Brot selbst backen??? lohnt sich das???

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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mayra
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von mayra »

Ach so, ich siebe nichts aus, weil eine das fragte! :D
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lucca77
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von lucca77 »

Danke mayra fürs Rezept! Ich frag mich nur immer wieder wie sich 350g Roggen-VK-Mehl und 350 g Wasser verrühren lassen; bei mir ist das so dermaßen pampig, dass ich mehr Wasser zugebe. Wie machst Du das? Endergebnis meiner Variante ist dann nämlich, dass ich beim Kneten noch Mehl zugeben muss um den Teig weiterverarbeiten zu können (und dann frag ich mich, ob ich nicht doch den trockenen Pamps hätte lassen sollen)?
Liebe Grüße A. mit den zwei Pubertieren (12/06 und 05/08) - schon lange nicht mehr stillend und tragend und doch immer noch gern hier
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mayra
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von mayra »

Ich knete mit der Küchenmaschine. Bzw. den Sauerteig, den man abends ansetzt, rühre ich nur mit einem Esslöffel um.

Und ja, je mehr Roggen drin ist, desto klebriger ist der Teig. Deshalb helfe ich immer mit einem Schaber nach (bei der Maschine). Und ich habe gemerkt, dass es viel besser wird von der Konsistenz, wenn ich nicht, wie ich es anfangs machte, alles Wasser auf einmal reinschütte und dann erst die Maschine starte, sondern eben Maschine anschalten und dann Wasser nach und nach reingebe.

Mit den Händen kann ich mir das nur schwer vorstellen... evtl. mit angefeuchteten Händen, das mach ich beim Wirken. Aber auch da klebt alles sehr schnell... daher helfe ich da auch immer mit einem Schaber und wirke nur sehr wenig :oops:
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lucca77
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von lucca77 »

Den Sauerteig rühre ich auch nur mit dem Löffel, aber das klebt eben dermaßen... Hm, ich muss mich glaube mal trauen, einfach stur dem Rezept zu folgen und nicht gar soviel zu denken dabei. Irgendwie hab ich nur immer diese "awffelteigartige" Konsistenz im Kopf oder gilt das nur für den ersten Sauerteig und nicht für den mit Anstellgut hergestellten?

Zum Wirken nehm ich viel Mehl, das geht dann sehr gut.
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Elli567
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Elli567 »

Danke für dein ausführliche Antwort, mayra!

Hat schon mal jemand getrockneten Sauerteig (aus den Tütchen) verarbeitet? Geht das gut? Wieviel Gramm braucht man da pro 500g Mehl?
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nilsholgersson
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von nilsholgersson »

mayra hat geschrieben:Ich knete mit der Küchenmaschine. Bzw. den Sauerteig, den man abends ansetzt, rühre ich nur mit einem Esslöffel um.

Und ja, je mehr Roggen drin ist, desto klebriger ist der Teig. Deshalb helfe ich immer mit einem Schaber nach (bei der Maschine). Und ich habe gemerkt, dass es viel besser wird von der Konsistenz, wenn ich nicht, wie ich es anfangs machte, alles Wasser auf einmal reinschütte und dann erst die Maschine starte, sondern eben Maschine anschalten und dann Wasser nach und nach reingebe.

Mit den Händen kann ich mir das nur schwer vorstellen... evtl. mit angefeuchteten Händen, das mach ich beim Wirken. Aber auch da klebt alles sehr schnell... daher helfe ich da auch immer mit einem Schaber und wirke nur sehr wenig :oops:
Wenn man die Arbeitsfläche anfeuchtet, braucht man zum Wirken gar kein Mehl (aber ein bisschen Übung) und der Teig klebt nicht an.
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Vögelchen
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Vögelchen »

@ mayra: danke!
Also hast du das Weizenmehl 550 im Rezept auch komplett durch selbstgemahlenens Weizenmehl (Vollkorn) ersetzt)?
Liebe Grüße, das Vögelchen
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mayra
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von mayra »

Ja hab ich. :D
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lucca77
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von lucca77 »

nilsholgersson hat geschrieben:
mayra hat geschrieben:Ich knete mit der Küchenmaschine. Bzw. den Sauerteig, den man abends ansetzt, rühre ich nur mit einem Esslöffel um.

Und ja, je mehr Roggen drin ist, desto klebriger ist der Teig. Deshalb helfe ich immer mit einem Schaber nach (bei der Maschine). Und ich habe gemerkt, dass es viel besser wird von der Konsistenz, wenn ich nicht, wie ich es anfangs machte, alles Wasser auf einmal reinschütte und dann erst die Maschine starte, sondern eben Maschine anschalten und dann Wasser nach und nach reingebe.

Mit den Händen kann ich mir das nur schwer vorstellen... evtl. mit angefeuchteten Händen, das mach ich beim Wirken. Aber auch da klebt alles sehr schnell... daher helfe ich da auch immer mit einem Schaber und wirke nur sehr wenig :oops:
Wenn man die Arbeitsfläche anfeuchtet, braucht man zum Wirken gar kein Mehl (aber ein bisschen Übung) und der Teig klebt nicht an.
Das muss ich probieren, danke für den Tipp (meine Küche sieht nämlich nach dem Wirken mit Mehl immer auuuuuuuuus :roll: :lol: )!
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von sabaraba »

anni1110 hat geschrieben:Ich backe auch gern ein Brot, aber mir schmekct es einfach viel zu sehr nach Hefe. Ich nutze frische Hefe (meist habe ich die eingefroren und tau die auf).
Mache ich was falsch oder schmeckt das einfach so intensiv?

Achja, ich backe
500g Dinkelvollkorn
150g Körner
1/2 l Wasser
1 Würfel Hefe
2 EL Apfelessig
2 TL Salz

Ich glaube, ich hab nix vergessen.
Irgendwas ändern?
Danke!
Huhu, ich stöbre ab und zu hier rum und mir ist grad aufgefallen, dass dir noch niemand geantwortet hat (hat doch noch niemand oder? :oops: ). Dann mach ich das gerne mal.
Ich backe mien Brot auch selber, nehme aber für 500gr. Dinkelmehl (auch selbst gemahlen) nur gerade mal 1/3 Würfel Hefe. 1 ganzer Würfel ist für ein Kilo Teig oder sogar noch mehr. Bei mir geht's am besten auf, wenn ich wirklich nur einen Drittel des Würfels verarbeite.

Vielleicht hilft das?
Liebe Grüsse Sarah mit Tochter (04.08) und Töchterchen (10.09) und Sohn (12.11)
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