1 jähriger mit großen Beikostproblemen
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maximsmama20
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1 jähriger mit großen Beikostproblemen
Hallo,
mein morgen 1 jähriger geht 3 mal in der Woche zur Tagesmutter und wird einen Abend in der Woche und einen halben Tag von seinem Vater betreut.
Das heißt wir haben den Sonntag und Montag für uns zum stillen.
Mein Sohn hat sehr lange kein Brei essen wollen, was unpüriertes ging auch sehr lange nicht, weil er wirklich nicht gut schlucken kann bzw verschluckt er sich wirklich sehr dolle.
Mein Mann hatte sich vom Kinderarzt auch die Handgriffe zeigen lassen, falls er keine luft mehr kriegt (das ist schon 4 mal vorgekommen).
Inzwischen ist es so, dass er an den Tagen, in denen er von jemanden außer mir betreut wird, Beikost bekommt. Das heißt einen Brei (Möhre mit Süßkartoffel und Hähnchenbrust und Spinat mit Nudeln und Rinderfleisch als Beispiel) und einen Obstbrei (meistens ist es Magerquark mit Früchten wie Birne oder Banane oder Apfel).
Bis wir dahin kamen war es ein weiter Weg, weil zu Anfang wollte unser Kleiner wenn er betreut wurde nicht einmal die abgepumpte Milch trinken. Deswegen bin ich über diesen Fortschritt bis jetzt sehr froh.
Die Tage, die er nicht betreut wird, stillen wir, weil er das sehr genießt und er kriegt dann auch seine Breis, von denen er dann aber nicht viel isst.
Gestern waren wir beim Kinderarzt und der meinte, dass das in dem Alter zu wenig ist. Ich weiß nicht was ich noch machen soll, für uns sind das enorme Fortschritte. Denn unser Sohn ist nunmal ein Kind, das kein Essen probieren mag. Wenn ich ihm Früh ein Vollkornbrot schmiere, dann spielt er nur damit (zerkleinert es und schmeißt es durch die Gegend) und wenn ich ihn auf meinen Schoß setze und zusammen mit ihm essen will (ich esse und biete ihm auch an) dreht er sich weg. Angebotene Apfelstückchen (durch das Verschluckproblem nur wenn der Vater zuhause ist) oder gekochte Nudeln werden auch nur kurz angeknabbert und weggeworfen.
Nun will der Kinderarzt ein Blutbild auf Eisenmangel und Unverträglichkeiten machen und hat mir geraten nur noch morgens und abends zu stillen und ihn sonst solange ,,hungern" zu lassen tagsüber bis er vor Hunger essen wird.
dem Blutbild stimme ich zu, aber den Rat, den er mir gegeben hat, kann ich doch nciht umsetzten, oder habe ich ein falsches Bild?
Ich dachte immer 5 Tage an denen er einen vollwertigen Brei bekommt + einen Obstbrei und 2 Tage in der Woche in denen er fast vollgestillt wird, wären bei Beikostproblemen eine gute Bilanz.
Könntet ihr mir evtl von euren Beikostentwicklungen erzählen?
mein morgen 1 jähriger geht 3 mal in der Woche zur Tagesmutter und wird einen Abend in der Woche und einen halben Tag von seinem Vater betreut.
Das heißt wir haben den Sonntag und Montag für uns zum stillen.
Mein Sohn hat sehr lange kein Brei essen wollen, was unpüriertes ging auch sehr lange nicht, weil er wirklich nicht gut schlucken kann bzw verschluckt er sich wirklich sehr dolle.
Mein Mann hatte sich vom Kinderarzt auch die Handgriffe zeigen lassen, falls er keine luft mehr kriegt (das ist schon 4 mal vorgekommen).
