
16.04. --------, 9 x gestillt, davon 6 x mit BES, 600 ml PRE, 2 x Stuhl, 4 x Pipi.
17.04. 5300 g, 10 x gestillt, davon 5 x mit BES, 580 ml PRE, 2x Stuhl, 5 x Pipi.
....
Wenn sich abzeichnet, wie groß der Bedarf Deines Babys in etwa ist, können wir gemeinsam überlegen, welche Möglichkeiten zur Reduktion der Zufüttermenge Ihr habt und wie diese umgesetzt werden könnten.
Besitzt Du DIESE Broschüre zum Stillen mit dem BES? Unbedingt empfehlenswert!!! (ohne geht es praktisch kaum... Wenn Du sie noch nicht hast, bitte bestellen.)
Was hältst Du von dieser Vorgehensweise?
LG
Julia
Du hast völlig Recht, es IST kompliziert. Ihr habt echt schon viel mitgemacht, und als junge Mutter ist man darauf angewiesen, gut begleitet und fachlich kompetenz betreut zu werden, das ist insb. bei so schweren Stillproblemen wie bei Euch wichtig. Auf jeden Fall schonmal vielen Dank für Deine Angaben; ich weiß, das ist gar nicht einfach, wenn man keine strukturierten Aufzeichnungen dazu hat. Ich geh noch mal der Reihe nach; wir wollen ja v.a. rausfinden, wir groß Eure Chancen aufs Vollstillen sind:
Also 3 x 40-90ml, das dürfte in der Neugeborenenzeit so ungefähr ein Drittel bis die Hälfte der Gesamttagestrinkmenge sein.Also wir haben am Anfang, wenn ich mich richtig erinnere immer so 90ml Milch fertig gemacht und ihr das mit der Calmaflasche gegeben. Aber
das hat sie nicht immer ausgetrunken. Es wird pro Flaschenmahlzeit so um die 40-90ml gewesen sein, je nach dem wieviel sie daraus halt getrunken hat.
Es gab 3 Flaschenmahlzeiten bis dann die Hebamme meinte das sei zuwenig. Im Krankenhaus hatte sie ja fast nur die Flasche bekommen. Da hatte das mit dem
Anlegen und Andocken nicht wirklich gut geklappt. Sie war wohl durch die Infektion auch sehr schwach.
5-6 Fäschchen - ich nehme an ebenfalls mit 40-90 ml oder etwas mehr befüllt - dürften etwa die Hälfte des Gesamttagesbedarf geliefert haben.Leider weiß ich nicht mehr genau auf wieviele Fläschchen wir gesteigert haben. Das lief halt nach Bedarf. Ich denke es waren so 5-6 Fläschchen.
Prima, zusammen mit den 2 BES-Mahlzeiten sind das 8-9 Mahlzeiten täglich, das ist eine normale Häufigkeit.Zur Stillsituation: Es wird mit nachts so zwischen 6-7 Mal Stillen ohne BES sein.
Sie dockt jetzt gut an, das ist gar kein Problem. Aber das Stillen ist sehr kurz. Wenn sie mit beiden Seiten 10 Minuten zusammen bekommt ist das schon wahnsinnig lang. Oft läuft es so, dass ich sie an der einen Seite anlege sie dann ganz kurz saugt , vielleicht 2-3 Mal, die Brustwarze schnalzen lässt, den Kopf zurück zieht und jammert/meckert. Dann lege ich sie an der anderen Seite an und dann trinkt sie länger bis sie wieder anfängt die Brustwarze schnalzen zu lassen. Sie fängt dann immer wieder an zu saugen und zieht den Kopf wieder weg. Dann wechsel ich noch mal die Seite, also dahin wo sie zuerst war und dann geht es genauso wie an der Seite vorher, eine zeitlang saugen und dann irgendwann den Kopf weg ziehen, Brustwarze schnalzen lassen und jammern und meckern. Dann bekommt sie beide Seiten noch mal ganz kurz, so lange wie sie es halt dann mitmacht. Manchmal wirft sie auch ihren ganzen Oberkörper zurück oder hält den Kopf weit weg von der Brust und schreit. Eigentlich ist sie danach nie zufrieden und weint/jammert/meckert
Das ist eine eingängige Beschreibung, danke - ich kann's mir gut vorstellen. Du beschreibst das klassische Verhalten eines Babys bei mütterlicher Hypogalaktie (verringerter Milchbildung). Aber gut, dass das Andocken gut klappt. Damit habt Ihr mit dem BES auf jeden Fall die richtige Stillhilfe für Euer aktuelles Stillproblem gefunden.