Inzwischen ist es so, dass er an den Tagen, in denen er von jemanden außer mir betreut wird, Beikost bekommt. Das heißt einen Brei (Möhre mit Süßkartoffel und Hähnchenbrust und Spinat mit Nudeln und Rinderfleisch als Beispiel) und einen Obstbrei (meistens ist es Magerquark mit Früchten wie Birne oder Banane oder Apfel).
Bis wir dahin kamen war es ein weiter Weg, weil zu Anfang wollte unser Kleiner wenn er betreut wurde nicht einmal die abgepumpte Milch trinken. Deswegen bin ich über diesen Fortschritt bis jetzt sehr froh.
Die Tage, die er nicht betreut wird, stillen wir, weil er das sehr genießt und er kriegt dann auch seine Breis, von denen er dann aber nicht viel isst.
Gestern waren wir beim Kinderarzt und der meinte, dass das in dem Alter zu wenig ist. Ich weiß nicht was ich noch machen soll, für uns sind das enorme Fortschritte. Denn unser Sohn ist nunmal ein Kind, das kein Essen probieren mag. Wenn ich ihm Früh ein Vollkornbrot schmiere, dann spielt er nur damit (zerkleinert es und schmeißt es durch die Gegend) und wenn ich ihn auf meinen Schoß setze und zusammen mit ihm essen will (ich esse und biete ihm auch an) dreht er sich weg. Angebotene Apfelstückchen (durch das Verschluckproblem nur wenn der Vater zuhause ist) oder gekochte Nudeln werden auch nur kurz angeknabbert und weggeworfen.
Nun will der Kinderarzt ein Blutbild auf Eisenmangel und Unverträglichkeiten machen und hat mir geraten nur noch morgens und abends zu stillen und ihn sonst solange ,,hungern" zu lassen tagsüber bis er vor Hunger essen wird.
dem Blutbild stimme ich zu, aber den Rat, den er mir gegeben hat, kann ich doch nciht umsetzten, oder habe ich ein falsches Bild?
Ich dachte immer 5 Tage an denen er einen vollwertigen Brei bekommt + einen Obstbrei und 2 Tage in der Woche in denen er fast vollgestillt wird, wären bei Beikostproblemen eine gute Bilanz.
Könntet ihr mir evtl von euren Beikostentwicklungen erzählen?
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EhUSb
Re: 1 jähriger mit großen Beikostproblemen
Hallo, bin leider nur mit dem Handy hier, deswegen nur kurz...
Ja, das Blutbild mal checken zu lassen ist sicher eine gute Idee, aber wenn ich es richtig verstehe, ist euer Problem ja weniger das “wenig essen “ als das “nichts festes essen “? Eine Freundin von mir hat einen Sohn, der ebenfalls sehr spät Stückiges gegessen hat, da war war er schon über ein Jahr. Gestillt wurde er auch noch sehr viel. Er ist jetzt 17 Monate alt und isst ganz normal, ohne dass seine Mutter irgendwas gemacht hätte. Einen Mangel hatte er m.W.n. nie. Meine Tochter stillt mit fast anderthalb auch noch sehr viel, Blutbild ist aber i.O. und sie ist völlig normal entwickelt.
Das mal zum Mut machen... Abklären ist sicherlich sinnvoll, aber zum Essen zwingen (das will der KiA ja letztlich...) ist absolut kontraproduktiv, denke ich.
Ja, das Blutbild mal checken zu lassen ist sicher eine gute Idee, aber wenn ich es richtig verstehe, ist euer Problem ja weniger das “wenig essen “ als das “nichts festes essen “? Eine Freundin von mir hat einen Sohn, der ebenfalls sehr spät Stückiges gegessen hat, da war war er schon über ein Jahr. Gestillt wurde er auch noch sehr viel. Er ist jetzt 17 Monate alt und isst ganz normal, ohne dass seine Mutter irgendwas gemacht hätte. Einen Mangel hatte er m.W.n. nie. Meine Tochter stillt mit fast anderthalb auch noch sehr viel, Blutbild ist aber i.O. und sie ist völlig normal entwickelt.
Das mal zum Mut machen... Abklären ist sicherlich sinnvoll, aber zum Essen zwingen (das will der KiA ja letztlich...) ist absolut kontraproduktiv, denke ich.
- clermontine
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- Wohnort: Frankreich
Re: 1 jähriger mit großen Beikostproblemen
Ich wuerde auch einem Bluttest auf Eisenmangel zustimmen, aber hungern lassen auf keinen Fall. Unser Sohn hat ewig nicht gegessen, es wurde auch eine Anaemie festgestellt und seit dem diese behoben wurde, isst er ein klein wenig mehr. Im Vergleich zu seinen Altersgenossen verspeisst er vielleicht ein Drittel.
Er ist auch sehr duenn (wiegt nur 12,5kg) aber er ist gesundheitlich wohlauf und es geht ihm gut. Er hat uneingeschraenkten Zugang zum Essen, aber eigentlich isst er nur einmal am Tag eine "richtige" Portion.
Uebrigens hat Stillen "verweigern", ich habe es ihm nie verwehrt, aber als er ein Jahr alt war bin ich wieder regelmaessig zwei Mal die Woche zum Sport und da war er beim Papa und hat auch jegliche B(r)eikost verweigert, bis ich wieder da war. Manchmal war ich bis zu 6h weg und normalerweise stillte er alle zwei Stunden.
Er ist auch sehr duenn (wiegt nur 12,5kg) aber er ist gesundheitlich wohlauf und es geht ihm gut. Er hat uneingeschraenkten Zugang zum Essen, aber eigentlich isst er nur einmal am Tag eine "richtige" Portion.
Uebrigens hat Stillen "verweigern", ich habe es ihm nie verwehrt, aber als er ein Jahr alt war bin ich wieder regelmaessig zwei Mal die Woche zum Sport und da war er beim Papa und hat auch jegliche B(r)eikost verweigert, bis ich wieder da war. Manchmal war ich bis zu 6h weg und normalerweise stillte er alle zwei Stunden.
LG Clermontine mit Sohn (09/09) und Tochter (04/12)
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katemiddleton2011
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 159
- Registriert: 24.04.2012, 17:08
Re: 1 jähriger mit großen Beikostproblemen
Hallo,
ich bin entsetzt, was dein Kinderarzt von sich gibt. Es ist sinnvoll, ihn mal durchchecken zu lassen, aber ein Kind hungern lassen, um ihn so zum Essen zu zwingen. Da fehlen mir die Worte.
Ich finde nicht, dass ihr zu wenig Beikost habt. Meine Tochter hat in dem Alter zwar überwiegend stückige Kost gegessen, aber von den Mengen eher noch weniger.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass man einem gesunden (!) Kind-und das klärt ihr ja ab- beim Essen Entdecken freie Hand lassen kann, wenn man ihm gesunde Sachen anbietet. Meine Tochter war immer bei allen Mahlzeiten dabei, aktiv Beikost eingeführt habe ich nie. Sie wollte irgendwann essen und ab dann durfte sie auch. Genauso wollte sie irgendwann aus meinem Wasserglas probieren und durfte. Seit sie 8, 9 Monate ist, verspeist sie nennswerte Portionen. Mit einem Jahr hatten wir aber wieder fast vollgestillt teilweise. Jetzt mit 15 Monaten fordert sie Essen sehr massiv ein und isst für ihre Verhältnisse viel. Gestillt wird trotzdem noch viel. Klar nicht mehr 15-20 mal am Tag wie früher oft, aber schon noch mindestens 5-8 tagsüber, mal länger, mal nur ein paar Schlucke. Das Stillen wird bei uns immer mehr zur Parallelwelt.