Ja, das ist schade. Hinterher ist man immer schlauer... aber es gibt schlimmeres - wir kriegen das auch so hin, auch wenn nur wenig Daten zur Verfügung stehen. Zur Gewichtsdatenanalyse:Gewogen habe ich sie zwischendurch immer mal wieder, aber ich habs leider nicht notiert und ich glaube ich habe beim Wiegen auch einiges verkehrt gemacht. Mir hat auch keiner gesagt worauf ich da zu achten habe. Hab vorhin die Wiegeanleitung hier gelesen... und bin doch jetzt echt ziemlich enttäuscht von meinerHebamme. Bringt ja nix wenn sie mir eine Waage da lässt, aber nichts dazu erklärt. Das selbe mit dem BES, da hat sie mir auch nichts zu erklärt.
Schaust Du nochmal zur Sicherheit, ob der U2-Wert stimmt? Es ist ungewöhnlich, dass ein Baby nach 3 Tagen schon 300 g zugenommen haben soll; insb. in Eurer speziellen Situation ist das völlig unplausibel. Normalerweise nehmen (problemlos gestillte!...) Säuglinge in den ersten Tagen nach der Geburt 5-7% ihres Geburtsgewichts ab. (Vielleicht fand die U2-Messung direkt nach einer größeren Mahlzeit oder so statt, mit entsprechend verfälschtem Messwert). Wenn ich für die Tage nach der Geburt einen ganz normalen 5%-Gewichtsverlust annehme, ergibt sich bis zur U3 eine durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme in der Größenordnung von 300 g. Das ist echt sehr viel (Quelle) und ein sicherer Hinweis darauf, dass Dein Baby in dieser Zeit eindeutig genug Milch bekommen hat.U1 am 2.11.12 - 3110g / 56 cm im Geburtskrankenhaus
U2 am 6.11.12 - 3430 g / ca 53cm in der Kinderklinik
U3 am 6.12.12 - 4315g/ 56 cm in der Kinderarztpraxis
U4 am 22.2.13 - 5250g/ 66 cm in der Kinderarztpraxis
(Selbst wenn Dein Baby unplausiblerweise gar nicht abgenommen hat und ALLE Messdaten von Geburt, U1 und U2 korrekt sind, liegt die durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme mit rund 200 g immernoch im komplett unauffälligen Bereich.)
Nach der U3 allerdings - die Korrektheit der Messwerte von U3 und U4 vorausgesetzt, was leider keineswegs sicher ist - lag die durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme deutlich weit unter 100 g. Das ist auf jeden Fall als Hinweis auf ein Problem zu werten, so dass da jetzt auf jeden Fall genauer hingeschaut werden sollte.
Prima, das ist ganz normal. Das gibt Dir jetzt auf jeden Fall die Möglichkeit, ganz in Ruhe zu schauen, was Euch helfen könnte.Im Moment hat sie 1-2x am Tag oder alle 2 Tage eine Kackawindel und eine Pipiwindel ungefähr 4-5 am Tag.
Das weiß ich nicht - aber die Gewichtszunahme seit der U3 ist auf jeden Fall hoch auffällig und ein Grund zum Eingreifen gewesen.Vielleicht kommt die Kleine nach ihrem Papa von der Statur?