Dein Kinderarzt gehört wohl zur Fraktion, die raten Mahlzeiten mit 5 Monaten zu ersetzen, Kind am besten im Liegen mit dem Brei füttern, wenn es noch nicht sitzen kann und mit einem Jahr klassisch tagsüber nicht mehr stillen, weil sie ja essen müssen. Dass Stillen viel mehr ist als nur essen, kann er sich nicht vorstellen, vermutlich:-)
Wenn du ein gesundes Kind hast, darfst du ihm vertrauen.
Allzuviel Quark würde ich ihm aber nicht geben, lieber einen Getreide-Obst-Brei.
LG
Kate
ich bin entsetzt, was dein Kinderarzt von sich gibt. Es ist sinnvoll, ihn mal durchchecken zu lassen, aber ein Kind hungern lassen, um ihn so zum Essen zu zwingen. Da fehlen mir die Worte.
Ich finde nicht, dass ihr zu wenig Beikost habt. Meine Tochter hat in dem Alter zwar überwiegend stückige Kost gegessen, aber von den Mengen eher noch weniger.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass man einem gesunden (!) Kind-und das klärt ihr ja ab- beim Essen Entdecken freie Hand lassen kann, wenn man ihm gesunde Sachen anbietet. Meine Tochter war immer bei allen Mahlzeiten dabei, aktiv Beikost eingeführt habe ich nie. Sie wollte irgendwann essen und ab dann durfte sie auch. Genauso wollte sie irgendwann aus meinem Wasserglas probieren und durfte. Seit sie 8, 9 Monate ist, verspeist sie nennswerte Portionen. Mit einem Jahr hatten wir aber wieder fast vollgestillt teilweise. Jetzt mit 15 Monaten fordert sie Essen sehr massiv ein und isst für ihre Verhältnisse viel. Gestillt wird trotzdem noch viel. Klar nicht mehr 15-20 mal am Tag wie früher oft, aber schon noch mindestens 5-8 tagsüber, mal länger, mal nur ein paar Schlucke. Das Stillen wird bei uns immer mehr zur Parallelwelt.
Dein Kinderarzt gehört wohl zur Fraktion, die raten Mahlzeiten mit 5 Monaten zu ersetzen, Kind am besten im Liegen mit dem Brei füttern, wenn es noch nicht sitzen kann und mit einem Jahr klassisch tagsüber nicht mehr stillen, weil sie ja essen müssen. Dass Stillen viel mehr ist als nur essen, kann er sich nicht vorstellen, vermutlich:-)
Wenn du ein gesundes Kind hast, darfst du ihm vertrauen.
Allzuviel Quark würde ich ihm aber nicht geben, lieber einen Getreide-Obst-Brei.
LG
Kate
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maximsmama20
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- Registriert: 21.04.2012, 23:19
Re: 1 jähriger mit großen Beikostproblemen
danke erstmal für die Beiträge,
eigentlich sehe ich es auch wie ihr, nur war ich mir nach dem Arztbesuch auch nicht mehr sicher.
Quark isst er nichtviel, püriretes Obst aber alleine auch nicht. Getreide obst brei verweigert er auch noch.
Nur mit dem bisschen quark obst brei kriege ich ihn dazu ein wenig obst zu essen
Selten isst er auch mal eine halbe Banane einfach so aus der Hand
eigentlich sehe ich es auch wie ihr, nur war ich mir nach dem Arztbesuch auch nicht mehr sicher.
Quark isst er nichtviel, püriretes Obst aber alleine auch nicht. Getreide obst brei verweigert er auch noch.
Nur mit dem bisschen quark obst brei kriege ich ihn dazu ein wenig obst zu essen
Selten isst er auch mal eine halbe Banane einfach so aus der Hand
- Salo81
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 18.07.2005, 12:35
- Wohnort: Erzgebirge
Re: 1 jähriger mit großen Beikostproblemen
Huhu,
also Luise aß mit einem Jahr auch nicht mehr und stillte noch fast voll.
Wie ist es mit weicher Birne in Stückchen?
Ich lege Luise immer ein Stück hin und wenn sie das runtergeschluckt hat, das nächste.
Lege ich ihr mehrere Stücke hin, stopft sie die alle rein, ihr wird es zuviel und sie tut alles wieder raus.
Brei: Möchte er selbst essen?
Luise ißt gern selbst, gut geht Kartoffel mit Spinat (mit der Gabel gequetscht)
oder Kartoffelbrei (da mach ich immer Möhren mit rein, auch für die Erwachsenen).
Ich fütterte sie bis vor kurzem viel von meinem Essen.
Z.b. Lasagne von meiner Gabel ißt sie echt gern.
Ich picke da halt für sie geeignete Stückchen raus.
Ist dein Sohn denn recht dünn/leicht?
Was sagt/meint/ macht er bei Knäckebrot (dieses leicht & cross oder filinchen ist hier beliebt),
Hirsekringeln, Reiswaffel oder auch mal Keks?
Lg
Salo
also Luise aß mit einem Jahr auch nicht mehr und stillte noch fast voll.
Wie ist es mit weicher Birne in Stückchen?
Ich lege Luise immer ein Stück hin und wenn sie das runtergeschluckt hat, das nächste.
Lege ich ihr mehrere Stücke hin, stopft sie die alle rein, ihr wird es zuviel und sie tut alles wieder raus.
Brei: Möchte er selbst essen?
Luise ißt gern selbst, gut geht Kartoffel mit Spinat (mit der Gabel gequetscht)
oder Kartoffelbrei (da mach ich immer Möhren mit rein, auch für die Erwachsenen).
Ich fütterte sie bis vor kurzem viel von meinem Essen.
Z.b. Lasagne von meiner Gabel ißt sie echt gern.
Ich picke da halt für sie geeignete Stückchen raus.
Ist dein Sohn denn recht dünn/leicht?
Was sagt/meint/ macht er bei Knäckebrot (dieses leicht & cross oder filinchen ist hier beliebt),
Hirsekringeln, Reiswaffel oder auch mal Keks?
Lg
Salo
Salo mit Henry (06/05) und Flora (09/07) und Luise (06/11)
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maximsmama20
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 56
- Registriert: 21.04.2012, 23:19
Re: 1 jähriger mit großen Beikostproblemen
Hallo Salo 81,
ich nummeriere mal deine Fragen
1) in Stückchen isst er sehr schlecht, das mag mir kaum jemand glauben, aber er verschluckt sich total. Nur Banane geht relativ gut, die er aber auch nicht immer mag.
Meistens versuche ich meinem großen eine Banane zu geben und er teilt dann mit dem ,,Baby" ganz stolz.
2) Wenn er selbst versucht zu essen, landet sehr viel drumherum und auf dem Boden, aber kaum Interesse es in den Mund zu stopfen.
3) Das hatte ich letztens auch die Idee, ich versuche jetzt immer mal ihn von meinem Butterbrot anzubieten oder ich koche ihm Nudeln, die er wenn er möchte von meinem Essensteller sich nehmen kann und selber in den Mund stopfen kann.
Aber dann ist wieder das Problem, dass eine Nudel wirklich gerne genommen und probiert wird und das wars dann schon an Interesse.
4) Mein Sohn ist 70,5 cm groß undd 8700 gr schwer, bei der U5 war er 69,5 cm und 8300 gr.
Leicht&cross habe ich gerade gestern gekauft, und Reiswaffeln und Kekse probiert er auch mal, aber immer nur zwei drei Bissen.
Ist ihm eventuell so wenig auch genug bei seinem zierlichen Körperbau? Vielleicht braucht er auch keine Unmengen zu sich zu nehmen
Ich denke ja, dass wenn er erst einmal laufen kann und aktiv die anderen Kinder auf Augenhöhe auch sieht, bekommt er das Essensverhalten der anderen Kinder mit und wird vielleicht richtig neugierig
ich nummeriere mal deine Fragen
1) in Stückchen isst er sehr schlecht, das mag mir kaum jemand glauben, aber er verschluckt sich total. Nur Banane geht relativ gut, die er aber auch nicht immer mag.