Das war völlig richtig. Momentan ist in meinen Augen gar nicht klar, wie hoch ihr Zufütterbedarf eigentlich TATSÄCHLICH ist. DAS sollte als erstes heraugefunden werden. Und DANACH kann man dann schauen, ob eine Steigerung des Muttermilchanteils und damit eine Reduktion des Zufüttermilch möglich ist, bei natürlich weiterhin gutem Gedeihen des Babys.Gestern und heute habe ich wie gesagt den dickeren Schlauch benutzt und ihr das BES mit ca. 170 ml ganz voll
gemacht und sie hat das BES 1x gestern und 2x heute ziemlich schnell fast leer gemacht. Also so um die 150ml. und einmal nur 100ml.Ich hatte auch den Eindruck,
dass sie jetzt wo die Milch für sie schneller erreichbar ist auch öfter trinken möchte. Natürlich aus dem BES. Und sie hat daraus im Gegensatz zu sonst sehr hastig getrunken und konzentriert.
Wenn eine Reduktion der Zufütterungsmenge angegangen werden soll, ist eine sorgfältige, engmaschige und methodisch gute Überwachung und Doku der Gewichtsentwicklung unerlässlich. Ausführliche Info dazu findest Du in unserer Grundinfo Gedeihen und Gewichtsmessung, den Text hattest Du ja selbst auch schon gefunden.
Mein Vorschlag lautet:
Erstmal ermitteln wir ihren tatsächlichen Bedarf. Ich weiß, Du möchtest eigentlich gern schnell weg vom BES, aber für die Ermittlung ihres Bedarfs ist es wichtig, dass sie uneingeschränkte Zugang zu reichlich Milch hat. Das heißt konkret: Du fütterst ab jetzt mind. 5 mal täglich mit BES zu, Flasche mit ca 150 ml befüllen, mittleren Schlauch nehmen (mit dem großen Schlauch wird die Stillmahlzeit möglicherweise zu kurz. Besser ist es, die Fließgeschwindigkeit über den Zweitschlauch und die Flaschenhöhe zu regulieren). Nachts brauchst Du das BES nicht unbedingt zu verwenden, wenn Dein Baby es nicht nötig macht
Das Ganze etwa 1-2 Wochen, danach wissen wir sicher schon mehr. In dieser Zeit wiegst Du jeden 2. Tag, unter möglichst gleichen Bedingungen, und Du notierst täglich die Anzahl der Stillmahlzeiten, die Anzahl der BES-Mahlzeiten, die Ingesamt-Zufüttermenge des Tages und die Anzahl der Stuhl- und der Pipiwindeln.
Etwa so:
15.04. 5250 g, 10 x gestillt, davon 5 x mit BES, 550 ml PRE, 1 x Stuhl, 4 x Pipi.
16.04. --------, 9 x gestillt, davon 6 x mit BES, 600 ml PRE, 2 x Stuhl, 4 x Pipi.
17.04. 5300 g, 10 x gestillt, davon 5 x mit BES, 580 ml PRE, 2x Stuhl, 5 x Pipi.
....
Wenn sich abzeichnet, wie groß der Bedarf Deines Babys in etwa ist, können wir gemeinsam überlegen, welche Möglichkeiten zur Reduktion der Zufüttermenge Ihr habt und wie diese umgesetzt werden könnten.
Besitzt Du DIESE Broschüre zum Stillen mit dem BES? Unbedingt empfehlenswert!!! (ohne geht es praktisch kaum... Wenn Du sie noch nicht hast, bitte bestellen.)
Was hältst Du von dieser Vorgehensweise?
LG
Julia
-
Schokolotta
Re: Kann ich mein sehr zartes Baby doch noch voll stillen?