Meistens versuche ich meinem großen eine Banane zu geben und er teilt dann mit dem ,,Baby" ganz stolz.
2) Wenn er selbst versucht zu essen, landet sehr viel drumherum und auf dem Boden, aber kaum Interesse es in den Mund zu stopfen.
3) Das hatte ich letztens auch die Idee, ich versuche jetzt immer mal ihn von meinem Butterbrot anzubieten oder ich koche ihm Nudeln, die er wenn er möchte von meinem Essensteller sich nehmen kann und selber in den Mund stopfen kann.
Aber dann ist wieder das Problem, dass eine Nudel wirklich gerne genommen und probiert wird und das wars dann schon an Interesse.
4) Mein Sohn ist 70,5 cm groß undd 8700 gr schwer, bei der U5 war er 69,5 cm und 8300 gr.
Leicht&cross habe ich gerade gestern gekauft, und Reiswaffeln und Kekse probiert er auch mal, aber immer nur zwei drei Bissen.
Ist ihm eventuell so wenig auch genug bei seinem zierlichen Körperbau? Vielleicht braucht er auch keine Unmengen zu sich zu nehmen
Ich denke ja, dass wenn er erst einmal laufen kann und aktiv die anderen Kinder auf Augenhöhe auch sieht, bekommt er das Essensverhalten der anderen Kinder mit und wird vielleicht richtig neugierig
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julchend
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 100
- Registriert: 24.10.2011, 20:06
- Wohnort: südlich von Stuttgart
Re: 1 jähriger mit großen Beikostproblemen
Hallo!
Meine Tochter hat voll gestllt, bis sie 22 Monate alt war. Sie wollte einfach nichts essen. Sie saß mit uns am Tisch, maximal wurde es in den Mund gesteckt, zerkaut und wieder ausgespuckt und an den Hund verfüttert. ich hab die KiÄ auch mal gebeten, auf Eisenmangel zu testen, war aber alles im Normbereich. Zum Glück war unsere KiÄ entspannt. Sie meinte, normal sei das zwar nicht, aber man könne ja sehen, dass es unserer Kleinen gut ging. Sie würde schon irgendwann anfangen zu essen, und solange es mich nicht stresse...
Als sie 23 Monate alt war, wurde ich wieder schwanger und die Milch aprupt weniger. Da fing sie endlich an, auch mal größere Portionen zu essen. Bis dahin hat sie sich komplett von mir ernährt.
Und sie war sehr, sehr propper - auf der 97er Perzentile. Seit sie nun selber isst und nur noch zum Einschlafen und aufwachen stillt, ist sie sehr schlank geworden - irgendwo um die 25er Perzentile rum.
Abklären lassen, ob medizinisch alles in Ordnung ist, ist sicher gut, das hat mich auch sehr beruhigt. Aber sonst vertrau Deinem Kind, es wird schon wissen, was es braucht...
Liebe Grüße
Julia
Meine Tochter hat voll gestllt, bis sie 22 Monate alt war. Sie wollte einfach nichts essen. Sie saß mit uns am Tisch, maximal wurde es in den Mund gesteckt, zerkaut und wieder ausgespuckt und an den Hund verfüttert. ich hab die KiÄ auch mal gebeten, auf Eisenmangel zu testen, war aber alles im Normbereich. Zum Glück war unsere KiÄ entspannt. Sie meinte, normal sei das zwar nicht, aber man könne ja sehen, dass es unserer Kleinen gut ging. Sie würde schon irgendwann anfangen zu essen, und solange es mich nicht stresse...
Als sie 23 Monate alt war, wurde ich wieder schwanger und die Milch aprupt weniger. Da fing sie endlich an, auch mal größere Portionen zu essen. Bis dahin hat sie sich komplett von mir ernährt.
Und sie war sehr, sehr propper - auf der 97er Perzentile. Seit sie nun selber isst und nur noch zum Einschlafen und aufwachen stillt, ist sie sehr schlank geworden - irgendwo um die 25er Perzentile rum.
Abklären lassen, ob medizinisch alles in Ordnung ist, ist sicher gut, das hat mich auch sehr beruhigt. Aber sonst vertrau Deinem Kind, es wird schon wissen, was es braucht...
Liebe Grüße
Julia
eine Tochter an der Hand (*9/10), einen Sohn im Herzen (+11/12), einen Sohn Im Arm (*11/13), ein Wunder an der Brust (8/16)
- Frau_Sandmann
- möchten wir nicht mehr missen
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Re: 1 jähriger mit großen Beikostproblemen
Meine große wurde 2 Jahre und 3 Monate zu 90% mit Muttermilch ernährt, da sie alles verweigert hatte. Unser Kinderarzt war da sehr entspannt und schloss ohne Bluttest, sondern anhand anderer Parameter wie rosige Haut etc. einen Eisemangel aus. Zum Glück waren wir bei einem so netten und entspannten Kinderarzt!
Nun hat sich gezeigt,dass unsere Tochter starke Probleme mit der Verdauung hat und diverse schwerer verdauliche Nahrungsmittel nicht verträgt. Ebenso eine plötzliche Umstellung der Nahrung führt zu massiven Problemen.
Ich denke die Kleiden wissen genau was sie wann brauchen und alles hat seinen Grund.
Lass abchecken ob gesundheitlich alles in Ordnung ist und wenn dem so ist höre auf dein Kind.
Nun hat sich gezeigt,dass unsere Tochter starke Probleme mit der Verdauung hat und diverse schwerer verdauliche Nahrungsmittel nicht verträgt. Ebenso eine plötzliche Umstellung der Nahrung führt zu massiven Problemen.
Ich denke die Kleiden wissen genau was sie wann brauchen und alles hat seinen Grund.
Lass abchecken ob gesundheitlich alles in Ordnung ist und wenn dem so ist höre auf dein Kind.
Viele Grüße von
Frau Sandmann
Frau Sandmann
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etuchoa
- gut eingelebt
- Beiträge: 37
- Registriert: 08.09.2011, 14:21
- Wohnort: Schweiz
Re: 1 jähriger mit großen Beikostproblemen
Hallo
Meine 3. Tochter wurde 15 Monate voll gestillt, weil sie jegliche Form von Essen verweigerte.
Plötzlich, von einem Tag auf den anderen wollte sie probieren. Meine Kinderärztin machte sich Sorgen, ich allerdings nicht. Ich vertraue da denn Kleinen, die wissen am Besten was gut für sie ist.
Das kommt schon noch. Wichtig ist es entspannt anzugehen, die feste Kost anzubieten aber nicht zwingen.
Mittlerweile ist sie 18 Monate und isst vom Tisch. Die Breiphase haben wir übersprungen. Sie ist zwar immer noch eine heikle Esserin, was sie nicht kennt will sie nicht
LG Elena
Meine 3. Tochter wurde 15 Monate voll gestillt, weil sie jegliche Form von Essen verweigerte.
Plötzlich, von einem Tag auf den anderen wollte sie probieren. Meine Kinderärztin machte sich Sorgen, ich allerdings nicht. Ich vertraue da denn Kleinen, die wissen am Besten was gut für sie ist.
Das kommt schon noch. Wichtig ist es entspannt anzugehen, die feste Kost anzubieten aber nicht zwingen.
Mittlerweile ist sie 18 Monate und isst vom Tisch. Die Breiphase haben wir übersprungen. Sie ist zwar immer noch eine heikle Esserin, was sie nicht kennt will sie nicht
LG Elena