Hallo Julia,
eigentlich habe ich einen richtigen Account, aber ich weiß auch nicht, irgendwas stimmt da nicht. Es kommt dann immer, dass der Name schon vergeben ist. Ja, er ist ergeben, nämlich an mich
Wow, danke für diese ausführliche Nachricht und diese kompetente Anleitung! Endlich habe ich das Gefühl es kümmert sich mal jemand richtig um mich, meine Süße und
unser wohl doch nicht so kleines Stillproblem. Es ist ja wohl dann doch meine "Schuld", dass das nicht so klappt wie es sollte. Mich würde interessieren, ob das bei jedem Kind so wäre oder es vielleicht beim nächsten besser klappen könnte und wie es eigentlich dazu kommt, dass die Milchbildung nicht richtig funktioniert? Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, dass ich das BES so reduziert habe. Meine Hebamme hatte mir dazu geraten, weil sie meinte vielleicht würde zuviel Milch kommen und meine Kleine deswegen dabei so ein Theater machen. Das war ja dann mal gar nicht gut für meine Kleine.
Bin sehr froh, dass ich mir hier Hilfe gesucht habe! Schade, dass sie jetzt schon so alt ist und wir nicht schon vorher echten Rat bekommen haben.
Die Werte bei der U2 stimmen. Ich war zwar nicht da als sie gemacht wurden, aber so stehts im Heft. Die haben sie da auch echt ziemlich mit dieser Nestlemilch voll gestopft.
Zu Deinem Vorschlag: Hört sich insgesamt anstrengend an wenn ich ehrlich bin, aber ich bin natürlich mehr als bereit das durch zu ziehen! Wir zwei packen das
Am Schlimmsten finde ich eigentlich 5x am Tag das BES zu benutzen... Hab auch ein bißchen Bedenken, dass dann meine Milch noch weniger wird, wenn sie so viel Kunstmilch bekommt. Was sagst Du dazu? Ist es ganz wichtig die Milch wieder zu wechseln? Wir hatten schon einige Wechsel und ich möchte ihr damit keine Verdauungsprobleme bereiten. Wieso ist die Premilch besser? Sorry, ich frag einfach mal ganz blöd... Insgesamt brauche ich ein bißchen Vorbereitungszeit. Ich muss mir eine Waage besorgen und klären was für eine Schlauchgröße ich da jetzt wirklich habe. Ich habe nämlich nur 2 hier und weiß nicht wie der dritte aussieht. Die Broschüre hab ich schon bestellt. Ich find es echt unglaublich jetzt so im Nachhinein wie meine Hebamme mich mit dem BES und dem ganzen Drumherum alleine gelassen hat! Mit den 5x am Tag BES kann ich aber schon morgen anfangen. Vielleicht nimmt sie so dann ja auch schon mal ein bißchen zu. Und ohne BES soll ich ja auch noch stillen, richtig? Soll ich da auch wieder wiegen wieviel sie da getrunken hat? Ich bin sehr gespannt was Du zu unseren Daten sagst und was dann letztendlich daraus wird.
Gute Nacht,
Schoko
eigentlich habe ich einen richtigen Account, aber ich weiß auch nicht, irgendwas stimmt da nicht. Es kommt dann immer, dass der Name schon vergeben ist. Ja, er ist ergeben, nämlich an mich
Wow, danke für diese ausführliche Nachricht und diese kompetente Anleitung! Endlich habe ich das Gefühl es kümmert sich mal jemand richtig um mich, meine Süße und
unser wohl doch nicht so kleines Stillproblem. Es ist ja wohl dann doch meine "Schuld", dass das nicht so klappt wie es sollte. Mich würde interessieren, ob das bei jedem Kind so wäre oder es vielleicht beim nächsten besser klappen könnte und wie es eigentlich dazu kommt, dass die Milchbildung nicht richtig funktioniert? Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, dass ich das BES so reduziert habe. Meine Hebamme hatte mir dazu geraten, weil sie meinte vielleicht würde zuviel Milch kommen und meine Kleine deswegen dabei so ein Theater machen. Das war ja dann mal gar nicht gut für meine Kleine.
Die Werte bei der U2 stimmen. Ich war zwar nicht da als sie gemacht wurden, aber so stehts im Heft. Die haben sie da auch echt ziemlich mit dieser Nestlemilch voll gestopft.
Zu Deinem Vorschlag: Hört sich insgesamt anstrengend an wenn ich ehrlich bin, aber ich bin natürlich mehr als bereit das durch zu ziehen! Wir zwei packen das
Gute Nacht,
Schoko
-
jusl
- Jusl Almighty
- Beiträge: 16020
- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Kann ich mein sehr zartes Baby doch noch voll stillen?
Ah, verstehe. Ist nicht schlimm, ich gebe es an die Admins weiter, die können da sicher helfen.eigentlich habe ich einen richtigen Account, aber ich weiß auch nicht, irgendwas stimmt da nicht. Es kommt dann immer, dass der Name schon vergeben ist. Ja, er ist ergeben, nämlich an mich![]()
Also, Schubladen wie "selbst schuld" oder "wer anders schuld" bringen einen meist gar nicht weiter. Junge Mütter verlassen sich auf das Gesundheitspersonal; das ist auch richtig, denn dafür ist das Gesundheitspersonal ja da. Bei wenig kompetent erscheinender Begleitung steckt i.d.R. ja auch kein böser Wille dahinter, sondern vielmehr Nichtwissen oder zu wenig Zeit für eine gute Betreuung. Da fehlt es an Fortbildungsmöglichkeiten usw. Irgendwann ist man dann bei Adam und Eva, wer "schuld" ist - das bringt nichts. Was aber etwas bringt: aus den Fehlern lernen und nach vorne schauen, auf welche Weise die Situation JETZT konkret verbessert werden kann. Und das machen wir jetzt.Wow, danke für diese ausführliche Nachricht und diese kompetente Anleitung! Endlich habe ich das Gefühl es kümmert sich mal jemand richtig um mich, meine Süße und
unser wohl doch nicht so kleines Stillproblem. Es ist ja wohl dann doch meine "Schuld", dass das nicht so klappt wie es sollte. Mich würde interessieren, ob das bei jedem Kind so wäre oder es vielleicht beim nächsten besser klappen könnte und wie es eigentlich dazu kommt, dass die Milchbildung nicht richtig funktioniert? Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, dass ich das BES so reduziert habe. Meine Hebamme hatte mir dazu geraten, weil sie meinte vielleicht würde zuviel Milch kommen und meine Kleine deswegen dabei so ein Theater machen.
Alles klar, danke dass Du noch mal nachgeschaut hast.Die Werte bei der U2 stimmen. Ich war zwar nicht da als sie gemacht wurden, aber so stehts im Heft.
Prima.Zu Deinem Vorschlag: Hört sich insgesamt anstrengend an wenn ich ehrlich bin, aber ich bin natürlich mehr als bereit das durch zu ziehen! Wir zwei packen das
Sie "bekommt" die Kunstmilch nicht, sondern sie bekommt sie "angeboten". Ein wesentlicher Unterschied (und deshalb ist auch die richtige Schlauchgröße wichtig - die Milch soll nicht einfach in sie hineinlaufen). Deine Milchproduktion hängt nicht primär davon ab, wie viel Dein Baby aus dem BES trinkt, sondern davon, wie oft und wie intensiv Dein Baby saugt. Wenn das BES Euch dabei hilft, ihr Stillverhalten zu verbessern, dann ist das GÜNSTIG für Deine Milchproduktion.Am Schlimmsten finde ich eigentlich 5x am Tag das BES zu benutzen... Hab auch ein bißchen Bedenken, dass dann meine Milch noch weniger wird, wenn sie so viel Kunstmilch bekommt.
Der Unterschied zwischen Premilch und 1er besteht darin, dass Premilch als einziges Kohlenhydrat Milchzucker enthält, 1er hingegen zusätzlich zum Milchzucker auch noch Stärke. (Achtung: es gibt auch Hersteller, die haben gar keine "Pre" im Programm, bei denen ist die 1er oft stärkefrei. Muss man genau hinschauen. Welche Milchsorte verwendet Ihr denn? Dann schaue ich es gerne genau nach.)Ist es ganz wichtig die Milch wieder zu wechseln? Wir hatten schon einige Wechsel und ich möchte ihr damit keine Verdauungsprobleme bereiten. Wieso ist die Premilch besser? Sorry, ich frag einfach mal ganz blöd...
Die Stärke in 1er sättigt das Baby zusätzlich, d.h. durchschnittlich nimmt es WENIGER 1er auf als von Pre aufnehmen würde, eben weil es von 1er schneller satt wird. Da 1er und Pre denselben Kaloriengehalt(!) haben, ist es entsprechend SEHR UNGÜNSTIG, wenn Babys mit geringer Gewichtszunahme 1er kriegen.
Verdauungsprobleme sind durch den Wechsel von 1er, 2er oder sonstiger Milchnahrung zu Pre überhaupt nicht erwarten. Von daher wäre ein Wechsel, sobald Eure jetztige Dose alle ist, empfehlenswert.
Selbstverständlich, bereite Dich in Ruhe vor. Auf ein paar Tage kommt es nicht an. Die Farbcodierung der Schläuche lauten:Insgesamt brauche ich ein bißchen Vorbereitungszeit. Ich muss mir eine Waage besorgen und klären was für eine Schlauchgröße ich da jetzt wirklich habe. Ich habe nämlich nur 2 hier und weiß nicht wie der dritte aussieht. Die Broschüre hab ich schon bestellt.
rot = dünn
weiß = mittel
transparent = dick
Welche beiden hast Du?
Stillproben, also das Wiegen VOR und NACH den Mahlzeiten zur Ermittlung der Trinkmenge werden NICHT durchgeführt (es ist besser, wenn man dies NUR DANN macht, wenn es unbedingt nötig ist. Bei unserem Plan jetzt ist das derzeit nicht nötig, und deshalb solltet Ihr Euch diesen Stress unbedingt ersparen).Mit den 5x am Tag BES kann ich aber schon morgen anfangen. Vielleicht nimmt sie so dann ja auch schon mal ein bißchen zu. Und ohne BES soll ich ja auch noch stillen, richtig? Soll ich da auch wieder wiegen wieviel sie da getrunken hat?
Die Zufüttermenge ermittelst Du über Herstellung und Austrinken: Wenn Du 150 ml zu bereitest und Dein Baby trinkt alles aus, dann notierst Du "150 ml Zufüttermenge" für diese Mahlzeit. Lässt Dein Baby 30 ml übrig, dann notierst Du eben nur "120 ml Zufüttermenge" usw.
Nutze das BES mindestens 5 mal täglich. Die restlichen Mahlzeiten kannst Du ohne stillen oder auch mit - ganz wie es am besten klappt.
In Ordnung so?
LG
Julia
-
Annealt
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7510
- Registriert: 27.10.2015, 23:24
Re: Kann ich mein sehr zartes Baby doch noch voll stillen?
Schau mal, ob du da an der richtigen Stelle bist. Wenn du dich mit einem vorhandenen Account einloggen (Schaltfläche "Anmelden" oben rechts) willst und das Passwort stimmt sollte das kein Problem sein. Wenn du dich aber mit einem schon angelegten Accountnamen registrieren willst, also einen neuen Account anlegen willst meckert das System - zurecht.Schokolotta hat geschrieben: eigentlich habe ich einen richtigen Account, aber ich weiß auch nicht, irgendwas stimmt da nicht. Es kommt dann immer, dass der Name schon vergeben ist. Ja, er ist ergeben, nämlich an mich![]()